Freitag, 13. September 2013

Freitagsfunde {17}

Schon wieder eine Woche weg...Liebes, geht es nur mir so, dass die Tage immer schneller vorbei sind? Und nein, das liegt sicher (nur?) daran, dass es langsam aber sicher wieder deutlich früher dunkel wird.
Wobei... wenn ich’s richtig bedenke, hab ich diese Woche aber auch viel geschafft und Einiges erlebt. Alles in Ordnung also ;-).
 
-Bild vom Lieblingsmenschen aufgenommen-
Bevor es nun ins Wochenende geht, fehlen nur noch...richtig...die Freitagsfunde:

Definitiv die Entdeckung der Woche ist dieser herrliche Blog (jaja...viel zu spät, ich weiß...) – und die Aktion klingt ZU schön, um nicht mitzumachen! Was meinst Du?

Ich hab schon mal erwähnt, dass ich einfache Ideen einfach liebe, oder ;-)?

Herrlich plüschig...ich glaub, ich weiß schon, wo ich alle Weihnachtsgeschenke für dieses Jahr finde :-)!

SO schön, dass ich mich nicht entscheiden könnte! – Du?

Scheinbar hatte nicht nur ich diese Idee in den letzten Tagen...und die Variante klingt so lecker, dass sie sofort auf die Nachbacken!-Liste kommt:
HIER

Liebes, das war’s schon wieder.
Vor mir liegt ein herrlich entspanntes Wochenende, mit liebsten Frühstücksverabredungen und vielleicht ja auch dem einen oder anderen Krümel Sonnenschein – im Herzen auf alle Fälle :-)!

Lässt Du die Sonne scheinen?

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 12. September 2013

Her mit den frechen Früchtchen

Liebes, nachdem ich letzte Woche in Straßburg die ersten gelben Früchtchen entdeckt habe, gibt es sie nun auch bei uns – Mirabellen.


Wie schön :-)!

Ich mag Mirabellen, sie sind extrem vielseitig zu verwenden und da stand ich dann mit meinem halben Kilo in der Küche und habe hin und her überlegt, was nun aus ihnen werden sollte.

Ein Kuchen?
Fruchtige Unterlage für Buchteln oder Palatschinken?
Marmelade?
Obstsalat?

Hach....viel zu viele Möglichkeiten!
(Falls Du je nach einer guten Definition für ‚Luxusproblem’ gesucht hast ;-)!)

Am Ende war es aber ganz einfach.

Ein Dessert sollte es werden, natürlich kompatibel zu all meinen verrückten Einschränkungen und dabei bitte auch noch lecker für alle ‚Normalesser’. Nicht allzu schwer und sättigend und oh...vielleicht aus dem Ofen?


Mein Kopf ratterte und schließlich fiel mir wieder dieser in meiner Familie arg beliebte Nachtisch ein, den ich Dir HIER auch schon einmal gezeigt habe.
Müsste doch eigentlich auch in glutenfrei funktionieren, oder?

Liebes...es funktioniert!
Und nicht nur das, ich finde, dass die Textur durch das verwendete Reismehl noch ein bisschen cremiger wurde – auch, wenn Du also kein Problem mit dem lieben Gluten hast, kann ich Dir diese Variante wärmstens empfehlen.


Alles, was Du brauchst, hast Du wahrscheinlich sowieso im Haus, fehlt nur noch eine Portion Geduld, denn die Mirabellen wollen entsteint sein. Also, halbieren, mit dem Daumen den Kern rausschubsen, beiseite legen, halbieren, mit dem Daumen... Ich empfehle zu dieser tiefenentspannenden Tätigkeit gute Musik und beste Laune ;-)!

Wollen wir?


