Freitag, 16. Juni 2017

Freitagsfunde {159}

Und schon ist wieder Freitag und eine wunderbar sonnige Woche rum. Bei uns war sie etwas trubelig, wir hatten Besuch, haben endlich letzte noch fehlende Möbel für die Wohnung gefunden und sie auch gleich eingezogen, der Lieblingsmensch war auf Dienstreise undundund.
Die nächsten Tage sind auch wieder voll und ganz verplant und bevor ich mich daran mache, mag ich noch mit Dir teilen, was mir in der letzten Woche im WWW so alles vor die Füße gefallen ist, worüber ich gestolpert bin, mich gefreut habe oder inspiriert wurde.
 
Dass ich ein Fan hübscher Prints bin, dürfte Dir kaum entgangen sein und so habe ich mich sehr gefreut, als ich über dieses entzückende Exemplar mit Einhorn gestolpert bin. Wenn das mal keine gute Laune macht! HIER geht’s zum kostenlosen Download.

Ein großartiges Projekt habe ich HIER gefunden und bin schwer begeistert – auf 100 Creatives werden eben 100 Kreative interviewt, erzählen über ihren kreativen Prozess, das Leben und überhaupt und sowieso. Richtig toll und so spannend, allerdings solltest Du Englisch verstehen.

Mit großartigen Bildern nimmt uns Laura HIER mit auf ihren Roadtrip durch Nationalparks in den USA und löst damit spontanes Fernweh aus.

Reisefiebrig geht es weiter, Fee hat HIER ihre Rundreise durch die Bretagne geteilt und wieder einmal ein so, so schönes Video dazu gedreht. Hach!

Nicht mehr ganz neu, aber jetzt erst entdeckt gefallen mir die grünen Pflanzbilder im Stickrahmen von Renna Deluxe HIER ausnehmend gut. Die hätten doch Platz in der Küche...?

Und das war es auch schon wieder für diese Woche.

Bei uns stehen der Hochzeitstag und ein sehr spontaner Kurztrip zum Lieblingsrestaurant nicht-ganz-um-die-Ecke an, ich freue mich auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen, Sommertemperaturen und guten Wein, auf Gelato und Sommersprossen, Besuch und gute Gespräche.

Was halten die nächsten Tage für Dich bereit?

Liebst,
Sabine

Montag, 12. Juni 2017

12von12 im Juni – große Pflanzenliebe und leckerer Abend

Heute ist der 12. und das heißt wieder einmal, dass ich Dich mitnehme durch meinen Tag.

Der startete sommerlich-lecker mit vielen Früchten und meinem obligatorischen grünen Tee
gefolgt von leider auch obligatorischer Hausarbeit und viel Freude über den gestern begrünten Balkon
und einem Lettering an Kaktus – die am Samstag spontan beim Möbelschweden gekauften Notizbücher haben herrlich glattes Papier, perfekt geeignet für Brushpens!
Richtig toll find ich ja auch die Peonienblüten, die gerade unser Wohnzimmer unsicher machen – ganz, ganz große Liebe ist das!
Nach einem Mittagskaffee an halber Waffel
ging es in die zweite, lange Übungsrunde des Tages, denn das linke Bein ist leider noch weit entfernt von ‚es geht wieder’. Mit nackten Füßen übt sich’s aber gleich nochmal so gut!
Einige Stündchen später ging es dann an meinen zweiten Kaffee
und weiteres Üben – dieses Mal mit Federhalter und Tusche, heute habe ich Buchstabenvariationen probiert
und mich spontan in mein neues großes H schockverliebt! Hach, ist das schön!
Bevor der Lieblingsmensch heim kam, hatte ich noch Zeit, neue Blogposts vorzubereiten,
bevor es dann zum Italiener ging und für mich nach langer Zeit wieder einmal eine leckere, glutenfreie Pizza gab. Ja, die hat so gut geschmeckt, wie sie aussieht!
Zurück zuhause ging es noch ein paar Schritte spazieren, weil der Abendhimmel so schön aussah und ich noch ein paar Bildchen machen musste. #frauguckindieluft lässt grüßen.

