Freitag, 15. September 2017

Freitagsfunde {172}

Und schon ist die Woche wieder rum und damit auch unser Urlaub. Der war äußerst erholsam, was schlicht daran lag, dass das Nordseewetter uns einige Tage im Haus gehalten hat – perfekt für den Lieblingsmenschen, der arbeitsame Monate hinter sich hat. Ich glaube aber, dass es im nächsten Jahr wieder in den Süden geht ;-)...

Zum Wochenende habe ich, etwas später als gewohnt, aber noch am rechtzeitig, wieder meine Freitagsfunde für Dich, ich freue mich, wenn etwas für Dich dabei ist. 
Stormy Day at the Northern Sea in Egmond aan Zee, Netherlands
Großartig finde ich die Idee von Ulla HIER, ein Stativkissen zu nähen – liebe Mama, da würde ich mich an Weihnachten sehr drüber freuen ;-).

Noch eine super DIY-Idee habe ich HIER gefunden. Emaillegeschirr mit eigenen Drucken aufhübschen? Wie das geht, erfährst Du hinter dem Link, mein Hinterkopf rattert schon.

Einen spannenden Post über ihr Kind, das nicht kuscheln will, hat Sandra HIER geschrieben. Ich habe keine Kinder, kenne aber auch so einen nicht-Kuschler aus der Familie und weiß, dass das Mütter zur Verzweiflung bringen kann.

Du magst Rote Bete? Dann wirst Du Nikes Rote-Bete-Ketchup sicher genau so toll finden, wie ich! HIER geht’s zum Rezept.

Auch auf die Gefahr hin, in dieser Woche etwas bastellastig zu sein, muss ich Dir unbedingt noch Stefs selbst gestalteten Reiseführer für ihren USA-Roadtrip zeigen HIER, denn der ist unglaublich hübsch geworden und macht Lust, die nächste eigene Reise gut vorzubereiten.

Das war es auch schon wieder für diese Woche.
Am Wochenende freue ich mich auf einen entspannten Urlaubsausklang mit dem Lieblingsmenschen, auf guten Kaffee in Mengen, frische Blumen und ausgepackte Mitbringsel, auf Kochexperimente und dann wäre da auch noch ein neuer Gin zu probieren...vielleicht kann ich die Bronchitis ja so endlich loswerden?

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Dienstag, 12. September 2017

12von12 im September – Husten, Schnupfen, Sonnenschein

Dieser Tag war durchwachsen, da weist der Titel ja schon dezent darauf hin.
Zum letzten Urlaubstag am Meer kam meine fiese, dicke Bronchitis, die meine Nacht um 5.46 Uhr beendete.
Das. Ist. Nicht. Meine. Zeit!
Falls Du es nicht schon geahnt hast.

Eine halbe Stunde später habe ich die Hoffnung aufgegeben, noch einmal schlafen zu wollen und erst einmal nach dem Wetterbericht geschaut.
Gegen 7 wurde es auch richtig hell und zum letzten Mal bin ich mit diesem Blick in den Tag gestartet.
Koffer packen, schnell ein Restefrühstück improvisieren, über die Ferienhausdeko freuen
und noch viel mehr über meine warmen Füße in den dänischen Wollfilzhausschuhen, die ich mir am Ferienort schon zum 2. Mal gekauft habe.
Ja, doch, da stimmt das Werbeversprechen!
Ansonsten winkten heute bunte Socken an Pulli mit Wollanteil
und ein zum Glück sonnigerer Himmel über Noordholland als gedacht und angesagt.
Nach diversen Regentagen in diesem Urlaub haben der Lieblingsmensch und ich spontan beschlossen, unsere Pläne für den Tag über den Haufen zu schmeißen und statt dessen die Sonne noch etwas zu genießen.
Am Strand habe ich noch unter winderschwerten Bedingungen ein paar Kalligraphiebildchen gemacht, denn auch im Urlaub war ich niemalsnicht federlos
und ein paar Meter weiter gab es noch einen frischen Minztee an Sonne. Hach!
Nach einem letzten Blick auf den Leuchtturm, einem etwas eskalierten Blumenzwiebeleinkauf und dem obligartorischen Tankstopp
haben der Lieblingsmensch und ich noch einen Abstecher nach Alkmaar gemacht. Dort wurde Kaffee gekauft und eine große Tüte Pommes geteilt (leider ohne Bild, weil schusselig) und wir haben noch einen richtig guten Kaffee in der Sonne genossen. Mit glutenfreiem Kuchen, noch ist schließlich Urlaub ;-).
Übrigens haben wir es zum allerersten Mal ins sonnige (!) Alkmaar geschafft und wenn uns die Stadt schon bei grauem Himmel und Nieselregen immer wieder überzeugt hat, bei Sonne ist sie noch viel entzückender!
Dann ging es, bilderfrei, da sehr unspektakulär, zurück nach Deutschland.
So war er, mein 12. in 12 Bildern. Wenn Du diese Art von Alltagseindrücken magst, schau unbedingt bei Caro von DraußennurKännchen vorbei, dort werden nämlich die 12 von 12 gesammelt.

