Freitag, 14. November 2014

Freitagsfunde {78}

Liebes, da ist wieder eine Woche geschafft! Fleißig war sie, voll schöner Momente, gemachter Pläne und gelöster Probleme.
Bevor es nun ins Wochenende geht, habe ich wie jeden Freitag noch ein paar Onlinefunde für Dich, über die ich in dieser Woche gestolpert bin und die ich Dir zeigen mag.

Wollen wir?


Die wunderbare Julia war diese Woche live (!) im TV zu sehen, ich hab mich so sehr für sie gefreut! Noch mehr Grund zur Freude bringt ihr erster Bloggeburtstag mit sich und um diese Freude zu teilen, verlost sie eine ihrer wunderschönen Lampen – mitmachen, Liebes!

Nicht nur hier auf dem Blog tummeln sich die Adventskalender. Ein ganz besonders schönes Exemplar habe ich HIER entdeckt.

Katja hat in dieser Woche eine tolle Aktion vorgestellt, die hoffentlich viel Farbe in den Alltag bringt.

Vor knapp zwei Wochen habe ich bei einem entspannten, kaffeelastigen Bloggernachmittag (bald mehr davon) Ina kennen gelernt und sie hat mir ganz kurz von ihrer Idee erzählt, für die Adventszeit etwas auf die Beine zu stellen. Ich bin ganz begeistert, dass sie das nun wirklich durchzieht und freue mich schon darauf, meine Adventssonntage mit ihr zu verbringen! Bist Du auch dabei?

Dass Novemberstimmung auch ganz wunderschön sein kann und Melancholie durchaus hübsch anzusehen ist, beweisen diese Fotos HIER

Und das war es auch schon wieder.
Wie immer freue ich mich sehr, wenn etwas für Dich dabei ist.

Dieses Wochenende freue ich mich auf ein paar liebe Besuche, auf Buddeln in Erde, auf Zeit mit dem Lieblingsmenschen und Momente zum Durchatmen, auf gutes Essen und noch bessere Gespräche und auf ein paar Sonnenstrahlen – das hat heute ja nun schon geklappt :-)!

Bist Du der Typ für Wochenendpläne oder für ganz viel freie Zeit?

Liebst,
Sabine

Vorbereitung ist alles – Ideen für Adventskalender II

Liebes, nachdem ich Dir HIER in der letzten Woche schon einen etwas aufwändigeren Adventskalender gezeigt habe, geht es nun weiter mit den Ideen.
Heute mag ich Dir einen ganz anderen Adventskalender zeigen, der, selbst gebastelt, auch noch kompatibel zu Instagram ist.


Wie das?

Ich zeig’s Dir.

Den Kalender, den ich heute dabei habe, hat der Lieblingsmensch vor 2 Jahren von mir bekommen – und er mag ihn SO sehr, dass das Teil noch IMMER an der Wand hängt. Ich kann also mit Fug und Recht behaupten, dass das Teil eine gute Wahl war :-)!


Der Ausgangspunkt für die Idee war damals eine Din A3 Pappe, die bedruckt war mit Weihnachtsmotiven und den Zahlen von 1-24 und zwar in kleinen Quadraten.
Die Zahlenquadrate habe ich ausgeschnitten und mit Fotos hinterklebt. Ein Loch oder auch zwei hinein gestanzt und mit einer Öse versehen, mussten die Bilder nur noch einen schönen Rahmen bekommen.


Für den habe ich eine Pinnwand gekauft, auf der ich von der Größe her die Quadrate gut unterbringen konnte. Die Korkfläche der kleinen Pinnwand habe ich mit einer schönen roten Pappe beklebt und den einfachen Holzrand mit Washitape verschönert.


Dann wurden nur noch die Kärtchen so angeordnet, dass die Bilder ein schönes Gesamtbild ergaben, umgedreht, so dass die Zahlenseite oben war und dann mit farblich passenden Stecknadeln fixiert (die Stecknadeln auf den Bildern waren ursprünglich mal rot...nach zwei Jahren an der Wand haben sie einen dezente Rosastich.). Achte darauf, dass Du die Nadeln nicht so tief eindrückst, dass sie auf der Rückseite der Pinnwand wieder rauskommen.

Ich habe als Bilder Fotos des Jahres 2012 genommen, in dem wir viel Schönes erlebt haben. Durch die quadratische Grundform könntest Du ganz wunderbar auch Instagrambilder verwenden.
Die Bilder am PC auf die passende Größe bringen, ausdrucken (Fotodrucker, bestellen oder aber in der Drogerie selbst drucken) und am besten mit Fotokleber auf die Pappe aufziehen.
Bitte achte besonders bei selbst ausgedruckten Fotos darauf, dass der Kleber die Bilder nicht angreift...also, nicht, dass mir das je passiert wäre... ;-).


