Freitag, 15. Juni 2018

Freitagsfunde {203}


Hattest Du eine schöne Woche? Mit Sonnenschein, hoffentlich wenig Regen (weniger, als hier in München wär schon ein Gewinn ;-) ), mit guten Gesprächen, schönen Begegnungen und netten Menschen? Ich wünsche es Dir!

Meine Woche war recht erfolgreich und am Wochenende haben der Lieblingsmensch und ich Schönstes vor – fehlen nur noch die Freitagsfunde. 
Apricot Poppy Blossom, Macro

Kennst Du jemanden, der gerade ein Haus baut oder umzieht? Denn auch als Geschenk zum Einzug ist Ioanas zuckersüße Geschenkverpackung in Form eines Fachwerkhauses bestens geeignet. HIER geht’s zum Post.

Dutch Baby habe ich bisher nur in der süßen Variante probiert (und Dir HIER auch schon einmal gezeigt), das Rezept HIER mit Pilzen und Käse muss ich aber unbedingt bald nachkochen, das sieht so, so gut aus!

Für Sommergefühle in den höchsten Tönen sorgt Katrins Strauß des Monats HIER – ist der nicht einfach umwerfend schön?

Einen wunderbaren Blogpost über die neuentdeckte Liebe zu ihrem Körper hat Vanessa HIER geteilt. Unbedingt mit Muße lesen, es lohnt sich.

Gleich zwei Rezepte teile ich freitags selten, aber Pasta mit Petersilienpesto, Spargel und karamellisierten Frühlingszwiebeln las sich einfach ZU verführerisch, um unerwähnt zu bleiben. HIER geht’s zum Rezept.

Und das war es auch schon wieder für diese Woche.

Am Wochenende feiern der Lieblingsmensch und ich unseren Hochzeitstag, ich freue mich auf ganz viel Zeit zu zweit, auf Erlebnisse und Entdeckungen, gute Gespräche, gutes Essen und guten Wein, auf Neues und Altbekanntes und auf alles, was noch kommen mag.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 14. Juni 2018

Wir kochen zusammen: Zucchini-Muffins


Ja, ich weiß, heute ist nicht der 20. Trotzdem mag ich heute noch fix ein himmlisches kleines Rezept mit Dir teilen, das ich für die diesletztmonatige Runde von #letscooktogether entwickelt habe. Zum Glück sammelt Ina HIER einen Monat lang, was geteilt wurde und so komme ich zwar spät zur Party, aber eben noch nicht zu spät. 
gluten free Courgette-Muffins, clean eating the delicious way!
Muffins waren also die Aufgabe und ich habe eine kleine Weile überlegen müssen, was ich machen möchte. 
Rhabarbermuffins? 
Erdbeermuffins? 
Holunderblütenmuffins?
gluten free Courgette-Muffins, quickly made and oh-so good!
Dann aber fiel mir eine Variante ein, die ich immer mal wieder zubereite und die sich, wie es sich für ein Rezept von mir gehört, wild abwandeln lässt: Herrlich lockere Gemüsemuffins. Die guten Stücke kommen dankenswerterweise ganz ohne Mehl aus und sind somit ohne Anstrengung glutenfrei. So mag ich das!

Auf meiner Reise nach Kreta habe ich meine große Liebe zum Dill wiederentdeckt und so musste dieses himmlische Kraut auch gleich mitgebacken werden in meinen
moist and light, the perfect dinner for those warm summer nights: gluten free Courgette-Muffins
Zucchini-Muffins mit Erbsen und Dill (natürlich glutenfrei)

Du brauchst für 9 Muffins

300g Zucchini (ich bevorzuge die kleinen)
120g Erbsen, TK
1 mittelgroße Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
250g Skyr (alternativ Quark)
3 Eier, Gr. L
60g Feta
1 EL frisch gehackter Dill
Salz
Pfeffer

(evtl. Olivenöl
Semmelbrösel, glutenfrei)

