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Mittwoch, 17. November 2021
Schneller Adventskalender
Nach etlichen Monaten Blogpause, die so gar nicht geplant, aber diesem verrückten Jahr geschuldet war, habe ich heute eine schnelle Idee für einen Adventskalender für Dich.
Ich hab da nämlich eine Entdeckung gemacht, als ich selbst 24 kleine Päckchen fertig gemacht habe, die alle gleich eingepackt sein sollten.
Für die Umverpackung habe ich mich für ganz einfache, weiße Versandkartons, bzw. Großbriefkartons entschieden. Ja, die Teile heißen wirklich so. Diese weißen Kartons sahen zwar hübsch, aber leider auch herzlich langweilig und ganz und gar unweihnachtlich aus. Da musste ich also ran.
Eine Idee hatte ich ziemlich schnell, war mir aber sehr, sehr unsicher, ob die klappen würde. Nun, sie hat und deshalb gibt es heute auch mal wieder einen Blogpost. Diese kleine Entdeckung freut mich nämlich zu sehr, um sie nicht zu teilen.
Die einfachen Pappboxen lassen sich nämlich tatsächlich mit Wasserfarben bemalen! Das auch noch recht gut, solange Du nicht allzu nass arbeitest, bzw. nach einer nass-in-nass-Technik alles sehr gut trocknen lässt.
Wie Du siehst, habe ich die Boxen mit kleinen Adventskränzen bestückt, die alle ein wenig anders geworden sind, zudem gab es, mir wäre sonst beim Malen langweilig geworden, auch noch ein Motiv mit 3 hängenden Kugeln. Die hab ich tatsächlich zunächst nass-in-nass eingefärbt, gut trocknen lassen und danach konnte ich die Motive immer noch gut darauf setzen, ohne, dass mir die Pappe weggeweicht wäre.
Zum Schluss habe ich einige Außenlinien mit einem schwarzen, sehr dünnen Fineliner nachgezogen. Achte darauf, dass der wasserfest ist und maximal eine Stärke von 0,1 hat, sonst werden die Linien zu dominant im Bild. Mein Fineliner hatte die Stärke 0,05, das hat mir locker gereicht, um die Linien hervorzuheben, sie aber nicht in den Vordergrund zu stellen.
Falls Du Dich nun fragst, wie lange das gedauert hat, ich habe für das Bemalen meiner 24 kleinen Boxen etwas größer als Din A 5 ungefähr 1 ½ - 2 Stunden benötigt. Das Ganze lässt sich also gut an einem entspannten Abend erledigen. Natürlich kannst Du auch Kinder ins Bemalen mit einbeziehen.
Ich für menen Teil bin richtig begeistert, dass sich die Pappe so gut bemalen ließ – Adventskalenderproduktion, ich komme! Deine Geschenke für den Adventskalender sind nicht alle einfach flach? Die Boxen gibt es in ganz verschiedenen Größen und Umfängen, da findest Du sicher das Richtige und ein paar Tage Zeit zum Bemalen hast Du auch noch.
Gut eignen sich so verzierte Boxen übrigens auch für etwas größere Weihnachtspost.
Schnell einen schönen Advenstkalender gestalten? Mit diesem kleinen Trick kein Thema, alles, was Du brauchst sind 24 Großbrief- oder andere Versandkartons, ein paar schöne Aquarellfarben, einen Pinsel und eine ruhige Hand.
Komm gut in die Adventszeit!
Liebst,
Sabine
Labels:
AdventAdvent,
Basteleifer (DIY)
Mittwoch, 4. Dezember 2019
Glutenfreier Panettone tradizionale
Ich hoffe, Du bist gut in den Advent
gekommen!
In diesem Jahr war ich stark versucht,
wieder einen Blog-Adventskalender zu machen, aber meine Vernunft hat gesiegt.
Noch ist meine Gesundheit nämlich eine unzuverlässige kleine Diva und die
wollte ich nicht herausfordern.
Nun habe ich eine lange Liste von
Ideen für einen Blogadvent und werde sehen, wie viele ich davon umsetzen
und mit Dir teilen kann. Ich freu mich darauf!
Los geht es heute mit einem
K-N-A-L-L-E-R.
Ich kann’s nicht anders sagen.
Seit ich mich glutenfrei ernähren muss,
bin ich immer auf der Suche nach Altvertrautem, gerade zur Weihnachtszeit. Nach
Stollen, der wie Stollen schmeckt, nach den perfekten, butterig-mürben
Plätzchen (die habe ich Dir letztes Jahr HIER gezeigt) und eben nach Panettone.