Ich werde jetzt gleich hustend ins Erkältungsbad und dann ganz schnell ins Bett krabbeln und hoffe, dass ich morgen ein bisschen länger schlafen darf. Das sollte ja wohl drin sein, liebe Bronchien!

Was hat Dein Tag für Dich bereit gehalten?

Liebst,
Sabine

Sonntag, 10. September 2017

Wir kochen zusammen: Hafer-Frikadellen

Hach, das war ein Spaß! Für die Septemberrunde von Inas #letscooktogether waren Frikadellen die Vorgabe. Und nicht nur irgendwie, nein, nach der einzige wahren Frikadellchenliebe war gefragt.
Hm.
delicious gluten free 'Meat'Balls, that happen to be vegan, too!
Als Vegetarierin haben mir Frikadellen selten je gefehlt, gibt es doch genügend Gemüsebratlinge, die die gebratenen Hackbällchen hervorragend ersetzen. Nun hätte ich natürlich einfach so etwas zubereiten können, aber mein Ehrgeiz war geweckt. Ich wollte etwas basteln, das im Biss an Fleisch erinnert, natürlich vegetarisch und auch noch glutenfrei ist und vor allem: schmeckt. Also, lecker schmeckt.
Eine ganz schön lange Liste!

Dann fielen mir 2,3 Dinge wieder ein: Ich hatte vor Jahren einmal nach einem Rezept vegetarische Frikadellen aus Haferflocken gemacht, die einen ganz schönen Biss hatten und ich habe mich daran erinnert, wie die Frikadellen früher zuhause waren.
Da muss ich nun ein bisschen ausholen, denn quer durch meine Kindheit verlief ein, kaum bemerkter, Frikadellengraben.
Looking for plant based meat balls? Try this gluten free recipe!
Da gab es zum einen die Variante meiner ostpreußischen Oma, sehr feine Frikadellen ganz ohne Zwiebeln, dafür aber vor dem Braten grundsätzlich in Semmelbröseln paniert, damit sich eine schöne, gleichmäßige Kruste bildete.
Dann gab es natürlich auch Frikadellen von meiner Mutter, kleiner waren sie, deutlich würziger, mit recht groben Zwiebelstückchen für saftige kleine Inseln im Fleisch.

Diese Ideen wollte ich nun verbinden: Haferfrikadellen mit groben Zwiebelstückchen und einer dünnen Knusperpanade.
Was soll ich sagen, nach ein paar Versuchen mag ich das Ergebnis nun richtig gern und da ich die Zutaten für die guten Stücke sowieso immer im Haus habe, wird es sie nun öfter geben, meine
gluten free, plantbased 'meat' balls, ready in 15 minutes and oh-so delicious
Hafer-Haselnuss-Frikadellen (glutenfrei und vegan)

