Freitag, 30. August 2013

Freitagsfunde {15}

Ja...ist denn schon wieder Freitag?!
Ganz offenbar und so kommen sie hier für Dich, die Freitagsfunde:

Weil es einfach nur SO schön ist:

Sehr interessanter Artikel, der in weiten Teilen -leider!- auch auf Deutschland übertragbar ist:

Ich hab es glaub ich schon mal erwähnt, aber....WENN ich doch nur nähen könnte...egal, hinschauen macht auch schon fröhlich:

Wenn Du mich fragst, die beste Haltung, wenn Du unterwegs bist. Hach ja...da packt mich doch gleich wieder das Reisefieber...
HIER

Wie unglaublich praktisch, dass ich noch nach einem guten neuen Zuhause für meine Zeitschriften suche und...naja....nicht nähen kann ;-):
HIER
Die Seite bietet SO viele tolle Anregungen – und unter ‚mixed inspiration’ findet sich nur Schönes. Dazu einen Milchkaffee und eine halbe Stunde schwelgen!


Die nächste Woche wird recht voll und spannend, ich freu mich darauf :-)! 
Vorher aber steht ein kunterbuntes Wochenende an, angefangen beim Möbelschweden (Kennst Du das, oder geht es nur mir so – kaum warst Du dort, stellst Du daheim fest, dass noch etwas ganz Wichtiges fehlt?), über einen Flohmarktbummel (...mit ‚ernstem’ Hintergrund, ich finde einfach keinen schönen Schreibtisch! HILFE!) und lieben Besuch.

Was sind Deine Wochenendpläne?

Liebst,Sabine

Schöne Tradition und ein wahres Vergnügen

Eine liebe Freundin, die ich noch aus Schulzeiten kenne, hat mir zum Geburtstag ein wunderbar unterhaltsames Buch geschenkt, das ich Dir nicht vorenthalten mag.

Ich sollte dazu vielleicht kurz sagen, dass diese Freundin und ich uns, obwohl wir mittlerweile ein paar hundert Kilometer voneinander entfernt leben, noch immer zu Weihnachten und unseren Geburtstagen Bücher schenken.
Bücher, die wir selbst gelesen und gemocht haben, Bücher, von denen wir denken, dass sie der anderen auch gefallen könnten.


Und weißt Du was, Liebes?

Diese Freundin trifft wieder und wieder und wieder meinen Geschmack, oft sogar mit Büchern, nach denen ich selbst im Buchregal nicht gegriffen hätte.

Nun hatte ich ja vor knapp 2 Wochen Geburtstag und pünktlich trudelte, treu der Tradition, eine liebste Büchersendung bei mir ein.
Ich öffnete den Umschlag, fand eine entzückende Geburtstagskarte und nachdem ich das Geschenkpapier entfernt hatte, das Buch „Ein ungezähmtes Leben“, in dem Jeannette Walls das wirklich wilde Leben ihrer Großmutter schildert.


Lily Casey erlebte zwei Jahrhunderte, sie wuchs in einer Lehmhöhle in Texas auf, wurde schon mit 15 Lehrerin, sie ritt wilde Pferde zu, hielt die Familie zusammen, war in den wilden 20ern in Chicago. Sie lernte Auto fahren und ein Flugzeug zu fliegen, führte mit ihrem Mann eine Ranch, verkaufte illegal gebrannten Schnaps, zog zwei Kinder groß und erlebte noch viel, viel mehr.
Das Buch ist aus der Sicht Lilys geschrieben, damit keine reine Biographie, sondern zwangsläufig dort fiktional, wo es um Lilys ganz eigene Sicht auf die Welt geht.


Und diese Sicht ist es, die das Buch so wunderbar macht. 
Lily Casey neigte so gar nicht zum Selbstmitleid, sie war ganz Kind ihrer Zeit (inklusive Vorstellungen über Kindererziehung, die sich zum Glück überholt haben), dabei ein Freigeist, der, vor die Wahl gestellt, einzuknicken oder seine Meinung auch in unangenehmsten Situationen zu verteidigen, immer die zweite Variante wählte.
Eine bewundernswerte Frau, wie ich finde, die sich von keinem Rückschlag umhauen ließ, herrlich pragmatisch ihr Leben anpackte – und meisterte.


