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Montag, 25. August 2014

Summer of Love - Woche 4

Liebe Dich


In den letzten drei Wochen hast Du (hoffentlich) begonnen, Dich selbst realistischer zu sehen und weißt, dass das gerade nicht bedeutet, eine weitere Runde kritisch-madig an Dir selbst herumzumäkeln HIER, Du hast dunkle Spinnwebenecken entrümpelt und Dir 5 goldene Regeln in Glitzer an die Wand gepinnt HIER und Du hast Dich startklar gemacht, um Dich so richtig toll zu finden und nur Gutes festgehalten HIER.

Was jetzt noch fehlt?

Fast gar nichts mehr, Liebes!
Ich mir auch sicher, dass Du diese 4. Woche fast gar nicht mehr brauchst und schon mitten drin bist in der ich-liebe-mich-selbst-wie-verrückt-Phase.
YAY!

Doch noch nicht so ganz YAY?
Dann ist das heute für Dich gedacht.

In dieser Woche ist es Zeit, Bilanz zu ziehen.

Schau Deine Aufzeichnungen der letzten Wochen durch, freu Dich an den bunten Collagen, lies Deine Notizen, hör Deine Songs.
Wie auch immer Du den einen oder anderen Aha-Moment festgehalten hast, nimm Dir in dieser Woche ein wenig Zeit dafür.

Na, merkst Du’s?

Schon, oder?

Du bist ganz schön toll!

Also, so richtig!

Stimmt, oder? Gut so...und jetzt, genieß das Gefühl!

Das Bild, das Du heute von Dir hast, ist voller Selbstbewusstsein, stark und zuversichtlich, wie auch tatsächlich Deiner Selbst bewusst.

Du hast eine Idee von Deinen Stärken, von dem, was Du gut kannst, was DICH auszeichnet und auch davon, was Du selbst brauchst.
Du kannst Dich nun auf all diese guten und wichtigen Aspekte konzentrieren und sie Dir wieder und wieder vergegenwärtigen.

Und wenn Du all das zusammen nimmst – doch, Du BIST toll!

So, und wenn das nun nicht reicht?

Wenn Du zwar siehst, dass da viel Gutes auf all den Listen steht, wenn Dir bewusst ist, dass Du Vieles ganz toll kannst und machst und Du trotzdem Probleme hast, Dich zu lieben wie verrückt?
Das war ja schließlich unser Ziel, da haben wir uns vor 4 Wochen drauf geeinigt.

Wenn Du also zu diesen arg harten Nüssen gehörst, dann, Liebes, habe ich heute noch einen letzten Gedanken für Dich.

Einen zugegeben erst einmal etwas bösen Gedanken.
Der mag sich schräg anhören und vielleicht völlig weit hergeholt klingen, aber denk bitte trotzdem über ihn nach.
Könnte ja sein, dass ich doch einen winzig kleinen schwarzen Punkt getroffen habe. 
Oder so.
Völlig unbeabsichtigt, versteht sich.

Die allerletzte Frage, die Du Dir im Summer of Love stellen solltest ist die, ob Du Dir selbst erlaubst, Dich zu lieben?

Ob Du tatsächlich dafür bereit bist, Dich selbst grandios und umwerfend zu finden und die Verantwortung für Dein eigenes Glück zu übernehmen?

Das kann nämlich auch ganz schön unbequem sein, da mach ich Dir nichts vor.

Da ist auf einmal niemand mehr, der ‚Schuld’ ist daran, dass es Dir nicht gut geht.
Niemand, auf den Du schimpfen kannst.
Folglich auch niemand, der Dich tröstet und Dir erzählt, dass DU ja gar nichts dafür kannst, dass es grad nicht so läuft.
Mit der Liebe, mit der Arbeit, mit was-auch-immer.

Dich selbst zu lieben heißt ganz unbedingt auch, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass es Dir gut geht.
Dass Du zufrieden und glücklich bist und zwar nicht unbedingt wegen, sondern auch trotz äußerer Umstände.

Wenn Du Dich liebst, gehst Du keine faulen Kompromisse ein, Du drückst nicht beide Augen zu, weil’s grad so himmlisch bequem ist.
Ist nämlich auch himmelschreiend feige und fühlt sich auf einmal gar nicht mehr so kuschelig an, sondern einfach nur falsch.