Du brauchst für 5 große Frikadellen

1 kleine Zwiebel
120g Haferflocken (glutenfrei, wenn nötig)
225 ml Brühe
20g geriebene Haselnüsse
1 geh. TL grober Dijonsenf
Salz
Pfeffer

außerdem
Semmelbrösel (glutenfrei, wenn nötig) und
Haselnüsse, gemahlen im Verhältnis 3:1

Die Zwiebel wird nicht allzu fein gewürfelt und bei mittlerer Hitze in etwas Öl oder Butterschmalz glasig angebraten. Anschließend kommen die Haferflocken dazu und werden etwa 1 Minute mit angeröstet.
Mit der heißen Brühe aufgießen und dann mit dem Kochlöffel etwa 3 Minuten rühren, bis sich ein recht kompakter Teig bildet und der Topfboden von einer hellen Schicht überzogen ist (ähnlich wie beim Brandteig).
Dann werden die gemahlenen Haselnüsse untergerührt und alles wird mit Salz, Pfeffer und dem Senf abgeschmeckt.

Zu gleichmäßig großen Frikadellen formen (ich habe dafür einen Eisportionierer verwendet).

Semmelbrösel und Haselnüsse sorgfältig vermischen und die fertig geformten Frikadellen darin von allen Seiten wenden.

In einer großen Pfanne auf mittlerer Hitze in etwas Öl oder Butterschmalz von jeder Seite 4-5 Minuten braten.

Und das war es auch schon, die Frikadellen schmecken warm und kalt, sie funktionieren als Beilage genau so gut, wie als Burgerpatty, Sandwichauflage oder aber klein ausgebraten auf dem Buffet.
gluten free, plantbased 'meat' balls, ready in 15 minutes and oh-so delicious
Ich habe Kleinblatt Haferflocken verwendet, hast Du Großblatt im Haus, werden Deine Frikadellen etwas kerniger im Biss und eventuell benötigst Du etwas mehr Flüssigkeit. Die Haselnüsse sorgen für eine schöne, überraschende Note in den fertigen Frikadellen und bringen etwas Tiefe in den Geschmack. Der Senf ist nicht sehr dominant, rundet aber die eigentlich eher langweilige Hafermischung gut ab, die eine ordentliche Menge Salz und Pfeffer verträgt.

Wie üblich kannst Du mit den Gewürzen spielen, wie Du magst und auch die Zwiebelstücke können sehr fein in die Masse gerührt werden.
Wie wäre es, für noch mehr Fleischgeschmack, mit Kerbel und Majoran? Oder mit einer kräftigen Steinpilzbrühe für’s Anrühren? Auch getrocknete Tomaten machen sich hervorragend in den Frikadellen, ebenso wie Sonnenblumen- oder Pinienkerne.
Verträgst oder magst Du keine Haselnüsse funktioniert das Rezept auch mit Mandeln oder Walnüssen und wenn Du nun gegen jede Nuss der Welt allergisch bist – lass sie einfach weg!
Looking for plant based meat balls? Try this gluten free recipe!
Du merkst schon, dieses Grundrezept ist extrem wandelbar (und sogar vegan, falls Du darauf achtest) und Frikadellen gibt es bei uns jetzt öfters.
Danke, Ina, für den kleinen Schubs an die Frikadellenfront!

Wie sieht Deine Frikadellchenliebe aus?

Liebst,
Sabine

Freitag, 8. September 2017

Freitagsfunde {171}

Huch, war das ruhig hier! Und das ganz ungeplant, eigentlich sollte nämlich am Mittwoch ein Beitrag hochgeladen werden, so ganz selbstständig und ohne, dass ich daran denken musste. Nun ja, Technik macht nur Spaß, wenn sie funktioniert und so wird der irgendwie in den Tiefen des WWW verbummelten Post eben sehr bald nachgereicht werden.

Heute habe ich, pünktlich zum Wochenendbeginn, die Freitagsfunde für Dich, meine bunte Mischung an Gefundenem und Gelesenem der letzten Tage, zu gut, um vergessen zu werden oder ungeteilt zu bleiben. 
Da wäre beispielsweise der Beitrag von Neni, die uns HIER in 20 Bildern mitnimmt durch den Süden Frankreichs und bei mir akute Sehnsucht nach eben dieser Region auslöst – da war ich schon viel zu lange nicht mehr!

