Dienstag, 1. Dezember 2015

Adventsknusperkalender Türchen 1: Schokobussis

Los geht er, der Dezember und damit auch mein Adventskalender. In diesem Jahr habe ich 24 Plätzchenrezepte für Dich vorbereitet, wie immer sind die guten Stücke nicht nur richtig lecker, sondern auch glutenfrei.
Hach, ich freu mich, das wird ein köstlicher Monat!

Hinter dem ersten Türchen des liebesseeligen Adventsknusperkalenders verbirgt sich gleich ein Familienklassiker. 
Schokobussis, kleine Schoko-Mandel-Makronen, deren Rezept sich schon in den Unterlagen meiner Oma fand.
gluten free chocolate almond cookies, German christmas cookies
Das Beste?
Die guten Stücke sind von sich aus schon glutenfrei, großartig ändern musste ich das Rezept also nicht.
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Eine Anmerkung zu den Zutaten habe ich aber: Nach vielen, wirklich richtig vielen Versuchen muss ich sagen, dass Makronen, die mit einer Zuckeralternative wie Xylit, aber auch mit Kokosblütenzucker gemacht werden, einfach nicht gelingen.
Wirklich nicht.
Das Ergebnis ist hart oder zäh, flach zusammengefallen oder schlicht klebrig.
Zum Glück schaffe ich kleine Mengen an normalem Zucker wieder ganz gut und so stehen Omas Schokobussis wieder auf meiner Weihnachts-Backliste.
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Damit sie es auch auf Deine schaffen, kommt hier das Rezept:

Schokobussis

Du brauchst für etwa 25 Makronen

2 Eiweiß
100g Zucker
80g geriebene Bitterschokolade (nimm unbedingt gute!)
170g geriebene Mandeln, ungeschält
Abrieb von etwa ¼ Zitrone
½ TL Zimt
Prise Salz

Die Zubereitung ist denkbar einfach und vor allem: schnell.

Zunächst wird das Eiweiß mit einer Prise Salz steif geschlagen, dann kommt der Zucker dazu. Schlag das Ganze für etwa 3-5 Minuten weiter, bis Du einen sehr festen Eischnee hast, der glänzt und Spitzen zieht.

Nun werden die übrigen Zutaten vorsichtig mit einem Spatel untergehoben, achte darauf, nicht allzu viel von dem mühsam in das Eiweiß geschlagenen Volumen zu verlieren.

Dann werden mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Makronenhäufchen  auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gesetzt. Im auf 170°C vorgeheizten Backofen brauchen die Schokobussis nun etwa 15 Minuten, bis sie gar, aber nicht oder nur sehr leicht gebräunt sind.
Aus dem Ofen nehmen, kurz stehen lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Und das war es schon.
Das Geheimnis der Schokobussis sind gute Zutaten. Verwende die Schokolade, die Du auch sonst gerne isst und für den kleinen Extraschokokick rate ich Dir, die Schokolade nicht allzu fein zu reiben – ein paar Stückchen dürfen sich ruhig noch finden in den Keksen.
Auch die Mandeln kannst Du etwas gröber lassen, so haben die Plätzchen viel mehr Biss. Ich verwende gerne ¾ gemahlene Mandeln und ¼ gehackte. Das kannst Du aber natürlich ganz so machen, wie Du magst.
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Falls Du etwas vor der Zimtmenge zurückschreckst, das Gewürz ist nicht dominant im Geschmack, rundet die Bussis aber perfekt ab. Hach, ich glaub, ich brauch noch eines...

Hab einen leckeren 1. Dezember!

Liebst,
Sabine

Kommentare:

Silke K hat gesagt…

Klingt super, so einfache Plätzchenrezepte kommen mir gerade recht. Muss zwar nicht auf Gluten achten, aber Kekse mit möglichst wenig Zucker und vor allem Schokolade stehen aktuell ganz hoch im Kurs. Müsste auch fast alles da haben, vielleicht lege ich dann schon die nächsten Tage los. Danke fürs Teilen.

Viele Grüße, Silke

LiebesSeelig hat gesagt…

Liebe Silke,
vielen Dank, das freut mich! Hast Du die guten Stücke schon ausprobiert? Bin immer auf Berichte gespannt ;-).
Hab noch eine schöne Adventszeit,
liebste Grüße,
Sabine

Silke K hat gesagt…

Hallo Sabine,

habe die Kekse nachgebacken, nur waren sie erst noch zu weich und dann ein paar Minuten später leider etwas zu dunkel. Fühlten sich zwar hart an, schmeckten aber trotzdem lecker und waren gut zu beißen. Beim nächsten Mal hole ich sie früher raus, dann sind sie sicher noch besser.

LG und guten Rutsch, Silke