Donnerstag, 24. Oktober 2013

Aus dem Buchladen: Ein grünes Wunder

Wenn ein zwar erst spät entdeckter, aber schon jetzt ein Liebling unter den Blogs ein Kochbuch herausbringt, dann ist das grundsätzlich schon mal toll.
Besser noch, wenn es ein vegetarisches Kochbuch ist.
Noch besser, wenn ein Großteil der Rezepte auch noch ohne Gluten auskommt.
Und wenn das alles dann auch noch weit entfernt von langweiligem 08/15 ist, wenn die Gerichte neu und frisch und unwiderstehlich sind, ja dann....dann kann ich gar nicht anders, als Dir dieses Buch ans Herz zu legen, Liebes!


Und da sind wir nun also, bei den Green Kitchen Stories von Louise und David. Die beiden sind als Pizza-Pasta-Pommes-Vegetarier und gesundheitsbewusste Fleischesserin aufeinander getroffen und haben sich in der gesunden, vegetarischen Mitte getroffen.
Mittlerweile hat das entzückende Paar eine noch entzückendere Tochter und wenn es in der Familie nur jeden zweiten Tag so schmeckt, wie sich das Buch liest, dann haben wir es mit drei sehr glücklichen Menschen zu tun!


Nun aber zum Buch... The Green Kitchen gibt es (bisher?) ausschließlich auf Englisch und zwar in zwei Varianten – einer für den amerikanischen Markt mit den entsprechenden Maßeinheiten und einer für den englisch/australischen Markt mit metrischen Angaben. 
Ich habe mir die englische Version zugelegt, da ich es einfacher finde, mit vertrauten Maßeinheiten zu arbeiten. In Deutschland sind aber beide Ausgaben erhältlich, da bist Du also ganz frei.


Nach einer ausführlichen Einleitung, die persönlich ist, einen guten Überblick über all das gibt, was sich in der Küche der beiden Autoren findet und auch schon ganz viele Grundrezepte gibt, nehmen Louise und David den Leser an die Hand und hüpfen durch einen Tag. 
Vom Frühstück über kleine Mahlzeiten und Köstlichkeiten zum Mitnehmen über Rezepte für’s Familienessen und leckere Kleinigkeiten geht es zu verschiedensten Getränken und den Abschluss bilden, wie könnte es auch anders sein, eine ganze Batterie von süßen Sünden. Die gar nicht sooo sündig sind, weil auf nicht ganz herkömmliche Art zubereitet. 
Oder hättest Du vermutet, dass man eine Mousse au chocolat auch ganz ohne zugesetzten Zucker oder Sahne zubereiten kann – dafür aber mit Bananen und Avocados? Ich bin jedenfalls gespannt, wie das schmecken wird...


Grundsätzlich ist das Buch nicht nur voll mit Rezepten, die zumindest mich sofort in die Küche treiben, sondern auch die Augen werden satt. Dafür sorgen jede Menge wunderschöner Bilder, was ich aber nach dem Blog auch nicht anders erwartet hatte ;-)!

Schon nachgekocht und so gut!

Liebes, wenn Du Dir rund 250 Seiten schönste Köstlichkeiten gönnen magst, dann bist Du mit dem Buch aber sowas von goldrichtig!

Was ist Deine neueste Entdeckung?

Liebst,
Sabine 

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