Auch Berit war unterwegs und stellt HIER ein zauberhaftes Hotel in Haarlem vor. Die Bilder machen große Lust, dort einmal zu schlafen, ganz besonders aber kann ich Dir die Stadt an sich ans Herz legen, denn ich bin bekennender Haarlem-Fan (und freue mich schon sehr auf Berits Shoppingguide für diese zuckersüße Stadt!).

Ob beim Nähen oder Basteln, Stoffreste bleiben gern mal übrig. Diese Idee HIER, wie die Reste zu Schmuckstückchen werden, habe ich selbst auch schon mal umgesetzt, bin aber von den Beispielstoffen im Post so begeistert, dass ich Dir den Link nur zu gern zeige.

Das Rezept HIER würde ich etwas abändern, es vegetarisch und glutenfrei machen, aber ich liebe Corn Chowder und könnte mir für den beginnenden Herbst kaum ein besseres Rezept vorstellen – einmal durchwärmen, bitte!

Definitiv nicht neu im Netz, aber von mir erst jetzt entdeckt und zum Glück ganz universell und zeitlich unabhängig einsetzbar ist dieser Wochenplan zum Ausdrucken HIER. Vielleicht ja das Richtige für Deinen arbeitsreichen Herbst?

Und das war es auch schon wieder, ich hoffe, bei meinen Funden war etwas für Dich dabei.

Dieses Wochenende freue ich mich auf Zeit mit dem Lieblingsmenschen und gemeinsames Durchpusten-lassen, auf gelöste Technikproblemchen und gute Gespräche, auf gemeinsame Planung und leckeres Essen, darauf, meine dicke Erkältung hoffentlich los zu werden und hustenfrei schlafen zu können und auf was immer noch am Wegesrand auf mich wartet.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Freitag, 1. September 2017

Freitagsfunde {170}

Huch, schon wieder Freitag?
Diese Woche war ziemlich voll und sehr schön, fleißig und mit wertvollen Begegnungen. So soll’s doch sein!

Bevor es ins Wochenende geht, habe ich, wie üblich, noch meine Freitagsfunde für Dich zusammengestellt. Ich hoffe, es  ist etwas für Dich dabei. 
Für mich leider nicht verträglich sieht dieser Brombeer-Schoko-Cheesecake HIER einfach zu gut aus, um ihn nicht mit Dir zu teilen.

Letterboards mag ich sehr, leider sind die guten Stücke nicht ganz günstig...HIER habe ich eine tolle Anleitung gefunden, wie Du Dein Board ganz einfach selber basteln kannst. Juhu!

Ich habe ja ein Faible für schönes Design, in diesem Büro HIER würde ich daher sofort anfangen zu arbeiten. Was auch immer, in diesem Umfeld kann das nur Spaß machen!

Eine bezaubernde Idee, mit Poesie zu dekorieren, habe ich HIER gefunden. Ich suche schon fleißig kurze Gedichte und Zitate zusammen, das wird – abgewandelt – nachgemacht.

Mochtest Du als Kind auch diese kleinen Snacks, die Fischlis so gerne? Hießen die überhaupt so? Diese kleinen, knusprigen Fische jedenfalls...hach! Ewig nicht gegessen, HIER aber ein glutenfreies Rezept für die guten Stücke gefunden. Jetzt brauch ich nur noch einen winzigen Keksausstecher in Fischform...

Und das war es auch schon wieder für diese Woche.

Dieses Wochenende freue ich mich auf ganz viel entspannte Zeit mit dem Lieblingsmenschen und ein gemeinsames Abenteuer, auf gutes Essen, guten Wein und noch bessere Gespräche, auf frischen Wind und ein paar Sonnenstrahlen.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 31. August 2017

Goodbye & Hello – August & September

Tschüss, August, schön war’s mit Dir!

