Mittwoch, 12. April 2017

12von 12 im April – Muster, Wind und Wellen

Wie Du weißt, nehme ich Dich, wann immer ich daran denke, am 12. eines Monats mit durch meinen Alltag, die Sammlung all dieser kleinen Einblicke findest Du bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Dieser Mittwoch fing für mich nicht ganz so alltäglich an, aufgewacht bin ich nämlich im Hotel in Egmond aan Zee in Nordholland.
Room for 2, Hotel Golfzang in Egmond aan Zee 
Hach, hier ist es so, so schön und herrlich entspannt, ich kann Dir den Ort nur empfehlen.
Auf dem Weg zum Frühstück habe ich mich an hübschen Betonfliesen gefreut, so etwas hätte ich selbst nur allzu gern zuhause.
Concrete Tiles in Hotel Golfzang, Egmond aan Zee
Überhaupt mag ich es, wenn ich unterwegs bin, darauf zu achten, welche Muster mich umgeben – zuhause kenne ich sie alle, aber im Hotel, am Flughafen, in der Bahn? Das ist spannend, finde ich!
Diese Zusammenstellung von Grün- und Brauntönen zum Beispiel finde ich direkt neben dem Hotelbett
und die Steinfliesen im Badezimmer sind so verschieden und toll!
Davon aber genug jetzt, tatsächlich hätte ich Dir heute problemlos 12 Bilder mit Mustern zeigen können, aber das ist ja nicht mein ganzer Tag! Also rein in den Ort, vorbei an stürmischer Nordsee
View at the Northern Sea on a stormy day in Egmond aan Zee, Noordholland
und standhaftem Leuchtturm, dem hier wohl am häufigsten fotografierten Motiv.
Lighthouse on a stormy day in Egmond aan Zee, Noordholland
Im Ort habe ich entdeckt, dass ein Laden, in dem ich noch nie war, ganz viel bretonische Ringelsachen verkauft, da bin ich verloren!
Und so wanderten diverse Mützen für meine Nichte und Neffen in den Einkaufskorb
ebenso wie eine rosa Ringelmütze für mich, denn der Wind heute ist so einfach besser auszuhalten. Mit dem Fahrradhandschuh für die Krückenhand gab sie ein so kurioses Duo, dass ich die beiden einfach für Dich festhalten musste!
Anschließenden ging es zur Kaffeepause in ein kleines Café, das der Lieblingsmensch und ich immer schon einmal ausprobieren wollten. Recht hatten wir, der Kaffee ist gut und die Waffeln und Pfannkuchen haben köstlich gerochen...probieren konnte ich sie leider nicht, aber irgendwas ist ja immer.
Zur ausgleichenden Gerechtigkeit haben wir dann zum Mittagessen holländische Fritten gehabt – ja, mit Mayo, auch wenn die auf dem Bild nicht zu sehen ist, sie war nämlich unter den Pommes gut versteckt.
French Fries in Egmond aan Zee, Noordholland
Mit ein paar Einkehrschwüngen hier und da in verschiedene Geschäfte sind wir dann ins Hotel zurückgegangen und haben den restlichen späten Nachmittag ganz entspannt im Zimmer verbracht bei Tee und Musik.
Ich habe mich außerdem endlich mit meinem neuen Federhalter auseinandersetzen können, der letzte Woche nach einigen Wochen auf Reisen bei uns angekommen ist. Sieht der nicht wunderschön aus? Hach!
Oblique Pen Holder from inkmethis.com
Klar, dass ich nicht warten konnte und mich zum Kalligraphieren hingesetzt habe und jetzt weiß ich...der sieht nicht nur toll aus, sondern liegt auch wie angegossen in der Hand. Da hat sich die wochenlange Warterei echt gelohnt!
Geschrieben habe ich eine Art Zusammenfassung der letzten Tage, das mache ich gerne. Es ist zum Einen eine gute Übung, denn irgendwann gehen Dir die zu kalligraphierenden Wörter einfach aus und zum Anderen eine schöne Art des Tagebuchschreibens. Mir zumindest genügen meist ein paar Stichworte, um wieder zu wissen, was ich wann wo gemacht habe.
Calligraphy training with oblique penholder
Gleich gehen der Lieblingsmensch und ich noch in unser liebstes Restaurant hier vor Ort und dann sicher entspannt und eher früh ins Bett – Meerluft macht schließlich müde oder so...und überhaupt, wir haben Ferien!

Wie war Dein Mittwoch – alltäglich oder ganz anders? Ach, Hauptsache, er war schön!

Liebst,
Sabine

1 Kommentar:

Merle hat gesagt…

Deine Kalligrafie-"Übungen" sehen aus wie gedruckt. Ganz toll!