Liebes, das war es schon wieder.

Dieser Adventskalender ist relativ schnell gemacht und prima für Menschen geeignet, die sich wenig Materielles wünschen, aber über Erinnerungen freuen. Sind die weihnachtlichen Zahlen erst einmal auf der Rückseite und die Fotos zu sehen, kann der Kalender noch lange nach Weihnachten Freude machen.


Wenn Du übrigens keine Zahlenpappe findest, kannst Du ganz einfach jede schöne Pappe zuschneiden und musst dann eben die Zahlen selbst aufbringen – aber da bist Du eh schon drauf gekommen ;-)!


Hast Du schon aus Bildern einen Adventskalender gebastelt?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 12. November 2014

12von12 im November – Premiere

Liebes, kennst Du die spannende Aktion 12von12 von Caro HIER?
Sie ruft dazu auf, jeden Monat am 12. in 12 Fotos den eigenen Tag zu dokumentieren, das Ganze zu veröffentlichen und bei ihr zu verlinken.

Ich schaue mir diese Posts jeden Monat auf’s Neue gern an, ich nehme mir wieder und wieder vor, auch mitzumachen und ich vergesse es genau so regelmäßig.
Hm.
Am letzten Samstag dann habe ich mit ein paar wunderbaren Bloggerinnen zusammen gesessen und die liebe Nele HIER hat davon berichtet, wie sehr sie selbst dieses Archiv ihres Alltags mag. Also...ich müsste doch mal, oder?! Gemeinsam mit Sandra HIER habe mir dann vorgenommen, jetzt einfach mal anzufangen. Zum Glück hat sie heute früh gleich ein Bild auf Instagram gepostet, so dass ich WIRKLICH daran gedacht habe ;-)!

Und so habe ich heute eine Premiere für Dich, Liebes, mein Tag in 12 Bildern.

Heute früh habe ich es gerade noch so geschafft, mein Frühstück zu fotografieren, wie üblich ein Apfel-Haferflocken-Müsli mit Joghurt, dazu eine wirklich große (!) Tasse grünen Tee und ein bisschen was zu lesen. Ich übe nämlich gerade, beim Frühstück nicht in meine Arbeitsemails zu schauen.


Dann noch schnell den Wetterbericht gecheckt und festgestellt, dass ich richtig angezogen bin. Los ging es ins Büro, dank munterem morgendlichem Straßenbahnchaos ein paar Minütchen verspätet...


Nun, ich habe die Minütchen sehr fleißig wieder reingearbeitet und der Vormittag war schnell rum.


Mittags hatte ich heute keine Zeit für ein richtiges Essen, aber zumindest einen Cappuccino hab ich geschafft.


In diesem Baum vor meinem Bürofenster turnt ein Eichhörnchen herum – ZU süß! Das gute Tierchen hat sich natürlich nicht fotografieren lassen, aber ich wollte Dir trotzdem davon berichten ;-).


Auf dem Heimweg habe ich noch schnell dieses Plakat abfotografiert, die Ausstellung mag ich mir nämlich ganz unbedingt anschauen und den Lieblingsmenschen wird’s auch interessieren.


Gefreut habe ich mich heute über diese Werbung im Briefkasten. Kommt ja auch nicht oft vor ;-).


Daheim angekommen habe ich erst einmal ein Sauerteigbrot angesetzt – Oberarmtraining inklusive! Der Teig muss nun 24 Stunden gehen und morgen wird dann Brot gebacken. Oder Brötchen. Oder wonach mir morgen eben ist.


Den wunderbaren Sonnenuntergang habe ich noch schnell einfangen können, die ganzen Farben haben ja doch für den grauen Himmel mit Nieselregen entschädigt.


Danach brauchte ich dringend noch einen ordentlichen selbst gemachten Kaffee mit cremigem Milchschaum. Yummy! Dazu habe ich schon einmal wie wild Bastelmaterialien zusammengesucht.


Die habe ich dann gebraucht, um an einem Weihnachtsgeschenk weiter zu basteln, das schnell fertig werden muss, weil es noch den weiten Weg nach Australien vor sich hat.


Dann brauchte ich gegen halb acht so langsam wirklich etwas zu Essen, heute gab es italienisches Kartoffelpüree (das Rezept habe ich Dir HIER mal gezeigt) und ein Gläschen Riesling.


