Donnerstag, 5. Februar 2015

Ich back’s mir...Frühstücksporridge

Auch in diesem Jahr geht die wunderbare ‚Ich back’s mir’-Aktion der nicht minder wunderbaren Clara weiter, im Januar lautete das Thema: Frühstück HIER.


Das perfekte Thema für ich, denn ich liebe (!) warmes Frühstück! Und wenn es nicht nur warm ist, sondern auch noch aus dem Ofen kommt...hach! Das Glück zum Löffeln!


Die Grundidee meines kleinen Rezeptes ist das Frühstück, das ich momentan fast jeden Morgen löffele, Haferporridge. Allerdings nicht in Form der momentan gefühlt allgegenwärtigen Overnight-Oats, sondern ganz klassisch warm zubereitet. So. Gut.


Dann habe ich überlegt, dass das Porridge doch auch im Ofen zubereitet gut funktionieren sollte und das Ganze noch um ein paar eine Menge Zutaten erweitert – und fertig war es, mein Rezept für

Baked Oatmeal (glutenfrei, lactosefrei und vegan)

Du brauchst für 3-4 Portionen

100g grobe Haferflocken (glutenfrei, wenn nötig)
450ml ungesüßte Mandelmilch
25g Ahornsirup
½ TL Zimt
70g Möhre (-> eine kleine Möhre)
100g Apfel (-> 1 kleiner Apfel)
25g getrocknete Aroniabeeren
25g Mandelblättchen
70g Himbeeren, TK

Kerne ½ Granatapfel

Zunächst werden die Mandelmilch, der Ahornsirup und der Zimt vermischt, dann kommt die Flüssigkeit zu den Haferflocken. Rühr alles gut durch und wundere Dich nicht, dass das Ganze noch recht flüssig ist, das soll so sein.

Dann werden Möhre und Apfel geputzt und geraffelt und gemeinsam mit den Beeren und den Mandeln unter die Haferflockenmischung gehoben.

Verteile alles in einer gefetteten kleinen Auflaufform und backe Dein Haferporridge im vorgeheizten Ofen bei 190°C Ober-/Unterhitze in etwa 35-40 Minuten, bis die Masse schön goldig ist.

Aus dem Ofen nehmen, wenn Du magst mit frischen Granatapfelkernen bestreuen – fertig und genießen, Liebes!


So schnell kann’s gehen mit dem Frühstück aus dem Ofen.

Schön cremig ist das Ganze geworden, fruchtig, saftig, nicht zu süß – und macht wunderbar lange satt. Ach ja und vegan ist meine Variante geworden, irgendwie unbeabsichtigt und kein bisschen weniger lecker.
Aufwärmen lässt sich das Oatmeal am nächsten Tag auch ganz problemlos, so dass Du den Backofen nur einmal anwerfen brauchst.


Die Masse ist fix zusammengerührt und lässt sich wie gewohnt wild abwandeln.
Statt Haferflocken kannst Du alle erdenklichen Flocken verwenden, von Hirse-, über Dinkel-, oder aber gemischte Flocken. Wenn Du wie ich darauf achten musst, dass Du Gluten vermeidest, solltest Du natürlich entsprechende Zutaten verwenden, das muss ich aber nicht extra erwähnen ;-).


Mandelmilch liebe ich sehr, Du kannst sie aber auch durch ganz normale Milch ersetzen, durch Soja-, Reis-, Kokosmilch, ganz wie und was Du magst.
Auch das verwendete Obst und Gemüse kannst Du abwandeln, nimm einfach, was Dir schmeckt, oder aber lass alles weg, auch das ist möglich, Gleiches gilt natürlich auch für die getrockneten Beeren. Die verwendeten Aroniabeeren sind schön herb, den gleichen Effekt hätten Cranberries, Preiselbeeren oder auch Berberitzen. Wenn Du es süßer magst, verwende einfach Rosinen, Trockenpflaumen, getrocknete Ananas, Mango, Banane oder, oder, oder...Du merkst es schon, wie immer entscheidet allein Dein Geschmack.


Schokoschnuten können noch 1-2 EL Kakaopulver unter die Masse mischen und auch verschiedene Nussmuse würden sich gut im Oatmeal machen.

Danke, liebe Clara, für den kleinen Stups in Richtung Frühstück aus dem Backofen.

Wohin wirst Du gestupst?

Liebst,
Sabine

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