Freitag, 28. April 2017

Freitagsfunde {156}

Das Wochenende steht schon wieder vor der Tür und auch wenn diese Woche so gar nicht meine war, möchte ich doch zumindest die Freitagsfunde mit Dir teilen, meine ganz persönliche Sammlung an Links, die zu gut sind, um sie gleich wieder zu vergessen, an Ideen, die nachgemacht und weitergegeben werden wollen oder aber an Bildern oder Texten, die mich berührt haben.
Peony Tulip, dark red
Spontan verliebt habe ich mich in dieses rosafarbene Rhabarberwölkchen, möchte so etwas in der Art auch backen und habe schon ein paar Ideen, wie das Ganze abgewandelt werden könnte... HIER geht’s zum Rezept, vielleicht ja das Richtige, um den Mai zu begrüßen?

Diese Woche hat mir Katrin mit ihren Ideen für Tulpen HIER gerettet – hier in München setzt der Wettergott nämlich mit Schnee, Schneeregen, Schneematsch und konstant dunkelgrauem Himmel noch voll auf Winter, während ich nur allzu bereit bin für den Frühling. Danke für die fröhlich-bunten Bilder, meine Liebe!

Diesen Bericht fand ich sehr bewegend – wie schwierig es für Eltern und Kinder in China ist, sich wiederzufinden, wie lange diese Suche dauern kann und was die 1-Kind-Politik mit dieser Situation zu tun hat, siehst Du HIER.

Der Mai steht vor der Tür und Du suchst noch ein hübsches Kalenderblatt zum Ausdrucken oder für den Desktop und Dein Handy könnte einen passenden Hintergrund vertragen? HIER werden all diese Wünsche erfüllt.

Last but not least habe ich noch einen Tipp für Dich, ganz unbezahlt und einfach, weil ich mich selbst auch so darüber gefreut habe: In den letzten Wochen habe ich nicht nur die Kalligraphie, sondern auch noch die Aquarellmalerei für mich entdeckt. Begonnen mit recht günstigen Farben habe ich deren Grenzen dann auch schnell erkannt und mich umso mehr gefreut, dass es beim Gerstaecker HIER gerade die wundertollen Farben von Schmincke im Angebot gibt. Ich habe mich für einen Kasten mit 15% (!) Ermäßigung entschieden, bei einzelnen Farben kann das auch noch höher ausfallen. Wenn Du also schon länger überlegst, in gute Farben zu investieren, wäre jetzt ein toller Moment, die Angebote findest Du auf der Homepage, sie gelten noch bis zum 30.4.

Und das war es auch schon wieder.

Dieses Wochenende freue ich mich auf aller-, allerliebsten Besuch, auf gute Gespräche, Lachen, Wein und Kaffee, auf gemeinsam Entdecktes und quality time vom Feinsten.
Es könnte aber durchaus sein, dass Du hier auf dem Blog noch pünktlich zum Monatsende Köstliches findest...wer weiß ;-)...

Worauf freust Du Dich?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 19. April 2017

Liebster Award - von einem, der zurückkam...

Es gibt Dinge, die kommen irgendwann zu Dir zurück. Also, prinzipiell bin ich sowieso davon überzeugt, dass Dich alles im Leben mal wieder einholt, aber mit diesem Kerl hatte ich nicht mehr gerechnet – dem Liebster Award.
Du erinnerst Dich?
Also, falls Du diesen Blog schon wirklich lange liest? Ja, richtig, da war mal was im Jahr 2014 (HIER zum Nachlesen). Gleich drei mal bekam ich den Award da und habe fleißig fast 30 Fragen beantwortet, Doppelungen sei Dank. 

Recht genau drei Jahre später kam er nun zurück zu mir, verliehen von der zauberhaften Karin von stilshot, die ich in München auf dem Event der #healthyprunes kennengelernt habe.
Liebe Karin, ich habe mich sehr über die Nominierung und Deine Fragen gefreut!
Heute also erfährst Du ein wenig mehr über mich, ich hoffe, Du hast Freude am Lesen. Hier kommen sie nun, die 11 Fragen von Karin an mich:

1) Wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

Puh, das ist echt schwierig...intelligent, offen und kreativ, würde ich ganz spontan mal sagen – und frage mich, wieso es uns eigentlich so schwer fällt, uns selbst so zu beschreiben? Meine liebsten Menschen könnte ich in wenigen Schlagworten gut beschreiben, aber mich selbst...?

