Dienstag, 20. September 2016

Zwetschgenpurpur gegen Regengrau

Manchmal muss es einfach Kuchen sein! Seit dem letzten Freitag regnet es hier in München gefühlt durchgängig, begleitet von entzückendem dunkelgrauen Himmel.
Bäh!
Welcome fall: Plum cake with crumbles and hazelnuts (glutenfree)




























Da kann dann nur noch ein Stück warmer Kuchen helfen, in dem es sich saftige Zwetschgen auf einem luftigen Haselnussbettchen gemütlich machen. Getoppt wird das Ganze noch von knusprigen Streuseln, ein Träumchen!

Ich habe schon im letzten Jahr einen Kuchen mit Streuseln verbloggt, ganz zufrieden war ich mit denen aber noch nicht. Die Streusel waren geschmacklich gut, sind aber beim Backen ziemlich verlaufen – das musste doch besser gehen! Nach einigen Experimenten habe ich nun ein Rezept entwickelt, das mich richtig glücklich macht. Streusel, die nicht verlaufen, die knusprig sind und buttrig daherkommen.
Welcome fall: Plum cake with crumbles and hazelnuts (glutenfree)
Ergänzt habe ich sie noch um ein paar Kokosflocken, die wunderbar mit der Haselnuss harmonieren.

So, jetzt aber ab in die Küche!
Welcome fall: Plum cake with crumbles and hazelnuts (glutenfree)
Zwetschgen-Streuselkuchen (glutenfrei)

Für eine Form von 28cm Durchmesser

Teig
3 Eier
¼ TL Vanille, gemahlen
85g Zucker
75g Butter
50g Haselnussöl
110g Reismehl
70g Tapiokastärke
30g gemahlene Haselnüsse
10g Backpulver
Prise Salz

Streusel
70g glutenfreie Mehlmischung
30g gemahlene Haselnüsse
50g Butter
50g Zucker
Prise Vanille, gemahlen

Außerdem
350-400g Zwetschgen
1EL Kokosflocken

Eier, Vanille und Zucker werden mit dem Mixer etwa 3 Minuten lang zu einem dicken Schaum aufgeschlagen.

Die Butter wird geschmolzen und mit dem Öl langsam in die schaumige Masse eingearbeitet, die trockenen Zutaten werden sorgfältig miteinander vermischt und kommen dann ebenfalls hinzu.

Es entsteht ein eher dünnflüssiger Teig, der in einer Form von 28cm Durchmessern verteilt wird. Die Zwetschgen werden gewaschen, halbiert und entkernt und dann mit der Schnittfläche nach unten auf dem Teig verteilt. Leicht andrücken und dann ist es Zeit für die Streusel.

Die Zutaten dafür werden mit den Händen zu einer homogenen Masse verknetet. Das dauert einen Moment und wirkt zunächst viel zu trocken, nicht ungeduldig werden und einfach weiter kneten – das wird, versprochen.
Nach ein paar Minuten hast Du perfekte Streusel, die gleichmäßig über den Zwetschgen verteilt werden.

Als kleines i-Tüpfelchen wird noch ein großzügiger Esslöffel Kokosflocken über die Streusel gestreut, dann braucht Dein Kuchen im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen 30-35 Minuten, bis er goldig und gar ist. Mach zur Sicherheit die Stäbchenprobe und lass den Kuchen dann auf einem Kuchengitter auskühlen.

Und das war es auch schon.
Welcome fall: Plum cake with crumbles and hazelnuts (glutenfree)
Die verbesserten Streusel sind super geworden, schön fest und sie verlaufen beim Backen nicht. Die Kokosflocken sorgen für einen kleinen Crunch und sie passen überraschend gut zum ausgeprägten Haselnussaroma des Kuchens. Wenn Du kein Haselnussöl bekommst, kannst Du die angegebene Menge auch durch Butter ersetzen.

Die Zwetschgen passen perfekt in den Herbst, der Kuchen funktioniert aber natürlich auch mit anderen Früchten wie Äpfeln, Birnen oder Brombeeren – oder was immer Dir einfällt.

