Dienstag, 25. Februar 2014

Salat satt

Liebes, ich habe, wenn es um’s Essen geht, eine wirklich große Schwäche für Salate.

Ich liebe es, knackiges Gemüse in eine hübsche Schüssel zu geben, alles mit Dressing zu vermischen und mich dann an all den kleinen Geschmacksexplosionen auf der Zunge zu freuen.

Hach!
So lecker!


Dabei kommen bei mir nicht nur rohe Gemüsesorten in die Schüssel, sondern sehr gerne eine Mischung aus rohen und irgendwie zubereiteten Zutaten, die gebraten, gekocht, gedämpft, gebacken wurden.
Das sorgt für herrliche Abwechslung, macht satt und glücklich.

Während ich im Sommer eigentlich nur Gemüse im Salat habe, brauche ich im Winter gern mal etwas mehr.
Etwas, das wärmt und wirklich lange satt macht, denn dann macht Salat auch im Winter glücklich.


Die Lösung heißt bei mir Hirse. Gern auch Quinoa oder Amaranth. Wenn Du kein Problem mit Gluten hast, könnte Deine Lösung auch Bulgur lauten oder Couscous.
Du merkst es schon, da muss ein Getreide her.

Das wird aufgekocht, darf ausquellen und kommt dann noch warm in die Salatschüssel.
Warmes Dressing drauf, fertig.


Ging Dir das jetzt zu schnell?

Dann machen wir es etwas ausführlicher, auch wenn ich heute kein exaktes Rezept für Dich habe, Liebes, sondern eher Mengenrelationen.


Wintersalat

...sollte zusammengesetzt werden aus etwa

1/5 fertig gekochtem und ausgequollenem Getreide (warm oder kalt, klappt beides)
1/5 Salat (heute z.B. Löwenzahnsalat, Chicoree und asiatischer Salat)
1/5 knackig gekochtes/gedünstetes Gemüse (heute z.B. Broccoli und Stangenbohnen und ein paar gebräunte Zwiebelstückchen)
1/5 rohes Gemüse (bei mir heute Tomate, Möhre und Fenchel)
1/5 Obst (heute Birne und Apfel)


Das wirklich Tolle an dieser Art, Salate zu machen ist, dass einfach alles geht.
Ich habe noch kein Gemüse und keine Kombination gefunden, die nicht geschmeckt hätte.
Aubergine zu Spargel zu Tomate zu Brokkoli?
Ja, klar geht das! Zumindest hier!


Der Trick ist, alle, aber auch wirklich alle einzelnen Zutaten auch einzeln zuzubereiten.
Wenn Du also 4 Gemüsesorten hast, die angebraten werden sollen, dann mach das in 4 Arbeitsschritten.


Ich weiß, das klingt schrecklich aufwändig, ist die Mühe aber wert!

Jede einzelne Gemüsesorte sollte noch erkennbar ihren eigenen Geschmack haben, das Dressing und das Getreide verbinden dann alles harmonisch.

Hab bitte keine Scheu vor Kombinationen, die Dir erst einmal seltsam vorkommen mögen. Glaub mir, das passt!


Womit wir beim Dressing wären.

Ein Element, das gar nicht überbewertet werden kann – und leider schrecklich oft unterbewertet ist.

Im Sommer kommen leichte Dressings zum Einsatz, im Winter aber...da darf es warm sein.

Ja, Du hast richtig gelesen.

Warmes Dressing.
Köstlich, nebenbei bemerkt ;-)!

Wie es geht?

Du brauchst:

Warmes Dressing

2 Teile Gemüsebrühe (einfach etwas Brühe in heißem Wasser lösen)
1 Teil Essig (ich verwende hierfür gern Apfelessig)
½ - ¼ Teil Öl (heute Zitronenolivenöl)
Salz
Pfeffer
Etwas Reissirup/Honig/...

Einfach alles vermischen, abschmecken, fertig.
Noch heiß über den Salat schütten, alles schnell vermischen und...genießen!


Oh, fast vergessen...durch den Fruchtanteil im Salat brauchst Du hinterher keinen Nachtisch mehr.
Wenn Du also auch zur munteren Gruppe der Hinterher-was-Süßes-Esser gehörst...mit diesem Salat bist Du raus :-)!

Wobei...heute gab es noch ein Stückchen...ach, das erzähl ich Dir morgen!

Bekommst Du auch so gute Laune von buntem Essen?

Liebst,
Sabine

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