Voll von Selbstliebe bist Du, naja, eben liebevoll und nicht feige, Du trittst für Deine eigenen Interessen ein, dafür, dass es Dir gut geht.
Dass Du eben glücklich bist.

Ich weiß, sich mit diesem Gedanken auseinanderzusetzen ist nicht grad schön. 
Es ist ja auch keine schöne Erkenntnis, lieber auf der ich-bin-das-Opfer-die-anderen-sind-so-böse-Insel zu hocken und es sich dort in einem warmen Pool aus Selbstmitleid so richtig gut gehen zu lassen, sich am Nachmittag vielleicht noch eine kleine Alles-ist-Scheiße-Rückenmassage abzuholen und am Abend ausgiebig vom Wieso-passiert-immer-MIR-das?!-Buffet zu schlemmen.

Na, keine schöne Pauschalreise?
Ist doch alles dabei!

Ich weiß, das liest sich gemein und ich weiß auch, dass es Menschen gibt, denen es auf Opfer-Island gut gefällt.
Das ist OK, wirklich.
Da darfst Du Dich dann nur nicht beschweren, Liebes, dass es mit dem Glück und der Selbstliebe und überhaupt mit einem zufriedenen Leben und einer zufriedenen Umwelt nicht so klappen mag.

Denn das ist dann DEINE Entscheidung!

Ja, das zu erkennen ist nicht schön und hart.

Aber Liebes...da stehen genug Rettungsboote!

Einfach den Selbstliebe-Pier runterlaufen, rein hüpfen und paddeln wie verrückt!
Oder aber die letzte Woche aus dem Kokon befreiten Flügel benutzen.
Du kommmst da runter.
Wenn Du willst.
Ganz sicher.

Und dann, wenn Du flatterst oder paddelst, je nachdem, was Du bevorzugst, dann fängst Du ganz automatisch an, Dich zu lieben.
Weil Du für Dich eintrittst.
Weil Du für DICH kämpfst.
Und das tut man nun einmal für jemanden, den man liebt.

Schön, oder?
Und nach einer Weile fehlt Dir auch der Pool nicht mehr oder die Mitleids-Margaritas, die, wenn Du ehrlich bist, auch immer ganz schön Kopfweh gemacht haben.
Brauchst Du nicht.

Du hast DICH.
Und wir erinnern uns – Du bist TOLL!

Du bist großartig, Du bist liebenswert und perfekt, genau so, wie Du bist.

Du bist ein wunderbares Unikat.

Und welches Unikat macht schon Pauschalurlaub?

Liebst,
Sabine

Montag, 18. August 2014

Summer of Love – Woche 3

Entfalte Dich


Nachdem Du in der letzten Woche die 5 goldenen Regeln HIER kennen gelernt hast, die Dir helfen, Unnützes loszuwerden und spinnwebenverhangenen Ballst über Bord zu werfen und diese Regeln hoffentlich auch anwendest, kannst Du Dich in dieser Woche nun wirklich ganz auch DICH konzentrieren.

Kein Ballst mehr, kein Müll, das bist Du alles los geworden.

(Noch nicht? Dann schick ich Dich noch eine kleine Runde Ausmisten, bevor es hier weiter geht. Ist besser so, als wenn Du später noch einmal an die Rumpelecken heran musst ;-)!)

In dieser Woche geht es darum, bildlich gesprochen, die olle Raupe hinter Dir zu lassen, Deine Flügel auszubreiten und Dich startklar zu machen, voller Liebe und Freude endlich loszuflattern.

Die Fragen, mit denen Du Dich in dieser Woche beschäftigen solltest lauten daher auch:

Was kann ich gut?

Was zeichnet mich aus?

Wofür wünsche ich mir mehr Zeit?

Wie kann ich das realisieren?

Und wieder gilt:
Schreib Dir selbst einen Brief, gestalte eine wilde oder auch geordnete Collage, lege ein Moodboard an, schreib einen Song – egal wie, halte nur fest, wie Du diese Fragen für Dich beantwortest, was Deine Stärken sind, was Du besonders gut kannst, was Dich auszeichnet.

Frage Dich auch, wie Du sicherstellen kannst, dass Du Dich wieder und wieder daran erinnerst und es Dir bewusst machst.

