Freitag, 11. Juli 2014

Freitagsfunde {60}

Gerade noch rechtzeitig kommen sie, die Freitagsfunde.
Wie immer habe ich für Dich zusammengetragen, was mir diese Woche im WWW vor die Füße gefallen ist, was mir gefiel, was ich Dir einfach zeigen musste.

Und wie immer freue ich mich, wenn etwas für Dich dabei ist!


Passend zur Urlaubszeit ein wunderbar treffender Bericht

Ich liebe diese Idee!

Das wird ganz bald ausprobiert – vor allem die Kekse...hach!

...und wo es grad so schön war, kommt gleich noch etwas Leckeres – ich krieg Hunger!

So hübsch! OK, völlig unpraktisch, aber SO hübsch!

Und das war es auch schon wieder, Liebes!

Dieses Wochenende freue ich mich auf einen Ausflug mit vielen lieben Menschen, auf neue Eindrücke und lustige Momente, auf Ruhe und konzentriertes Arbeiten, auf den Lieblingsmenschen und überraschenden Besuch, auf Leckeres und überhaupt und sowieso zwei schöne Tage.
Wer weiß, vielleicht erwisch ich sogar einen Sonnenstrahl!

Was ist Dir vor die Füße gefallen?

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 10. Juli 2014

Wir kochen zusammen...Sommerbrote

Liebes, heute ist der 10. und Du weißt, was das heißt: Kochen mit Ina HIER!

Diesen Monat gibt es ein ganz großartiges Thema: Sommerlaune auf dem Teller: Deine Lieblingssommerstulle! 
Danke, Ina, für die tolle Idee!


Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen sind belegte Brote, die meine Mutter hübsch für meine Schwester und mich auf Tellern angerichtet hat. Normalerweise haben wir ganz normal in der Küche am Tisch gegessen, aber manchmal, OK sehr selten, da gab es Ausnahmen davon. Filmeabende. Und die wurden gern begleitet von den bunten Tellern.

Brote hübsch zu belegen, Aromen und Texturen zu kombinieren, das macht mir heute noch richtig Spaß. Umso besser, wenn das Ergebnis gut schmeckt ;-)!


Seitdem ich mich glutenfrei ernähre, sind die Butterbrotevents sehr selten geworden, denn gutes (sprich: essbares) Brot zu finden, das ist eine arge Herausforderung.
Momentan bin ich aber wieder einmal auf einem guten Weg des Experimentierens, ein Mal möchte ich noch ein paar Änderungen vornehmen und werde Dir das Brotrezept dann ganz bald zeigen können.


Heute geht es um das, was auf’s Brot darf.
Ich konnte mich einfach nicht entscheiden und hab also einfach 2 verschiedene Sommerstullen kreiert.
Da treffen in der einen Variante würziges Tomatenhummus und cremige Avocado auf frisch angemachte, scharfe Sprossen und in der zweiten Version kucheln pfeffrige Kresseblättchen mit einer sommerlichen wie köstlichen Käsecreme.
Lecker!


Und dazu noch blitzschnell zubereitet, das dauert keine 10 Minuten.

Klingt gut?

Dann wollen wir mal:


Sommerstullen

Variante 1 – Avocado auf Tomatenhummus mit Sprossenhäubchen


Tomatenhummus
1 Dose Kichererbsen (400g)
4-6 getrocknete halbe Tomaten (nach Geschmack)
1-2 EL Zitronensaft, frisch gepresst (nach Geschmack)
1 EL Olivenöl
½ TL Kreuzkümmel (nach Geschmack)
bei Bedarf: Wasser

dazu:
¼ Avocado

1 Hand voll gemischter Sprossen
Zitronensaft
Olivenöl

Die Zubereitung ist denkbar einfach.

Die Tomaten werden mit ein wenig kochendem Wasser übergossen und quellen dann mindestens ½ Stunde.

Danach werden einfach die Kichererbsen mit den übrigen Zutaten in einen Zerkleinerer/Mixer/Blender (wie heißen die Dinger offiziell?) geworfen und alles wird fein püriert. Mit einem Zauberstab funktioniert das auch, aber das Hummus kann leicht stückig bleiben.
Je länger Du mixt, desto feiner wird das Hummus, ich persönlich achte gern darauf, dass noch ein paar wenige Tomatenstückchen übrigbleiben.

Wird das Hummus zu trocken, gib einfach ein wenig von dem Einweichwasser zu.