Mirabellenclafoutis  
...ohne Gluten und Zucker

Du brauchst für 1 Springform (oder 4-5 kleine Förmchen):

4 Eier
200 ml Milch (lactosefrei, wenn nötig)
1 EL Honig (oder auch Reissirup, Zucker, Agavensüße...wie Du magst)
¼ TL Vanillepulver
3 EL Reismehl
½ TL Backpulver
Prise Salz

500g Mirabellen

Eier und Milch mit dem Schneebesen schaumig schlagen, dann kommt der (am besten flüssige) Honig dazu und schließlich wird das Mehl, mit dem Backpulver gemischt, untergerührt.  Pass beim letzten Schritt auf, dass sich keine Klümpchen bilden.
Die Mischung stellst Du zur Seite und lässt sie etwa 30 min quellen.

In der Zeit werden die Mirabellen – genau, gewaschen, halbiert, entsteint, halbiert, entsteint... Du kannst das.

Der Teig wird in eine leicht gefettete Springform gegossen (meine hatte 28cm Durchmesser, Du kannst auch eine kleinere nehmen, dann wird der Clafoutis etwas höher) und die Mirabellen gleichmäßig darauf verteilt.

Im auf 180°C vorgeheizten Backofen braucht der Clafoutis bei Ober- und Unterhitze nun etwa 30 Minuten, bis er fertig ist. Das kann je nach Ofen etwas variieren und auch schon mal 10 Minuten länger dauern, keine Sorge.
Sei einfach sicher, dass der flüssige Teig komplett gestockt ist, bevor Du den Clafoutis aus dem Ofen ziehst – und am besten noch lauwarm genießt!


Du siehst, ich habe mich weitestgehend an das Familienrezept gehalten und war ganz begeistert, dass sich in diesem Fall das normale Mehl ganz einfach durch eine glutenfreie Variante ersetzen ließ.

Und jetzt...bin ich schon neugierig, was mir morgen zu den Zwetschgen einfällt, die in der Küche auf mich warten :-)!


Was machst Du aus Mirabellen?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 11. September 2013

Unterwegs in...

...Binz auf Rügen


Bevor der Herbst uns beide völlig überrollt nehm ich Dich heute mit nach Rügen.
Im August waren der Lieblingsmensch und ich ja eine Woche in Hamburg – und auf Rügen und ach ja...auch in St-Peter-Ording.
Sag noch mal einer, Urlaub muss immer nur erholsam sein ;-)!


Rügen hat uns beiden ausgesprochen gut gefallen und ich habe in den zwei Tagen schlappe 450 Photos produziert – keine Sorge, heute kommen (nur) ein paar Eindrücke aus Binz :-).


Die Stadt besticht durch wunderschöne alte Häuser, direkte Lage am Strand...



...und durch ein Biohotel, in dem ich, nach kurzer Vorwarnung, ein ausgezeichnetes Dreigangmenü bekommen habe – ganz ohne Lactose, Gluten, Zucker und auch ohne verzweifeltes Augenrollen des Wirtes.
Geht doch! (HIER)
Der Lieblingsmensch hat dort übrigens auch richtig gut gegessen und uns beiden hat die moderne Architektur des Gebäudes sehr gefallen, das will ich ja mal nicht unerwähnt lassen :-).


Ein weiterer Tipp zum guten Leben?
Die Weinhandlung Monte Vino (HIER), wo wir zu Mittag gegessen haben.
Tolle (offene) Weine, sehr freundliches Personal und eine engagierte Küche, die alles frisch zubereitet. So war es für die freundliche Köchin auch kein Problem, für mich etwas Essbares zu zaubern (Reis mit Arrabiata-Sauce... lecker!).
Besonders schön: der richtig gute Espresso zum Schluss. Herrlich!


So, Liebes, jetzt lass ich Dich mit den paar Sommerimpressionen allein, ich hab es doch tatsächlich geschafft, die Regenwolken gekonnt wegzuphotografieren. Immer in die andere Richtung zielen, so geht das :-)!








Wie machst Du Dir den Herbst schmackhaft?

Liebst,
Sabine

Montag, 9. September 2013

Genug ist genug

Liebes, manchmal brauche ich etwas länger, um aus einer Idee einen Post werden zu lassen.
Weil ich so vieles Andere mit Dir teilen mag, weil mir die Zeit fehlt, weil ich noch und noch und noch mal über die Idee nachdenken möchte.
Dieses Mal war es ein bisschen was von Allem, vor allem aber von der lieben Zeit. Also, von der war es zu wenig, ganz eindeutig, aber das sollte nun besser werden.
Drück mir die Daumen ;-)!