Zunächst wird die Zwiebel geputzt, gewürfelt und in wenig Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig angebraten. In dieser Zeit werden die Zucchini geputzt, grob geraffelt und kommen dann mit dem geputzten und klein gehackten Knoblauch zu der Zwiebel in die Pfanne.
Für etwa 3 Minuten mit braten lassen, dabei umrühren. Dann mit einem Schluck Wasser ablöschen, die gefrorenen Erbsen zugeben und abgedeckt für weitere 3 Minuten köcheln lassen.
Danach sollte die Flüssigkeit verkocht und das Gemüse bissfest gar sein. Ist das nicht der Fall, entweder ohne Deckel weiter köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist, oder abgedeckt weiter köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist.
Zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Skyr, Eier, Gewürze und Kräuter werden zu einer glatten Masse verrührt, anschließend der Feta darunter gebröselt. Das geht mit einer Gabel genau so einfach, wie mit den Händen.
Die abgekühlte Gemüsemischung unterziehen und die Masse auf 9 Muffinförmchen verteilen.
Meine Förmchen sind aus Silikon und mussten daher nicht gefettet werden, verwendest Du Metallformen, bitte mit Olivenöl einfetten und mit Semmelbröseln auskleiden.

Im auf 180°C Ober-/Unterhitze brauchen Deine Gemüsemuffins nun etwa 35 Minuten, bis sie gar und ganz leicht goldig sind (für eine braune Oberfläche ist nicht genug Käse im Spiel, keine Sorge also, wenn das Ergebnis etwas blass bleibt).
Auskühlen lassen und genießen.
quickly made and oh-so good - gluten free Courgette-Muffins
Die Muffins schmecken sowohl warm als auch kalt richtig gut, sie sind eine schöne Vorspeise oder mit einem dicken Salat ein prima Hauptgericht. Im Kühlschrank halten sie sich ein paar Tage und so kannst Du gleich eine große Portion zubereiten und brauchst dann nur noch zugreifen, wenn Du hungrig bist. 
Oder in der Halbzeit. 
Oder so.

Die Kombination aus Dill und Erbsen klingt vielleicht etwas wild, gib dem Ganzen aber eine Chance! Wenn Du Dich nun gar nicht mit dem Kraut anfreunden magst, funktioniert das Rezept auch mit Petersilie, Basilikum oder frischem Thymian.
Der Käse tritt geschmacklich in den Hintergrund, er wirkt eher als Gewürz. Da er schon recht salzig ist, solltest Du beim Abschmecken aufpassen, dass Deine Muffins nicht zu salzig werden. Ersetzen kannst Du den Feta durch Parmesan oder Peccorino und auch kleine Würfel aus Halloumi schmecken gut in den Muffins.
gluten free Courgette-Muffins, clean eating at it's best!
Findest Du Zucchini langweilig, dann verwende statt dessen Paprika oder Kohlrabi, Karotten, grünen Spargel oder Spitzkohl. Jedes Gemüse, das recht fest ist und beim Kochen nicht allzu viel Flüssigkeit abgibt, ist perfekt geeignet. Wie immer gilt: Mach draus, was Dir schmeckt!

Liebst,
Sabine

Dienstag, 12. Juni 2018

12von12 im Juni – Alltagsallerlei und Dauergewitter


Heute ist der 12. und Du weißt, was das heißt: Ich nehme Dich in 12 Bildern mit durch meinen Alltag. Und sehr alltäglich wurde es heute auch, aber sieh selbst...