Lange dachte ich, dass der sich glutenfrei
halt einfach nicht herstellen lässt. Bis ich dann vor 2 Jahren auf einen
italienischen Hersteller gestoßen bin, dessen Panettone eben genau so
schmeckte, wie Panettone sein muss.
Du ahnst es, mein Ehrgeiz war geweckt.
Es gab einige Fehlschläge in der
Versuchsküche. Panettone, der zwar lecker war, aber den Namen nicht verdiente.
Der weder in Konsistenz noch im Geschmack dem Original auch nur nahe kam. Ich
habe ehrlich gesagt schon an’s Aufgeben gedacht.
Dann endlich hatte ich die zündende
Idee und habe nach italienischen Rezepten gesucht, die den Panettone so
herstellen, wie es die Nonnas gemacht haben, die italienischen Großmütter also.
Die müssen’s doch wissen!
Beim ersten Lesen der Rezepte war ich dezent
skeptisch. Denn in allen, in wirklich allen Rezepten musste der Teig ewig lang
gehen.
Über Tage.
Mit Eiern drin.
Würde da nichts schlecht werden?
Und konnte das glutenfrei funktionieren,
schließlich bilden die für mich verträglichen Teige ja keine Gitterstruktur,
die die beim Gehen entstehenden Gase tragen können?
Und würde so wenig Hefe reichen?
Würde ein glutenfreier Hefeteig, der
zwei Mal komplett neu geknetet wird, überhaupt noch einmal aufgehen?
Schließlich habe ich mich doch getraut
und was soll ich sagen?
Volltreffer!
Heute kann ich Dir ein großartiges
Rezept für einen Panettone weitergeben, der schmeckt, wie er soll. Und der von
der Konsistenz her dem Original, wie ich es im Kopf habe, richtig nahe kommt.
Dieses ganz Fluffige, das habe ich noch nicht hinbekommen, aber dass
glutenfreies Gebäck sich leicht anders verhält, das kennen wir ja.
Die Herstellung ist an sich nicht
schwer und auch nicht großartig aufwändig. Du musst Dich nur immer mal wieder
kurz um den Teig kümmern. Abends angesetzt kannst Du ihn am übernächsten Tag
backen – wenn Du heute also loslegst, dann hast Du am Freitag frischen
Panettone, ganz ohne Gluten, aber voller Geschmack.
Himmlisch!
Glutenfreier Panettone tradizionale
Für 1 Panettoneform von 1 Liter
Vorteig
100g glutenfreies Mehl für Hefeteig (ich nutze Mix
B)
100g lauwarmes Wasser
1g Trockenhefe (oder 4g Frischhefe)
1.
Teigstufe
215g glutenfreies Mehl für Hefeteig (bei mir Mix B)
1 Ei, Gr. M
1 Eiweiß, Gr. M
75g Feinzucker
100g lauwarmes Wasser
85g weiche Butter
2.
Teigstufe
90g glutenfreies Mehl für Hefeteig (immer noch Mix B
bei mir)
50g Feinzucker
2 Eier, Gr. M
4g Salz
30g Honig, flüssig
35g lauwarmes Wasser
85g weiche Butter
Abrieb von 1 Orange (bio)
Abrieb von 1 Zitrone (bio)
¼ TL Vanille, gemahlen
50g Orangeat
75g Rosinen
1 TL Reismehl
Du beginnst am besten abends mit dem
Teig.
Dafür werden Mehl, Hefe (ja, SO wenig!)
und Wasser in einer großen Rührschüssel mit einem Holzlöffel miteinander
vermischt.
Um sicherzugehen, dass die Hefe ihren
Dienst tut, verrühre ich sie grundsätzlich zuerst mit dem Wasser und lasse das
Ganze einige Minuten stehen. Bilden sich Bläschen ist alles ok.
Die Mischung ist recht zäh und klebt
höllisch, das passt so.
Die Schüssel abgedeckt über Nacht bei
Zimmertemperatur stehen lassen. Ich schlage dazu alles in eine große
Plastiktüte ein, Hefe mag es nämlich warm und feucht.
Für 12-18 Stunden gehen lassen, bei mir
waren es 14 Stunden.
Am nächsten Morgen sollte der Vorteig
schon schön aufgegangen sein. Nun kommen alle Zutaten für die 1. Teigstufe mit
in die Schüssel und werden mit dem Vorteig verknetet. Das funktioniert am
besten mit den Knethaken von Mixer oder Küchenmaschine. Nach 2-3 Minuten ist
alles gut vermengt, der Teig wird in der Schüssel wieder in die Plastiktüte eingeschlagen
und geht nun für 9-12 Stunden bei Zimmertemperatur (bei mir waren es etwa 10
Stunden).