Jetzt tippe ich bei einer Tasse Tee noch fix meinen Tag zusammen und freue mich dann, noch in den einen oder anderen Alltag hineinzuschauen, denn Caro von Draußen nur Kännchen sammelt auch in diesem Monat wieder fleißig all die Alltagseinblicke der 12von12-Aktion.

Wie war Dein 12., herrlich normal oder ganz und gar außergewöhnlich?

Liebst,
Sabine

Samstag, 10. Juni 2017

Wir kochen zusammen: Rhabarber-Baiser

Pünktlich zum 10. habe ich wieder ein Rezept für Ina HIER und für Dich, in diesem Monat sollte es um Sommerfrüchtchen gehen.

Hier herrscht große Sommerfrüchteliebe und so fiel es mir erstmal schwer, all die Ideen, die mir sofort durch den Kopf schossen – Kirschclafoutis, Erdbeerchutney, Aprikosen-Melonen-Eis und und und – zu sortieren.

Dann hab ich ein wenig nachgedacht.
Habe ich überhaupt eine liebste Sommerfrucht?
Eigentlich nicht, ich mag sie alle und vernichte in den Sommermonaten kiloweise Obst.
glutenfree Rhubarb-Baiser-Cake
Wie dann also wählen?
Und da fiel es mir ein – das eine Früchtchen, das für mich den Start in die Sommerobstzeit markiert, von dem ich nie genug bekommen kann und das ich in meiner allerliebsten Zubereitungsart tatsächlich noch nie auf dem Blog geteilt hatte: Rhabarber.
Dass ich dieses Obst (jaja, eigentlich ein Gemüse, ich weiß) richtig gern mag, habe ich erst vor Kurzem HIER beschrieben, als ich Dir mein Rezept für Rhabarbereis mit saurer Sahne gezeigt habe.
Rhubarb-Baiser-Cake, a glutenfree treat for summer
Heute wird es dagegen ganz klassisch. Es gibt einen Kuchen, den ich seit meiner Kindheit liebe, schon unzählige Male gebacken habe und der mir zum Glück auch ganz ohne Gluten hervorragend gelingt. Rhabarber-Baiser ist die wohl traditionellste Kuchenvariante mit Rhabarber, zumindest gab es sie bei uns zuhause sehr, sehr häufig. Zum Glück!

Ich find es immer wieder spannend, den Kuchen zu probieren, gerade Rhabarber ist ja gern eine kleine Wundertüte, was die Säure angeht und so schmeckt es jedes Mal ein wenig anders, mal süßer, mal säuerlicher, aber immer ganz großartig!
glutenfree Rhubarb-Baiser-Cake, the taste of summer
Rhabarber-Baiser (glutenfrei)

Du brauchst für eine Form von 15x15cm oder 22cm Durchmesser

Mürbeteig
35g süßes Reismehl
50g Mandelmehl
50g Hafermehl
45g Maisstärke (Kartoffel geht auch)
75g kalte Butter in kleinen Stücken
1 Eigelb
20g Zucker
¼ TL Vanille, gemahlen
Prise Salz

Belag
350g Rhabarber

2-3 Eiweiß (2 bei Eiern Gr. L, 3 bei Eiern Größe M)
1Msp Backpulver
Prise Salz
65g Zucker

Aus den Zutaten für den Boden knetest Du rasch mit kühlen Händen einen homogenen Teig, mit dem Du Deine Backform auslegst. Teig mit einer Gabel ein paar Mal einstechen und alles abgedeckt ½ Stunde im Gefrierfach oder 2 Stunden im Kühlschrank  kalt werden lassen.

In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen und in gleichmäßige Stücke von etwa 1-2cm Kantenlänge schneiden. Zur Seite stellen. (Magst Du es sehr süß, kannst Du ½ EL Zucker untermischen.)

Den gekühlten Boden im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen 8 Minuten vorbacken, dann den Rhabarber gleichmäßig auf dem Boden verteilen und alles für weitere 30 Minuten backen.

In der Zeit wird der Baiser vorbereitet. Dafür werden die Eiweiß schaumig geschlagen, dann kommen das Backpulver und nach und nach der Zucker zu. Weiterschlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und Du einen festen Eischnee hast, der Spitzen zieht.