Collage oder Moodboard könntest Du irgendwo sichtbar anbringen, Du kannst Dir auch ein paar Zettelchen mit Aufmunterungen strategisch in der Wohnung verteilen, Du kannst Dir selbst eine Email schicken, in die Du wieder und wieder reinschauen kannst etc. etc. etc.

Stell nur sicher, dass Du stets vor Augen hast, wie toll Du bist!

Finde etwas, das Dir gut tut und baue es in Deinen Alltag ein.
Ja, das kann natürlich auch eine alltagstaugliche Version sein.
Wenn Du zwei kleine Kinder hast, ist es eher keine Option, zwei Mal in der Woche in die Kletterhalle zu flitzen, auch wenn Du das liebst.
Wie wäre es statt dessen mit wilden Kletterpartien auf den Spielplätzen vor Ort? Nicht das Gleiche, ich weiß, aber für DEINEN Alltag vielleicht grad das Richtige?

Finde eine Version, die kompatibel ist zu Deinem Leben und fühl Dich bloß nicht schlecht, wenn es nicht die erträumte, vermeintlich perfekte Variante ist (und schau in dem Fall nochmal zurück zu Woche 1 HIER ;-)!).

Entfalte Dich auch körperlich.

Achte auf Deinen Gang, der federnd und leicht ist, achte auf Deine Haltung, die offen und stark ist, mit zurück genommenen Schultern und gehobenem Blick.
Dein Körper ist aufrecht und stolz.
Du bist ganz bei Dir.

Versorge Dich liebevoll mit guter Nahrung, bewege Dich ausreichend und so, dass Du merkst, dass es Dir gut tut.
Finde das richtige Maß für all das.

Und wieder gilt – das ist keine verrückte Egonummer, bei der Du stur und blind durchziehst, was Du willst, was Dir gut tut und alles und jeden um Dich herum vergisst.

Es geht vielmehr darum, stärker für Deine eigenen Interessen einzutreten, darauf zu achten, was DU eigentlich willst und brauchst.

Wir neigen nämlich lustiger-, wie bekloppterweise nur allzu gern und oft dazu, die Interessen und Bedürfnisse der Menschen um uns herum über unsere eigenen zu stellen.
Das verwechseln wir dann mit Liebe und denken, alle anderen müssten sich doch bitteschön auch so verhalten und das gefälligst auch noch uns gegenüber.

FALSCH!

DU SELBST bist dafür verantwortlich, dass es Dir gut geht.
Niemand sonst.

Nein, auch nicht Dein Partner.

Nein, auch nicht Deine Kinder, Deine Eltern, Deine Freunde oder der Pfarrer.

Schlicht NIEMAND.

Nur DU selbst.

Es liegt in DEINER Hand, es ist DEINE Entscheidung.

Und die hast Du ja nun mit dem Summer of Love getroffen.
Und wie toll ich das finde, kann ich Dir gar nicht sagen!

Wenn Du also endlich anfängst, Deine eigenen Bedürfnisse und Interessen wahrzunehmen und dann auch noch umzusetzen, dann Liebes, fängst Du endlich an mit dem Lieben.

Übrigens auch mit dem Lieben der Anderen.

Dann nämlich verlässt Du endlich die giftige Schiene der Selbstaufopferung und fängst an, gesund und liebevoll Deine eigenen Bedürfnisse wie auch die der anderen zu sehen.

Und erst DANN kannst Du auch andere wirklich glücklich machen.

Vielleicht wird Dein auf Selbstaufopferung gepoltes Umfeld das erst einmal nicht verstehen.

Wieso?! Hat sie doch immer so gemacht!
WIE?! War doch für ihn immer OK!

Liebes, das ist allein das Problem der anderen.
Nicht Deines.
Das braucht Dich folglich auch so gar nicht zu kümmern.

Lass nicht zu, dass anderen ihre Probleme zu Deinen machen. Und steh zu dem, was Du für Dich beschließt und umsetzt. 
Ganz egal, was irgendwer irgendwo irgendwie dazu sagt.

Dein Umfeld wird schnell merken, dass Du glücklich bist damit, Dich selbst zu lieben, Dich selbst ernst zu nehmen und Deine Wünsche zu respektieren.
Und wer sollte schon etwas dagegen haben, dass Du glücklich bist, zumal Du so doch viel besser und einfacher auch alle um Dich herum glücklich machen kannst?
Eben!

