Mittwoch, 18. April 2018

DIY Raumspray - der Frühling in Flaschen


Heute wird es lecker, aber nicht etwa für den Gaumen, sondern für die Nase.  Ich habe den Frühling in Flaschen gefüllt und ein wunderbares Raumspray hergestellt, das himmlisch duftet und richtig gute Laune macht.

Kennst Du das, Du schnupperst etwas Schönes und sofort hebt sich Deine Stimmung? Bei mir funktioniert das jedenfalls hervorragend und da ich da wohl nicht die Einzige bin, teile ich nur allzu gern mit Dir, wie schnell und einfach sich so ein Raumspray herstellen lässt.
DIY Room Spray, easy to make and the perfect gift for your loved ones
Du brauchst dafür nicht viel, überraschend schnell ist das Ganze auch fertig – so mag ich’s doch!
In der Anleitung habe ich Dir zusammengestellt, welche Mischung an ätherischen Ölen ich verwendet habe, das ist eher als Anregung zu verstehen, als als Anleitung, die 1:1 nachgemacht werden muss. Schließlich empfinden wir alle Düfte sehr unterschiedlich und was mir die beste Laune beschert kann bei Dir gerade das Gegenteil auslösen. Verwende also die Düfte, die Dich ansprechen, auf jeden Fall aber reine ätherische Öle.
easy-peasy DIY Room Spray, so good and there are endless options to customize!
Jetzt aber!

DIY Raumspray

Du brauchst pro 100ml Sprühflasche

ca. 80ml destilliertes Wasser
10-15ml Alkohol (Wodka funktioniert am besten)
Mischung ätherischer Öle Deiner Wahl, ich hatte:
1 Teil Palmarosa (7 Tropfen)
1 Teil Grapefruit (7 Tropfen)
½ Teil Ylang Ylang (3 Tropfen)
...und natürlich eine Sprühflasche, sterilisiert

Das Raumspray ist denkbar einfach hergestellt, gib alle Zutaten in Deine Sprühflasche. Gut schütteln und dann etwa 1 Woche durchziehen lassen. In dieser Zeit sorgt der Alkohol dafür, dass sich die Öle gut mit dem Wasser verbinden und der Duft noch harmonischer und ‚runder’ wird.

Bei Bedarf und nach Belieben dann einfach ein paar Sprühstöße im Raum verteilen und fertig bist Du.
DIY Room Spray, easy to make and so good
Ein paar kleine Anmerkungen habe ich nun doch noch.
An Alkohol verwendest Du am besten eine geruchsneutrale, möglichst hochprozentige Variante. Wodka ist bestens geeignet, da er keinen eigenen Geruch hat.
Verwendest Du Isopropyl aus der Apotheke, verfliegt der Eigengeruch dieses Alkohols erst nach etwa 3 Wochen, so lange musst Du Dein Raumspray dann stehen lassen.
easy-peasy DIY Room Spray
Die Sprühflasche habe ich vor der Verwendung im Dampfgarer sterilisiert (funktioniert auch im Backofen), um etwaiger Keimbildung vorzubeugen. Dafür sorgt zwar auch der Alkohol, wenn ich etwas in meine Atemluft sprühe, bin ich aber lieber sehr, sehr vorsichtig.

Meine Duftmischung ist schön frühlingshaft und durch die Grapefruit herrlich frisch. Palmarosa sorgt für eine blumige Note, ohne das Ganze zu süß werden zu lassen und der Ylang Ylang rundet den Duft weich ab.
DIY Room Spray - spring, bottled
Himmlisch duftet auch die Mischung aus Jasmin und Orange im Verhältnis 1:1, Rosmarin wirkt anregend, Lavendel dagegen beruhigt...überleg Dir, für welchen Zweck und Raum Deiner Wohnung Du Dein Raumspray zusammenmischen magst – und dann viel Spaß beim Experimentieren!

Welcher Duft macht Dir gute Laune?

Liebst,
Sabine

Montag, 16. April 2018

Alle lieben Pasta – mit Kresse-Pistazien-Pesto


Endlich komme ich wieder dazu, ein Rezept zu Claras wunderbarer Reihe #alleliebenpasta beizusteuern, nach Pesto wird in diesem Monat gefragt. Wenn Du schon ein bisschen länger hier mitliest, dann weißt Du, wie sehr ich Pesto liebe und das in allen nur denkbaren Varianten.
Ich habe schon mit Pesto gebacken HIER, herzhafte Muffins HIER damit in eine ganze Mahlzeit verwandelt und welches aus Brokkoli in Äpfel gefüllt HIER, es gab HIER Pesto aus Bärlauch zu Spargel (immer noch eine grandiose Kombination jetzt im Frühling!), HIER eine Variante aus Grünkohl und Spinat und im letzten Jahr eine himmlisch frische Kombination aus Kohlrabi und Petersilie HIER – um nur ein paar zu nennen.
gluten free Watercress-Pistachio-Pesto, the delicious way to eat your (micro)greens
Du siehst, mit Pesto als Thema hätte mir Clara kaum eine größere Freude machen können und da fing dann auch schon mein kleines Luxusproblem an. Welches Pesto sollte ich für #alleliebenpasta nur zusammenrühren?
Meinen all-time-favorite mit Avocado? Ein göttliches Pesto aus Roter Bete?