Ich habe das Buch recht schnell und ein bisschen atemlos gelesen, was neben kurzen Kapiteln auch an dem guten Schreibstil der Autorin liegt.

Dabei habe ich ab und an fast vergessen, dass die Geschichte, die ich da lese, WAHR ist. Sie liest sich nämlich nicht nur gut, sondern passagenweise beinahe phantastisch. 
Wenn Du Dir dann noch beim Lesen klar machst, dass Du eine wahre Geschichte liest, dass das, was Du liest, sich tatsächlich ereignet hat – dann hast Du nicht nur Hochachtung vor dieser außergewöhnlichen Lily Casey sondern auch (verzeih den Kalauer) wahres Lesevergnügen!


Hast Du Geschenketraditionen?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 28. August 2013

Ganz einfach – einfach anders

Liebes, so lange ich denken kann, gibt es ein ganz einfaches Gericht, das ich liebe. Das mich glücklich macht, das mir schmeckt, egal wie krank ich bin, das zu jeder Jahreszeit funktioniert.
Ich brauch wohl extra zu erwähnen, dass es extrem wandelbar ist ;-)?

Wovon ich schreibe?

Ich präsentiere – das gute alte Kartoffelpüree.

Wie, das ist keine Mahlzeit und in 3 Minuten aus der Tüte angerührt?!
Liebes...NÖ!

Kartoffelpüree ist frisch gemacht großartig, es ist cremig, schmelzig, weich, butterig. Klassisch zubereitet.
Es kann auch spritzig-frisch sein mit nur einem Hauch von Cremigkeit.
Es kann rassig schmecken, feurig, sanft, überraschend – oder auch aber ganz so, wie Du es von klein auf kennst.

Heute mag ich Dir eine Sommervariante vorstellen.
Ganz anders gewürzt als gewohnt schmeckt es als einfaches Hauptgericht zu einem Salat himmlisch, macht sich aber auch genau so gut beim Grillfest statt der immerpräsenten Folienkartoffeln, es schmeckt sicher gut zu Fleisch (wem denn Fleisch schmeckt ;-) ), zu Fisch und ach...zu was immer Dir da noch einfallen mag.


Komm rüber und ich nehm Dich mit nach Italien mit dem

Italienischen Kartoffelpüree

Du brauchst:

mehligkochende Kartoffeln

1 mittelgroße Zwiebel
Knoblauch (pro Person etwa 1 Knoblauchzehe – oder nach Geschmack)
reichlich Olivenöl (nimm ein Gutes)
getrocknete Tomaten (pro Person etwa 3-4 Hälften, je nach Geschmack)
1 Hand voll Basilikum, frisch gezupft
Feta/Parmesan/... (ganz wie Du magst)
Salz
Pfeffer


Los geht’s...
Du schälst die Kartoffeln, schneidest sie in möglichst gleichmäßig kleine Würfelchen (je kleiner, desto kürzer die Kochzeit) und lässt sie in etwas Salzwasser in ca. 10-15min gar kochen. 
Wie Kartoffeln halt so gekocht werden ;-).

In der Zwischenzeit wird die Zwiebel in kleine Würfel geschnitten und in reichlich (!) Olivenöl glasig gebraten. Zum Schluss kommt der klein geschnittene/gepresste Knoblauch dazu und darf kurz warm werden.

Sind die Kartoffeln gar, wird das Wasser abgeschüttet und mit einem Kartoffelstampfer bearbeitest Du die Kartoffeln kurz.

Die Zwiebel-Knoblauch-Öl-Mischung wird dazu geschüttet und mit dem Stampfer unter die Kartoffeln gearbeitet. 
Sollte die Masse zu trocken sein, weil Du Dich nicht getraut hast, genug Öl zu nehmen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, noch etwas zuzufügen. 
Das Püree wird bei diesem Rezept nicht so cremig wie bei der klassischen Variante, probier einfach aus, wie es Dir schmeckt und gefällt.


Zum Schluss werden noch vorsichtig die kleine Stücke geschnittenen getrockneten Tomaten untergehoben, zusammen mit dem zerbröselten Feta (oder Parmesan, oder Du lässt den Käse ganz weg und hast ein veganes Gericht) und dem frisch gezupften Basilikum.


