Mittwoch, 28. August 2013

Ganz einfach – einfach anders

Liebes, so lange ich denken kann, gibt es ein ganz einfaches Gericht, das ich liebe. Das mich glücklich macht, das mir schmeckt, egal wie krank ich bin, das zu jeder Jahreszeit funktioniert.
Ich brauch wohl extra zu erwähnen, dass es extrem wandelbar ist ;-)?

Wovon ich schreibe?

Ich präsentiere – das gute alte Kartoffelpüree.

Wie, das ist keine Mahlzeit und in 3 Minuten aus der Tüte angerührt?!
Liebes...NÖ!

Kartoffelpüree ist frisch gemacht großartig, es ist cremig, schmelzig, weich, butterig. Klassisch zubereitet.
Es kann auch spritzig-frisch sein mit nur einem Hauch von Cremigkeit.
Es kann rassig schmecken, feurig, sanft, überraschend – oder auch aber ganz so, wie Du es von klein auf kennst.

Heute mag ich Dir eine Sommervariante vorstellen.
Ganz anders gewürzt als gewohnt schmeckt es als einfaches Hauptgericht zu einem Salat himmlisch, macht sich aber auch genau so gut beim Grillfest statt der immerpräsenten Folienkartoffeln, es schmeckt sicher gut zu Fleisch (wem denn Fleisch schmeckt ;-) ), zu Fisch und ach...zu was immer Dir da noch einfallen mag.


Komm rüber und ich nehm Dich mit nach Italien mit dem

Italienischen Kartoffelpüree

Du brauchst:

mehligkochende Kartoffeln

1 mittelgroße Zwiebel
Knoblauch (pro Person etwa 1 Knoblauchzehe – oder nach Geschmack)
reichlich Olivenöl (nimm ein Gutes)
getrocknete Tomaten (pro Person etwa 3-4 Hälften, je nach Geschmack)
1 Hand voll Basilikum, frisch gezupft
Feta/Parmesan/... (ganz wie Du magst)
Salz
Pfeffer


Los geht’s...
Du schälst die Kartoffeln, schneidest sie in möglichst gleichmäßig kleine Würfelchen (je kleiner, desto kürzer die Kochzeit) und lässt sie in etwas Salzwasser in ca. 10-15min gar kochen. 
Wie Kartoffeln halt so gekocht werden ;-).

In der Zwischenzeit wird die Zwiebel in kleine Würfel geschnitten und in reichlich (!) Olivenöl glasig gebraten. Zum Schluss kommt der klein geschnittene/gepresste Knoblauch dazu und darf kurz warm werden.

Sind die Kartoffeln gar, wird das Wasser abgeschüttet und mit einem Kartoffelstampfer bearbeitest Du die Kartoffeln kurz.

Die Zwiebel-Knoblauch-Öl-Mischung wird dazu geschüttet und mit dem Stampfer unter die Kartoffeln gearbeitet. 
Sollte die Masse zu trocken sein, weil Du Dich nicht getraut hast, genug Öl zu nehmen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, noch etwas zuzufügen. 
Das Püree wird bei diesem Rezept nicht so cremig wie bei der klassischen Variante, probier einfach aus, wie es Dir schmeckt und gefällt.


Zum Schluss werden noch vorsichtig die kleine Stücke geschnittenen getrockneten Tomaten untergehoben, zusammen mit dem zerbröselten Feta (oder Parmesan, oder Du lässt den Käse ganz weg und hast ein veganes Gericht) und dem frisch gezupften Basilikum.


Auf Teller verteilen, etwas Pfeffer darüber mahlen...und fertig ist der italienische Kartoffeltraum.

Solltest Du nur sehr harte getrocknete Tomaten bekommen (ist ja leider manchmal so), kannst Du die klein geschnittenen Stücke auch problemlos mit dem Knoblauch in das Zwiebelöl geben und ein paar Minuten ziehen lassen.

Statt normaler Zwiebeln funktionieren auch Frühlingszwiebeln gut, das Ganze schmeckt auch (bürotauglich ;-) ) ohne Knoblauch, an Käse kannst Du verwenden, was Du magst...Du merkst schon, ein Gericht, wie es typisch ist für mich ;-).


Und jetzt – viel Spaß beim Nachkochen!

Was kannst Du immer essen?

Liebst,
Sabine

Kommentare:

Ding(s) hat gesagt…

Das klingt mal nach einer echt interessanten Abwandlung von Kartoffelpüree.. Werd ich mir gleich mal für nächste Woche zum Essen merken.

Was bei mir immer geht? Pizza für Arme: Brot mit Tomatenmark und Käse (evtl. noch Kräuter, Gemüse) in der Mikrowelle für 50s überbacken. Schmeckt super.^^

Papyrus hat gesagt…

Selbstgemachtes Kartoffelpüree geht wirklich immer. In deiner Variante hatte ich es auch schon. Es ist tatsächlich schön wandelbar. Was bei mir immer geht? Nudeln. Nudeln in allen Varianten, warm, kalt. Hauptsache eine Nudel