Neulich (und es ist schon etwas länger her) habe ich auf einer Bahnfahrt einen kurzen Artikel gelesen (falls Du reinschauen magst: HIER), der von Liebeskummer nach einem Urlaubsflirt handelte.
Nein, keine Angst, darüber mag ich nicht schreiben.
Was an dem Artikel nämlich am Interessantesten war, das waren die Kommentare anderer Leser.

ACH!

Ich zitiere mal ganz frech: „Kein Mensch kann allein glücklich und zufrieden leben - das hat die Evolution nicht vorgesehen.

A-C-H!!

Liebes, da müssen wir mal drüber reden, denn ich weiß, dass viele, viele Menschen so denken.

Völliger Mumpitz, denn ich verrat Dir was:

DU bist genug.

Wie ich das meine?

Nun, diese ‚Ich kann alleine nicht glücklich sein’-Haltung, die drückt doch im Grunde nur eins aus:
Dass Du nicht genug bist.
Dass Du ‚Deine zweite Hälfte’ brauchst, um ‚eins’ zu sein.
Dass Du –selbstredend- nur glücklich sein kannst, wenn Du ‚eins’ bist.
Oder ‚ganz’.
Oder wie auch immer es Dir irgendein Guru, eine verrückte Partnervermittlung oder auch nur Mutti weißmachen will.

Klar ist es nicht immer einfach, sich als einziger Single zwischen lauter Paaren zu finden.
Aber weißt Du was?
Wenn Du unglücklich bist, dann bist Du es. Ob mit Partner oder ohne, das spielt keine Rolle.
Und wenn Du glücklich bist...na? Richtig! Dann bist Du es...ob mit Partner oder ohne.
Soll heißen, dass ein Partner Deine Probleme nicht lösen wird, wenn Du sie denn hast.

Nochmal ganz deutlich:
KEIN Partner der Welt wird Deine Probleme lösen!
All diese „Wenn ich erst einen Partner habe, ja DANN...!“-Sätze, die kannst Du vergessen, in die Tonne kloppen, verbrennen, zerreißen, ach, was immer Dir einfällt.
Das gilt übrigens auch für die „Wenn ich erst dünn bin...“, „Wenn ich erst umgezogen bin...“ und die „Wenn ich erst xyz angepackt habe...“-Sätze.
Kompletter Unsinn!!

Ich weiß gar nicht, wie oft ich diese Sätze schon gehört habe. Von klugen Frauen, von überlegten Männern, von lieben Menschen, die alle miteinander fest davon überzeugt waren, dass sich ihre Probleme in Luft und Wohlgefallen auflösen würden, wenn sie nur endlich etwas ÄUSSERES verändert hätten.
Oder wenn der Märchenprinz sie endlich wachgeküsst hätte.

Das klappt nur nicht.

Es passiert einfach nicht, denn, eigentlich nichts Neues, Du nimmst Dich mit.
Mit in die neue Wohnung, den neuen Job, die neue Beziehung, meinetwegen in die neue Kleidergröße.

DU bist immer dabei.

Wenn DU nicht glücklich und zufrieden bist, dann wird nichts und niemand auf der Welt es schaffen, das dauerhaft zu ändern.

Die Änderung muss aus DIR selbst kommen.

Fang an, Dich zu mögen, mehr noch, zu lieben!
DU bist der tollste Mensch, den Du kennst, Du weißt um Deine Stärken und Deine Schwächen, Du kannst Dich immer und überall auf DICH verlassen, egal, was sonst auch passiert.

Äußerlichkeiten sind eben genau nur das, außen dran, nett für den ersten Eindruck, aber mehr auch nicht.
Deine Ausstrahlung hängt nicht von der Kleidergröße ab.
Dein Glück hängt nicht von einem Partner ab (Dem Du damit nebenbei bemerkt auch ganz schön viel aufbürden würdest!).
Deine Ausgeglichenheit hängt nicht von einem Job ab (Und ja, es gibt Situationen, in denen es besser ist, zu gehen...aber vergiss nicht, DICH nimmst Du mit, Liebes!).
Dein...Du verstehst, wie’s läuft.

