Montag, 10. August 2015

Wir kochen zusammen – Shakshuka

Heute ist der 10. und das heißt: Kochen mit Ina HIER.
Das Thema für diesen Monat lautet: Fernweh! Welches Rezept erinnert Dich an den Urlaub? und mir war sehr schnell klar, was es werden sollte. Ein Rezept, das gleich 2 Länder miteinander verbindet, das köstlich vom Frühstück bis zum Abendessen schmeckt und dazu noch kinderleicht und blitzschnell zubereitet ist.
Shakshuka eben! 

Shakshuwie?

Shakshuka, ein ursprünglich wohl aus Tunesien/Nordafrika stammendes kleines Gericht, das Gemüse köstlich mit Ei verbindet und in Israel DAS Gericht schlechthin ist. Zum Frühstück.
Ich persönlich mag’s lieber als leichtes Abendessen, aber das kannst Du halten, wie Du magst.


Die Grundidee von Shakshuka ist eine Kombination aus Zwiebel, Knoblauch, Tomate, Paprika und Ei und auf dieser Basis kann dann aufgebaut werden, wie jeder Koch lustig ist – oder aber Du bist mit den Grundzutaten schon zufrieden, da spricht nichts dagegen. 

Ich persönlich gehe gern durch mein Gemüsefach und schaue, was ich noch da habe, in die Shakshuka passen auch sehr gut Zucchini oder Aubergine, Spinat oder Mangold und auch Möhren hab ich schon hinein geworfen.


Für Ina habe ich mir eine etwas gehaltvollere Variante ausgedacht und noch ein bisschen Feta mit ins Gericht geschmuggelt und alles schön würzig-scharf abgeschmeckt.
Das Rezept ist eher eine Richtlinie für die Zubereitung als etwas, das Du zwingend 1:1 genau so nachkochen sollst – mach einfach DEIN Shakshuka!

Shakshuka mit Feta und Zucchini

Du brauchst für 2 zum Frühstück oder für 1 Hungrigen

1 mittelgroße Zwiebel (ich verwende am liebsten rote)
1-2 Knoblauchzehen
1 kleine rote Paprika
½ Zucchini
½ TL Tomatenmark, einfach konzentriert
¼ TL Harissa (tunesische Chilipaste)
2 mittelgroße Tomaten (etwa 200g)
Salz
Pfeffer
¼ TL Paprika, edelsüß
¼ TL Kreuzkümmel
Messerspitze Kurkuma
½ Bund Petersilie
60g Feta
2 Eier, Gr. M

Die Zwiebel wird geputzt und in feine Würfel geschnitten, Paprika und Zucchini werden ebenfalls geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten (etwa 1cm groß), die Tomaten werden grob gewürfelt und Petersilie und Knoblauch werden fein gehackt.
Soviel zu den Vorbereitungen.

In einer kleinen Pfanne werden nun die Zwiebeln in wenig Olivenöl glasig angebraten, dann kommt der Knoblauch dazu und darf etwa 1 Minute mitbraten, anschließend werden Tomatenmark und Harissa kurz mit angeröstet.
Paprika und Zucchini dürfen dann auch endlich in die Pfanne und nachdem sie etwa 2 Minuten angebraten wurden kommen die Tomaten dazu.

Alles wird gewürzt und sollte dann abgedeckt etwa 2-3 Minuten köcheln.
Nun wird der Feta über alles gebröselt und ein Teil der gehackten Petersilie kommt dazu, bevor die beiden Eier auf das Gemüse geschlagen werden.
Stell den Herd aus, deck die Pfanne mit einem Deckel ab und lass das Shakshuka noch 5 Minuten auf der heißen Platte stehen, bis das Ei gestockt ist.

Nun nur noch die restliche Petersilie über alles streuen – und fertig bist Du.
Das Gemüse hat noch einen leichten Biss, die Eier sind dagegen schön cremig, der Feta salzig und alles miteinander ist wunderbar würzig.
Ein harmonischer Traum in der Pfanne!

Statt Petersilie wird in Israel gern frischer Koriander verwendet und beim Knoblauch war ich super dezent, mach das einfach, wie Du magst.
Harissa ist höllisch scharf, wenn Du das nicht gut verträgst, solltest Du weniger verwenden oder es gleich lassen.

Den letzten Zubereitungsschritt kannst Du auch im Backofen mache, zum Beispiel, währen die Frühstücksbrötchen aufbacken – ich wollte es nur erwähnt haben ;-)...


Liebe Ina, danke für das tolle Kochthema im August, jetzt bin ich schon ganz gespannt, welche Urlaubserinnerungen sich sonst noch auf diversen Tellern tummeln.

Wie scharf magst Du’s?

Liebst,
Sabine

Kommentare:

Herbst Liebe hat gesagt…

Das sieht mal wieder köstlich aus, liebe Sabine. Ich würde es - wie du - am Abend servieren.
Herzlichst Ulla

J e n ♥ hat gesagt…

Ob, ich DAS frühstücken würde, weiß ich noch nicht so genau :D Aber lecker sieht es alle male aus :3 yummy!

Liebe Grüße,
Jenny
http://imaginary-lights.net

glückszauber hat gesagt…

Liebe Sabine,
das klingt ja richtig lecker! Ich würde das Gericht wohl auch lieber zu Abend essen. ;-) Danke fürs Zeigen!
Liebe Grüße,
Sarah

Jen hat gesagt…

Hallo Sabine,
sehr leckeres Rezept, ist diese Woche bei uns zu Abend verputzt worden.
Wird auf jeden Fall ins Standardrepertoire aufgenommen!
Allerdings vermutlich weiterhin eher als Abendessen. Wobei - englisches Frühstück ist ja auch warm und deftig... Mal sehen ob wir uns das auch trauen ;-)
Liebe Grüße,
Jen