Auf Teller verteilen, etwas Pfeffer darüber mahlen...und fertig ist der italienische Kartoffeltraum.

Solltest Du nur sehr harte getrocknete Tomaten bekommen (ist ja leider manchmal so), kannst Du die klein geschnittenen Stücke auch problemlos mit dem Knoblauch in das Zwiebelöl geben und ein paar Minuten ziehen lassen.

Statt normaler Zwiebeln funktionieren auch Frühlingszwiebeln gut, das Ganze schmeckt auch (bürotauglich ;-) ) ohne Knoblauch, an Käse kannst Du verwenden, was Du magst...Du merkst schon, ein Gericht, wie es typisch ist für mich ;-).


Und jetzt – viel Spaß beim Nachkochen!

Was kannst Du immer essen?

Liebst,
Sabine

Freitag, 23. August 2013

Freitagsfunde {14}

Liebes, die Woche ist schon wieder rum.  
Sie war randvoll mit letzten Auf- und Einräumarbeiten in der Wohnung, daneben hat auch wieder so etwas exotisches wie Alltag begonnen und gestern wurde endlich der lang vermisste Küchentisch geliefert  - der ist SO schön, aber dazu sicher nächste Woche mehr ;-).

Bevor nun das Wochenende so richtig beginnt, kommen hier noch die Freitagsfunde für Dich:


Weil das einfach gute Laune machen MUSS :-)!

Ähm...ja...da fällt mir aber wieder mal SO viel zu ein!
Ganz bald, Liebes...und bis dahin, zum Nachdenken das

Die einfachsten Ideen sind eben doch die besten:

...um noch mal kurz beim Thema zu bleiben:
Ich fürchte, zu den Sprühlacken würde mir auch so einiges einfallen.... ;-)

Kann ich das haben? Also, sofort?


Was hat Deine Woche schön gemacht?

Liebst,
Sabine

Hamburg ganz Blau

Wie das gehen soll? – kein Problem zur blauen Stunde!


Und so sind wir letzten Sonntag mit einigen lieben Menschen vom Jungfernstieg aus über die Alster geschippert, haben uns an wilden Regenwolken gefreut, an einem prächtigen Regenbogen, der für die Regenschauer entschädigt hat, an einem wunderschönen Sonnenuntergang und sowieso und überhaupt an dieser phantastischen Stadt!


Siehst Du den Regenbogen?

Wie das geht?

Solltest Du zwischen Mai und September mal in Hamburg sein, Liebes, dann kann ich Dir den Dämmertörn HIER nur wärmstens empfehlen!



Unser Fleetkieker hat uns schönste Ein- und Ausblicke ermöglicht – und ich muss Dir sagen, Hamburg wird einfach nicht hässlicher ;-)!


Also, heute ohne viele Worte, dafür mit vielen (!) Bildern – Hamburg ganz in Blau. 
Und grau.
Und rosa.
Und irgendwann...sehr dunkel.
Trotzdem schön :-)!

Ja. Da war Regen drin.



Der Chef hatte Geburtstag - wie jeden Tag ;-) - und so gab es Sekt für alle










Da hat sich der Mond doch glatt versteckt, als ich die Kamera gezückt hab...





So, das war’s auch schon (ist ja alles so relativ ;-) )...ich hoffe, Du bist mir nicht weggedämmert!

Welche Farbe hatte Dein Tag?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 20. August 2013

Das Beste zum Einzug

Ach Hamburg, meine Perle!
Es war wieder einmal so schön und kaum zurück ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, so viele Ideen für den Blog schwirren mir durch den Kopf.
Gut so :-)!

Bevor ich Dir ein bisschen was von meiner Urlaubswoche erzähle, mag ich Dir heute das beste Geschenk zum Einzug zeigen.
Ich habe es von meiner Schwester bekommen, freue mich jeden Tag daran und find die Idee so gut, dass ich sie einfach mit Dir teilen muss.
Ist ja klar ;-).

Was es ist?
Eigentlich müsste es ‚sind’ heißen – denn ich habe nicht nur eine, sondern gleich zwei hübsche Gewürzmühlen bekommen.