2) Was ist dein Lebensmotto?

Diese Frage habe ich tatsächlich schon 2014 beantwortet, wie mir gerade beim Lesen des alten Posts aufgegangen ist... Damals war es If you can dream it, you can do it, was ich immer noch sehr mag.
Momentan würde ich es eher mit der guten Alice im Wunderland halten und mich für Courage, dear heart! entscheiden, einfach, weil es manchmal ganz schön viel Mut braucht, den eigenen Weg zu gehen (und erst einmal zu finden!) und weil ich fest daran glaube, dass dieser Mut sich lohnt.

3) Hattest du als Kind einen Traumberuf? Wenn ja, welchen und hast du ihn auch verwirklicht?

Die erste Frage kann ich sehr einfach mit JA beantworten, ich wollte Autorin werden, sobald ich begriffen hatte, dass Geschichtenerzählen ein Beruf sein kann. Später, als mir erklärt wurde, dass das „brotlose Kunst“ sei, hatte ich viele Berufswünsche, aber immer mit dem Zusatz „...und wenn ich dann in Rente gehe, schreibe ich!“. Schreiben ist also definitiv mein Berufswunsch gewesen, immer schon. Auch heute macht es mich am glücklichsten und was immer ich beruflich gemacht habe, Schreiben war und ist ein Teil davon.
Autorin bin ich zwar nun nicht, aber wer weiß? Wenn ich mal in Rente gehe...? Geschichten hätte ich zumindest für 2 Leben zu erzählen!
4) Wer oder was inspiriert dich?

Liebe Karin, eine SO schöne Frage, vielen Dank dafür!
Tatsächlich inspirieren mich Menschen und ihre Geschichten genau so, wie die Natur. Das kann ein Waldspaziergang sein, ein Tag am Meer – oder aber der Kaffee mit der lieben Freundin.
Inspiration finde ich also so ziemlich überall und das am einfachsten, wenn ich mich wohlfühle. Dann reicht eine Schneeflocke und ich habe Ideen für das nächste halbe Jahr.

5) Wie entspannst du dich nach einem anstrengenden Tag?

Mein Entspannungsmittel Nummer 1 ist und bleibt die Badewanne. Ja, ohne Wanne könnte ich nicht leben und so ist sie auch bei vergangenen Wohnungssuchen immer wieder ein Ausschlusskriterium gewesen: „Ach, das Bad hat keine Wanne? Danke, ich bin nicht interessiert.“.
Prioritäten, da weißte Bescheid.

6) Über was freust du dich?

Ich finde am Tag ungefähr 1 Millionen Gründe, mich zu freuen und bin sehr dankbar für diese Sicht auf die Welt.
Das können ganz kleine Dinge sein, wie der erste Schmetterling im Jahr oder der Sonnenstrahl, der beim Aufwachen die Nasenspitze kitzelt, oder auch ganz große Dinge, wie das Glück, liebste Menschen um mich zu haben.
Ich freue mich über Freundlichkeit, die mir hier in München leider sehr oft schmerzlich fehlt, und über bewusst erlebte Augenblicke.
7) Süss oder salzig?

Schon meine Uroma sagte in unnachahmlicher Weise „Dat Kind is mehr für süß!“ und im Wesentlichen hat sich daran nichts geändert. Ein schönes Essen ist für mich ohne Dessert nicht ganz perfekt, das muss gar nichts großes sein, aber eine süße Kleinigkeit rundet alles ab.
Mittlerweile weiß ich aber auch herzhaftes sehr zu schätzen – nur wirklich stark salziges wie Salzstangen schmecken mir noch immer nicht und das Salz von Laugenbrezn wird abgeknibbelt. So erwachsen ist „dat Kind“ also offenbar noch nicht geworden ;-)!

8) Welches ist dein Lieblingsbuch und warum kannst du es weiterempfehlen?

Oh, das ist echt schwierig!
Ich mag ganz verschiedene Bücher aus ganz unterschiedlichen Gründen, die mir zu ganz unterschiedlichen Zeiten etwas sagen konnten.
Wenn ich mich aber ein bisschen regelwidrig auf nur 3 Bücher festlegen sollte, dann wären das
* Mitch Albom, Die fünf Menschen, die Dir im Himmel begegnen, weil es genau wie übrigens auch Dienstags bei Morrie vom selben Autor so viele gute Gedanken bereithält und mir immer wieder neue AHA-Momente beschert,
* Albert Camus, Die Pest, weil ich das Buch etwa alle 5 Jahre lese und jedes Mal eine neue Geschichte darin entdecke (und weil es sehr viel über die Menschen lehrt) und schließlich
* Paolo Coelho, Veronika beschließt zu sterben, weil das Buch wie wenig andere zeigt, wie schön das Leben ist, auch wenn ich Coelho sonst nicht so sehr mag.
Hach, das war jetzt schwierig, vielleicht sollte ich wieder mehr über Bücher bloggen...?