Schmeck alles noch einmal mit Zitronensaft und Kreuzkümmel ab. Da die Tomaten sehr salzig sind, muss kein Salz zugegeben werden, mir zumindest war das Gericht salzig genug.

In einer kleinen Schüssel werden die Sprossen mit ein wenig Zitronensaft und Olivenöl angemacht.

Die Avocado wird in Spalten geschnitten.

Dann wird ein ordentlicher Klecks von dem Hummus auf einer Scheibe Vollkornbrot (bei Bedarf glutenfrei) verteilt, die Avocado kommt darauf, ich habe ein paar Spritzer Zitronensaft und ganz wenig Pfeffer darüber gegeben, und zum Schluss kommen die Sprossen dazu.

Fertig.
Und Köstlich!


Variante 2 – Paprika-Feta-Creme mit Kresse

Die Version geht noch leichter.

1 Stück Feta, etwa 150g (aus Schafs- und Ziegenmilch)
etwa 4 große, gegrille Paprika in Öl (ungezuckert, wenn nötig)

frische Kresse

Ja, da kommt wirklich nicht mehr rein.

Feta und Paprika werden einfach miteinander püriert, bis Du eine homogene Masse hast.
Durch den Feta ist genug Salz, durch die gegrillten Paprika genug Würze in der Creme, da brauchst Du tatsächlich mal keine weiteren Gewürze oder Kräuter. Wenn Du trotzdem magst – mit Rosmarin wird es auch toll!

Von der Masse wird ein Teil auf einer Scheibe Vollkornbrot (glutenfrei, wenn nötig) verteilt und großzügig frische Kresse darüber geschnitten.

Fertig.


Na, hab ich zu viel versprochen?
Frisch, würzig, sommerlich, lecker und schrecklich schnell!

Beide Cremes, Hummus wie Fetacreme, eigenen sich übrigens für alles mögliche und sind ganz tolle Beilagen. Sie halten sich im Kühlschrank einige Tage.


Ich hatte ein paar Schwierigkeiten, gegrillte Paprika ohne zugesetzten Zucker zu finden. Schließlich war ein Gang durch den Bioladen erfolgreich. 
Wenn Du Zucker verträgst, kannst Du Dir die Suche natürlich sparen ;-). 
Du solltest allerdings darauf achten, dass die Paprika in Öl und nicht säuerlich eingelegt sind, sonst bekommt die Fetacreme einen ganz komischen Beigeschmack.

Was kommt bei Dir aufs Brot?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 8. Juli 2014

Leckere Alternative

Manchmal muss es Fastfood sein.
OK, ich hab diese Anwandlungen echt nicht oft, Frittiertes und ich, wir werden keine Freunde mehr in diesem Leben, aber...ab und an, da hab ich dann doch Lust drauf. So etwa 2-3x im Jahr.


Am letzten Wochenende war es wieder soweit.
Eigentlich fing alles ganz harmlos an mit der Frage, ob ich es nicht auch irgendwie schaffen könnte, Ketchup herzustellen, das ich vertrage? Sprich, das ohne eine Tonne Zucker auskommt, weil – den mag mein Körper ja nicht?


Es lief gut und dann kam noch eine Prise Glück dazu, denn, Liebes, ich hab es geschafft! Und zwar auf Anhieb!
Und nicht nur irgendein Ketchup, nein, richtig, richtig, RICHTIG gutes Ketchup hab ich da in meiner kleinen Experimentierküche zusammengeschmissen.


Fruchtig ist es, ein kleines bisschen scharf, würzig und zum Reinlegen!
Ich bin noch immer ein bisschen stolz auf mich!

Da hatte ich dann also das Ketchup...und dazu?
Pommes!
Aber in ‚weniger fettig’ – muss doch gehen?
Geht.
Gut sogar.


Und so zeige ich Dir heute eine Art leckere Alternative zur Pommesbude. Das Beste? Geht alles ganz einfach. Und schnell. Quasi in der Halbzeitpause ;-).

Wollen wir?


Fruchtiger Ketchup – ohne Zucker

Du brauchst für 2 großzügige Portionen und ein großes Glas, das sich im Kühlschrank hält:

1 große Zwiebel
250g Paprika, rot
3 Aprikosen (bei mir 150g)
1 kleinen Apfel (etwa 120g)
1 Dose italienische Tomaten (ohne alles; 400g)
1 knappen TL Salz (ich benutze das Kräutersalz von Vogel)
½ TL Cayennepfeffer
¼ TL Ingwer, gemahlen
2-3 TL Massala-Curry-Mischung (oder ein anderes, fruchtiges Curry)

Bei Bedarf: Zitronensaft

Die Zwiebel wird geputzt, in grobe Stücke geschnitten und in etwas (Oliven)Öl glasig angebraten.

