Mittwoch, 30. Oktober 2013

Hübsch organisiert

Liebes, heute habe ich nach langer, langer Zeit wieder einmal ein kleines DIY für Dich.
Eine schnelle Bastelei, die gut aussieht und dazu auch noch praktisch ist.
Hach, herrlich!


Beim Möbelschweden habe ich schon beim Umzug in der Papierecke Klemmbretter entdeckt, die auch hingestellt werden können.

Kennst Du das?

Du siehst etwas im Laden, denkst Dir „Wozu braucht die Welt denn SOWAS?!“ – und ein paar Stunden später, da weißt Du’s dann.

Tja.



Ich brauch nicht extra zu erwähnen, dass ich die Entdeckung beim vorerst letzten Möbelschwedenbesuch gemacht hab, oder ;-)?

So hat es ein Weilchen gedauert, bis der Lieblingsmensch sind erbarmt und mir Klemmbretter besorgt hat.

Welche Idee ich zu den guten Stücken hatte?

Einen Kalender.
Also, ein Klemmbrettkalender, sozusagen.
Mir schwebte genug Platz vor, um jeden Tag alles Mögliche notieren zu können, von Terminen über To-Dos, Geburtstage, Gedanken – oder auch einfach nur, was im Supermarkt besorgt werden muss.

Ich habe ein paar Versuche gemacht, eine mehr oder minder sinnvolle Aufteilung zu Papier zu bringen und mich am Ende für eine ganz simple Variante entschieden:


Dann habe ich mir das langweilige Klemmbrett vorgenommen.
Liebes, wenn es eine Selbsthilfegruppe für die anonymen Washitapesüchitgen gäbe, ich wäre die Vorsitzende!
Ich liebe die endlosen Varianten und Einsatzmöglichkeiten und so war es nur logisch, dass ich der Pappe mit Reispapier zu Leibe gerückt bin.
Vier Minütchen später sah’s dann so aus:


Ja, ich mag rosa ;-).
Ebenso, wie das Tape, so hübsch...


Und wo ich das Zeug schon in der Hand hatte, bzw. die Box mit dem Washitape geöffnet, ach, was hätte da näher gelegen, als jedes einzelne Kalenderblatt zu verzieren?
Eben...nix!


Dann einfach munter Termine eintragen (Du siehst hier ein noch eher leeres Blatt), Blätter einklemmen und einen netten Standort suchen – fertig.


Ein 15-Minuten-DIY, das mir hilft, alles im Kopf zu behalten, hübsch aussieht und dank dem Washitape jederzeit umgestaltet werden kann. Wenn DAS mal nicht nach mir klingt ;-)!


Bist Du auch hübsch organisiert?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 29. Oktober 2013

Glutenfreier Gewürzkuchen, oder: Gemüse mal ganz anders

Was machst Du, wenn Du noch eine Hand voll Möhren im Kühlschrank hast und der Backofen sowieso an ist?

Richtig...Du backst einen Kuchen :-)!


Also, ich habe einen Kuchen gebacken und Du machst es mir hoffentlich nach, denn was nun kommt, ist zu gut, um es nicht zu teilen.

Meine Grundidee war ein Möhrenkuchen.
Ohne Gluten, normalen Zucker und Lactose, wie immer.
Schmecken sollte er dann auch noch ;-).


Ich habe also fröhlich meinen Backschrank durchstöbert und eine Menge Zutaten gefunden, die gut zueinander passen sollten - Nüsse, Zimt und Muskat, Rosinen, Mandarinen und noch ein Stück Zucchini.

Klingt wild?

Schmeckt super!


Die Inspiration für das Rezept habe ich HIER gefunden (Ein SO toller Blog! Die Buchweizenbrötchen!!) und dann fröhlich abgewandelt.