9) Hast du einen Lieblingsort oder Lieblingsplatz?

Auch hier ist es für mich echt schwer, Dir nur einen Ort, bzw. Platz zu nennen. Mein Lieblingsort ist sicherlich Düsseldorf, einfach, weil es Zuhause ist, egal, wo ich gerade wohne.
Mein Lieblingsplatz ganz nah ist die Badewanne, ansonsten aber immer am Meer.
10) Was veränderte sich für dich positiv durch deinen Blog?

Durch das Bloggen hat sich für mich ganz Vieles positiv geändert. Neben der wunderschönen Tatsache, dass ich regelmäßig schreiben und fotografieren kann, sind es vor allem die Menschen, die mich so sehr bereichert haben, Bloggerfreundschaften, die auch im Leben 1.0 wichtig und wertvoll geworden sind. Erlebnisse, die ohne diese Menschen nur halb so schön gewesen wären, verlachte Abende und auch tiefe Gespräche. Dafür bin ich sehr dankbar.

11) Welches ist das schönste Feedback, dass du je erhalten hast?

Schönstes Feedback zum Blog bekomme ich dann, wenn ich erfahre, dass ich tatsächlich Menschen berühre oder aber in ihrem Leben stärke. Wenn mir Leser schreiben, dass Ihnen meine glutenfreien Rezepte den Alltag erleichtern, wenn ich lesen darf, dass meine Gedanken einen Unterschied machen, dann bin ich richtig glücklich.

So, das waren sie, die 11 Fragen, die mir Karin gestellt hat, vielen lieben Dank noch einmal dafür!
Wie schon 2014 werde ich hier und heute eine ganz böse Kettenbriefunterbrecherin sein, auch auf die Gefahr von ewiger Verdammnis durch den Kettenbriefgott hin. Oder so.
Was ich aber ändern werde, das ist mein Vorgehen. Du findest hier gleich 11 Fragen von mir an Dich, denn ich bin nicht nur intelligent, offen und kreativ ;-), sondern auch ganz schön neugierig auf Menschen.
Die Fragen kannst Du in den Kommentaren, auf Deinem Blog, in einer Email oder einfach nur für Dich selbst beantworten, ob eine oder alle oder auch gar keine, ganz, wie Du magst. Ich würde mich freuen!
1. Wofür bringst Du gerne Zeit auf?
2. Für wen hast Du immer ein offenes Ohr?
3. Bist Du zufrieden?
4. Wer oder was macht Dich richtig wütend?
5. Berge oder Meer?
6. Was willst Du machen, wenn Du mal in Rente gehst?
7. Warst Du als Kind Cowboy, Indianer oder ganz wer anders?
8. Wenn Deine kühnsten Träume Realität würden – wie sähe die Welt dann aus?
9. Was möchtest Du gerne noch lernen?
10. Wenn Du es Dir aussuchen könntest, wo würdest Du leben?
11. Was ist das letzte Geschenk, das Du jemandem gemacht hast?

Und schließlich, wie schon 2014: Welche Fragen stellst Du Dir?