Wenn Du nicht glutenfrei essen musst, kannst Du einfach 200g Weizen- oder Dinkelmehl verwenden und dadurch Reismehl und Tapiokastärke ersetzen. Mein Rezept für Omas Wunderstreusel findest Du HIER. Hach, wie ich die vermisse...
Welcome fall: Plum cake with crumbles and hazelnuts (glutenfree)
Das scheußlich-graue Wetter hat mich zu etwas stimmungsvolleren, dunklen Bildern inspiriert – zur Aufhellung gab’s dann den Kuchen. Zum Nachbacken dringend empfohlen!

Was setzt Du dem Regengrau entgegen?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 14. September 2016

Wir kochen zusammen: Linsen-Pfirsichsalat mit Halloumi

Passend zu den unverhofft späten Sommertagen habe ich heute ein kleines Rezept für Dich. Ina HIER fragte in diesem Monat nach unseren liebsten Sommerrezepten und dieses hier passt hervorragend.

In den letzten Wochen war meine Küche nicht gerade sehr kreativ, aufwändig oder abwechslungsreich, was es aber ziemlich häufig gab, das war gebratener Halloumi. Den mögen der Lieblingsmensch und ich gleichermaßen, der Käse funktioniert zu Salat ebenso gut, wie als Beilage und er ist ruckzuck fertig.
Perfekt!
The perfect dish for a hot summer day: juicy peaches, halloumi cheese, red onions and red lentils combined in a vibrant salad!
Heute zeige ich Dir einen sehr sommerlichen Linsensalat, mit Pfirsich (die letzten gibt es noch zu kaufen), roter Zwiebel und, Du ahnst es, Halloumi eben. Für den kleinen pfeffrigen Geschmackskick habe ich etwas gehacktes Radieschengrün verwendet, da kannst Du aber wie immer munter abwandeln.
The perfect dish for a hot summer day: juicy peaches, halloumi cheese, red onions and red lentils combined in a vibrant salad!
Schnell gemacht ist der Salat ein leckeres Mittagessen, er eignet sich ebenso gut als Beilage für den Grillabend und funktioniert kalt genau so, wie lauwarm.

Wollen wir?
The perfect dish for a hot summer day: juicy peaches, halloumi cheese, red onions and red lentils combined in a vibrant salad!
Linsensalat mit Pfirsich und Halloumi

Du brauchst für 2 Personen

150g rote Linsen
1 Packung Halloumi
1 großen Pfirsich (oder 2 kleine)
1 mittelgroße rote Zwiebel
1 Hand voll Radieschengrün (oder Kräuter nach Wahl)
½ EL Olivenöl
Saft von ½ Zitrone
Salz
Pfeffer

Los geht es mit den Linsen. Die werden unter fließendem Wasser so lange in einem Sieb gewaschen, bis das unten ablaufende Wasser klar ist.
Dann werden die Linsen mit der doppelten Menge Gemüsebrühe zum kochen gebracht und in 7 Minuten bissfest gegart.
Abgießen, mit kaltem Wasser abbrausen, um den Garvorgang zu stoppen und zur Seite stellen.

Die Zwiebel wird geputzt, der Länge nach halbiert und in dünne Scheiben geschnitten. Anschließend bei mittlerer Hitze in wenig Olivenöl glasig anbraten und dann zur Seite stellen.

Der Pfirsich wird gewaschen, entkernt und in kleine Würfel geschnitten. Mit den Zwiebeln unter die Linsen mischen und mit dem Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Radieschengrün waschen, in feine Streifen schneiden und unter den Salat mischen.

Der Halloumi wird trocken getupft, in Würfel in etwa 1cm geschnitten und in einer heißen Pfanne von allen Seiten goldbraun gebraten. Über den Salat geben und sofort genießen.

Zum Anrichten habe ich noch ein paar Pfirsichspalten angebraten und um den Salat verteilt.
The perfect dish for a hot summer day: juicy peaches, halloumi cheese, red onions and red lentils combined in a vibrant salad!
Schnell, einfach und unkompliziert, so kann der Sommer kulinarisch in die Verlängerung gehen.