Am 2. Abend ist der Teig ordentlich
aufgegangen und nun geht es an die 2. Teigstufe.
Dazu werden zunächst Rosinen und
Orangeat in einer kleinen Schüssel mit dem Reismehl bestäubt. Achte einfach
darauf, dass die Trockenfrüchte gut von einer dünnen Mehlschicht bedeckt sind. Die
sorgt später beim Backen dafür, dass die schweren Fruchtstücke nicht alle auf
den Boden des Panettone sinken.
Kurz zur Seite stellen.
Die restlichen Zutaten werden mit
dem bereits hergestellten Teig verknetet, wieder verwende ich dafür die
Knethaken von Mixer oder Küchenmaschine. Da nun eine größere Teigmenge
bearbeitet wird, kann es sein, dass Du etwas länger mixen musst, nach maximal 5
Minuten hast Du aber einen homogenen Teig. Der klebt ordentlich, das macht aber
gar nichts.
Zum Schluss noch ganz kurz die
vorbereiteten Trockenfrüchte einarbeiten.
Nun wird eine Panettoneform mit dem
Teig befüllt. Ich habe eine Form aus Papier genutzt und die funktioniert
bestens. Achte darauf, dass die Form groß genug ist, wir brauchen eine für 1
Liter Panettone.
Wenn der Teig in der Form ist, füllt er
sie nur zu einem knappen Viertel. Das ist völlig in Ordnung.
Die Form wieder in die Tüte einschlagen
und den Panettone nun im Backofen bei eingeschalteter Lampe (nicht mehr!) ein
letztes Mal für 9-12 Stunden gehen lassen. Bei mir ist der Teig für etwa 11 Stunden gegangen.
Am nächsten Morgen hast Du, oh Wunder!,
einen Teig, der die Form bis oben hin ausfüllt.
Die Tüte vorsichtig entfernen. Mit dem
Teig in der Form müssen wir jetzt äußerst behutsam umgehen, es kann im
schlimmsten Fall sogar passieren, dass Dir alles zusammenfällt, wenn Du die
Form zu fest aufstellst. Der glutenfreie Teig kann ja keine Gitterstruktur
bilden, die Stabilität verleiht.
Wir sind also vorsichtig und alles wird
gut.
Den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze
vorheizen und den Panettone für etwa 1 ¼ - 1 ½ Stunden backen, bis er schön
gebräunt ist und Deine Küche duftet. Im Zweifelsfall die Stäbchenprobe machen
und den Panettone sofort auf ein Kuchengitter stellen, sobald er gut ist.
Glutenfreies Gebäck sollte nie zu lange
backen, da es dann sehr schnell sehr trocken wird.
Mein Panettone hat 1 ¼ Stunde
gebraucht, da ich aber weiß, dass mein Backofen eher auf der wärmeren Seite
ist, kann das bei Dir auch etwas länger dauern.
In der Form abkühlen lassen und immer nur
so viel von der Papierform abziehen, wie Du essen magst – aber das kennst Du ja
vom Panettone.
Ich bin hellauf begeistert von dem
Ergebnis und kann Dir versichern, dass mein glutenfreier Panettone die ganze
Arbeit mehr als wert ist! Und dass er auch ‚Normalessern‘ schmeckt, habe ich am
entzückten Lieblingsmenschen und meiner glücklichen Mutter getestet.
Der Panettone hält sich, wenn er denn
so alt wird, locker 10 Tage auch ohne Kühlung.
Die Papierformen bekommst Du recht
problemlos online, achte einfach darauf, dass die Größe stimmt.
Ich verwende zum Backen grundsätzlich
nur Orangeat aus Reformhaus oder Bioladen, am besten dort selbst kandiert. Der
Unterschied zum Supermarktorangeat, das nur süß und klebrig ist, ist enorm und
das Geld allemal wert!
An Honig habe ich einen milden
Akazienhonig verwendet. Der schmeckt im fertigen Panettone nicht durch und das
ist ja auch beim Original so. Magst Du eine deutlichere Honignote,
verwende einfach eine geschmacksintensivere Honigvariante.
Du kannst den Panettone natürlich
abwandeln. An Trockenfrüchten lässt sich klein gehackt alles verwenden, was Du
magst. Wie klingt zum Beispiel ein Panettone mit getrockneten Aprikosen und
Cranberries für Dich?
Wenn Du Dich mit den süßen Früchtchen
so gar nicht anfreunden kannst, schmecken auch Schokotropfen super. Achte dann
aber unbedingt darauf, ein glutenfreies Produkt zu erwischen!