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 13. April 2017

Super saftige Orangen-Karotten-Muffins


Nachdem ich Dir in der letzten Woche bereits meine verkehrten Karotten-Cheesecake-Muffins gezeigt habe, kommt heute eine ganz andere Variante, wie Du Möhren in Gebäck raspeln kannst. Wieder habe ich mich für Muffins entschieden, ganz einfach, weil die so gut auf Kaffee- und Brunchtafeln passen und die richtige Größe auch für kleine Kinderhände haben.
glutenfree Orange-Carrot-Cake Muffins, rich and chewy
Während die Muffins der letzten Woche besonders luftig waren, zeichnet sich das Rezept heute durch genau das Gegenteil aus: Meine Orangen-Mandarinen-Muffins schmecken mit einem Hauch Kokos schon nach Sommer, dabei sind die wunderbar saftig und weich. ‚Moist and chewy’ würde der Engländer sagen.
Für den richtigen Biss sorgen gehackte Walnüsse und für eine ganz besondere Geschmacksnote der verwendete dunkle Muscovadozucker.
glutenfree Orange-Carrot-Cake Muffins, rich in flavor, moist and chewy
Der schmeckt herrlich fruchtig und ist weniger süß, als sein weißer Vetter aus Zuckerrüben. Du findest den Muscovadozucker online oder aber in Feinkostläden, ich habe meinen in der Delikatessabteilung eines großen Kaufhauses entdeckt. Kannst Du diesen Zucker nicht auftreiben, tut’s auch normaler brauner Zucker, die Muffins schmecken dann etwas anders, aber ganz sicher noch immer sehr lecker.

Wollen wir backen?
super moist and chewy Orange-Carrot-Cake Muffins, a glutenfree treat that tastes like summer in spring
Orangen-Karotten-Muffins

Du brauchst für 6 Stück

60g Kokosöl
2 Eier, Gr. L
45g Ahornsirup
45g dunkler Muscovadozucker
1TL Zimt, gemahlen
1 TL Ingwer, gemahlen
1 gehäufter TL Backpulver
120g fein geriebene Möhren
10g Leinmehl
Zesten und Saft von 1 Orange
80g Kokosmehl
100g Mandelmehl
30g Walnüsse, gehackt

Das Kokosöl wird geschmolzen und dann kurz zum Abkühlen zur Seite gestellt.

Eier, Ahornsirup und Muscovadozucker werden zu einem dicken Schaum aufgeschlagen, das dauert etwa 5 Minuten, dann wird das Öl langsam dazu gegossen.

Backpulver und Gewürze werden sorgfältig mit den beiden Mehlsorten und dem Leinmehl vermischt, dann wird alles vorsichtig mit den geriebenen Möhren, Orangenzesten und –schale und den Walnüssen unter den Schaum gehoben. Das geht am einfachsten mit einem Holzlöffel, die Mischung wird nämlich recht fest, weil das Leinmehl sofort bindet.

Die recht feste Teigmasse wird jetzt in 6 gleich große Portionen geteilt und in die Mulden einer Muffinform gedrückt.

Im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen brauchen Deine Muffins jetzt 30-35 Minuten, bis sie goldig und gar sind.
Aus dem Ofen nehmen, in der Form etwa 5-10 Minuten abkühlen, aus der Form stürzen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Ich habe die Muffins quer aufgeschnitten und mit selbst gerührtem Vanillejoghurt und Granatapfelkernen serviert, natürlich schmecken die kleinen Küchlein aber auch pur großartig und das übrigens schon zum Frühstück.
Perfekt also zum Osterbrunch oder für das Frühstück am Tag nach der Kaffeetafel, denn so kommen kleine Überbleibsel auch noch unter die Leute.

Die Muffins schmecken herrlich fruchtig. Statt der Orange kannst Du auch entspannt 2 Mandarinen verwenden oder aber eine Zitrone hernehmen. Das Kokosmehl sorgt für die besondere Konsistenz und schmeckt schon nach Sommer, die verwendeten Gewürze tun da ihr Übriges. Die kannst Du aber natürlich auch ersetzen, wenn Du Zimt oder Ingwer nicht gerne magst, wobei beide nicht wirklich herauszuschmecken sind, sondern die Muffins geschmacklich nur schön abrunden.
glutenfree Orange-Carrot-Cake Muffins, extra moist and chewy
Wenn Du Möhren nicht magst oder verträgst, kannst Du alternativ auch geraspelte Zucchini verwenden, sie sorgen für ein genau so saftiges Backergebnis. Sind Dir die Muffins nicht süß genug, kannst Du zusätzlich zu den Walnüssen noch gehackte Trockenfrüchte untermischen, bis zu 40g sollten kein Problem sein.

Ich würde sie aber immer wieder genau so backen, wie angegeben, meine Orangen-Karotten-Muffins.

Luftig-flussig oder moist and chewy – wie magst Du Deinen Möhrenkuchen?

Damit verabschiede ich mich in einen kleinen Osterurlaub und bin ab nächster Woche wieder zurück. Hab wunderschöne Ostertage und ganz viel Spaß beim Eiersuchen!