Die Paprika, Aprikosen und der Apfel werden ebenfalls geputzt und in grobe Stücke geschnitten.
Alles kommt zu den glasig angebratenen Zwiebeln und wird unter Rühren mit gebraten.

Dann kommen die Tomaten mit zur Obst-Gemüse-Mischung, ebenso die Gewürze und alles darf abgedeckt eine gute halbe Stunde bei mittlerer Hitze köcheln.

Lass die Mischung lieber zu lang als zu kurz auf dem Herd, Aprikosen und Apfel sollten zerfallen und die Paprika schön weich sein.

Dann wird die ganze Masse püriert, entweder mit dem Zauberstab oder aber im Standmixer. Ich hab mich für letzteren entschieden.
Durch ein recht feines Sieb wird der Ketchup nun zurück in den Topf passiert. Dabei bleiben nicht ganz mit pürierte Kerne oder Häute vom Gemüse zurück und der Ketchup wird schön sämig.

Noch einmal aufkochen lassen, wenn Dir alles noch zu flüssig ist, etwas einkochen und zum Schluss abschmecken.
Ich habe noch einen kleinen Spritzer Zitronensaft zugegeben, ganz wie Du magst.

Den Ketchup umfüllen, was Du im Kühlschrank lagern magst, noch heiß in ein sauberes Schraubglas füllen.

Das war es auch schon.

SUPER lecker, ich versprech es Dir, Liebes! Auch der Lieblingsmensch war begeistert.

Dazu habe ich ein Blech ‚gesunde’ Pommes gemacht. Naja, etwas weniger fettig waren sie auf jeden Fall und dabei kein bisschen weniger lecker!


Bunte Pommes ohne viel Fett und Gluten

Du brauchst für 2 Hungrige/1 Blech:

800g Möhren und mehligkochende Kartoffeln, gemischt (bei mir: 500g Kartoffeln, 300g Möhren)
2 EL Rapsöl
1 TL Salz (s.o.)
1 TL Paprika, edelsüß

Das Gemüse wird geputzt und in gleichmäßig dicke (wichtig!) Streifen geschnitten.

In einer verschließbaren Schüssel oder einem Plastikbeutel werden Öl und Gewürze gemischt, dann kommen die Gemüsesticks dazu. Verschließ Deinen Behälter und dann wird kräftig geschüttelt, bis jedes einzelne Stück von einem dünnen Ölfilm überzogen ist.

Die öligen Stücke werden nun so auf einem Backblech verteilt, dass sie sich nach Möglichkeit nicht berühren.
Dann brauchen Deine Pommes bei 220°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen etwa 30-40 Minuten, bis sie goldig und knusprig sind.


Mit dem Ketchup und idealerweise, weil schön frisch, einem knackigen Salat servieren.

Liebes, das war es auch schon!

Du siehst, sowohl Ketchup als auch Pommes bereiten sich fast von allein zu, denn die meiste Zeit arbeitet Dein Herd/Backofen für Dich.
Das nenn ich Fastfood!


Die verwendete Currymischung ist ein Urlaubsmitbringsel von lieben Freunden. Ich würde Dir alternativ zu Thaicurry raten oder eben einem eher fruchtigen Currypulver. Oder Du machst es wie immer ganz wie Du magst!

Statt der Aprikosen würde sich sicher auch anderes Obst eignen, mir fällt da ganz spontan eine Variante mit Mango ein, den Apfel würde ich jedoch nicht ersetzen – das enthaltene Pektin sorgt für eine schöne Bindung.


Wenn Du für Kinder kochst, verwende statt des Cayennepfeffers lieber edelsüßes Paprikapulver, dann wird der Ketchup nicht scharf und schmeckt kleinen Schleckermäulchen sicher besser.

Ob zu Fisch oder Fleisch (denk ich mir), zu Käse oder Gemüse, auf dem Sandwich oder beim Grillen – der Ketchup ist aber sowas von überall einsetzbar und schmeckt ganz sicher immer super!


Was muss bei Dir manchmal sein?

Liebst,
Sabine