Hör auf Dich selbst, vertraue Dir selbst – und kämpf Dich tapfer aus dem mittlerweile viel zu engen Kokon heraus.

Hast Du Deine Flügel schon ausgebreitet?

Liebst,
Sabine

Montag, 11. August 2014

Summer of Love – Woche 2

Erlöse Dich



Liebes, in der letzten Woche hast Du Dich damit beschäftigt, Bilanz zu ziehen. 
Du hast Dir überlegt, wo Du stehst, Du hast über Veränderungen nachgedacht und vielleicht sogar schon das Eine oder Andere in Angriff genommen, auf welche Weise auch immer.

Das ist super und ich freue mich, dass Du beim Summer of Love dabei bist!

In dieser zweiten Woche geht es nun darum, Dich von Unnötigem und Belastendem zu befreien. Du sollst den ganzen Müll loswerden, der Dich davon abhält, Dich selbst zu lieben.

Ach, da ist nichts?
Schön, wenn es so ist, Liebes, ich hab aber den starken Verdacht, dass wir vielleicht doch etwas finden.
In der hinterletzten Ecke, mit einer dezenten Staubschicht bedeckt und mit einer kleinen Spinnwebe rechts oben verziert. Ganz unauffällig und so, als sei es immer schon da gewesen.

Wollen wir nachschauen?

Um Ballast loszuwerden (und erst einmal aufzuspüren) gibt es 5 goldene Regeln. Ja, genau, die mit dem Glitzer dran, die in der Sonne so herrlich funkeln!


1. Vergib Dir selbst und anderen

Wir alle machen Fehler.
Sie sind menschlich.

So schwer es auch sein mag, akzeptiere Deine Fehler. Erkenne, dass Du sie nicht mehr rückgängig machen kannst und blicke nach vor statt in die Vergangenheit. Einzig den Augenblick JETZT kannst Du beeinflussen. Du kannst kluge Entscheidungen für die Zukunft treffen, aber die Vergangenheit nicht mehr ändern.
Auch, wenn Du das vielleicht gern tun würdest - lass Vergangenes los.
Es hält Dich zurück und fest in einer Zeit, die nicht mehr ist.

So pathetisch es klingen mag – vergib Dir Deine Fehler. Verzeihe Dir selbst. Das fühlt sich erst einmal komisch an, kann Dich aber von einem Berg Müll befreien.

Vergib daneben auch anderen ihre Fehler.

Das mag Dir schwer fallen, aber letztlich ist auch dieser Ärger und die Wut auf Andere nur Müll, der Dich von einem glücklichen Leben voller Liebe abhält.
Gestatte diesem Müll nicht, Dein Leben zu bestimmen.

DU BIST MEHR ALS DAS.


2. Hör auf, Dich zu vergleichen

Du bist weder besser noch schlechter als andere.

Du bist einzig Du SELBST.

Die anderen gehen Dich nichts an, weder ihr Lob, noch ihre Bewunderung, noch ihre Wertungen.
Das ist Mist, auf den Du locker verzichten kannst.

Du brauchst die Vergleiche nicht, um Dich selbst zu lieben.
Das tust Du einzig aus Dir SELBST heraus, das hat nichts mit anderen zu tun.
Halt Dich raus aus dem alltäglichen das-kann-ich-aber-viel-besser-Kindergarten!

DAS HAST DU NICHT NÖTIG.


3. Hör auf, nach Perfektion zu streben

...die gibt es sowieso nicht.

Hör nicht nur damit auf, Dich mit anderen zu vergleichen, sondern auch damit, Dich an einem vermeintlich perfekten Idealbild von Dir selbst zu messen.

Du musst Dich nicht optimieren, um perfekt zu sein.

Alles, was Du tun musst, ist erkennen, dass Du bereits perfekt BIST. Ja, genau so, wie Du gerade jetzt in diesem Moment bist.
Punkt.

DU BIST GENUG.
DU BIST PERFEKT.


4. Geh sorgsam mit Dir um

Sei gut zu Dir.

Gib Deinem Körper gute Nahrung, die ihn stark und schön und gesund hält, achte auf Dich, höre auf das, was Du brauchst.