Los ging es am Morgen mit dem bekannten grünen Tee im Bett, den mir der Lieblingsmensch gebracht hat. Lustigerweise ist mir aufgefallen, dass die weiße, gestreifte Bettwäsche am 12. echt oft aufgezogen ist...ich versprech’s, ich hab andere Bettwäsche und ich nutz die auch.
Der Blick auf’s Wetter war dann etwas ernüchternd, aber ich hab den Vormittag noch fleißig genutzt, um die Wärme aus der Wohnung zu lüften.
Zum Frühstück gab es die obligatorische Mischung aus Obst, Joghurt und einem Esslöffel Haferflocken, Heute allerdings an neuem Buch, so dass ich prompt vergessen habe, rechtzeitig ein Bild zu machen. Ähm...ja.
Mit dem Bein üben, Wäsche waschen, etwas aufräumen, der frühe Vormittag verlief herrlich ereignislos. Ab und an mag ich das, dann kann ich mit den Händen arbeiten und im Kopf woanders sein.
Beim Zusammenlegen der Wäsche könnte man meinen, ein Muster bei meiner Kleidung erkennen zu können...aber wer weiß das schon so genau ;-).
Da ich zum Frühstück meine letzten gerösteten Mandeln gegessen habe, wurde es mal wieder Zeit, eine Packung Mandeln auf’s Backblech zu werfen. Bei 180°C für etwa 10 Minuten in den Backofen, alle paar Minuten wenden, fertig. Und so, so lecker!
Parallel dazu habe ich auch noch ein Rezept für den Blog vorbereitet, es wurde sehr grün
und schon in einem kleinen Teilen noch warm zum Mittagessen gegessen. Mit Salat, weil ich mich so sehr freue, endlich gut schmeckendes, da reifes Gemüse zu bekommen.
Immer, wenn ich meine lustig gestreift gebräunten Füße sehe, muss ich grinsen. So braun waren die schon sehr lange nicht mehr, Marbella und Kreta haben ihre Spuren hinterlassen.
Am Nachmittag, nach weiterem Üben mit dem Bein und einer Runde dies-und-das, nach Planung, Terminabsprachen und Telefonaten, war es dann dringend an der Zeit für einen Kaffee. Da es schon wieder drückend schwül wurde, habe ich mich, wie schon in den letzten Tagen, für die Variante Eiskaffee entschieden. Gut so.
Eigentlich wollte ich dann noch fotografieren, was ich für den Blog gekocht habe, ich habe schon glücklich in meinen Props gewühlt und mich über meine Mitbringsel aus Kreta gefreut,
leider kam mir aber eine dunkelgraue Gewitterzelle dazwischen, die es sich nun seit Stunden über unserem Haus/Stadtteil gemütlich gemacht hat. Tageslicht ade, ich sitze seit dem Nachmittag bei Kunstlicht und habe das Fotografieren spontan auf morgen verschoben. Drück mir die Daumen!
Und nun?
Buch und Tee, ich mach es mir gemütlich und hoffe, der Regen hört auch mal wieder auf. Lüften wär nämlich schon wieder gar nicht schlecht.
Und  das war er, mein herzlich unaufgeregter Tag. Ich freu mich schon darauf, noch in den einen oder anderen Alltag hineinschauen zu dürfen, das ist das Tolle an der 12von12-Aktion, wie in jedem Monat gesammelt von Caro von Draußen nur Kännchen.

Ich hoffe, Du hattest einen schönen Tag!

Liebst,
Sabine

Freitag, 8. Juni 2018

Freitagsfunde {202}


Hallo Wochenende! Mit dieser Woche geht auch mein Urlaub auf Kreta vorbei. Wenn Du mir auf Instagram folgst, hast Du es da schon entdeckt, ich war - wieder einmal - im Urlaub. Dieses Mal allerdings nicht mir dem Lieblingsmenschen, sondern mit meiner Mutter, die nicht alleine verreisen mochte. Wie überaus praktisch, dass ich arbeitstechnisch noch nicht wieder richtig einsetzbar bin und so Zeit hatte.

Nun bin ich zurück in München und gleich mit epischen Gewittern begrüßt worden, ich drücke Dir und mir die Daumen, dass es in den nächsten Tagen etwas weniger blitzt und donnert und schüttet. Und was fehlt jetzt noch? Genau – die Freitagsfunde! 
Wo wir grad beim Verreisen sind, Malmö steht schon länger auf der meiner Wunschliste und dieser wunderbare Guide HIER lässt die Stadt gleich ein paar Stellen nach oben rücken.

Gleich zwei großartige Interviews sind in dieser Woche verbloggt worden, da befragt HIER die wunderbare Theresa Veronika von Carrots for Claire zum Thema Wandel und HIER erzählt Jeannette ganz zauberhaft, wie es wirklich ist, von dem zu leben, was sie liebt. Beides sehr lesenswert.

Holunderblütengelee mit Wildrosen hat Jule gekocht und zum Glück HIER das Rezept verraten. Jetzt muss ich zusehen, dass ich noch ein paar Holunderblüten finde!

Einen spannenden Artikel über einen unerfüllten Kinderwunsch habe ich HIER gefunden, lesen lohnt sich und wenn Du magst, kannst Du auch noch bis Dienstag ein tolles Projekt unterstützen.

Nicht hören, nicht sehen, nichts sagen – die drei bekannten Äffchen hat Dani HIER zauberhaft schön gebastelt. Ich freu mich immer sehr, wenn ich so etwas ohne jeden Kitsch sehe.

Und das war es auch schon wieder, ich freue mich, wenn etwas für Dich dabei war.

Dieses Wochenende freue ich mich auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen, auf neue Rezepte und Extrarunden in der Experimentierküche, auf gemeinsame Erlebnisse und was sonst noch auf mich warten mag.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine