Mittwoch, 5. November 2014

Ich back’s mir...Rote Bete Quiche mit Gorgonzola

Wie an jedem 26. hat die wunderbare Clara auch vor gut 10 Tagen dazu aufgerufen, Rezepte mit ihr zu teilen HIER.
In diesem Monat war das vorgegebene Thema Quiche und mir hätte kaum eine größere Freude gemacht werden können. Quiche funktioniert nämlich ganz wunderbar auch ohne Gluten, entsprechend viele Rezepte findest Du bei mir bereits.


Für Clara sollte es etwas Besonderes werden und natürlich herbstlich, passend zur Jahreszeit.
Rote Bete, Lauch, das Ganze gepaart mit nussigem Boden und herzhaft-würzigem Blauschimmelkäse – köstlich ist die Quiche geworden! Die Kombination klingt zugegeben vielleicht im allerersten Moment ein klitzekleines bisschen verrückt, aber ganz ehrlich Liebes – unbedingt nachmachen, das schmeckt so toll!


Solltest Du keine Rote Bete mögen (das soll’s ja geben ;-) ), dann rate ich Dir, die Quiche doch einmal zu probieren – oder aber einfach die verwendete Menge Lauch entsprechend zu erhöhen.


Liebes, magst Du wissen, wie es geht?
Ganz einfach und so:

Rote Bete Quiche mit Gorgonzola ohne Gluten

Du brauchst für eine Springform mit 23cm Durchmesser

90g Reismehl
90g Buchweizenmehl
40g gemahlene, ungeschälte Mandeln
100g kalte Butter, in kleinen Stücken
1 knapper TL Salz
½ TL Herbes de Provence
Pfeffer
Etwa 4 EL eiskaltes Wasser

400g Rote Bete, roh
½ Stange Lauch
1 mittelgroße Zwiebel
Schluck Weißwein
Salz
Pfeffer
Herbes de Provence

200g Saure Sahne
100g Gorgonzola (oder anderer Blauschimmelkäse)
3 Eier, Gr. L
Pfeffer

Evtl. etwas geriebener Bergkäse
Evtl. gehackte Walnüsse

Die Liste liest sich lang, es geht aber alles ganz einfach, keine Sorge.

Aus den Zutaten für den Teig knetest Du rasch mit kühlen Händen einen geschmeidigen Mürbeteig. Der Teig wird in Deiner Springform ausgelegt, achte dabei auf einen recht hohen Rand, mit einer Gabel mehrfach eingestochen und darf dann abgedeckt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank oder aber ½ Stunde im Gefrierfach durchkühlen.

Die Rote Bete wird gewaschen, bei Bedarf geschält und grob geraffelt. Die Zwiebel wird geputzt und gewürfelt, der Lauch gesäubert und in schmale, maximal ½ cm dicke Ringe geschnitten.
In etwas Olivenöl werden erst die Zwiebeln, dann das restliche Gemüse angebraten, mit einem kleinen Schluck Weißwein (oder Wasser) abgelöscht und abgedeckt etwa 5 Minuten geköchelt. Lass danach, das Gemüse sollte noch gut bissfest, aber nicht mehr roh sein, alles ohne Abdeckung noch so lange braten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist.
Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken, ich hatte Herbes de Provence aus dem Südfrankreichurlaub und die haben hervorragend gepasst.

Aus der Sauren Sahne, den Eiern und dem Käse wird mit Hilfe eines Pürierstabes ein Guss gerührt und mit Pfeffer abgeschmeckt. Der Käse ist salzig genug, das muss hier nicht rein.

Jetzt geht alles sehr einfach, auf dem gekühlten Boden wird die Gemüsemischung verstrichen und darüber der Guss gleichmäßig verteilt.
Wenn Du magst, kannst Du alles noch mit etwas geriebenem Bergkäse bestreuen und/oder gehackte Walnüsse darüber verteilen. Ich hatte keine im Haus und die Quiche ist trotzdem köstlich geworden.

Im auf 190°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen braucht Deine Quiche nun etwa 30-40 Minuten, bis sie duftig gar und der Guss komplett gestockt ist.

Und dann, Liebes, musst Du das gute Stück nur noch genießen!


Der würzige Käse bricht den erdigen Geschmack der Roten Bete schön auf  und der Lauch tut sein Übriges dazu. Die Mandeln im Teig sorgen für eine nussige Note und könnten auch prima durch Hasel- oder Walnüsse ersetzt werden.


Die Quiche schmeckt auch am nächsten Tag noch und lässt sich problemlos aufwärmen, ohne dadurch matschig zu werden – einer der Vorteile des glutenfreien Backens.


Wenn Du eine würzig-aromatische Quiche suchst, die einen knalligen Farbtupfer auf Deinen Teller bringt, dann ist dieses Rezept genau das Richtige für Dich!
Und dass sie sicher auch hervorragend mit normalem Mehl zubereitet schmeckt, das versteht sich irgendwie von selbst, oder?


Wie funktioniert Quiche für Dich?

Liebst,
Sabine

1 Kommentar:

Lea Müller hat gesagt…

Tolles Rezept! Danke für die tollen Ideen hier auf deinem Blog :)

Liebste Grüße,
Lea

theelefantastic.blogspot.de