Deshalb, häng es Dir an den Spiegel, ruf es laut, sag es Dir wieder und wieder:

DU bist genug.

Du bist so, wie Du bist, perfekt.
Dich gibt es nur ein Mal.
Du bist schön und strahlend und voll guter Energie.
Du bist randvoll Liebe.
Du bist genug.

Du brauchst keinen Partner, der Dich komplett macht, wie verrückt ist bitte dieser Gedanke?
Ja, ein Partner kann uns ergänzen aber komplett machen?
Fehlt mir dann was Lebenswichtiges, wenn der Partner fehlt?

PAH!

Sicher nicht!!

DU BIST GENUG.

Lass Dir nichts anderes einreden, auch wenn es eine ganze Industrie gibt, die hervorragend genau davon lebt.

Wenn Du das für Dich erkannt hast und ehrlich fühlst, dann geschieht Folgendes:
Du hörst ganz automatisch auf, nach einem Partner zu suchen.
Du weißt ja, dass Du genug bist.
Dass Du auch mit Dir allein wunderbar leben kannst.
Du genießt die Zeit mit Dir selbst, Du tust Dir Gutes, Du hörst auf das, was Du brauchst.
Nein, das ist kein Egoismus, das ist Eigenliebe. 
Lass Dir nichts anderes einreden von Menschen, die noch nicht so weit sind und vielleicht auch nie so weit kommen werden.

Zum Anderen mag es passieren, dass genau in diesem Moment dann doch noch der Prinz auf dem lahmen Gaul um die Ecke gehumpelt kommt. Die brauchen ja schon mal etwas länger, ich erinnere nur an Dornröschen....ich mein....HUNDERT Jahre?! Bitte!

Dieses Mal, da wird nun alles anders sein.

Du weißt, dass Du genug bist.

Du gehst also keine faulen Kompromisse mehr ein, nur, um nicht allein zu sein.
Dadurch bist Du so viel interessanter, Liebes, und natürlich stärker.

Du kannst Dich auch selbst glücklich machen und das macht Dich nicht nur strahlend, sondern auch furchtlos.

Und was kann Dir mit DER Kombination schon noch passieren?

Also, ein letztes Mal:

DU bist genug.

Hast Du es schon erkannt?

Liebst,
Sabine

Samstag, 7. September 2013

Freitagsfunde {16}

Was für eine Woche!
Ich war in Straßburg und habe neben der Arbeit auch ein bisschen Zeit für die Stadt gehabt – davon werde ich Dir in den nächsten Tagen berichten.

Bevor wir beide nun ins  (letzte?) Sommerwochenende hüpfen kommen noch die unvermeidlichen Freitagsfunde – wenn auch ein bisschen verspätet, gestern war nämlich einer dieser Tage, die locker 5 Stunden mehr haben müssten...

In Straßburg gefunden

Fertig?
Here we go...

OH! MEIN! Erika hat sich mit dieser Idee einfach mal wieder selbst übertroffen und ich muss sie Dir einfach zeigen:

Zum neuen Monat ein neues Kleid für Desktop und Smartphone:

Welcher gefällt Dir am besten?
(...und bist Du bei dem Thema eher jemand, der lange plant – oder last-minute, so wie ich ;-)?)

Nicht mehr ganz aktuell, aber erst diese Woche entdeckt – ich möchte da jetzt SOFORT was mit machen :-)!

Zur Einstimmung auf den Herrbst – und spätestens der verregnete Sonntag wird sicher Zeit bringen, da was Hübsches draus zu zaubern:
(Übrigens eine ganz großartige Quelle, für verschiedenste Grafiken, die Du alle frei nutzen kannst!)

Liebes, das war es auch schon wieder...ich verschwinde jetzt in die Sonne, so lange sie noch scheint und wünsche Dir ein traumschönes Wochenende!

Wie war Deine Woche?

Liebst,
Sabine