Der Reismehltrick funktioniert
jedenfalls bei jeder Füllung.
Panettone wird es bei mir jetzt öfter
geben, der Lieblingsmensch hat schon nach Nachschub gefragt. Glutenfrei und
voller Geschmack? Geht!
Liebst,
Sabine
Labels:
AdventAdvent,
GlücklichGlutenfrei,
Kochlust
Freitag, 15. November 2019
DIY hoch 3 Weihnachten – Himmeli-Zimt-Kranz
Zum Finale unserer Weihnachtsedition
von DIY hoch 3 habe ich noch ein Knaller DIY für Dich. So eines zum Angeben,
das relativ leicht gemacht ist und unendlich kompliziert aussieht. Eines, das
wunderbar duftet und sich an etwa 100 Stellen gut einsetzen lässt.
Einen Himmeli-Zimt-Kranz.
Und während ich Zimtstangen auf einen
Draht fädele, denn nicht viel mehr ist hier nicht zu tun, versorgt uns Bine HIER
mit köstlichen Plätzchen und Janine HIER hat auch eine süße Idee – nur eben
ganz anders. Schau unbedingt auch bei den beiden vorbei.
Aber zurück zum Kranz.
Himmelis kommen, soweit ich weiß, aus
Finnland. Die geometrischen Gebilde wurden ursprünglich aus Stroh gefertigt,
heute findest Du sie häufig aus feinen Metallrohren gemacht.
Ich mag sie sehr, habe mir aber nie zu
träumen erhofft, das auch hinbekommen zu können. Wenn es um die räumliche Vorstellung
geht, bin ich nämlich eher im unteren Begabungsbereich zu finden…
Bis ich dann überlegt habe, was ich für
die DIY hoch 3 zu Weihnachten basteln könnte. Und mir die Himmelis hartnäckig
nicht aus dem Kopf gingen. Schlimmer noch, ich hatte einen Kranz in Gedanken
und dann noch die grandiose Idee, statt Stroh, Metall oder auch Strohhalmen
Zimtstangen zu verwenden.
Oh weh!
Es hat mich einiges an Recherche
gekostet, bis ich eine Vorstellung hatte, wie ich meinen Kranz herstellen
wollte. Dann aber, ich kann es selbst kaum glauben, dann ging alles echt einfach!
Mein Himmeli-Zimt-Kranz war nach etwa 1
Stunde fertig und da habe ich mir schon viel Zeit gelassen. Zur Sicherheit hab
ich dann den Kranz noch einmal gebunden, vielleicht hatte ich ja beim ersten
Versuch irgend etwas Wesentliches übersehen? Das konnte doch nicht SO einfach
sein?!
Zum Glück ist es das aber! Im zweiten
Anlauf war ich nach gut 45 Minuten fertig und kann Dir nun eine hoffentlich
verständlich bebilderte Anleitung liefern.
Wenn ich das hinbekomme, dann dürfte
das für jeden anderen ein Klacks sein!
Himmeli-Zimt-Kranz
Du brauchst für 1 Kranz
105 Zimtstangen, 10cm lang (achte darauf, dass alles
die gleiche Länge hat!)
Basteldraht, wie folgt zugeschnitten:
7 x 1,2m
1x 50cm
Ja, die Liste liest sich kurz, dafür
wird die Anleitung länger…
Im ersten Schritt werden 4 Zimtstangen
auf ein Stück Draht gefädelt.
Ein Drahtende sollte etwa 2cm überstehen.
Die
Enden zusammenführen und verdrillen. Es entsteht eine Rautenform aus dem
Zimtstangen.
Zwei weitere Zimtstangen auf den nun
einen langen Draht mit der Zimtraute am Ende auffädeln.
Darauf achten, dass das
verdrillte Drahtende in der ersten Zimtstange verschwindet.
Du hast jetzt eine Raute vor Dir liegen
und an einer Spitze der Raute die beiden Zimtstangen.
Nun den Draht zur gegenüberliegenden
Spitze der Raute führen und fixieren. Dazu reicht es, den Draht etwa 2x um den
Draht in der Spitzenmitte zu schlingen.
Zwei weitere Zimtstangen auffädeln und
wieder zur ersten Rautenspitze zurück verbinden.
Ein letztes Mal brauchen wir 2
Zimtstangen, die aufgefädelt und wieder zurück zur gegenüberliegenden Spitze
verbinden werden.
Du hast nun einen Körper aus
Zimtstangen gebaut, der aus fünf Strängen besteht und an zwei
gegenüberliegenden Spitzen verbunden ist.