Dieser Eischnee wird auf dem Kuchen verteilt, dann braucht das gute Stück noch einmal etwa 10 Minuten im Ofen, bis der Eischnee goldig und durchgestockt ist. Die Backzeit variiert von Gerät zu Gerät und am Ende geht alles sehr schnell, hab das also gut im Blick.

Auskühlen lassen und dann nur noch genießen!
glutenfree Rhubarb-Baiser-Cake, a delicious treat to welcome the summertime
Süßes Reismehl bekommst Du im Asialaden, der Reis läuft dort auch unter der Bezeichnung ‚glutinous Rice’, was irreführend ist, weil ja gar kein Gluten drin ist, oder auch ‚sticky Rice’ – und das beschreibt seine Eigenschaften sehr gut. Dein Teig bekommt durch diese Zutat einen leicht süßen Geschmack und eine tolle Textur. Alternativ funktioniert bei diesem Rezept aber auch ganz normales Reismehl hervorragend.
Rhubarb-Baiser-Cake, glutenfree and oh-so good!
Welches Sommerfrüchtchen ist Dein Favorit?

Liebst,
Sabine (die jetzt zu gern Stück Kuchen hätte....)

Freitag, 9. Juni 2017

Freitagsfunde {158}

Und schon ist wieder Zeit für die Freitagsfunde, nach einer ziemlich vollen Woche im Leben 1.0.
Zum Wochenende zeige ich Dir meine liebsten Fundstücke der letzten Tage aus dem WWW, denn Schönes will geteilt werden und so kann auch ich die Links nicht verduseln.
Diese zauberhafte kleine Vase HIER ist schnell und einfach gemacht und schaut so hübsch aus! Ob für Dich selbst oder zum Verschenken, ich mag die Idee sehr. 

Schwedisch versteh ich zwar nicht, diese Flut an Bildern und Ideen HIER, was sich Tolles aus Treibholz machen lässt, braucht aber keine Worte. Einfach nur schön!

Dieses Rezept HIER für einen super sommerlichen Salat ist ein sicherer Kandidat für das ‚Pfütze-imMund’-Syndrom – der wird ganz sicher ausprobiert.

Einen berührenden Post über ihre Rolle als Mutter und die ersten Schritte vom Lütten hast Sandra HIER diese Woche geteilt. Lesenswert!

Du magst Hot Dogs, aber kein Fleisch? Wie wäre es mit Carrot Dogs? Das Rezept gibt’s HIER, ich werd die Idee sicherlich mal mopsen und in einer glutenfreien Version probieren.

Vom Storytelling und Nackigmachen erzählt die wunderbare Katrin HIER – spannend und schön, liebe Menschen im Bewegtbild zu sehen!

Und das war es für heute auch schon wieder.
Dieses Wochenende freue ich mich auf Besuchertrubel und ruhige Momente, auf Leckerstes hier mit Dir geteilt (morgen ist der 10. – aber ich hab noch NIX gesagt...), auf endlich gelöste Möbelprobleme und viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen.

Mach es Dir schön,
liebst,
Sabine

Sonntag, 4. Juni 2017

Mein Sonntagsglück – Rhabarber-Eis mit saurer Sahne

Eine der schönsten Sachen am Frühsommer ist für mich Rhabarber. Ich liebe dieses extrem vielseitige Früchtchen, das ja eigentlich ein Gemüse ist, schon seit meiner Kindheit. Aus dem Garten meiner Oma stiebitzt, die Enden in Zucker getaucht, habe ich ganze Rhabarberstangen roh gegessen und mich in den herrlich erfrischenden, sauren Geschmack verliebt.
Eine Liebe, die bis heute anhält, auch, wenn sich meine kulinarischen Vorlieben langsam aber sicher weg bewegt haben von rohen Rhabarberstangen.
selfmade Rhubarb-Ice Cream with Sour Cream, the perfect refreshment for warm summer days
Heute habe ich ein schnelles, kleines Rezept für ein Eis für Dich, erfrischend-fruchtig und wahnsinnig lecker. Besitzt Du wie ich Glückliche eine Eismaschine, ist das Ganze in nicht einmal 1 Stunde fertig, ansonsten brauchst Du nur ein wenig mehr Geduld, lecker wird das Eis auch ganz einfach im Gefrierfach.
Rhubarb-Ice Cream with Sour Cream to welcome summer this year
Da ich ja recht wenig Zucker zu mir nehme und außerdem Fan der Rhabarbersäure bin, ist mein Eis eher säuerlich, schmeck das Eis einfach ab, wie es Du es am liebsten hast. Aber Achtung: Gefroren schmeckt das Eis immer weniger süß, als die noch nicht gefrorene Mischung, hab das ein bisschen im Blick.

