Mittwoch, 26. Februar 2014

Ich back’s mir selbst...Käsekuchen

Es ist der 26. und damit Zeit für eine neue Runde Back’s Dir selbst.
Den Link für diese wunderbare Aktion findest Du rechts, falls Du Dich fragst, wovon ich hier eigentlich schreibe ;-).

Die Aufgabe für die Februar-Runde lautete: Käsekuchen.


Wie wunderbar, die liebe Clara hätte mir kaum eine größere Freude machen können! Ich liebe Käsekuchen!


Allerdings hab ich schon als Kind immer den Boden liegen gelassen, den fand ich völlig überflüssig. Das hat sich bis heute nicht geändert und so gibt es in meiner Familie einen Klassiker ganz ohne Boden.

Dafür mit viel Geschmack!


Und total einfach, schnell vorbereitet, immer lecker.
Im Winter gern noch ofenwarm genossen, im Sommer kalt hat dieser Kuchen schon unzählige Feste begleitet, es gab ihn zu Hochzeit und Taufe und natürlich zu Geburtstagen.

Liebes, dieser Kuchen hat gleich zwei Vorteile: Du kannst nichts falsch machen und er schmeckt jedem.

Klingt gut?

Ist gut!

Und so habe ich heute mit meinem kleinen Kuchen eine ganze Reihe Menschen fröhlich gemacht – allein essen konnte ich ihn dann doch nicht ;-).


Für den Kuchen habe ich zum ersten Mal Birkenzucker verwendet, der hat mir neulich im Reformhaus zugewunken und wollte ausprobiert werden. Der Vorteil? Zwar immer noch teuer, aber erträglicher als mein geliebter Kokosblütenzucker, außerdem aber – und das hat für dieses Rezept den Ausschlag gegeben – ist der Zucker weiß. Ich wollte einfach keinen dunkelbraunen Käsekuchen...

Ein bisschen arg braun ist er dann doch geworden, ich hatte beim Backen wieder einmal böse unterschätzt, wie unglaublich schnell die lactosefreien Milchprodukte anbrennen...nun, ich konnte alles noch mit Alufolie retten, einzig die Optik hat ein klitzekleines bisschen gelitten. Irgendwas ist ja immer!


Ich habe die übliche Menge mehr oder weniger halbiert und den Kuchen in einer kleinen Springform gebacken, gebe Dir aber beide Mengen an. Für die nächste Familienfeier solltest Du jedenfalls die größeren Mengen einplanen ;-)!

So, Liebes, wollen wir?

Käsekuchen – ganz ohne Boden

Du brauchst für eine Springform von 28cm (18cm) Durchmesser:

5 Eier (3 Eier)
325g Zucker (150g, bei mir Birkenzucker)
½ TL Vanille (1/4 TL)
120g weiche Butter (67g)
1,5 kg Quark (800g) – lactosefrei, wenn nötig
3 Päckchen Vanillepuddingpulver (1 ½ -2) – glutenfrei, wenn nötig
½ Tasse Milch (¼ Tasse)

Die Eier werden mit dem Zucker und der Vanille schaumig geschlagen.

Die weiche Butter (wichtig, sonst hast Du Klümpchen!) wird untergerührt und dann kommt nach und nach der Quark dazu.

Ist alles gut vermischt, kommt  das Vanillepuddingpulver zur Quarkmischung. Achte bei diesem Schritt sehr darauf, dass sich alles gut vermengt und sich keine Klümpchen bilden – die schmecken so gar nicht gut!

So, fast fertig, es fehlt nur noch die Milch, die im letzten Schritt untergerührt wird.

Alles kommt in die gefettete Springform und darf dann im auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen etwa 1 Stunde (40 min) backen.
Sollte Dein Kuchen zu stark bräunen, deck ihn einfach mit etwas Alufolie ab.

Der Kuchen geht beim Backen sehr auf, fällt aber beim Abkühlen wieder zusammen, das ist nicht schlimm. Übergelaufen ist mit der Teig beim Backen jedenfalls noch nie.

Etwas (oder vollständig) abkühlen lassen...und genießen!

Der Kuchen schmeckt auch super, wenn er einen Tag durchgezogen ist, perfekt also für die vorbereitungsintensive Familienfeier!


Wie immer lassen sich meine Rezepte munter abwandeln.

Du kannst gern etwas Zitronenabrieb mit backen (der Quark schmeckt gibt auch so schon eine feine säuerliche Note) oder frische oder eingefrorene Beeren in den Teig geben.

Den Quark solltest Du was die Fettstufen angeht, durchmischen, ich nehme am liebsten 1 kg Magerquark, 250g Quark mit 20% Fett und 250g mit 40% Fett. Du kannst natürlich auch alles aus Magerquark machen, der Kuchen wird dann etwas fester, oder alles aus vollfettem Quark, der Kuchen wird dann sehr cremig.
Ganz nach Deinem Geschmack!


Ich bin bei Käsekuchen sehr puristisch, Du kannst den gebackenen Kuchen aber super mit verschiedenen Frucht- oder Schokosaucen verfeinern und auch die Kombination mit Schlagsahne hat in meinem Umfeld ihre Anhänger...
Lecker ist dieser Kuchen einfach immer!


Wie ist das mit Dir und dem Käsekuchenboden?

Liebst,
Sabine

Kommentare:

Magic Mirror hat gesagt…

Wow, ich liebe Käsekuchen. Jetzt will ich auch ein Stückchen. Werde es aber definitiv mal ausprobieren. Ich hätte eine Frage an dich, dürfte ich deinen Beitrag als eine Art Gast-Post bei mir veröffentlichen? Natürlich mit deinem Link und allem drum herum. Wäre mir eine Ehre! (:

Du hast eine neue Leserin! <3

Eva hat gesagt…

In meinem Lieblingscafé hat der Käsekuchen auch keinen Boden. Und ich vermisse nichts. :)
Schaut wunderbar lecker cremig aus dein Küchlein. Und Birkenzucker muss ich auch mal probieren, hab das erste Mal davon gehört.
Liebste Grüße, Eva