Dienstag, 16. April 2013

Frühjahrsputz...und wie?


Liebes, gestern haben wir darüber geredet, unseren Körpern einen kleinen Frühjahrsputz zu gönnen, eine kurze Auszeit von all den Dingen, die sonst so belastend wirken.

Heute war also mein erster Frühjahrsputztag und es hat super geklappt.
Wie und warum und was es gab, obwohl es ja einiges nicht gab, das möchte ich heute mit Dir teilen.

Fangen wir beim Frühstück an, ich könnte mir vorstellen, dass es Dir hier recht schwer fällt, auf Weizen zu verzichten. 

Ich habe das Getreide ja nun aber auf meiner schwarzen Liste und so waren sowohl Müsli als auch Toast raus – zumal ja auch die Milchprodukte wegfallen, was Milch oder Joghurt zum Müsli und Käse auf dem Toast auch unmöglich macht.
Sicher hätte ich gestern noch irgendwie zum Einkaufen flitzen können, aber ich hab mich für etwas anderes entschieden.

Und so gab es heute (und gibt es die nächsten Tage) bei mir zum Frühstück Hirsebrei.

Klingt eklig?

Ja, hab ich auch gedacht, als ich das das erste Mal gelesen hab, das Wort ‚Brei’ ist irgendwie so GAR nicht geeignet, mich neugierig zu machen ;-).
Wir können das Gericht daher auch ‚Buntes Hirsedurcheinander’ nennen oder wie immer Du magst. Lecker ist es auf jeden Fall!

Die Vorbereitung hab ich gestern Abend schon erledigt, so dass ich heute früh nur noch 2 EL der fertigen Hirse abnehmen und mit einer halben Birne und einem kleinen (!) Apfel etwa 30 Sekunden in der Mikrowelle anwärmen musste (Ich sollte dazu erwähnen, dass ich ganz grundsätzlich warmes Obst LIEBE! Und warmen Kuchen. Den gibt’s aber grad nicht ;-) ).

Ich war unheimlich lange satt, ohne mich voll und schwer und träge zu fühlen – I like :-)!

Frühstück in 3 Minuten für 5 Stunden?
Klingt gut?

Here we go...


Hirsebrei (oder wie auch immer ;-) )

1 Tasse Hirse (klein, denn die quillt enorm auf!)
gut 2 Tassen Wasser
2-3 Trockenfrüchte (Datteln, Aprikosen, Feigen...was Du magst)
Zimt
Vanillepulver
Je 6-7 Mandeln und Walnüsse, gehackt

Die Hirse (ich nehme gern welche, die schnellkochend und damit schon in 10-15 Minuten fertig ist) wird unter fließendem Wasser gut abgewaschen und dann mit der zweifachen Menge Wasser aufgekocht.

Wenn die Hirse kocht, kommen die klein gehackten Trockenfrüchte dazu (Ich habe eine Dattel und eine Pfirsichhälfte genommen) und auch Vanille und Zimt, ganz wie Du magst. Ich habe ¼ TL Vanille und ½ TL Zimt genommen. Auch Kardamom oder Muskatnuss würden sicher gut passen.

Die Hitze am Ofen wird jetzt runtergedreht und der Deckel kommt auf den Topf. 

Nach 10 Minuten sollte das Ganze fertig sein und die Hirse weich aber noch bissfest. Ist das nicht der Fall, kannst Du alles einfach länger quellen lassen.

Zum Schluss werden die klein gehackten Nüssen untergemischt (wieder ganz wie und welche Du magst) – und fertig!


Ich habe die Hirse gestern Abend vorbereitet, im Kühlschrank hält die sich locker ein paar Tage – und das Wochenfrühstück ist gesichert :-)!


So, gefrühstückt haben wir, zwischendurch gab es das gebackene Dinkelbrot mit Dal von gestern, sehr lecker!

Den Nachmittagskaffe hat eine Kanne dieses wunderbaren Tees ersetzt:


Die Mischung aus grünem Tee, Mate, Apfelstücken und Zitrone hab ich vor ein paar Wochen in München entdeckt und bin ihr seitdem verfallen, die ist SO lecker!


Grünen Tee trink ich sowieso in rauen Mengen und allen Variationen, dazu kamen heut noch Wasser und Ingwertee (Dafür ein paar Scheibchen frischen Ingwer mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen, ich geb gern noch einen Schuß Zitronensaft dazu. Erfrischt und macht schön warm).


Mein Kaffee fehlt mir, aber mein Magen hat heute zum ersten Mal seit Wochen nicht gequengelt, das motiviert doch SEHR ;-)!

Morgen zeige ich Dir ein paar Ideen für süße Momente, die Deinen Körper nicht allzu sehr ärgern.

Für heute kann ich fröhlich zusammenfassen: Ein pappsatter Tag, an dem ich mich richtig gut gefühlt hab – so kann’s doch weiter gehen :-)!

Und was schmeißt Du raus?

Liebst,
Sabine

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