Mein Geburtstagsmonat war sehr besucherlastig und es war richtig schön, liebe Menschen hier zu haben. Mit dem Besuch waren wir nicht nur ein, sondern gleich zwei Mal in Südtirol und das auch über meinen Geburtstag. Da gibt es nämlich eine Regel für diesen Tag: Das Wetter ist schön. Punkt. Tatsächlich kann ich mich nur an 2 verregnete Geburtstage überhaupt erinnern. Mit unserer kleinen Flucht über die Alpen haben wir so nicht nur eine wunderschöne Zeit in Bozen verbracht, sondern auch meine geburtstägliche Wetterstatistik gerettet, so soll’s doch sein :-)!

Hier auf dem Blog war der Monat durchaus lecker, es gab gleich zum Start einen luftig-sommerlichen Johannisbeer-Biskuit HIER
Sponge Cake with red currants, Greek yoghurt and tonka bean, the perfect treat for those warm summer days (and it's gluten free, too!)
und ein himmlisches Aprikosen-Melonen-Eis HIER, das eine ganz besondere Geschichte hat,
easy-peasy Apricot-Melon-IceCream, perfect for those warm summer days
wir haben HIER aus ungewöhnlichen Zutaten ein tolles Pesto gezaubert
Kohlrabi-Parsley-Pesto, a great way to eat your greens
und ich habe Dir HIER meinen ultimativen Trick verraten, wie Radieschen doch noch gut schmecken können.
glutenfree Roasted-Radish-Salad with chickpeas, millet and feta cheese, perfect for those last summer nights
Es gab HIER ein paar Gedanken und ein Printable als Freebie
Free Calligraphy Printable 'It's ok to let them go' for moms, dads and everybody who needs a little reminder
und am 12. 12 Einblicke in meinen Alltag. Grau war’s und ganz schön kalorisch, HIER kannst Du’s nochmal nachlesen und –schauen, wenn Du magst.
Schließlich sind wir freitags wieder gemeinsam durchs WWW gestreift,
HIER und
HIER findest Du meine wöchentlichen Linklisten zu allem, was ich zu gut fand, um es einfach wieder zu vergessen.
Mein August endet heute mit der Einschulung eines ganz tollen Jungen und vielen schönen Tantenmomenten und dann, ja, dann wartet der September auf mich und mit ihm erholsame Tage mit dem Lieblingsmenschen,  Meeresrauschen und salzige Luft, Wind, Wellen und sicher auch die eine oder andere spannende Neuentdeckung.
Ich möchte Dich mit auf einen Berg nehmen und von hohen Erwartungen sprechen, habe leckere Rezptideen, mag den Herbst einläuten und freue mich, so ganz privat, auf ein Wiedersehen mit allerliebsten Menschen.

Was hat Deinen August besonders gemacht?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 29. August 2017

Gemüse-Expedition #8: Radieschen

Hach, das war eine Herausforderung! Zu den sehr wenigen Gemüsesorten, die ich so gar nicht mag, egal, wie häufig ich sie probiere, gehören Radieschen.
Ich korrigiere mich, rohe Radieschen.
Roasted-Radish-Salad with chickpeas, millet and feta cheese, glutenfree
Vor ein paar Jahren nämlich habe ich die kleinen Knollen einfach mal im Backofen geröstet und siehe da – ein völlig anderes Gemüse! Süßlich, sanft und sehr lecker und genau SO mag ich Radieschen.
Seitdem wandern sie bei mir in diverse Gemüsesaucen, sie passen toll zu Linsen, zu Pasta und und und.
main ingerdiences for my Roasted-Radish-Salad
Für Claras #gemüseexpedition wollte ich ein Gericht kochen, das zur Jahreszeit passt, noch sommerlich, aber nicht mehr gar so leicht, weil der Herbst schon hinter der nächsten Ecke lauert. So wurde es ein Salat, in dem es sich geröstete Radieschen, Feta und Kichererbsen auf einem Hirsebett gemütlich machen. 
red and white radishes, ready to be roasted
Ob warm, kalt oder irgend etwas dazwischen, dieser Salat ist ein echter Sattmacher, ohne aber bleischwer zu sein.