Heraus kam köstlichster

Glutenfreier Gewürzkuchen mit Gemüse

50g Sultanas
Saft von 1 Mandarine (frisch gepresst)
1 TL Zitronensaft (frisch gepresst)

50g (Kokosblüten-)Zucker
3 Eier
60g geschmolzene Butter
40g Haselnüsse, gemahlen (am besten frisch)
60g Mandeln, gemahlen (am besten frisch)
150g Hafermehl (aus Haferflocken gemahlen)
50g Reismehl, Vollkorn
2 geh. TL Backpulver
1 TL Zimt
¼ TL Muskat, frisch gemahlen
100ml Flüssigkeit (Milch, Orangensaft, Mandelmilch o.ä.)
250g geraspelte Möhren (bei mir 150g Möhren, 100g Zucchini)
30g Walnüsse, gehackt

Du beginnst, indem Du die Sultanas mit den Obstsäften kurz aufkochst, 2-3 Minuten köcheln und anschließend alles wieder abkühlen lässt. 
Die Flüssigkeit sollte dabei weitestgehend von den Rosinen aufgesogen werden.

Dann werden Zucker und Eier sehr schaumig geschlagen, das dauert ein paar Minütchen. Die geschmolzene, leicht abgekühlte (wichtig, sonst hast Du Rührei!) Butter wird untergerührt, so dass eine glatte Masse entsteht.

Die Nüsse und die beiden Mehle werden anschließend mit dem Backpulver und den Gewürzen untergemischt.
Dabei entsteht ein recht zäher, fester Teig.

Um den etwas aufzulockern kommt nun die Flüssigkeit dazu. Ich habe lactosefreie Milch verwendet, Orangensaft würde aber sicher auch sehr gut schmecken – oder was immer Dir einfällt, da kannst Du wie immer ganz kreativ sein.

Fast fertig...nun kommt das geraspelte Gemüse ins Spiel. 
Es wird zusammen mit den gehackten Walnüssen untergerührt, bis ein feuchter Teig entsteht, der etwas zähflüssig ist.

So...jetzt hast Du die Qual der Wahl – Muffins oder Kuchen?

Ich habe mich ganz bescheiden für Beides entschieden ;-).


Der Großteil des Teiges wurde in eine kleine gefettete Kastenform gefüllt (etwa 2/3 hoch), vom Rest habe ich noch 3 Muffins gebacken.

Im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen brauchen die Muffins nun 20 Minuten, der Kuchen ist erst nach einer knappen Stunde fertig.

Etwas abkühlen lassen, aus der Form nehmen und dann...HACH!
Fluffig-köstliches Gebäck genießen, genau das Richtige für die fallenden Temperaturen und das fiese Regenwetter da draußen!

Wie üblich habe ich sehr wenig Zucker verwendet, zumal auch die Sultanas noch Süße bringen. Du kannst es nach Geschmack ruhig deutlich süßer backen und locker bis 120g Zucker verwenden.


So, Liebes...was machst Du einer Hand voll Möhren?

Liebst,
Sabine

Samstag, 26. Oktober 2013

Freitagsfunde {23}

Liebes, so gerade eben noch pünktlich kommen sie hier, die Freitagsfunde.
Diese Woche war ich kaum online, aber ein paar hübsche Dinge sind mir doch vor die Füße gefallen.
Du magst sehen, welche?


Here we go...

Ein liebster Blog.
Eine z-u-c-k-e-r-s-ü-s-s-e Sache.
Kostenlos.
Für Dich und mich.
YAY!
(Sieh Dir unbedingt auch die Varianten der letzten Jahre an!)

Recht hat sie :-)! 
Machst Du auch mit?

Schon vor ein paar Tagen über Facebook geteilt zeige ich ihn hier noch einmal...weil’s SO entzückend ist!

Ich liebe Hagebutten! Diese Farbe! Muss mir unbedingt welche besorgen...und bis dahin schauen wir beide

Ein großartiges Projekt!

Hab ein wunderschönes Wochenende Liebes!
Oh und die Frage, die reiche ich natürlich gern weiter...also: 

Wovon brauchst Du mehr?