Wenn Du keinen sehr rötlichen Rhabarber (Himbeerrhabarber) erwischen kannst, trotzdem ein roséfarbenes Eis haben magst, kannst Du mit ein paar wenigen Tropfen Lebensmittelfarbe tricksen. Aber pssst – das hast Du nicht von mir ;-)!
Rhubarb-Ice Cream with Sour Cream, easy to prepare, delicious to enjoy
Wollen wir?

Rhabarber-Eis mit saurer Sahne (natürlich glutenfrei)

Du brauchst für 3 Eisesser

200g (Himbeer)Rhabarber
20g Zucker
70ml Wasser

100g griechischen Joghurt (meiner hatte 0,2% Fett, 10% gehen auch super)
150g saure Sahne
30-50g Zucker, je nachdem, wie sauer der Rhabarber ist
¼ TL Vanille, gemahlen

evtl. einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe

Der Rhabarber wird geputzt, in kleine Stücke geschnitten und zusammen mit Wasser und Zucker aufgekocht. Einige wenige Minuten einkochen lassen, bis der Rhabarber beginnt, zu zerfallen. Pürieren und kurz zur Seite stellen.

Joghurt, saure Sahne, Vanille und 30g Zucker mischen, dann die Rhabarbermasse gleichmäßig unterheben. Nun noch abschmecken und bei Bedarf nachzuckern.

Jetzt trennen sich die Zubereitungswege:

a) Die Masse in Deine Eismaschine einfüllen, anstellen, zurücklehnen und 35 Minuten später leckeres Eis haben.

b) Die Masse in eine flache, gefrierfeste Form füllen und ins Eisfach stellen. Zurücklehnen und ein gutes Buch lesen. Oder so. Etwa alle 45 Minuten mit einer Gabel kräftig durchrühren, um große Eiskristalle aufzubrechen, so wird Dein Eis cremiger.
Nach etwa 4-5 Stunden sollte das Eis fertig sein.

So oder so, am Ende bleibt nur eines – genießen, Liebes!
My favourite season each year - hello rhubarb!
Die saure Sahne ergänzt und unterstreicht die Säure des Rhabarbers ganz wunderbar, der griechische Joghurt sorgt für sanften Ausgleich.
Bei dem Wetter der letzten Tage war Eis genau das Richtige für’s Dessert und zwischendurch und – psst! – nach dem Shooting der Bilder sogar als 2. Frühstück. Jetzt isses raus. Aber Rhabarber geht auch einfach immer!
Rhubarb-Ice Cream with Sour Cream, a refreshing treat for those hot days in summer
Weil mich Rhabarber ganz allgemein und dieses Knallereis im ganz Besonderen sehr glücklich machen, teile ich diesen Post nur allzu gern beim #sonntagsglück HIER der wunderbaren Katrin. Sie sammelt jede Woche kleine und große Glücksmomente und ich liebe es, mich jeden Sonntag wieder durch all die Verlinkungen zu klicken.

Hab ein richtig schönes, langes Pfingstwochenende!

Liebst,
Sabine

Freitag, 2. Juni 2017

Freitagsfunde {157}

Da ist er schon rum, der Mai, und hier war es sehr still. Gerade einmal ein einziges, dafür aber ganz tolles, Rezept habe ich mit Dir geteilt, das wird im Juni besser (und das nicht nur, weil schon diverse Leckereien abfotografiert sind).