Mein Kopf hat eine kleine Weile gerattert und schließlich kam mir, wie so oft, die Kombination aus feiner Nase und Freund Zufall zu Hilfe.
Im Frühjahr gibt es nämlich eine Zutat, die so gut wie immer bei mir zu finden ist, frische Kresse. Ich liebe die kleine pfeffrige Note, die Kresse zu einem Allekönner in der Küche macht und bei mir sowohl in Salaten, als auch auf dem Risotto oder im Kartoffelpüree zu finden ist.
glutenfree Watercress-Pistachio-Pesto, the delicious way to eat your (micro)greens
Da stand also ganz unschuldig das kleine Kressebeet in unserer Küche, als ich für ein ganz anderes Gericht Parmesan gerieben habe. In meiner Nase kamen beide Düfte zusammen an und haben super funktioniert.
Wieso also nicht ein Kressepesto machen...?

Ein bisschen experimentiert habe ich und bin schließlich bei Pistazien als nussigem Element gelandet, die mit ihrem ganz eigenen Aroma hervorragend zur Kresse passen.
Wie der Rest funktioniert, das kannst Du Dir denken...
gluten free Watercress-Pistachio-Pesto, a delicious way to incorporate microgreens into your diet
Kresse-Pistazien-Pesto (natürlich glutenfrei)

Du brauchst für etwa 4 Portionen

2 Kressebeete
20g Parmesan
30g Pistazien, geschält, ungesalzen und nicht geröstet
½ - 1 EL Olivenöl
evtl. etwas Salz zum Abschmecken

Pasta (bei Bedarf glutenfrei)

Die Kresse wird, am besten mit einer scharfen Küchenschere, knapp über den Wurzeln abgeschnitten, bei Bedarf kurz abgebraust und ein Esslöffel zur Seite gelegt.
Die übrigen Sprossen dann mit den restlichen Zutaten im Blender oder mit dem Pürierstab zu einem cremigen Pesto verrühren.

Abschmecken und bei Bedarf nachsalzen, die zurückbehaltenen Kressesprossen unter die cremigen Masse ziehen, so bekommt Dein Pesto mehr Biss.

Zu Pasta servieren, evtl. mit etwas frischem Parmesan bestreuen und genießen.
gluten free Watercress-Pistachio-Pesto, ready to eat in 5 minutes and oh-so good!
Hach, Pesto macht mir immer wieder Spaß, weil es so schrecklich vielseitig ist und so blitzschnell zubereitet.

Das Kressepesto hat eine schöne pfeffrige Note, die definitiv keinen Knoblauch benötigt. Das macht diese Variante sehr bürotauglich, die Kollegen werden’s zu schätzen wissen ;-)!

Welches Pesto ist Dein Favorit?

Liebst,
Sabine

Freitag, 13. April 2018

Freitagsfunde {195}


Huch, da ist die Woche auch schon wieder rum! Technischer Problemchen sei Dank hinke ich meiner Blogplanung ein Rezept hinterher, in der nächsten Woche bekommst Du also viel zu lesen.
Apropos Woche – wie war Deine? Konntest Du das warme Wetter etwas genießen? Hattest Du es trocken oder bist Du von Gewittern weggefegt worden? Ich hoffe jedenfalls, dass Deine Tage schön waren!

Zum Start ins Wochenende habe ich wie in jeder Woche so auch heute meine Freitagsfunde für Dich, eine bunte Mischung an Links zu Dingen im WWW, die ich nicht ungeteilt lassen konnte. 
Los geht es mit einem ganz handfesten Tipp für’s Leben 1.0. Gestern Abend waren der Lieblingsmensch und ich in einer Aufführung von Orfeo, einer transkulturellen Oper, die mit einem Ensemble aus deutschen Opernsängern und – vorwiegend arabischen – Künstlern, die als Flüchtlinge zu uns kamen, die Geschichte von Orpheus und Eurydike neu erzählt hat. Sehr spannend, sehr berührend und so gut umgesetzt, da musst Du auch hin! Es gibt nach heute noch eine Vorstellung in München und dann tourt die Truppe weiter nach Stuttgart und Tübingen, die Daten und alles andere findest Du HIER.
Ganz große Empfehlung!