Gib Deinem Kopf zu tun, gib Deinem Herz zu lieben (wir sind ja dabei ;-) ).

Nur, wenn es DIR gut geht, kannst Du auch dafür sorgen, dass es den Menschen um Dich herum gut geht.
Nein, das ist kein wilder Ego-Trip.
Das ist Selbstliebe und das beste Mittel, auch die Menschen, die Dir wichtig sind, glücklich zu machen. Die spüren nämlich, ob Du das, was Du tust, mit Freude und Begeisterung und dem ganzen Herzen tust und haben dann selbst auch viel mehr Spaß daran.

Sorge für Dich, wie Du für Deine beste Freundin, Deinen besten Freund sorgen würdest, liebevoll und ohne Wertungen.

DU VERDIENST DAS BESTE.


5. Erkenne Deine Einzigartigkeit

Du bist einzigartig, Liebes.
Dich gibt es so nur ein einziges Mal und das ist unendlich kostbar.

Du bist perfekt, so, wie Du bist. Wie wollte man ein Unikat auch vergleichen? Da gibt es nichts und niemanden, der ist wie Du.

Für Dich gelten Deine Regeln. Nicht die Gesetze der Mittelmäßigkeit, sondern die der Liebe.

Du bist herausgehoben aus der grauen Masse, strahlend und voller Liebe.
Glaube an Dich, vertraue Dir.
Du kannst das.
Alles.

Lass Dich nicht kleinhalten und Dir auch nichts anderes einreden. Neider gibt es immer. Das ist deren Problem, nichts Deines.

Erlaube niemandem – auch Dir selbst nicht – Dich zurückzuhalten, klein zu machen oder runter zu ziehen.

DU BIST EINZIGARTIG. FÜR DICH GELTEN DEINE REGELN.


Liebes, wenn Du diese 5 Regeln befolgst, dann sind Deine dunklen Ecken wirklich entrümpelt, spinnwebenfrei und glänzen besenrein.

Noch einmal also:

Vergib Dir selbst und anderen

Höre auf, Dich zu vergleichen

Höre auf, nach Perfektion zu streben

Gehe sorgsam mit Dir um und

Erkenne Deine Einzigartigkeit.

So leicht kann’s gehen ;-)!

Ich würde mir wünschen, dass Du diese Woche ein paar der Anregungen aufgreifen und Dich an die eine oder andere vermüllte Ecke heranwagen kannst.

Wie auch schon in der letzten Woche ist es sicher hilfreich, wenn Du Dir an mehreren Tagen je ein paar Minuten Zeit dafür nimmst, ich bin mir fast sicher, dass sich da nach und nach der Sperrmüll ansammeln wird.

Und wieder gilt: Am besten die AHA-Momente irgendwie festhalten. 
Und wenn es Dir hilft: Die 5 Regeln machen sich sicher gut, so in Glitzer und Gold am Kühlschrank ;-)!

Kampf den Spinnweben!

Wie besenrein sind Deine Ecken?

Liebst,
Sabine

Montag, 4. August 2014

Summer of Love – Woche 1

Erkenne Dich


Liebes, willkommen im Summer of Love!

Wie ich Dir ja schon angekündigt habe, wird es nun ernst mit unserem Sommer.

Um die Selbstliebe soll es gehen, darum also, Dich selbst so, wie Du bist, ganz umwerfend zu lieben.

Klingt komisch?

Ist ein tolles Ziel!

Erst nämlich, wenn Du Dich SELBST liebst, rückhaltlos und ohne jede Einschränkung, dann kannst Du auch andere auf eine gesunde Weise lieben.
Eine Weise, die dafür sorgt, dass Du nicht unter die Räder kommst und die Dir und den Menschen um Dich herum gleichermaßen gut tut.

IST ein tolles Ziel, nicht ;-)?!

Liebes, setz Dich mal kurz zu mir.

Es gibt nämlich zwei Richtungen, die das Ganze ab hier für Dich nehmen kann und beide sind OK.

Eine ist (für mich) etwas einfacher und meiner Meinung nach die einzig Wahre, aber vielleicht weißt Du nicht so recht, wie es gehen soll und magst lieber eine Hilfe an die Hand bekommen.
Beides funktioniert.

Mit der Selbstliebe ist es wie mit dem Glück.

Du musst es WOLLEN.

Mehr noch, Du BESCHLIEßT Dich zu lieben – und Du TUST es.

Ja, so einfach geht das.

Das ist die Variante, die meiner Meinung nach am besten funktioniert.

Meiner Beobachtung nach macht sie aber die meisten Leute etwas kirre.

WIE?!
Beschließen?!
Einfach so?!
Ja, sind wir denn bei wünsch-Dir-was?!

Liebes, genau DA sind wir.
Unser Leben lang.
Aber dazu komme ich ein anderes Mal.

Wenn Du jetzt also einfach beschließt, Dich zu lieben, rückhalts- und bedingungslos und so stark wie Du nur lieben kannst und das klappt – dann hat der Summer of Love bei Dir schon voll eingeschlagen, dann ist die virtuelle Portion Liebe, die ich Dir hier schicke, gut angekommen.

Das wäre grandios!

Und wenn nicht?
Wenn Du noch immer ratlos vor dem Bildschirm sitzt und den Zauberknopf ‚Liebe: AN’ nicht findest?

Dann, Liebes, brauchst Du einfach noch ein bisschen.
Ein paar Gedanken, ein paar Denkanstöße, ein paar Schubser und vielleicht noch ein paar Wagenladungen Liebe, die ich Dir hier in den nächsten Wochen schicken werde.

Ist völlig OK.

Dafür habe ich die nächsten 4 Wochen reserviert.

Immer am Montag geht der Post für die beginnende Woche online, gemeinsam mit ein paar Blättchen, die ich für Dich zum Ausdrucken vorbereitet habe (geht aber auch wunderbar ohne), ich hoffe, Du hast Spaß – und verliebst Dich in Dich selbst!

Die PDF-Vorlage für findest Du auf meiner facebook-Seite - Blogger und PDFs, das funktioniert irgendwie nicht! Wenn Du nicht bei facebook bist, schick mir eine kurze Email, dann kommen die Vorlagen retour :-).


Los geht es in dieser Woche mit dem Erkennen.

Was Du da jetzt erkennen sollst?

Liebes, diese Woche geht es tatsächlich darum, DICH zu erkennen.

Das klingt erst einmal etwas verrückt, ich geb’s ja zu, aber glaub mir – die wenigsten Menschen da draußen sehen sich selbst auch nur ansatzweise realistisch.

Und damit meine ich, dass ihnen so gar nicht bewusst ist, wie TOLL sie eigentlich sind!

Neigst Du auch dazu, Dich selbst niederzumachen, zu kritisieren oder mit völlig überzogenen Ansprüchen zu bombardieren?
Nun, Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung ;-)!

Diese Woche ziehst Du Bilanz.

Wo stehe ich?

Wo will ich hin?

Was mag ich an mir?

Was hält mich davon ab, mich selbst rückhalts- und bedingungslos zu lieben?

Das sind die Fragen, mit denen Du Dich in dieser Woche beschäftigen solltest.

Wichtig dabei – halte Deine Gedanken fest.

Du kannst alles aufschreiben, ob als Text, als Brief an Dich selbst, völlig egal, Du kannst auch eine Collage basteln oder ein Lied schreiben – egal wie, nur halte es bitte fest.

Achte dabei ganz unbedingt darauf, wie Du an die Fragen herangehst.

Fällt Dir spontan zwar elend viel dazu ein, was Du nicht an Dir magst und landet unter dem Punkt „Das mag ich an mir“ einzig so etwas wie ‚Hilfsbereitschaft’ oder ‚guter Zuhörer’?

Hm...

Versuche, bei der Aufstellung dieser Punkte völlig außer Acht zu lassen, wie ANDRE Dich sehen.

Darum geht es nicht.

Worum es einzig und allein geht, ist, wie DU DICH siehst.

Was DU an DIR magst.

Sei ehrlich zu Dir selbst.
Es geht nicht darum, ein weichgezeichnetes, schön retuschiertes Bild von Dir zu zeichnen, sondern Dir klar zu machen, wie DU DICH realistisch selbst siehst.

Das muss nichts damit zu tun haben, wie andere Dich sehen. Die gehen uns beide sowieso nichts an ;-)!

Viel Arbeit, ich weiß.
Vielleicht legst Du Dir einen Zettel an einen Ort, an dem Du oft vorbei kommst und sammelst das alles ein paar Tage?
Oder Du machst Dir Notizen im Handy?

