Mittwoch, 29. Mai 2013

Breakfast to stay & to go {3}


Liebes, es geht fröhlich weiter mit unserer kleinen Frühstücksreihe.
Heute bleiben wir noch ein bisschen beim Thema Getreideersatz, nachdem gestern der Reis dran war, geht es heute um ein ganz wunderbares Korn.
Es macht satt, es macht schön, es belastet den Körper nicht.
Klingt zu gut, um wahr zu sein?

Es ist war, das kann ich Dir versichern!

Ich präsentiere: die Hirse.

Ich habe Dir HIER schon einmal von einer Frühstücksvariante aus ganzen Hirsekörnern erzählt. 
Ja, das ist sehr lecker (und macht lange satt und schön, alles wie gehabt), aber so ganz endgültig überzeugt war ich nicht.
Weil das Ganze dann doch eine etwas trockene Angelegenheit ist und meine Toleranz, was zu trockenes Essen angeht, doch sehr leidet, seit ich glutenfrei esse.
Weil der Hirsegeschmack doch ganz schön durchkam und mir das nicht jeden Morgen gefallen hat.

Ich habe also ein bisschen experimentiert und einen (vermeintlichen) Fehlkauf des Lieblingsmenschen später hatte ich die Lösung daheim: HirseFLOCKEN.
Die gibt es in jedem Bioladen oder Reformhaus, woanders habe ich noch nicht danach gesucht.

Was für einen Unterschied nun die Flocken machen?
Liebes, einen gewaltigen!

Das Ganze wird deutlich cremiger und irgendwie ‚leichter’ und bekommt beim Abkühlen eine (schnitt)feste Konsistenz, was das ‚Breakfast to go’ erheblich vereinfacht.
Pur oder mit Früchten gegessen oder auch mit einem Löffel (Soja)Joghurt verfeinert einfach lecker.


Und so geht’s:

Hirseflockenbrei

Du brauchst für etwa 2 Portionen eine kleine (Kaffee)Tasse (Soja)Milch. Die wird aufgekocht und in die kochende Flüssigkeit wird dann eine halbe Tasse (der gleichen Größe) Hirseflocken gegeben.

Mit dem Schneebesen kurz verrühren und so lange unter Rühren köcheln lassen, bis die Masse gut andickt, das dauert etwa 3 Minuten.

Von der heißen Platte ziehen und noch weitere 1-2 Minuten ausquellen lassen, dabei mische ich gern schon etwas Zimt unter, ganz wie Du magst.

Entweder wird die Hirse nun gleich gegessen, oder, wie auf den Bildern, in ein hübsches Glas gefüllt (achte darauf, dass es gut schließt!).
Ich habe noch etwas Rhabarber-Himbeer-Kompott dazu gegeben, dafür wird Rhabarber mit ein paar Himbeeren und getrockneten Aprikosen zum Kochen gebracht und in etwa 5 Minuten zu einem Kompott eingekocht. Im Kühlschrank hält sich der Rhabarber einige Tage und Du hast immer etwas Erfrischendes im Haus.


Und das war es.
Frisch, noch warm daheim oder gekühlt unterwegs ein leichtes, äußerst gut sättigendes Essen, das ich mir, wenn auch nicht zum Frühstück, sogar in einer herzhaften Variante vorstellen könnte, vielleicht kommt da noch was in den nächsten Wochen...?


Morgen am Feiertag wird es dann eine etwas aufwändigere Frühstücksvariante geben, aber keine Angst...wie immer ganz einfach, gut vorzubereiten und natürlich - lecker!


Was waren Deine letzten Küchenexperimente?

Liebst,
Sabine

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