Statt Radieschengrün würden auch Brunnenkresse oder Sauerampfer super funktionieren, wenn Du lieber zu Kräutern greifst, spricht nichts gegen Petersilie oder auch Basilikum.
The perfect dish for a hot summer day: juicy peaches, halloumi cheese, red onions and red lentils combined in a vibrant salad!
Mach wie immer einfach draus, was Dir gefällt, ich mache es mir noch ein wenig in der Sonne gemütlich!

Liebst,
Sabine

Montag, 12. September 2016

12von12 im September – zurück ins Leben

Manchmal ist das Leben ein Arschloch.

In den letzten Wochen ist mir mein gerade erst neu geordnetes, in spannende neue Bahnen gelenktes Leben von einem auf den anderen Moment um die Ohren geflogen. Nicht mit einem lauten Knall, eher mit einem implodierenden PUFF. Ich habe noch eine Weile versucht, das zu ignorieren, habe einfach weiter gemacht und – natürlich – herzlich wenig Erfolg damit gehabt.
Seitdem ist wenig, wie es war, bin ich gesundheitlich an einem Punkt, den ich vor Jahren überwunden hatte und recht ratlos, was die Frage „Und wann geht es weiter?“ angeht.

Ich bin nicht der Typ für Selbstmitleid, aber sehr ungeduldig mit mir und werde, was das angeht, auf eine sehr harte Probe gestellt.

Gerade, als ich dachte, jetzt gut eingeschwungen zu sein, nach Job- und Wohnortwechsel und ganz viel spannend-Neuem, da machte meine Gesundheit nicht mehr mit. Und zwar sehr viel deutlicher, als mit einem Schnupfen.
Und so waren die letzten 2 Monate geprägt von Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalt, von sinnloser Ignoranz und langsamem Akzeptieren, dass es in der nächsten Zeit wohl – im wahrsten Sinne des Wortes – deutlich langsamer gehen wird, mein Leben.

Da blieb erst einmal wenig Zeit für den Blog, keine Gedanken an beschwingte Leichtigkeit, die ich hier so gerne mit Dir teile. Statt dessen: zähes Kämpfen um ein bisschen Normalität, zumindest um das Gefühl von Normalität, auch, wenn die gerade echt weit entfernt ist.
Dann also ein neues Normal, das ich mir erarbeiten muss. Mein neues Normal.
Schrecklich langsam geht es mir besser, mache ich Fortschritte, die winzig klein sind, mir aber Mut machen. Es wird, wenn auch im Schneckentempo.

So aus der Zeit gefallen war ich erstaunt, als ich festgestellt habe, dass heute der 12. ist. Ein festes Datum hier auf dem Blog und ein guter Anlass, mich endlich wieder vor den Bildschirm zu setzen. Gar nicht so einfach, die richtigen Worte zu finden und wieder anzufangen. Geht das, einfach so? Erklärung oder nicht, ansprechen oder schweigen?
Momentan ist noch Weniges leicht, auch das Schreiben braucht gleich ein paar Anläufe. Aber es fühlt sich gut an.
Endlich wieder.

Warm ist er, dieser 12. September 2016, auch hier in München
und ich bin froh, dass ich es schon wieder auf unseren Balkon schaffe. Noch ein bisschen den blauen Himmel genießen und das Grün der Bäume.
Kürzlich habe ich ein wunderbares Kochbuch online entdeckt und der Lieblingsmensch hat Recht, wenn er feststellt, dass ich Koch- wie gute Bilderbücher lese. Es ist aber auch zu schön - und übrigens komplett glutenfrei.
Abwarten und Tee trinken – zumindest für ausreichend Nachschub ist bei mir gesorgt...
...und dazwischen viele Übungen, damit ich die hier möglichst bald nicht mehr brauche.
Die letzten Sommerfrüchte werden noch ausgekostet
und die ersten Herbstboten begrüßt.
Versuchen, eine neue Balance zu finden und wie immer liefert die Flow grandiose Denkanstöße
...oder auch die Wasserflasche - zum ersten Mal ein unscharfes Bild hochgeladen. BÄM - na bitte ;-)!
Zum ersten Mal seit Wochen wirklich wieder diese Tastatur benutzen – ein unbezahlbares Gefühl
und ein wenig Planungs-Fingerspitzenkribbeln spüren. Zurück im Leben, ein wenig mehr und so, so dankbar dafür.
Dankbar bin ich auch für die Unterstützung durch mein Umfeld – ganz großes Glück.
Huch, das ist jetzt alles rührseliger geworden, als ich es vorhatte, aber der Text passt für mich, für heute. Und so geht er online und ich ein wenig mehr zurück in die Normalität mit geteilter Freude und regelmäßigem Bloggen.
Ich freue mich!