So oder so, Du schaffst das!


So, die erste Etappe ist geschafft, jetzt kommt Nummer 2.

Die Preisfrage der Woche lautet:

Was kann ICH beeinflussen?

Halte fest, was sich aus Deiner heutigen Sicht ändern müsste, damit Du Dich wie verrückt lieben kannst.

Hast Du’s?

Diese Liste teilst Du nun auf in

1) Dinge die Du beeinflussen/ändern kannst und

2) Dinge, die Du nicht beeinflussen/ändern kannst.

Frag Dich selbst: Wie realistisch sind diese Dinge?

Wenn z.B. auf Deiner Liste steht „Nasen-OP!!!“ – dann könntest Du Dich fragen, ob Du nicht lieber „Mein Aussehen akzeptieren“, „Schminkkurs mit Nasenretusche“ oder Ähnliches auf Deine Liste setzen solltest ;-).

Wichtig dabei – wieder solltest Du alles, was ANDERE betrifft, voll und ganz ausklammern, um die geht es nicht.

Ein Punkt wie „Beliebtestes Mädchen der Klasse werden“ oder „Von allen gemocht werden“ ist NICHTS, was damit zu tun hat, dass DU DICH SELBST liebst.
Das ist plumpes Blendwerk, das kommt von außen, das hat nichts mit DIR zu tun.

Der nächste Gedanke, der in diesem Zusammenhang extrem wichtig ist, ist folgender:
Mach Dir klar, ob Du das, was Du ändern KANNST auch wirklich ändern WILLST.

Es ist völlig OK, nicht alles machen zu wollen, was gemacht werden kann.

Sei Dir selbst gegenüber ehrlich und frage Dich immer, ob Dich eine Veränderung wirklich glücklich machen kann.

Wenn Du nun etwas nicht ändern möchtest, dann darf Dich dieser Aspekt aber auch nicht mehr davon abhalten, Dich selbst zu lieben!
Ist ja klar!

Sieh ihn stattdessen als ein Geschenk an, als etwas, für das Du Dich bewusst entschieden hast und das nun Teil Deines Lebens ist.
Heiße diese Sache willkommen und streiche sie genüsslich von Deiner „Ändern“-Liste.

Es geht bei den Änderungswünschen nicht darum, eine verbesserte Version von Dir selbst zu erschaffen, Dich zu optimieren oder ein ähnlicher Quatsch – es geht darum, dass Du ganz ernsthaft für Dich selbst herausfindest, ob es etwas gibt, dass Dich davon abhält, Dich zu lieben, das Du ändern kannst.

Bedenke dabei bitte immer – ganz viel Veränderung setzt in dem Moment ein, in dem Du beginnst, Dich zu lieben.

So, wie Du bist, ohne irgendwelchen Schnickschnack.

Umgekehrt führt nicht jede Veränderung dazu, dass Du Dich liebst.

Ein Beispiel?
Du kannst beschließen, 10kg abnehmen zu müssen, um Dich selbst zu lieben.
Du kannst Dich aber auch gleich so lieben, wie Du bist.
In dem Moment wirst Du automatisch anfangen, Deinem Körper Gutes zu tun, ihn mit wertvoller Nahrung zu versorgen und mit Sport fit und elastisch zu halten.
Du wirst, wenn Du sie denn zu viel auf den Rippen hast, auch Deine Kilos abnehmen, aber auf eine liebevolle Weise.

Unterscheide also bitte sehr genau und sehr ehrlich Dir selbst gegenüber, von welcher Art die Veränderung ist, die Du anstrebst (oder auch nicht ;-) ).

Puh, ganz schön viel für die erste Woche nicht?

Ich glaube aber, dass Du das schaffst, Liebes!
Ganz unbedingt!

Wenn Du Dich erst einmal auf den einen oder anderen Gedanken eingelassen hast, wird es einfach und leicht und wie von allein gehen.

Und wer weiß – vielleicht findest Du ja schon auf dem Weg den ‚Liebe:AN-Knopf’?

Liebst,
Sabine

PS: Ich freue mich ja sowieso immer, bei dieser Aktion aber ganz besonders über Feedback und bin schrecklich gespannt, wie Dein Summer of Love wird!