Mittwoch, 13. März 2013

Glück in der Schüssel


Inspiriert von diesem REZEPT der Landfrau und als erste Hilfe gegen Schnee und Eis und eine dicke Erkältung gab es gestern Abend bei mir ein wärmendes Linsensüppchen.

Der Vorteil?

Du verbringst keine halbe Stunde in der Küche und am Ende hast Du eine dampfende Schüssel voller Glück.

Klingt gut?
Schmeckt auch gut!

Und so geht’s:

Indische Linsensuppe



200g rote Linsen
500-600ml Brühe
Ingwer, ca 2cm großes Stück
1 Zwiebel
1 TL Butterschmalz
1 ½ TL Kreuzkümmel
1 ½ TL Curcuma
¼ TL Chilipulver
¼ TL Zimt
etwas frisch geriebene Muskatnuss
½ - 1 TL gemahlener Koriander
½ Chilischote
2 TL braune Senfsamen
2 EL Joghurt

Die Linsen werden so lange in einem Sieb abgebraust, bis das Wasser, das unten wieder herausläuft, klar ist, das dauert einen Moment.

Dann werden die Linsen mit kalter Gemüsebrühe angesetzt (ich habe erst einmal 500ml verwendet, musste aber noch etwas Brühe zufügen, die Suppe wäre mir sonst zu dickflüssig geworden), der geschälte Ingwer gerieben und zugegeben. Das Ganze sollte nun in etwa 15 Minuten gar köcheln.

In der Zwischenzeit schneidest Du die Zwiebel in feine Würfel. Die werden dann in einer kleinen Pfanne im Butterschmalz angebraten (Du kannst alternativ auch Kokosöl, Butter,... verwenden), bis sie glasig werden. Die Gewürze werden zugegeben und sollten ein paar Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten.

Wenn alles schön duftet und bevor es braun wird (!), kommt die Zwiebel-Gewürz-Mischung zu den Linsen und köchelt dort mit, bis diese gar sind.

Dann pürierst Du die Linsen mit dem Joghurt kurz durch, ich persönlich habe das nur kurz gemacht, so dass einige Linsen ‚überlebt’ haben ;-). Zum Schluss wird das Ganze noch einmal abgeschmeckt und bei Bedarf gesalzen.


Das war es auch schon!
So schnell und lecker kann ein Süppchen sein.
Als kleines knusperiges Topping habe ich noch ein paar Hanfsamen darüber gestreut (Keine Sorge, alles gut...die kann man ganz legal im Bioladen kaufen und die benebelnde Wirkung ist gleich Null ;-)!). Du kannst aber alles nehmen, was Dir in den Sinn kommt, da eignet sich jede Nuss oder Saat.

Ich selbst mag es gern würzig. Wenn Du Deine Gerichte lieber ein bisschen milder gewürzt magst, dann fang erst einmal mit der Hälfte der angegebenen Gewürzmengen an, mehr hineinwerfen kannst Du immer noch ;-). Wenn Du eins der angegebenen Gewürze nicht daheim hast/bekommst, lass es einfach weg oder experimentier fröhlich, wodurch man es ersetzen könnte.
Die Chilimenge ist dagegen sanft bemessen, ich wollte meinem entzündeten, offenen Hals nicht allzu viel zumuten, da kannst Du also gern mutiger sein, wenn Du es scharf magst ;-).


Hach...ich bekomm schon wieder Hunger...

Und welches Glück isst Du?

Liebst, 
Sabine

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