Ein hübsches, maritimes DIY mit ganz viel Frühlingsfrische hat in dieser Woche Katrin mit uns geteilt, HIER findest Du es.

Ein KNALLER Gewinnspiel hat Berit heute auf den Weg gebracht, wenn Du in diesem Sommer heiratest oder jemanden kennst, der heiraten will, dann schau unbedingt HIER bei ihr vorbei, es gibt einen großartigen Junggesellinnenabschied zu gewinnen und auch noch etwas ganz Spezielles zur Hochzeit selbst.

Crostata mit Mandeln, Ricotta und Frucht und ganz ohne Gluten? Her mit dem Rezept, das klingt nämlich alles viel zu gut, um nicht nachgebacken zu werden. HIER geht’s zum Rezept.

Seitdem ich diesen Post HIER gelesen habe, weiß ich, dass ich ganz unbedingt eine Sprossenwand n der Wohnung brauche...suche nun noch eine freie Wandfläche und gute Argumente für den Lieblingsmenschen ;-) – aber das sieht auch einfach zu schön aus!

Und das war es auch schon wieder für diese Woche.

Am Wochenende freue ich mich auf Zeit mit dem Lieblingsmenschen und einige erledigte Besorgungen, auf frischen Spargel und spritzigen Wein, Küchenexperimente und Sonnenschein.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 12. April 2018

12von12 im April – Liebesgrüße aus der Heuschnupfenhölle


Ja, der Titel verrät es, mein Tag ist verschnupft und voller Atemnot. Genauer gesagt jeder Tag, seitdem am Sonntag alle Bäume gleichzeitig beschlossen haben, zu blühen und mein altbewährtes Medikament gegen diese geballte Pollenphalanx nur noch schwer ankommt.

Aber der Reihe nach...

Mein Tag begann mit einem Tee im Bett, mein täglicher kleiner Luxus, mit dem mich der Lieblingsmensch versorgt.
Der Blick in die Wetterapp macht gute Laune, es reicht für Jeans und T-Shirt und nackte Füße hier in der Wohnung. Wie schön!
Nach dem Frühstück habe ich mit dem Bein geübt und mich gefreut, dass meine selbst gemachte Aquarellfarbe langsam aber sicher gut trocknet. Ich bin ziemlich begeistert von diesem ersten Ergebnis und werde sicher weiter experimentieren.
Zusätzlich zu meinem Heuschnupfenmedikament nehme ich seit gestern noch Schwarzkümmelöl ein und hoffe, dass es irgend etwas bringt und nicht etwa noch weitere Allergien auslöst. Drück mir die Daumen!
Ein bisschen Hausarbeit hat mich an unserem neuen Letterboard vorbeigebracht und ich bin immer noch schwer begeistert von dem schönen Mitbringsel aus Hamburg.
Zwischendurch hat auch noch der Postbote geklingelt und mir Wilbert vorbeigebracht, der sich morgen auf den Weg in sein neues Zuhause machen wird. Ein bisschen verknallt bin ich ja in den süßen Typen...
Einen ersten Kaffee gab es dann zu meinen Emails, die beantwortet werden wollten, sicherheitshalber hinter verschlossener Balkontür, immerhin aber in der Sonne. Immer das Beste draus machen, sag ich mir :-).
Zum Mittagessen hab ich mir einen Linsenbratling gemacht, dazu gab es etwas Spinat und Möhren und einen Klecks Hummus. Bratlinge habe ich super gern vorbereitet eingefroren, sie sind schnell ausgetaut und für mich das perfekte Essen am Tag.
Apropos Essen, da der Lieblingsmensch und ich heute noch etwas vorhaben, hab ich schnell noch eine Runde herzhafte Bärlauchmuffins gebacken, die später fix gegessen sind.
Gefreut habe ich mich über meine neuen Kalligraphietinten, die aus Großbritannien angekommen sind – ich mein...die Farben! Hach!
Ebenfalls aus Hamburg kam mein zweiter Kaffee (also die Kaffeebohnen) und die Erkenntnis, dass ich wohl zur Ehrenhanseatin tauge.
Nun kommt nur noch etwas Farbe in mein Gesicht und dann wartet die Unterwelt auf mich – ganz ohne Heuschnupfen, dafür mit Noten.
Meinen 12. verlinke ich wie jeden Monat bei Caro von Draußen nur Kännchen, die auf ihrem Blog all die geteilten Alltagseindrücke sammelt. Ich freu mich schon darauf, mich später durch den Tag anderer zu wühlen, das find ich immer wieder total spannend.

Wie hast Du den Donnerstag verbracht?

Liebst,
Sabine