Die sehen nicht nur gut aus, sondern haben auch ein richtig gutes Mahlwerk aus Keramik, das auch mit harten Fällen fertig wird, wie z.B. Bockshornkleesamen.

BockshornWIE?!

Bockshornkleesamen, sehr aromatisch und nicht aus der indischen Küche wegzudenken.


Aber noch mal kurz zurück zu den Mühlen...
Die netten Teilchen können nämlich ganz individuell befüllt werden, was ich großartig finde!


Hast Du das auch, dass Du bestimmte Gewürzmischungen wieder und wieder zusammenbringst?
Wenn ja, dann solltest Du über eine Mühle nachdenken.
Die kann befüllt werden mit was auch immer Dir einfallen mag und Du hast die in Deiner Küche gängigsten Mischungen immer parat. 
Frisch gemahlen schmecken übrigens fast alle Gewürze sehr viel aromatischer, Du brauchst entsprechend weniger.

Ich habe jedenfalls eine Mühle in ein scharfes Teil verwandelt und sie mit getrockneten Chilischoten gefüllt (kann man prima auf den Tisch stellen und jeder schärft, wie er’s verträgt) und die zweite mit einer bei mir sehr häufig verwendeten Mischung für Curries -  eben den Bockshornkleesamen, dazu Koriander und Fenchelsamen, im Verhältnis 1:1:1.
Zusammen mit einer Zwiebel angeröstet, dazu etwas frisch geriebener Ingwer, Gemüse nach Wahl oder Kühlschranklage, mit Wasser abgelöscht und eingeköchelt...und schon lacht Indien in Deiner Küche.


Besonders schön sind auch süße Mischungen, beispielsweise aus Vanille, Zimt und Koriander, dazu könntest Du etwas Kandis geben und schon ist jedes Dessert interessanter.
Hach....ich glaub, ich muss mir noch ein paar Mühlen zulegen ;-)...


Was verschenkst Du zum Einzug?

Liebst,

Sabine

Freitag, 16. August 2013

Freitagsfunde {13}

Liebes, wieder einmal muss ich feststellen, dass eine Urlaubswoche in Hamburg so GAR nicht geeignet ist, mich zum Bloggen zu bringen...trotzdem kommen nun zumindest die Freitagsfunde (auch wenn ich jetzt gerade zum ersten Mal diese Woche am Laptop sitze).
Wie immer hoffe ich, dass etwas Hübsches für Dich dabei ist...ich hüpf nun los und werd meinen Geburtstag in Hamburg genießen :-)!


Ganz klar, da muss ich irgendwie eine glutenfreie Variante von basteln...


Ganz entzückend, sehr praktisch und übrigens auch ein tolles Geschenk sind diese guten Stücke:


Ein tolles Projekt, da fällt mir doch spontan jede Menge zu ein...bist Du auch dabei?


WAS für eine schöne Idee!


Nur ein klitzekleines bisschen kitschig – und so hübsch:


Was hast Du heute vor?

Liebst,
Sabine

Freitag, 9. August 2013

Freitagsfunde {12}

Liebes, es ist Freitag und nach den Wahnsinnswochen heißt das nun wieder, dass ich ein paar hübsche Dinge, Gedanken, Ideen, Rezepte,... mit Dir teilen mag, die mir diese Woche online über die Füße gefallen sind.
Sozusagen.


Den Anfang macht eine wirklich schöne Idee – Freude weiterreichen, sowas mag ich:


Weiter geht es mit einem Picknick in den Wolken - nichts leichter als das...


Es ist immer wieder schön, eigene Ideen von einem ganz anderen Standpunkt her beleuchtet zu sehen – und zu den gleichen Ergebnissen zu kommen.
...noch Fragen ;-)?


Die liebe Clara heiratet dieses Wochenende (GLÜCKWUNSCH :-)!!!) und zeigt uns allen schon einmal, wie schön ihre standesamtliche Trauung war:


Zum wirklich guten Ende noch eine Nachricht über ein gutes Ende...oder vielmehr eine gute Zwischenstation, wobei, auch das Ende wird gut werden, ganz sicher!


