Donnerstag, 11. Dezember 2014

24 Tage Weihnachtsseeligkeit – 11. Tag


Liebes, heute hätte ich eigentlich besser einen witzigen ‚Behind the scenes’-Post online gestellt. Es hat nämlich sicher sehr lustig ausgeschaut, wie ich wachsend verzweifelt versucht habe, meine kleine Idee, die ich Dir heute vorstellen mag, zu filmen.
Als kurzes Filmchen hättest Du prima sehen können, wie das DIY wirkt, aber...naja. Die Kamera wollte nicht aufs Stativ, das wiederum wollte nicht stehen bleiben in dem Winkel, den ich brauchte, das Licht hat nicht gestimmt, das Timing zwischen Kamera-an-und-los auch nicht...ich red gar nicht weiter!

Es gibt also heute, Du ahnst es, kein Filmchen. Dafür aber eine Idee, die schnell umgesetzt, einfach und gut ist.


Du wirst gleich überraschend viel von mir sehen, was schlicht daran liegt, dass ich diese Idee mal für den Lieblingsmenschen umgesetzt habe – Du kannst sie wild variieren mit jedem, den Du magst, mit Botschaften, mit Witzigem, mit Romantischem, mit was-Dir-einfällt.

Wovon ich nun rede?

Vom guten alten Daumenkino!


Einfach und schnell selbst gemacht ist dieses kleine DIY eine schöne Idee für ein schnelles Weihnachtsgeschenk, über das sich der Beschenkte lange freuen kann – und übrigens auch eine ungewöhnliche Idee für einen tollen Heiratsantrag, ich wollte es nur mal so ganz am Rande erwähnt haben, weil doch bald Weihnachten ist und so ;-)...

Heute brauchst Du:
1 Photo, etwa 12x das gleiche Bild in kleinem Format plus 1 Bild extra
2 dicke Papiere (z.B. Scrapbookpapier) im gleichen Format
Lochzange / Locher
Haushaltsgummi
Fineliner

Zunächst solltest Du Dir überlegen, welche kleine Botschaft Du mit Deinem Daumenkino ausdrücken magst. Wie Du siehst, habe ich mich für eine immer größer werdende Kussherzchenwolke entschieden und das Daumenkino auch entsprechend ‚Kisses to go’ genannt.
Du kannst da natürlich wählen, was immer Du magst.

Dann zeichnest Du auf dem Extrabild das fertige Motiv ein, in meinem Fall also alle Herzchen, die auf dem letzten Bild zu sehen sein sollten.
Diese Herzchen wurden dann nummeriert und mit einer Ahle (dicke Nadel geht auch) wurde je ein Loch in die Mitte gepiekst.

Diese Schablone wurde dann auf die einzelnen Bilder gelegt und mit Hilfe der kleinen Löcher die Positionen der Herzchen bestimmt. Auf diese Weise wirkt Dein Daumenkino perfekt, wenn Du es durch die Finger laufen lässt.

Mit jedem Bild sollten es mehr Herzchen werden, hier hilft die Nummerierung.
Die Herzchen werden dann um die Markierungspunkte herum eingezeichnet und damit hast Du den größten Teil der Arbeit schon erledigt.

Nun markierst Du, wieder auf der Schablone, auf der linken Seite die Mitte, wo schließlich das Loch für das Gummi platziert werden soll. Mit dem Locher, noch exakter mit einer Lochzange, werden dann nach und nach die Bilder und auch Deck- und Rückblatt des Daumenkinos gelocht.

Die einzelnen Blätter werden gestapelt, alles mit einem farblich passenden Küchengummi zusammen genommen – und fertig bist Du!


Die Herzen lassen sich auch ganz prima durch Schriftzüge ersetzen, die sich von Bild zu Bild zusammensetzen (immer 1 Buchstabe mehr), durch andere Symbole, durch...Dir fällt etwas ein, da bin ich sicher.

Wenn Du erst einmal weißt, wie Du Dein Daumenkino gestalten magst, ist der Rest im Handumdrehen erledigt und ein süßes Mitbringsel, ein kreatives Save-the-date oder auch eine witzige Einladung, oder, oder oder. Du siehst schon, so ein Daumenkino kann äußerst vielseitig eingesetzt werden!

Was ging bei Dir schief?

Liebst,
Sabine

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