Liebst,
Sabine 

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Aus dem Buchladen: Ein grünes Wunder

Wenn ein zwar erst spät entdeckter, aber schon jetzt ein Liebling unter den Blogs ein Kochbuch herausbringt, dann ist das grundsätzlich schon mal toll.
Besser noch, wenn es ein vegetarisches Kochbuch ist.
Noch besser, wenn ein Großteil der Rezepte auch noch ohne Gluten auskommt.
Und wenn das alles dann auch noch weit entfernt von langweiligem 08/15 ist, wenn die Gerichte neu und frisch und unwiderstehlich sind, ja dann....dann kann ich gar nicht anders, als Dir dieses Buch ans Herz zu legen, Liebes!


Und da sind wir nun also, bei den Green Kitchen Stories von Louise und David. Die beiden sind als Pizza-Pasta-Pommes-Vegetarier und gesundheitsbewusste Fleischesserin aufeinander getroffen und haben sich in der gesunden, vegetarischen Mitte getroffen.
Mittlerweile hat das entzückende Paar eine noch entzückendere Tochter und wenn es in der Familie nur jeden zweiten Tag so schmeckt, wie sich das Buch liest, dann haben wir es mit drei sehr glücklichen Menschen zu tun!


Nun aber zum Buch... The Green Kitchen gibt es (bisher?) ausschließlich auf Englisch und zwar in zwei Varianten – einer für den amerikanischen Markt mit den entsprechenden Maßeinheiten und einer für den englisch/australischen Markt mit metrischen Angaben. 
Ich habe mir die englische Version zugelegt, da ich es einfacher finde, mit vertrauten Maßeinheiten zu arbeiten. In Deutschland sind aber beide Ausgaben erhältlich, da bist Du also ganz frei.


Nach einer ausführlichen Einleitung, die persönlich ist, einen guten Überblick über all das gibt, was sich in der Küche der beiden Autoren findet und auch schon ganz viele Grundrezepte gibt, nehmen Louise und David den Leser an die Hand und hüpfen durch einen Tag. 
Vom Frühstück über kleine Mahlzeiten und Köstlichkeiten zum Mitnehmen über Rezepte für’s Familienessen und leckere Kleinigkeiten geht es zu verschiedensten Getränken und den Abschluss bilden, wie könnte es auch anders sein, eine ganze Batterie von süßen Sünden. Die gar nicht sooo sündig sind, weil auf nicht ganz herkömmliche Art zubereitet. 
Oder hättest Du vermutet, dass man eine Mousse au chocolat auch ganz ohne zugesetzten Zucker oder Sahne zubereiten kann – dafür aber mit Bananen und Avocados? Ich bin jedenfalls gespannt, wie das schmecken wird...


Grundsätzlich ist das Buch nicht nur voll mit Rezepten, die zumindest mich sofort in die Küche treiben, sondern auch die Augen werden satt. Dafür sorgen jede Menge wunderschöner Bilder, was ich aber nach dem Blog auch nicht anders erwartet hatte ;-)!

Schon nachgekocht und so gut!

Liebes, wenn Du Dir rund 250 Seiten schönste Köstlichkeiten gönnen magst, dann bist Du mit dem Buch aber sowas von goldrichtig!

Was ist Deine neueste Entdeckung?

Liebst,
Sabine 

Dienstag, 22. Oktober 2013

Lunch to go

Liebes, kennst Du diese Tage, an denen Du von A nach B nach X rennst, kurz bei K,L und M Halt machst und so viel zu tun hast, dass Du kaum zum Essen kommst?
Kennst Du?
Dann weißt Du, wie meine letzte Woche war ;-)!