Wollen wir?
glutenfree Roasted-Radish-Salad with chickpeas, millet and feta cheese, perfect for those last summer nights
Radieschen-Kichererbsensalat mit Hirse (natürlich glutenfrei)

Du brauchst für 2 Personen

1 großes Bund Radieschen (bei mir 250g, rot und weiß gemischt)
Olivenöl
Salz
Zweig Rosmarin

60g Hirse
Brühe

1 kleine Zwiebel
100g Kichererbsen aus dem Glas (Dose geht auch)
75g Feta
Salz
Pfeffer
Saft von ½ Zitrone
Etwa 1 EL Olivenöl

Die Liste liest sich lang, aber keine Sorge, der Salat ist im Handumdrehen fertig und lässt sich auch toll vorbereiten.

Zunächst werden die Radieschen gewaschen, geputzt und je nach Größe halbiert, gedrittelt oder geviertelt. Mit wenig Olivenöl und etwas Salz in einer Auflaufform mischen, den Rosmarin zugeben und das Ganze dann bei 190°C Ober-/Unterhitze etwa 30-40 Minuten backen lassen, bis die Radieschen gar sind. Die Backzeit hängt sehr von der Sorte der Radieschen ab, eine halbe Stunde ist ein guter Richtwert, aber schon nach etwa 20 Minuten im Backofen können Deine Radieschen fertig sein, hab da einfach ein Auge drauf.
Aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit bereiten wir die Hirse zu, die zunächst einmal in einem feinen Sieb ordentlich abgewaschen wird.
Dann mit der 2fachen Menge Brühe aufkochen (ich messe die Hirse in aller Regel in einer Espressotasse ab, also 1 Tasse Hirse und 2 Tassen Wasser). Ohne Abdeckung auf voller Hitze die Flüssigkeit verkochen lassen, dann den Herd ausstellen, den Deckel auf den Topf setzen und die Hirse ausquellen lassen. Nach etwa 10 Minuten ist sie fertig, schön locker und körnig.

Während die Hirse quillt, können wir uns um die Zwiebel kümmern, die geputzt und in feine Ringe geschnitten wird. Bei mittlerer Hitze goldig anbraten und dann zur Seite stellen.

Sind alle Zutaten vorbereitet, wird der Salat zusammengebracht.
Hirse, Radieschen, Zwiebeln und Kichererbsen werden sorgfältig vermischt und mit Salz, Pfeffer, Öl und Zitronensaft angemacht. Zum Schluss den Feta unter den Salat bröseln und das war es auch schon.
Roasted-Radish-Salad with feta cheese, millet and chickpeas, naturally gluten free and oh-so good!
Der Salat muss nicht durchziehen, Du kannst ihn direkt genießen. Er funktioniert als Vorspeise, Beilage oder Salat zum Sattessen hervorragend und kann, das kennst Du, beliebig abgewandelt werden.

Statt Hirse schmeckt das Ganze auch toll mit Quinoa oder Amaranth, um weitere glutenfreie Alternativen zu nennen, hast Du kein Problem damit, kannst Du auch Couscous oder Bulgur verwenden.
Die Radieschen können gewürzt werden wie Du magst und statt Feta ist auch Halloumi köstlich. Wenn Du den Käse ganz weglässt, hast Du im Nu eine vegane Variante, falls das wichtig für Dich ist.
Roasted-Radish-Salad, a gluten free dish with millet, chickpeas and feta cheese
Ich hatte eine Mischung aus weißen und roten Radieschen und mag es, dass die Sorten dezent verschieden schmecken. Das kannst Du aber auch halten, wie Du willst, bzw., wie es der Wochen- oder Supermarkt hergibt.
Möchtest Du mehr als 2 satt bekommen, kannst Du die Mengen einfach vervielfältigen, das ist bei diesem Rezept kein Thema.

Also, ran an die Radieschen und ab damit in den Backofen!

Mit welchem Gemüse kannst Du Dich nicht anfreunden?

Liebst,
Sabine