Liebst,
Sabine

PS: Die 12 von 12 werden bei Caro von Draußen nur Kännchen gesammelt. Jeden Monat ruft sie dazu auf, den 12. in 12 Bildern festzuhalten – eine wunderschöne Galerie von Alltag, schau unbedingt vorbei! 

Dienstag, 12. Juli 2016

12von12 im Juli – Regen und Überraschungen

Am 12. nehme ich Dich mit durch meinen Alltag. Wie in jedem Monat sammelt Caro von Draußen nur Kännchen viele kleine und große Alltagsgeschichten, ein schönes Projekt!

Mein Tag war  sehr nass und fing schon um 1.50 Uhr mit einem heftigen Gewitter an – ich habe im Bett gesessen, denn auf 2 Velux-Fenstern klingt das sehr, sehr laut...
Als dann der Wecker ging war ich wieder einmal sicher: Schlaf ist so gar nicht überbewertet! Etwas verschlafen habe ich dann mein morgendliches Müsli und Obst für die Arbeit geschnippelt
und bin dann in den Tag gestartet – nach einigen wunderbar heißen Tagen wieder in Jeans.
Auf dem Weg zur Arbeit ein liebes Morgenritual: Der Cappuccino am Bahnhof – hallo Welt!
Nach etlichen Emails, Gesprächen und Telefonaten, mit vielen hübsch festgehaltenen To-Dos
ging es dann durch den Regen
in den Feierabend 
und ich habe mich wieder einmal über die kleinen Alltagsschönheiten gefreut, die gerne so unverhofft daherkommen und entdeckt werden wollen.
Dann kam noch eine wunderbare Überraschung daher, denn der Ketten-Italiener hat seit heute glutenfreie Pizza und Pasta im Angebot!
Nach diversen kritischen Nachfragen und innerlichem Mitleid mit der Mitarbeiterin (aber hey, ICH wird krank, wenn ich Gluten esse) stand dann eine herrlich knusprige Pizza vor mir, die richtig lecker war.  So toll!
Wieder zuhause habe ich mich in unserer Küche wieder einmal über unsere wunderschöne Arbeitsplatte gefreut. Wir haben im Vorfeld ewig überlegt, ob Echtholz wirklich eine gute Idee ist und ja, das war sie.
Jetzt sitze ich mit einer Kanne Tee tippend vor dem Bildschirm, ein paar Emails warten auch noch auf Beantwortung – und dann höre ich mein Bett schon leise rufen...
Was für Überraschungen hat Dein Tag bereitgehalten?

Liebst,
Sabine

Sonntag, 10. Juli 2016

Wir kochen zusammen: Zitronigstes Risotto

Heute ist der 10. und das heißt, nun, da ich wieder Zeit zum Bloggen finde, auch weiterhin: Kochen mit Ina
In diesem Monat lautet das Thema Sauer macht lustig - Zitronig leckere Rezepte und ich hatte ziemlich schnell eine Idee, was ich dazu kochen wollte.
The most lemony risotto on earth without being sour - the taste of summer!
Herzhaft sollte es sein, mit vollem Zitronenaroma, ohne quietschsauer zu werden, cremig und gleichzeitig frisch.
Risotto also, ein Dauerbrenner in meiner Küche, weil recht schnell gemacht,  immer glutenfrei, äußerst variabel – und jedes Mal wieder lecker! 
The most lemony risotto on earth without being sour - the taste of summer!
Der Clou dabei? Ich habe die Zitronen nicht einfach so ins Risotto geworfen, sondern im Backofen vorgegart. Ins Risotto kam dann das Fruchtfleisch der Zitronen, voller Aroma und auf magische Weise fast süß geworden. Das kombiniert mit Zitronenabrieb, etwas frischem Zitronensaft, einem Hauch Rosmarin und Parmesan – himmlisch!