Seitdem Gluten und Lactose meinen Speiseplan verlassen haben, fällt an solchen Tagen der verzweifelte Gang zum Bäcker, um zumindest ein Käsebrötchen zu essen, weg.
Und nun?
Ganz einfach, wenn auch manchmal nervig: Vorbereitet sein, heißt es.
Ich habe etwas zu Essen dabei.
Also, fast immer.
Seit einem guten halben Jahr heißt deshalb meine gefühlte Daueraufgabe: Finde etwas, das lecker ist, transportiert werden kann, kalt schmeckt und all Deine verrückten Unverträglichkeiten berücksichtigt.

Öhm...ja.

Was anfangs eine Herausforderung war, ist mittlerweile ziemlich einfach. Alles eine Frage der Übung eben ;-).


Als all-time-favourite haben sich dabei Quiches in allen nur denkbaren Varianten entpuppt.
Weil sie so unfassbar wandelbar sind.
Weil sich Mürbeteig so hervorragend in glutenfreier Variante zubereiten lässt.
Weil die herzhaften Küchlein nicht nur toll sind, wenn Gäste kommen, sondern auch in kleinen Förmchen gebacken werden können und dann problemlos in die Handtasche passen.
Weil...Du merkst schon, sie haben es mir einfach angetan :-)!

Heute möchte ich Dir eine Variante vorstellen, die das ganze Jahr durch funktioniert. Die, könnte ich mir vorstellen, auch Kindern schmeckt. Die warm ebenso eine gute Figur macht, wie kalt, als Lunch to go oder auf dem Buffet und die sich zu allem Überfluss auch noch wunderbar einfrieren lässt.
Zu gut, um wahr zu sein?


Nö, ganz einfach

Frische Erbsenquiche – gluten- & lactosefrei

Du brauchst für 4 Tartelette-Förmchen oder 1 Springform Ø 24cm:

200g glutenfreies Mehl (Mischung Deiner Wahl, bei mir Buchweizen & Hafer)
25g Haselnussmehl (Mandel oder Walnuss geht auch)
100g Margarine/Butter
¾ TL Salz
Pfeffer
3 EL kaltes Wasser (bei Bedarf mehr)


wenn Du magst weitere Gewürze wie Currypulver, Koriander,...

Füllung:

200g Erbsen (bei mir TK)
1 kleine Zwiebel
Schluck Weißwein oder Brühe
100g Magerquark/Joghurt/Saure Sahne (was Du gerade da hast, lactosefrei wenn nötig)
2 Eier
50g Feta (lactosefrei, wenn nötig)
Salz
Pfeffer
Frische Kräuter (bei mir Minze und Petersilie)

Aus den Zutaten für den Teig knetest Du rasch einen Mürbeteig, verteilst den gleichmäßig auf 4 Tarteletteförmchen oder eine Springform, stichst das Ganze mehrmals mit einer Gabel ein und dann geht es abgedeckt für eine halbe Stunde ins Gefrierfach.
(Zu schnell? Eine ausführlichere Anleitung für Mürbeteig, incl. Trick und Rezept für normales Mehl findest Du HIER).

Während der Teig durchkühlt, wird die Zwiebel geputzt, in kleine Würfel geschnitten und dann in einem kleinen Topf mit einem Schuss Olivenöl glasig angebraten.
Zu den glasigen Zwiebeln kommen dann die Erbsen, werden unter Rühren ein paar Momente mitgebraten und dann wird alles mit einem Schluck Weißwein oder Brühe abgelöscht.
Lass alles kurz köcheln, deck aber den Topf nicht ab, die Flüssigkeit sollte verkochen.

Nach etwa 3-4 Minuten sollten die Erbsen weich und die Flüssigkeit weg sein.

Ist das der Fall, werden die Erbsen püriert und anschließend mit dem Quark und dem zerbröselten Feta vermischt.
Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern kräftig abschmecken und anschließend, wenn die Masse gut abgekühlt ist, die Eier untermischen.

Mittlerweile sollte die halbe Stunde rum sein.


Die Füllung wird möglichst gerecht auf die Tarteletteförmchen verteilt, dann werden die Quiches im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten gebacken, bis die Masse gestockt ist.
Wenn Du statt der Tarteletteförmchen eine Springform nimmst, verlängert sich die Backzeit.