Los geht es mit den Freitagsfunden, einer Sammlung schöner, spannender oder berührender Geschichtchen aus dem WWW, über die ich gestolpert bin und nun nicht vergessen mag. Und weil’s so nett ist, teile ich sie auch noch mit Dir. 

Eine neue Instagramchallenge für den Juni hat sich die wunderbare Fee HIER ausgedacht, ich bin bei der #formenfeelfalt auf jeden Fall dabei! Du auch?

Leider nicht glutenfrei ist dieses grandiose Rezept für Käsefüsschen von Janine HIER – da muss ich wohl in meiner Experimentierküche verschwinden, die guten Stücke sehen nämlich zum Anbeißen aus und sind sicher der Renner auf jeder Gartenparty.

Auf Instagram gesehen war ich sofort schockverliebt in die wunerhübschen Stoffposter, die Bine HIER gestaltet hat. So kreativ, so einfach, so wunderbar – jetzt brauch ich nur noch jemanden mit einer Nähmaschine...

Neuer Monat, neues Wallpaper, wie Du es schon von mir kennst, kommt mein Favorit aus Frankreich. HIER kannst Du’s finden und Dein Desktop oder Deinen Homebildschirm verschönern.

Sehr berührend fand ich diesen Artikel aus der New York Times über Sterbehilfe in Kanada HIER. Nimm Dir Zeit und Taschentücher, lesen lohnt sich sehr und regt zum Nachdenken an. 

Auch ohne Kinder kann ich diese Bestandsaufnahme HIER leider nachvollziehen - und sehe um mich herum noch viel deutlichere Fälle...Zeit, etwas zu ändern!

Last but not least bin ich HIER noch über ein grandioses DIY gestolpert, mit dem Du ganz einfach Müll reduzieren und Deine Küche gleich noch ein bisschen hübscher gestalten kannst. Hast Du schon Bienenwachstüchern gehört? Ich kannte sie bis jetzt nicht, bin aber schwer begeistert.

Und das war es auch schon wieder.
Dieses Wochenende freue ich mich auf ruhige Momente und viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen, auf Besuch, Sonnenstrahlen und das eine oder andere ausprobierte Rezept.

Was hat Dich diese Woche bewegt?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 10. Mai 2017

Wir kochen zusammen: Frühlings-Waffel-Sandwich

Sandwiches gibt es im Mai bei Ina HIER und mit diesem Thema bin ich dann doch etwas kalt erwischt worden.
Für Sandwiches braucht man nämlich Brot. In meiner Erinnerung gerne fluffig-leichtes Brot, oder aber eine kernige Vollkornvariante. Ohne Gluten ist, Du ahnst es, Beides äußerst schwierig hinzubekommen und so war das Thema eine ziemlich harte Nuss.
glutenfree Waffle-Sandwich with grilled asparagus und lots of herbs
Dann habe ich mich aufgemacht, einfach um die Ecke zu denken und auf einmal lag die Lösung für mich auf der Hand.

Fluffige Sandwiches, die nach Frühling schmecken? Sollte doch gehen? Und wenn ich das Brot einfach umgehen würde? Mit herzhaften Waffeln zum Beispiel?
Schließlich wurde das Sandwich ja einst erfunden, um eine ganze Mahlzeit mit nur einer Hand essen zu können – da der gute Lord Sandwich der Legende nach sein Kartenspiel nicht für so Nebensächlichkeiten wie Essen unterbrechen wollte.
glutenfree Waffle-Sandwich, 'cause you don't need bread for a great sandwich!
Da war die Idee also und musste nur noch umgesetzt werden. Passend zur Jahreszeit wollte ich kräuterfrisches Frühlingssandwich bauen, mit allem, was gerade Saison hat.

