Freitag, 12. Dezember 2014

24 Tage Weihnachtsseeligkeit – 12. Tag


Liebes, kannst Du glauben, dass heute die Adventszeit schon zur Hälfte vorbei ist?! Also, mir fällt das zugegeben schwer, meine Tage rasen momentan nur so an mir vorbei, was schlicht daran liegt, dass ich unglaublich viel zu tun habe. Einen kleinen Eindruck meines Tages wirst Du (hoffentlich) heute Abend noch bekommen, ist doch wieder der 12.

In den Tag starten mag ich aber wie seit dem 1. Dezember mit meinem Adventskalendertürchen für Dich.

Heute gehen wir in die Küche, aber am Ende gibt es nichts zu essen.


Was ich aus dieser komischen Mischung gemacht habe?
Lotion Bars.

Lotiowie?!

Lotion Bars, das sind kleine Streicheleinheiten für Deine (Winter)Haut, Pralinen für’s Badezimmer sozusagen, die auf Deiner Haut durch Deine Körperwärme schmelzen und nichts als zarte Haut zurücklassen.

Ich selbst habe sehr empfindliche, tendenziell viel zu trockene Haut und bin schon vor Jahren auf Körperöle und Biokosmetik umgestiegen. Ob Gesicht oder Körper, ich liebe das Gefühl von Öl, das in meine Haut einzieht und sie satt und strahlend zurücklässt.
Der Trick dabei ist, rein pflanzliche Öle zu verwenden, Produkte aus Mineralölen legen sich einfach wie ein Film auf die Haut und verkleben sie – und das fühlt sich nun so gar nicht streichelzart an!


Ob Du nun Deinen ganzen Körper reichhaltig pflegen, oder nur (winterliche) Problemstellen wie Hände, Ellenbogen oder Knie verwöhnen magst, die Lotion Bars sind schnell und auch einfach hergestellt, sie halten sich eine ganze Weile und sind auch noch recht günstig.
Die Zutaten habe ich alle online bestellt, das ging völlig problemlos.


Ich habe mit verschiedenen Zutaten experimentiert und werde Dir bald noch eine zweite Variante zeigen.
Heute aber stehen Sheabutter, Kakaobutter und Karottenöl hoch im Kurs.

Du brauchst für etwa 15 Lotion Bars (abhängig von der verwendeten Form)

60g Sheabutter
25g Kokosöl
15g Rosenwachs
25g Kakaobutter
1 TL Arganöl
½ TL Karottenöl
evtl. ätherisches Öl

Die Zubereitung ist denkbar einfach, alle Zutaten werden sorgfältig abgewogen und in einem kleinen Topf oder einem Messbecher aus Glas auf dem Herd auf kleiner Hitze zum Schmelzen gebracht.
Achte darauf, dass die Mischung nicht zu heiß wird und rühr regelmäßig vorsichtig um.

Das Rosenwachs braucht recht lange, um zu schmelzen, werd also nicht ungeduldig.

Haben sich alle Zutaten verflüssigt, wird die Mischung vorsichtig in (Pralinen)Förmchen aus Silikon gegossen.
Es dauert etwa 1 Tag, bis die Lotion Bars komplett fest geworden sind, abhängig von der Größe und Dicke, die Du ihnen gegeben hast.
Schnell geht’s im Kühlschrank und da die guten Stücke bei Zimmertemperatur deutlich weicher werden, bewahre ich sie auch gut gekühlt auf.


Einfach nach dem Baden oder Duschen über die noch leicht feuchte Haut fahren, anschließend gut verteilen – und auch 12 Stunden später noch immer über Samthaut freuen!

Das Rosenwachs riecht in kaltem Zustand himmlisch, ich habe daher auf die Verwendung eines weiteren Duftstoffes komplett verzichtet, das kannst Du halten, wie Du magst.


Grundsätzlich solltest Du darauf achten, nur wirklich hochwertige Zutaten zu verwenden, Du möchtest Dir ja etwas Gutes tun!

Du kannst, wenn Du nicht alle Zutaten bekommst, munter ersetzen, nimm beispielsweise Mandelöl statt Arganöl, das Karottenöl kannst Du auch ganz weglassen, statt Kakaobutter, Sheabutter und Kokosöl lassen sich auch Bienenwachs und/oder Mangobutter verwenden - setz Deine Lotion Bars zusammen, wie es Dir gefällt (oder bastle einfach meine wunderbar reichhaltige Variante nach).

Ob für Dich selbst oder Deine Lieben, für Mutter, Tante oder Großmutter, für Wintersportler oder Segler, diese Lotion Bars sind eine wunderbare Möglichkeit, Verwöhnmomente zu verschenken.


Fühlst Du Dich wohl mit Deiner Haut?

Liebst,
Sabine

1 Kommentar:

irgendwiewoanders hat gesagt…

In meiner Haut fühle ich mich meistens wohl - noch wohler fühle ich mich, wenn ich solche Kostbarkeit spüren darf.
Dein besonderes Rezept werde ich einmal nachmachen und es testen...:)