Zitronenrisotto

Du brauchst für 3 Portionen

250g Risottoreis (ich hatte Arborio)
1 Zwiebel, mittelgroß (ich hatte eine rote als Farbtupfer)
3 Zitronen (Bioqualität!)
150 ml trockener Weißwein
etwa 800 ml Gemüsebrühe (abhängig von der verwendeten Reissorte)
1 Zweig Rosmarin
10g Butter
etwa 25g frisch geriebener Parmesan
Salz
Pfeffer

Zunächst werden alle drei Zitronen heiß abgewaschen. Zwei der Zitronen werden in gut 1 ½ cm dicke Scheiben geschnitten, die auf einem Backblech verteilt und bei 185°C Umluft für etwa 15 Minuten gebacken werden, bis sie weich und gar, aber nicht braun sind.

Von der dritten Zitrone wird mit einem scharfen Sparschäler etwa 2/3 der Haut abgezogen, achte unbedingt darauf, dass das Weiße der Zitrone nicht mit in Deine Zesten kommt, sonst wird das Risotto bitter. Die Schale fein hacken und zur Seite stellen.

In der Zwischenzeit wird die Zwiebel geputzt und in feine Würfel geschnitten.
In wenig Olivenöl glasig anbraten und den Reis zugeben, bis dieser ebenfalls glasig wird. Mit dem Weißwein ablöschen und nun beginnt das fröhliche Rühren, Dein Risotto wird nämlich umso besser, je ausdauernder Du rührst.

Wenn die Flüssigkeit fast verkocht ist, kommt die fein gehackte Zitronenschale hinzu und schöpflöffelweise die Gemüsebrühe. Weiter rühren, bis die Flüssigkeit verkocht ist, Brühe dazu...Du verstehst das Prinzip.

Nach gut 10 Minuten sollten die gebackenen Zitronen gar sein, das Backblech wird aus dem Ofen genommen und sobald Du alles anfassen kannst, wird mit einem Löffel das Fruchtfleisch der Ofenzitronen gelöst und in Dein Risotto gegeben. Der Rosmarinzweig kommt auch jetzt zum Risotto und wird nach spätestens 5 Minuten wieder entfernt. Das Aroma soll den Zitronengeschmack nur unterstützen, keinesfalls aber überlagern.

Langsam sollte sich der Reis auch seinem Garpunkt nähern, die Kochzeit beträgt je nach Sorte 15-20 Minuten. Butter und geriebenen Parmesan unterrühren und den Herd schon einmal ausstellen. Nun wird das Risotto abgeschmeckt, mir fehlte für eine frische Note noch ein guter Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft, außerdem etwas Kräutersalz und Pfeffer.

Und das war es auch schon, übrig bleibt einfach nur: genießen! 
Risotto with oven-baked lemons - the maximum of flavor!
Zum Risotto schmeckt ein Salat mit Zitronen-Olivenöl-Dressing perfekt, auch gebratener Fisch könnte gut passen, aber das Ganze braucht eigentlich keinen Begleiter. Cremig-sanft und fruchtig-frisch, schön ausbalanciert zwischen sauer und süß, dabei ganz klar ein herzhaftes Gericht: Mein zitronigstes Risotto lässt so gar keine Wünsche offen!

Danke, Ina, für die schöne Idee, ich freue mich schon auf die nächsten 10. im Monat.

Hab einen schönen Sonntag,
liebst,
Sabine
The most lemony risotto on earth without being sour - the taste of summer!