Jetzt genieße ich noch eine Tasse Tee und schon rufen Badewanne und Bett.

Ich hoffe, Dir hat der kleine Einblick in meinen Alltag Spaß gemacht. Ich denke, ich werde in Zukunft häufiger an der 12von12-Aktion teilnehmen.

Leider habe ich die Bilder heute nur mit meinem Handy machen können, meine große Kamera wollte und konnte ich nicht durch den Tag schleppen – und von all dem Kunstlicht fang ich gar nicht erst an...aber das Ganze soll ja ein realistischer Einblick in mein Leben sein und da  gehört gerade ganz viel Deckenbeleuchtung dazu ;-)!

Wie hast Du den Tag verbracht?

Liebst,
Sabine

Schnelle Möhrennudeln

Liebes, heute habe ich ein ganz einfaches, kleines, schnelles Rezept für Dich. Eines, das aber viel zu lecker ist, um es nicht mit Dir zu teilen, so viel steht fest.

Ich mag es gerne, wenn Gerichte herzhaft sind, ohne bleischwer im Magen zu liegen. Ein besonderer Liebling auf meinem Teller sind daher Gemüsenudeln, feine Gemüsestreifen, die statt Nudeln auf eine Sauce treffen.
Meistens werden diese Nudeln aus Zucchini zubereitet, die sind in aller Regel recht geschmacksneutral und passen prima zu Pastasaucen.


Für die heutige Variante habe ich saftig-frische Karotten statt der Zucchini verwendet und den wunderbar süßen Geschmack des Gemüses einfach mit eingeplant.
Das ist nämlich das Tolle an meinen lieben Gemüsenudeln, sie bringen eben eigenen Geschmack mit.


Die Karotten habe ich mit erdigen Pilzen und würzigem Senf kombiniert – ein Träumchen!
Schnell gemacht ist das heutige Rezept ein herrliches kleines Hauptgericht, das sich in einem größeren Menü gut macht, genau so gut aber als Beilage funktioniert oder auch als leichtes Mittagessen Freude macht.
Schnell zubereitet ist es außerdem.



Wollen wir?


Möhrennudeln mit Champignon-Senf-Sauce

Du brauchst für 2-3 Personen als Hauptspeise

500g Möhren
400g braune Champignons (oder nach Saison andere Pilze)
1 mittelgroße Zwiebel
Schluck Weißwein (oder Brühe)
1-2 EL Dijonsenf (zuckerfrei, wenn nötig)
2 EL saure Sahne
Salz
Pfeffer

Die Möhren werden geputzt, geschält und dann mit Hilfe eines Spiralschneiders oder eines Julienneschneiders in Nudeln geschnitten. Hast Du beides nicht, macht das gar nichts, dann werden die Nudeln eben mit dem Sparschäler in Streifen gehobelt und Du hast Bandnudeln.

Die Champignons werden geputzt und gleichmäßig klein geschnitten, die Zwiebel geputzt und fein gewürfelt.

Lass die Pilze in einer großen Pfanne bei hoher Hitze anbraten, bis keine Flüssigkeit mehr austritt. Dann wird die Hitze reduziert, die Zwiebelwürfel kommen dazu und dürfen mit braten, bis sie glasig sind.

Lösch alles mit einem kräftigen Schluck Weißwein (oder Brühe) ab und lass die Pilze abgedeckt kurz köcheln.
Dann werden Senf und saure Sahne eingerührt und die Sauce kräftig abgeschmeckt.

In der Zwischenzeit kochst Du in einem großen Topf Brühe auf und garst die Möhrennudeln darin in etwa 2-3 Minuten bissfest.
Abgießen, kurz abtropfen lassen und dann unter die Sauce ziehen und sofort anrichten.

Dann musst Du Deinen Teller Nudeln nur noch genießen.


Du siehst, das war wirklich einfach.

Wie üblich kannst Du das Rezept in alle nur denkbaren Varianten abwandeln. Statt der Möhren kannst Du wie schon erwähnt auch aus Zucchini Nudeln machen, aber auch aus Brokkolistängeln (schmeckt super) oder aus Rote Bete, Rübchen oder Rettich. Jedes feste Gemüse ist geeignet und experimentieren macht hier so richtig Spaß. Für kalte Nudeln eigenen sich auch Gurken prima.


Als Sauce kannst Du alles verwenden, was Du magst und zu Nudeln servieren würdest, so einfach ist das.
Übrigens – auch in Butter geschwenkt und mit ein bisschen frisch gehobeltem Parmesan bestreut funktionieren die Gemüsenudeln wunderbar. Es muss also nicht immer eine Sauce geben.