Meine Woche war sehr fleißig, ich habe fast alle Kisten ausgepackt (für 2 fehlen mir noch die Möbel, bzw. Ordnungsboxen, das wird morgen besorgt), für die allermeisten Dinge schon ein schönes neues Zuhause im neuen Zuhause gefunden,  habe Herd und Ofen eingeweiht und ach ja...so ein bisschen Alltag war ja auch noch ;-).

Die nächste Woche werden der Lieblingsmensch und ich in der Lieblingsstadt verbringen, ich habe aber noch ganz dringend vor, ein paar Posts vorzubereiten :-) – und dann...ERHOLUNG! 
Und Geburtstag feiern! 
Und das Meer sehen! 
Und wahnsinnig liebe Menschen treffen! 
Ach und überhaupt...Ich freu mich :-)!

Worauf freust Du Dich?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 7. August 2013

Aus der Versuchsküche: Quark-Beerenbrötchen

Liebes, ganz zu Beginn des Bloggens (HIER) habe ich Dir von den wunderbaren Quark-Rosinenbrötchen berichtet, die ich HIER entdeckt und immer wieder gebacken habe. Sie sind so lecker,  sehr schnell zubereitet – und sie enthalten natürlich Gluten, Laktose und Zucker.

Kurz, die guten Stücke gab es bei mir in den letzten Monaten nicht.

Bis heute.

Denn der Backofen in der neuen Wohnung musste ja eingeweiht werden. Und die Küche auch. Und ganz ehrlich – wie ginge das besser, als mit einem kleinen Experiment?
Eben ;-).


Ich habe heute die Mengen der Zutaten halbiert und einen Teil der Rosinen, quasi als Sommervariante, durch frische Heidelbeeren ersetzt.
Köstlich – und mehr als genug für mich.


Hier kommen sie also, die guten glutenfreien

Quark-Beerenbrötchen

150g (Vollkorn)Reismehl
90g Hirsemehl (ich habe Hirseflocken im Zerkleinerer gemahlen)
10g Flohsamenschalen
250g Quark (lactosefrei, wenn nötig, Fettgehalt ist egal)
1 Ei
40g (Kokosblüten)Zucker
¼ TL Vanillepulver
½ Päckchen Weinstein-Backpulver (glutenfrei)
knapp 2 Hände voll Heidelbeeren
½ Hand voll Rosinen (so hab ich’s gemacht, einfach die Mengen nach Geschmack)
Milch nach Bedarf



Die beiden Mehlsorten werden gründlich mit dem Backpulver und den Flohsamenschalen vermischt.

Dann kommen die restlichen Zutaten hinzu und alles wird mit den Knethaken Deines Mixers zu einem Teig verarbeitet.

Bei mir wurde das Ganze zunächst recht bröselig, ich habe dann einfach schluckweise etwas lactosefreie Milch zugegeben, bis der Teig sich feucht angefühlt hat (auch wenn er noch immer etwas bröckelig aussah).

Zum Schluss werden die Beeren untergehoben und mit den Händen kleine Brötchen geformt, die mit einem scharfen Messer eingeschnitten und mit etwas (lactosefreier) Milch bepinselt werden.
Dann kommen die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und werden im vorgeheizten Backofen bei 190°C bei Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten gebacken.

Die goldigen Brötchen ein wenig abkühlen lassen und dann...genießen, Liebes, am besten mit ein wenig frischer Butter...hach, ich könnte schon wieder... ;-).


Noch ganz kurz zu den Flohsamenschalen:
Du bekommst sie im Reformhaus. Sie haben ganz wunderbare Quelleigenschaften und ersetzen so Funktionen des Glutens, so sorgen sie für eine höhere Elastizität des Teiges und die Feuchtigkeit im Gebäck wird gut gebunden.
Pro 100g glutenfreiem Mehl verwende ich 4g Flohsamenschalen und da bin ich beim Abmessen ausnahmsweise ganz genau ;-).


Wenn Du kein Problem mit dem Gluten hast, kannst Du natürlich auch ganz normales Weizen- oder Dinkelmehl verwenden, die Variante mit den Heidelbeeren möchte ich Dir aber ganz unbedingt ans Herz legen, das schmeckt SO gut! 
Als nächstes werde ich mit Him- und Brombeeren experimentieren und bin mir schon jetzt ganz sicher, dass es lecker wird :-)!


Was hast Du heute Neues getan?

Liebst,

Sabine