Und das war es.
Genieß sie warm, pack sie abgekühlt in die Handtasche, frier sie ein, iss sie alle allein auf oder teil sie mit lieben Menschen – so lange Du Deine Quiches nur genießt :-)!


Was sind Deine all-time-favourites?

Liebst,
Sabine, die sich jetzt sehr auf ihr Erkältungsbad freut :-)

Freitag, 18. Oktober 2013

Freitagsfunde {22}

Liebes, bevor ich wieder zurück krabbele unter eine warme Decke oder mich gleich ins Erkältungsbad lege (mal schauen ;-) ), kommen hier die ganz und gar schnupfenfreien Freitagsfunde für Dich.
Ich hoffe, Dein Wochenende wird schön!


Eine im wahrsten Sinne des Wortes süße Idee – wieso komm ich nie von selbst auf die einfachsten Dinge?

Das sieht SO gut aus – und kommt auf meine unendliche ‚Nachbacken!’-Liste

Eine schöne Neuentdeckung ist dieser Blog – besonders die Photos haben es mir angetan!

Davon möchte eine große Schüssel. Also, jetzt sofort!

Ab ins Kino, würd ich sagen :-)!

...das allerdings erst nächste Woche, denn am Wochenende soll es ja ein bisschen sonniger und vor allem wärmer werden – ich freu mich! 
Außerdem freu ich mich schon jetzt darauf, dass meine Erkältung mich sicher bald verlässt (ich hab ihr schon deutlich gesagt, dass aus uns nichts wird), auf liebsten Besuch und lustige Stunden.

Wie besiegst Du das Erkältungsmonster?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Im Kekshimmel

Liebes, wie läuft Deine Woche soweit?
Wenn sie in etwa so voll und stressig, aber auch schön ist wie meine, dann habe ich heute etwas für Dich.
OK, ich hab auch dann etwas für Dich, wenn bei Dir grad alles ganz gemütlich und entspannt ist. Oder verrückt und quirlig.
Was ich Dir heute zeigen mag, das geht einfach immer.

Eine meiner großen Schwächen sind Kekse.
Klingt etwas simpel, ich weiß, aber Liebes...KEKSE!
Knuspriges, butteriges Glück auf der Zunge, eine klitzekleine Auszeit mitten im dicksten Chaos, hach... Kekse halt :-)!


Meine lustige Versuchsküche ist in den letzten Wochen heiß gelaufen auf der Suche nach DEM Keksrezept – ohne Gluten, Lactose, Zucker (bzw. zu viel Fruktose, Du erinnerst Dich...).
Was soll ich sagen – ich hab es gefunden!
Die Kekse haben alles, was ich liebe, sie sind außen knusprig, innen butterig und nicht zu trocken, sie sind nussig und haben eine ausgeprägte Zimtnote. Ich liebe Zimt und das nicht nur zur Weihnachtszeit.


Die Inspiration zu diesen Keksen kam von einem amerikanischen Klassiker, den Snickerdoodles. Die enthalten natürlich alles, was ich nicht essen darf, aber mit ein paar Änderungen und nach nur drei Anläufen hab ich nun den Dreh raus.

Magst Du wissen, wie es geht?


Glutenfreie Snickerdoodles – LiebesSeelig-Style

100g Mandeln, gemahlen
100g Reismehl, Vollkorn
½ TL Backpulver
50g Butter
40g (Kokosblüten)Zucker
1 Ei
1 TL Zimt
Prise Salz

Außerdem:
2 TL (Kokosblüten)Zucker
1 ½ TL Zimt

Die Mandeln werden in einer Pfanne ohne Fett angeröstet, bis sie goldig sind und duften. Auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

Wenn die Mandeln nicht mehr heiß sind, werden die Zutaten in eine Schüssel gegeben und mit den Knethaken Deines Mixers zu einem kompakten Teig verarbeitet.
Ich habe am Ende alles noch einmal kurz mit den Händen durchgeknetet, weil die Butter mit dem Mixer nicht ganz gleichmäßig untergearbeitet wurde.