Heraus kam ein richtig gutes Rezept für Dich, schnell gemacht und wie üblich wild wandelbar.
Ich habe sei Neuestem, dem Lieblingsmensch sei Dank, ein tolles Waffeleisen für belgische Waffeln, das ich für dieses Rezept verwendet habe – damit die Sandwichform stimmt. Du kannst den Teig natürlich auch in einem ganz normalen Herzchenwaffeleisen ausbacken, wer sagt auch, dass Sandwiches nicht rund sein dürfen?
delicious glutenfree Waffle-Sandwich
Frühlingshaftes Waffel-Sandwich (glutenfrei)

Du brauchst für 2 Hungrige

150g glutenfreie Mehlmischung (ich hatte Farine)
6g Backpulver
Salz
Pfeffer
1 Ei, Gr. L
100ml Milch
125ml Wasser
1 EL gehackte Petersilie
1 EL Olivenöl


200g griechischer Joghurt (meine hatte 0,2% Fett)
Hand voll gehackte Kräuter (ich hatte eine Mischung aus Bärlauch, Petersilie und Schnittlauch)
Salz
Pfeffer

6 Stangen Spargel
Ahornsirup

1 Tomate
1 Möhre
Salat

Zunächst wird der Waffelteig vorbereitet. Dazu das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Pfeffer sorgfältig mischen und zur Seite stellen.

Milch, Wasser, Ei und Kräuter werden püriert und dann zusammen mit dem Öl zur Mehlmischung gegeben. Mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verarbeiten.

Das Waffeleisen vorheizen und 4 Waffeln ausbacken.

Während die Waffeln backen, kümmern wir uns um den Sandwichbelag.

Der Joghurt wird mit den fein gehackten Kräutern, Salz und Pfeffer verrührt und würzig abgeschmeckt. Zur Seite stellen.

Der Spargel wird geputzt und der Länge nach mit einem Messer in Scheiben geschnitten. Wenn Du Dir für diesen Arbeitsschritt Zeit lässt, klappt das sehr gut, alternativ können die Stangen auch mit dem Sparschäler klein gehobelt werden.
In einer heißen Pfanne mit ½ TL Ahornsirup kurz gar braten, das dauert maximal 3 Minuten.

Die Tomate wird in Scheiben geschnitten, der Salat geputzt und grob zerpflückt, die Möhre wird geschält und mit dem Sparschäler in dünne Streifen gehobelt.

Sind Deine Waffeln goldig-gar, können wir uns ans Zusammenbauen machen, je 2 Waffeln brauchst Du für ein Sandwich.
Beide Waffeln werden mit etwa 1 EL des Kräuterquarks bestrichen, dann kommen die Tomatenscheiben, der gebratene Spargel, Salat und Möhrenstreifen darauf. Mit der 2. Waffel abschließen, halbieren und fertig bist Du.
glutenfree Waffle-Sandwich with spring herbs and grilled asparagus
Von einem Waffeldoppeldecker wird ein Erwachsener locker satt, selbst der Lieblingsmensch hat nicht mehr geschafft. Ob aus der Hand beim Picknick, Kartenspiel oder als schnelle Mahlzeit, oder aber, ganz wild, auch einfach bei Tisch mit Messer und Gabel gegessen, die Sandwiches sind einfach nur  lecker. Sie funktionieren als Hauptgericht ganz vorzüglich, ich habe noch einen Salat dazu serviert.
Die herzhaften Waffeln kannst Du aber auch ohne Belag als köstliche Beilage servieren und auch auf jedem Buffet sind sie eine schöne Abwechslung.

An Kräutern kannst Du natürlich verwenden, was immer Du magst, ich habe auch schon getrocknete Herbes de Provence im Teig verwendet und mochte das Ergebnis sehr. Oder wie wäre es mit einem indischen Abend und Currywaffeln? Dazu ein Dhal oder Raita und fertig bist Du.
glutenfree Waffle-Sandwich with grilled Asparagus
Oh und wenn Du kein Problem mit Gluten hast, dann verwende einfach 150g ganz normales Mehl, das Ergebnis wird genau so gut.
Was Du auf Deinem Sandwich magst, weißt Du selbst am allerbesten, ich kann Dir aber die Kombination mit dem gebratenen Spargel sehr empfehlen, die ist nämlich der Knaller und schmeckt warm wie kalt.
glutenfree, savory Waffles with herbs
Danke, liebe Ina, für den Schubser in eine ganz neue Richtung, Sandwiches wird es bei mir jetzt wieder öfter geben.

Was findest Du um die Ecke?

Liebst,
Sabine