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 12. April 2017

12von 12 im April – Muster, Wind und Wellen

Wie Du weißt, nehme ich Dich, wann immer ich daran denke, am 12. eines Monats mit durch meinen Alltag, die Sammlung all dieser kleinen Einblicke findest Du bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Dieser Mittwoch fing für mich nicht ganz so alltäglich an, aufgewacht bin ich nämlich im Hotel in Egmond aan Zee in Nordholland.
Room for 2, Hotel Golfzang in Egmond aan Zee 
Hach, hier ist es so, so schön und herrlich entspannt, ich kann Dir den Ort nur empfehlen.
Auf dem Weg zum Frühstück habe ich mich an hübschen Betonfliesen gefreut, so etwas hätte ich selbst nur allzu gern zuhause.
Concrete Tiles in Hotel Golfzang, Egmond aan Zee
Überhaupt mag ich es, wenn ich unterwegs bin, darauf zu achten, welche Muster mich umgeben – zuhause kenne ich sie alle, aber im Hotel, am Flughafen, in der Bahn? Das ist spannend, finde ich!
Diese Zusammenstellung von Grün- und Brauntönen zum Beispiel finde ich direkt neben dem Hotelbett
und die Steinfliesen im Badezimmer sind so verschieden und toll!
Davon aber genug jetzt, tatsächlich hätte ich Dir heute problemlos 12 Bilder mit Mustern zeigen können, aber das ist ja nicht mein ganzer Tag! Also rein in den Ort, vorbei an stürmischer Nordsee
View at the Northern Sea on a stormy day in Egmond aan Zee, Noordholland
und standhaftem Leuchtturm, dem hier wohl am häufigsten fotografierten Motiv.
Lighthouse on a stormy day in Egmond aan Zee, Noordholland
Im Ort habe ich entdeckt, dass ein Laden, in dem ich noch nie war, ganz viel bretonische Ringelsachen verkauft, da bin ich verloren!
Und so wanderten diverse Mützen für meine Nichte und Neffen in den Einkaufskorb
ebenso wie eine rosa Ringelmütze für mich, denn der Wind heute ist so einfach besser auszuhalten. Mit dem Fahrradhandschuh für die Krückenhand gab sie ein so kurioses Duo, dass ich die beiden einfach für Dich festhalten musste!
Anschließenden ging es zur Kaffeepause in ein kleines Café, das der Lieblingsmensch und ich immer schon einmal ausprobieren wollten. Recht hatten wir, der Kaffee ist gut und die Waffeln und Pfannkuchen haben köstlich gerochen...probieren konnte ich sie leider nicht, aber irgendwas ist ja immer.
Zur ausgleichenden Gerechtigkeit haben wir dann zum Mittagessen holländische Fritten gehabt – ja, mit Mayo, auch wenn die auf dem Bild nicht zu sehen ist, sie war nämlich unter den Pommes gut versteckt.
French Fries in Egmond aan Zee, Noordholland
Mit ein paar Einkehrschwüngen hier und da in verschiedene Geschäfte sind wir dann ins Hotel zurückgegangen und haben den restlichen späten Nachmittag ganz entspannt im Zimmer verbracht bei Tee und Musik.
Ich habe mich außerdem endlich mit meinem neuen Federhalter auseinandersetzen können, der letzte Woche nach einigen Wochen auf Reisen bei uns angekommen ist. Sieht der nicht wunderschön aus? Hach!
Oblique Pen Holder from inkmethis.com
Klar, dass ich nicht warten konnte und mich zum Kalligraphieren hingesetzt habe und jetzt weiß ich...der sieht nicht nur toll aus, sondern liegt auch wie angegossen in der Hand. Da hat sich die wochenlange Warterei echt gelohnt!
Geschrieben habe ich eine Art Zusammenfassung der letzten Tage, das mache ich gerne. Es ist zum Einen eine gute Übung, denn irgendwann gehen Dir die zu kalligraphierenden Wörter einfach aus und zum Anderen eine schöne Art des Tagebuchschreibens. Mir zumindest genügen meist ein paar Stichworte, um wieder zu wissen, was ich wann wo gemacht habe.
Calligraphy training with oblique penholder
Gleich gehen der Lieblingsmensch und ich noch in unser liebstes Restaurant hier vor Ort und dann sicher entspannt und eher früh ins Bett – Meerluft macht schließlich müde oder so...und überhaupt, wir haben Ferien!

Wie war Dein Mittwoch – alltäglich oder ganz anders? Ach, Hauptsache, er war schön!

Liebst,
Sabine