In einer kleinen Schüssel vermischst Du nun den Zucker mit dem Zimt und stellst die Mischung griffbereit hin.

Aus dem fertigen Teig formst Du kleine Kugeln (meine hatten etwa die Größe von kleinen Walnüssen) und rollst sie durch die Zimt-Zucker-Mischung, bis sie gleichmäßig dünn davon umhüllt sind.
Dann werden die Kugeln zwischen Deinen Händen vorsichtig zu Keksen flachgedrückt und kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Lass zwischen den Keksen etwas Abstand, sie gehen noch ein bisschen auf.

Im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen brauchen die guten Stücke nun etwa 10 Minuten, bis sie fertig sind. Die Kekse sollten nicht zu dunkel werden, sonst verbrennt der Zimt.


Abkühlen lassen und den ersten Bissen genießen, bei dem die dünne Zucker-Zimt-Kruste zwischen Deinen Zähnen zerknuspert, bevor Du an das nussig-saftige Innenleben gelangst...ach, ich könnte schon wieder!


Wie ist das bei Dir und den Keksen?

Liebst,
Sabine

Freitag, 11. Oktober 2013

Freitagsfunde {21}

Nach einer Woche voll Arbeit, guter Gespräche und mit vielen lieben Menschen kommen kurz vor Toresschluss noch fix die Freitagsfunde für Dich.
Ist was für dich dabei?


Kekse aus nur 2 Zutaten? Die man in alle erdenklich Richtungen abwandeln kann?
ECHT?
Die muss ich unbedingt ausprobieren!

Eine so unfassbar entzückende Idee!
HIER

...und sie würde perfekt als Tischdeko funktionieren – vielleicht zusammen hiermit?

Wenn es ein paar Bilder schaffen, Dich mit auf eine Reise zu nehmen...hach, zu schön!

Wieder einmal ein schöner Denkanstoß:

Liebes, das war es auch schon wieder.
Ich wünsche Dir und mir ein schönes Wochenende, voll gemütlicher Herbstmomente (Ich hab heut den ersten Frost gehabt! Brr...), lieber Menschen und besonderer Momente.

Was wünschst Du Dir?

Liebst,
Sabine

Zwischen Himmel und Erde

Heute gibt’s den Herbst auf den Teller.
Nein, nicht mit dem unvermeidlichen (und äußerst leckeren) Kürbis.
Dafür mit Kartoffeln und Äpfeln.
Und mit Zwiebeln.
Und ganz viel Geschmack.
In einer fleischfreien Variante, anders, als es das Original vorsieht.
Original?
Pah, ich mach einfach ein Neues!

Was es ist?


Du hast es sicher längst erraten: Himmel un Ähd.
Wie der Rheinländer sagt, wobei es sicher so viele Schreibweisen gibt, wie Varianten dieses Gerichtes.

Grob gesagt brauchst Du Äpfel, Kartoffeln, Zwiebel, im Original noch Blutwurst. Gut, die hab ich einfach mal unter den Tisch fallen lassen, geschmeckt hat es trotzdem köstlich.


In einigen Gegenden werden Kartoffeln und Äpfel zusammen gekocht, dann gibt es die Version mit Kartoffeln plus Apfelmus, manchmal werden auch die Äpfel erst dann zu den Kartoffeln gegeben, wenn die fast gar sind.

Ich habe mich für die Version entscheiden, die mir zum Einen immer schon am besten geschmeckt hat (was Wunder ;-) ), zum Anderen ist das aber auch die Zubereitung, die gerade fleischlos den meisten Geschmack bringt.

Neugierig?
Wollen wir?


