Samstag, 19. Januar 2013

Naan-Brot, oder...


...lern Fluffy kennen!

Ich koche sehr gerne und häufig indisch, ich mag die Gewürze, die Schärfe, die unglaubliche Abwechslung, die es gerade auch mit Vegetariern sehr gut meint.
Gestern Abend war es wieder einmal an der Zeit für ein Curry (Kichererbsen-Paprika), mit Dal und einem Zitrusfrucht-Chutney.
Dazu gab es, denn ohne geht es nun einmal gar nicht, frisch gebackenes Naan-Brot.



‚Wie, ich soll BROT selber backen?!’ wirst Du Dich jetzt vielleicht entsetzt fragen. Atme durch. Ganz ruhig. Alles ist gut. Denn Naan ist unfassbar einfach in der Zubereitung und unfassbar schnell gemacht dazu.

Du setzt den Brotteig an und während Du alle anderen Gerichte zubereitest (also in meinem Fall gestern das Curry, das Chutney und das Dal) geht der Teig. Am Ende bereitest Du in keinen 10 Minuten das Brot zu und es kommt duftig-frisch und warm auf den Tisch. SO gut, so einfach!


Probier es aus, sei mutig!

Für etwa 6-7 Brote brauchst Du:

Naan-Brot

250g (Dinkel)Mehl, mit
1TL Backpulver gemischt
100g Joghurt
75ml Milch
1TL (Oliven)Öl
1 Ei (Größe M; ist Dein Ei größer, nimm etwas weniger Joghurt)
10g Trockenhefe (das sind etwa 1 ½ Päckchen)
1 ½TL Agavensüße (oder Reissirup, Zucker...was grad da ist)


Die Hefe in die leicht angewärmte Milch einrühren, etwa einen halben Teelöffel Agavensüße dazugeben und das Ganze an einem warmen Ort (bei mir: Kachelofen) etwa 5 Minuten stehen lassen, bis die Milch Blasen wirft.
In der Zwischenzeit die übrigen Zutaten in eine Rührschüssel geben, die Milch-Hefe-Mischung dazu schütten und alles mit den Knethaken des Mixers oder, noch einfacher, in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten (das dauert ein paar Minuten, nicht ungeduldig werden). Der Teig klebt noch ein bisschen, keine Sorge.

Die Schüssel in eine große Plastiktüte stecken (ich habe einfach einen Müllbeutel zweckentfremdet) und an einem warmen Ort gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat (das hat bei mir keine Stunde gedauert).

Eine große, möglichst beschichtete Pfanne auf dem Herd sehr heiß werden lassen. KEIN Fett in die Pfanne geben!!

Den Teig auf eine gut (!!!) gemehlte Unterlage geben (ich habe eine spezielle Backmatte, aber jeder Tisch/jede Arbeitsplatte tut es auch), mit Mehl bestäuben und schnell mit bemehlten Händen durchkneten.
Spätestens jetzt weißt Du, weshalb ich diesen Teig ‚Fluffy’ nenne ;-).

Den Teig in 6-7 kleine Portionen zerteilen und jeweils möglichst flach rund ausrollen. Immer, immer, immer genug Mehl verwenden, der Teig klebt sonst wie blöd.
Die kleinen Fladen einzeln in die heiße Pfanne legen, warten, bis sich Blasen bilden (das dauert ca 1 - maximal 2 Minuten, lauf nicht zu weit weg), das Naan kurz umdrehen und auf der anderen Seite braun werden lassen (das geht sehr schnell, 20 Sekunden, würd ich sagen).
Das Mehl aus der Pfanne wischen und mit dem nächsten Fladen weiter machen.

Das war es. SO einfach macht man frisches, extrem leckeres Brot, das zu jedem Curry passt und zur Not auch am nächsten Tag noch schmeckt.

Lass es Dir gut gehen und hab ein leckeres Wochenende!
Liebst,
Sabine

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