Jetzt wird der Draht durch eine der
Zimtstangen, die von der Spitze weglaufen, an der Dein Draht nun ist, zurückgefädelt.
WICHTIG: Der Draht läuft nur durch EINE
Zimtstange, so dass Du Dein Drahtende nun quasi auf den Äquator Deiner Form
gebracht hast.
Jetzt wird eine Zimtstange aufgefädelt
und zum nächsten Mittelpunkt zwischen zwei Zimtstangen auf dem Äquator
gebracht. Anders gesagt verbindest Du nun die einzelnen Stränge unseres Fünfecks
miteinander und zwar so, dass die einzelnen Zimtstangen als Abstandshalter
zwischen den Strängen verwendet werden. Die Zimtstangen laufen dabei auf der
Linie zwischen den zwei Zimtstangen der Stränge.
Fixieren und die nächste Zimtstange
auffädeln. So weiter machen, bis VIER Seiten des Fünfecks verbunden sind. Eine
Seite muss offen bleiben, die brauchen wir später noch. Das überstehende
Drahtende brauchen wir auch noch, also unbedingt dran lassen!
Wenn Du bis hier hin gekommen bist,
Glückwunsch – der erste Körper für unseren Himmeli-Zimt-Kranz ist fertig.
Jetzt werden auf die gleiche Weise
sechs weitere Körper gefertigt.
Hast Du alle sieben Grundkörper für den
Kranz zusammen, können wir uns an den Zusammenbau machen.
Dazu habe ich mir alle sieben Körper im
Kreis vor mich gelegt. Darauf achten, dass je eine geschlossene und eine offene
Seite aufeinandertreffen und die Drahtenden alle auf den gleichen Seite liegen.
Nun werden die Stücke miteinander
verbunden. Dazu den Draht aus dem offenen Teil eines Körpers durch die
Zimtstange des geschlossenen Teiles des zweiten Körpers ziehen, die auf der
benötigten Höhe liegt.
Das klingt komplizierter als es ist, Du
siehst sofort, welche Zimtstange Du brauchst. An der nächsten Gabelung gut fixieren.
Reihum so vorgehen, bis der Kranz geschlossen
ist. Sind alle Drahtenden gut verdrillt, kann überstehender Draht abgeschnitten
werden.
Vor Dir liegt nun ein geschlossener Kranz,
der in sich noch ein wenig instabil ist. Die Spitzen der Fünfecke stehen nach
oben ab.
Jetzt haben das kurze Drahtstück und
die letzten 7 Zimtstangen ihren großen Auftritt.
Den Draht verdrillst Du an einem Ende
mit einer der Spitzen der Fünfecke. Es ist vollkommen egal, an welcher Spitze
Du beginnst. Eine Zimtstange auffädeln, über das verdrillte Ende schieben und
zur nächsten Fünfeckspitze verbinden. Fixieren und so weiter machen, bis Du
einmal um den ganzen Kranz bist.
Auf diese Weise fixierst Du die sieben
Einzelelemente noch einmal sicherer miteinander und Dein Kranz wird stabil.
Am Ende gut verdrillen und
überstehenden Draht abschneiden.
Fertig bist Du!
Ich habe meinen Himmeli-Zimt-Kranz noch
zum Hinhängen mit einer dicken roten Schleife verziert. Er macht sich aber auch
super als Tischdeko, Du kannst ihn mit einer Lichterkette und Weihnachtsschmuck
dekorieren oder ihn als Adventskranz umfunktionieren.
Der Kranz sieht auch im Herbst super mit
ein paar bunten Blättern aus und ich bin sicher, dass ich lange daran Freude
haben werde. Außerdem duftet er so gut…
Ein Wort noch zu den Zimtstangen. Ich
habe welche im Bastelbedarf gekauft, auch in Dekoläden dürftest Du fündig
werden. Worauf Du beim Kauf unbedingt
achten musst, ist, dass die Zimtstangen alle auf eine einheitliche Länge gekürzt sind. Das ist bei Dekobedarf oft nicht
der Fall, das Himmeli wird aber nur gleichmäßig, wenn Du mit identischen Längen
arbeitest.
Zimtstangen, die für den Verzehr
bestimmt sind, kosten weitaus mehr als Zimt zu Bastel- oder Dekozwecken, daher
würde ich davon abraten.
Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen
stolz darauf bin, meinen Himmeli-Kranz so gut hinbekommen zu haben, das
Ergebnis gefällt mir sehr gut. Und das duftet…aber das hab ich schon erwähnt.
Vielleicht ja das perfekte
Bastelprojekt für’s Wochenende?
Mach es Dir schön!
Liebst,
Sabine
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AdventAdvent,
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