Himmel un Ähd

Du brauchst:
Kartoffeln, mehligkochend (so viel Du magst und schaffst)
Äpfel (jetzt im Herbst erntefrisch, knackig und aromatisch, 1 pro Person)
Zwiebel (ich hatte eine rote; ½-1 pro Person)

Außerdem:
Butter/Margarine
(Soja-) Milch (lactosefrei, wenn nötig)

Die Kartoffeln werden geschält, in kleine Stücke geschnitten und dann in gesalzenem Wasser gekocht.
Wie’s eben so geht mit den Kartoffeln ;-).

Während die vor sich hin köcheln, schneidest Du die Zwiebel(n) in Ringe und brätst sie bei mittlerer Hitze mit wenig Fett in einer großen Pfanne so lange, bis sie goldig-braun sind. Das dauert ein paar Minuten, fang nicht zu spät damit an.

Der Apfel wird gewaschen und geputzt, geviertelt und dann in Spalten geschnitten.
In der Zwiebelpfanne werden die Apfelspalten nun von beiden Seiten je etwa 2-3 Minuten angebraten, bis der Apfel gebräunt und mürbe, aber noch nicht weich ist.

Die mittlerweile gegarten Kartoffeln werden abgegossen und mit etwas Milch und Butter (oder veganem/lactosefreiem Ersatz) grob gestampft. Das geht auch mit einer Gabel ganz gut.
Alles noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann zusammen auf einem Teller anrichten.
Ein schönes Glas leichten Weißwein, Federweißer oder auch Bier dazu – fertig.

Lecker, einfach und herrlich im Herbst.


Wenn Du Fleisch isst und Blutwurst magst: die wird in Scheiben geschnitten, mehliert und gebraten, bis sie knusprig ist – nur der Vollständigkeit halber ;-).

Mir jedenfalls hat meine fleischfreie Variante sehr gut geschmeckt, durch die gebräunten Zwiebelringe und Apfelspalten war das Gericht würzig genug – und hat soo schön durchgewärmt.


Welches Original definierst Du neu?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 8. Oktober 2013

Von Händen und der Zeit

Manchmal habe ich diese Tage, die sind vollgestopft mit allen möglichen Terminen, mit den alltäglichen Kleinigkeiten und dann auf einmal und scheinbar ganz plötzlich, werden aus diesen Tagen Wochen.
Monate.
Gefühlt drehe ich mich einmal um mich selbst und schwupps – ist wieder ein Tag rum. Eine ganze Woche.
Und ich reibe mir (innerlich) die Augen, stehe verwundert da und frage mich, wo die Zeit geblieben ist und wann ich dazu komme, all die Dinge zu tun, die mir wichtig sind und Spaß machen und dann doch im Alltagseinerlei hintenüber kippen, von to-do-Listen gestrichen oder ewig einfach in die Liste für die nächste Woche übernommen werden.

Kurz: Manchmal frage ich mich, wo mein Leben bleibt.

Und dann, dann fällt es mir wieder ein:
Hier.
Jetzt.
Mein.
Leben.

Deins übrigens auch.

Leben ist das, was gerade jetzt passiert, in diesem Augenblick.

Ja, das wissen wir beide, aber weißt Du auch, was das wahnsinnig Tolle daran ist, wenn Du es Dir bewusst machst?
DU hast es dann in der Hand.

Passiert Dein Leben nur so nebenher, verschwindet es in Putzmitteldämpfen oder geht unter in Wäschebergen?
Oder ist Dein Leben bunt und aufregend und schön und nein, nicht trotz Deines Alltags, sondern auch gerade deswegen?

DU hast es in der Hand.

DU kannst entscheiden, wie Du Dein Leben lebst.

DU bestimmst, was Du in Dein Leben lässt.
Gute oder schlechte Laune?
Menschen, die Dir gut tun oder doch eher die, die Dich runterziehen?
Alles DEINE Entscheidung.

Du glaubst mir nicht?

Liebes, es ist so.