Probier einfach, was Dir schmeckt!

Woraus machst Du Nudeln?

Liebst,
Sabine

Montag, 10. November 2014

Wir kochen zusammen...Cranberry-Granola-Cookies

Es ist wieder soweit, mein Kalender zeigt mir fett an, dass heute der 10. ist und das heißt seit Februar: Kochen mit Ina HIER. Na gut, in diesem Monat eher backen mit Ina, denn das wunderbare Thema für den November lautet A cookie a day.


Ich hab schon mal erwähnt, dass ich Kekse liebe, nicht ;-)?!
Für Ina wollte ich unbedingt ein neues Rezept entwickeln, fruchtig und kräftig sollten die Cookies schmecken, etwas gesünder als üblich sein und dabei sehr, sehr glücklich machen. Als mich dann noch vor ein paar Tagen frische Cranberries angelächelt haben, wusste ich, in welche Richtung das Ganze gehen sollte.


Es ging also munter in meine Experimentierküche – und das Ergebnis wurde auf Anhieb sehr lecker!

Meine Grundidee war Granola, gebackenes, knuspriges Müsli also. Kann man das nicht auch irgendwie in einen Keks übersetzen...?

Liebes, man kann. Du auch. Es geht nämlich echt einfach.

Saftig, mit viel Biss, fruchtig und knusprig, doch, die Kekse wird es öfter geben.


Wie immer ist meine Variante glutenfrei und ohne normalen Zucker zubereitet, ich gebe Dir aber in Klammern Ersatzvarianten für ‚normale’ Kekse an.

Wollen wir?


Cranberry-Granola-Cookies (glutenfrei)

Du brauchst für etwa 15 Kekse

100g Kokosblütenzucker (oder Rohrohrzucker/brauner Zucker)
50g weiche Butter
1 Ei
40g Teffmehl (oder 50g normales Mehl; dann keine Stärke)
10g Pfeilwurzelstärke
1 knapper TL (Weinstein)Backpulver – glutenfrei, wenn nötig
1 ½ TL Zimt
1 Prise Salz
175g Haferflocken – glutenfrei, wenn nötig
50g getrocknete Cranberries
30g Rosinen
40g Sonneblumenkerne
50g frische Cranberries

Butter und Zucker werden schaumig geschlagen, dann kommt das Ei dazu und alles wird so lange gemixt, bis Du einen cremigen Schaum hast. Das dauert ein paar Minuten, hab ein bisschen Geduld.

Mehl, Stärke, Zimt, Salz und Backpulver werden zuerst miteinander vermischt und dann unter die schaumige Masse gehoben.

Zuletzt werden die restlichen Zutaten in den Teig gemischt, das geht am besten mit Knetstäben, da auf diese Weise die Cranberries nicht zerdrückt werden.

Nun werden mit Esslöffeln portionsweise Cookies geformt, bei Bedarf mit den Händen noch einmal kurz zusammen gedrückt und auf einem Backblech verteilt.

Im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen brauchen Deine Cookies nun etwa 15-18 Minuten, bis sie goldig und gar sind.
Lass die Kekse nicht zu braun werden, da die getrockneten Früchte sonst leicht bitter schmecken können und die Cookies trocken werden.

Aus dem Ofen nehmen, auf dem Blech etwa 10 Minuten abkühlen lassen und dann auf einem Rost komplett durchkühlen lassen.

Und dann – genießen. Das war es auch schon, Liebes, Du siehst, die guten Stücke sind schnell und einfach gemacht.


Durch die frischen Cranberries  sind selbst mir die Cookies nicht zu süß, wenn Du es sehr süß magst, kannst Du locker bis zu 150g Zucker verwenden. Findest Du keine Cranberries in der Gemüseecke, dann kannst Du auch eingefrorene Beeren verwenden. Statt der Cranberries könntest Du auch versuchen, Apfel oder Kürbis in die Kekse zu reiben, dann unter Umständen etwas mehr Mehl/Stärke verwenden, um den Fruchtsaft aufzunehmen.


Wenn Du kein Freund von Früchten in Keksen bist, kannst Du die Cranberries auch ganz weglassen. Das gilt auch für die getrockneten Früchte, falls Du die gar nicht magst, kannst Du die Menge locker durch Kerne oder gehackte Mandeln ersetzen oder auch ein paar Schokostreusel in die Cookies schmuggeln.


Sieh das Rezept einfach als Basisidee an und mach draus, was Dir schmeckt!


Was bringt Dir der Tag?

Liebst,
Sabine