Du und ich, wir beide haben einen Alltag.
Was wir aber daraus machen, das kann völlig unterschiedlich sein.
Aufräumen als lästige Pflichtübung oder als Möglichkeit, Platz für Neues zu schaffen?
Kochen als Notwendigkeit oder als Chance, Dir etwas richtig Gutes zu tun?
Fenster putzen als übler Zeitfresser oder aber als Weg, endlich wieder, verzeih mir das Wortspiel, mehr Durchblick zu bekommen?
Du siehst, was ich meine ;-).

Du und ich, wir beide haben auch immer mal wieder unangenehme Begegnungen, müssen uns mit Leuten auseinandersetzen, die wir lieber meiden würden.
Na und?
Es ist doch immer MEINE (und Deine) Entscheidung, ob ich mich ärgere.
Ob ich meine Energie auf jemanden verschwende, der es nicht wert ist.
Ob ich Zeit für etwas nutze, das mir nicht gut tut.
Ob....ach, die Liste könnte ich lange, lange fortsetzen.

Wichtig ist hier im Grunde aber nur der eine Satz:
DU hast es in der Hand.

Du hast es nicht nur in der Hand, DU hast auch die Hoheit über Deine Zeit. Und, noch wichtiger, über Deine Gedanken.
Lass mich das kurz erklären:

Manchmal schleicht sich dieses fiese kleine Gefühl ein, nicht im Griff zu haben, wofür die eigene Zeit verwendet wird. Das verrückte Wort ‚fremdbestimmt’ wabert dann durch den Raum.
Liebes, so leid es mir tut, aber das ist Unsinn!
Ja, wir alle haben Verpflichtungen.
Und ja, wir alle finden daneben auch Zeit für schrecklich viele andere Dinge.
Zeit, die ich mir selbst einteilen kann!
Fernsehen oder Freunde?
Buch oder Badewanne? (Wobei...die 2 funktionieren wunderbar gleichzeitig ;-) )

Nimm Dir mal einen kurzen Moment und überlege, womit Du die letzten Tage verbracht hast.
Weißt Du’s?
Gut.

Und jetzt überleg Dir, was Du gern getan hättest.

Es ist deckungsgleich?
Liebes, Du brauchst das hier nicht ;-)!

Du weißt es?
Auch gut.

Und jetzt...jetzt such Dir aus der ersten Liste Dinge, die nicht wichtig waren, die Dir die Zeit für das ermöglichst hätten, was auf der zweiten Liste steht.
Ich bin mir GANZ sicher, da findet sich was ;-).

Womit ich zurückkomme zu Deiner Hoheit über Deine Gedanken.

Die sind nämlich auch furchtbar wichtig.
Eine letzte Überlegung?
Lehn Dich zurück, schließ die Augen und liste mal kurz innerlich auf, wie viel Zeit Du allein heute darauf verschwendet hast, unzufrieden mit Dir zu sein.
Über Dich selbst zu urteilen.
Über andere zu urteilen.
Oh...lange Liste ;-)?

Und jetzt denk Dir all diese negativen, schweren, sinnfreien Gedanken einfach weg. Lass sie mit einem lauten Knall explodieren, versenk sie in tiefen Fluten, tu was Du magst.
Sie sind nicht mehr da.
Du brauchst sie nicht.

Merkst Du, wie viel Zeit Du auf einmal hast?
Wie viel Energie auch, mal ganz nebenbei bemerkt?

Hör auf, Deine Zeit mit solchen Gedanken zu verschwenden, spar Dir alle Urteile. Die über Dich und die über andere.
Du wirst gar nicht mehr wissen, wohin mit all Deiner Zeit ;-)!

Und wenn es dann doch einmal stressig und voll und hektisch wird, dann schließ kurz die Augen, denk an etwas Schönes und tu das, was Dir machen musst, mit Freude.
Und wenn Du Dich dann danach fröhlich für einen verschlumpten Fernsehabend entscheidest, genieß es, ganz ohne Urteile – wer braucht die schon?!

Du etwa?

Liebst,
Sabine