Dienstag, 10. November 2015

7 Gründe, wieso ich Düsseldorf liebe

Ich hab das Gefühl, ich sag es viel zu selten: Ich lebe gerne in Düsseldorf.
So richtig gerne.
Love Grafitti in Düsseldorf, Germany
Wie in jeder Stadt gibt es natürlich auch hier Dinge, die ich gerne ändern würde, aber viel lieber rede ich darüber, was mich so richtig gut gefällt. Und so kommen nun ein paar gute Gründe, Düsseldorf zu lieben:

1) Die Menschen

Ja, ich weiß: Der Düsseldorfer ‚an sich’ (den es natürlich nicht gibt), hat den Ruf, etwas hochnäsig zu sein, wie überhaupt Düsseldorf gern mit Begriffen wie snobbistisch, arrogant, (zu) schick etc. assoziiert wird.
Klar, das gibt es. Wie es in jeder Stadt Menschen gibt, die (neu)reich oder auch nicht gar so reich sind und nicht die besten Manieren haben.
Das kann man nun aber nicht der Stadt anlasten.

Hier in Düsseldorf leben unglaublich viele, sehr liebenswerte, weil: sehr rheinische Menschen. Und das heißt: ein Schwätzchen an der Kasse in–welchem-Laden-auch-immer ist für mich an der Tagesordnung, grundsätzlich sind die Menschen freundlich, offen und haben eine entspannte Grundhaltung zum Leben. Et hätt noch immer jot jejange eben!
Gehry-House and Fries in Düsseldorf's Media Harbor, Germany
Ich fasse zusammen: Die Menschen in Düsseldorf sind freundlich und liebenswert, sofern man die Menschen einer Stadt in einen Topf schmeißen kann, natürlich.

Ich jedenfalls lebe auch und gerade der Menschen wegen sehr gerne hier.

2) Der Rhein

Das ist offensichtlich, ich geb’s zu.
Der Rhein ist aber auch zu schön und das Rheinufer, das sich von der Tonhalle über die Altstadt bis zum Medienhafen erstreckt, ist einer meiner liebsten Orte in der Stadt. Übrigens gerade an diesen grauen Tagen, an denen nicht gefühlt die halbe Stadt dort herumturnt, ist es am Rhein wunderschön.
Besonders gegen Abend klart der Himmel meist auf und dann ist die blaue Stunde am Wasser einfach perfekt!
Rhine River
Am Wasser bin ich furchtbar gern und zu meiner großen Freude liegt nur ein paar Meter von meiner Haustür entfernt die Düssel, ein kleines Flüsschen, das Düsseldorf seinen Namen gegeben hat. Und ja, auch die Düssel fließt in den Rhein.
Düsselmündung

3) Die Möwen

In Düsseldorf leben Möwen. Ja, ok, es sind die kleinen Binnenmöwen, aber Möwe ist Möwe, find ich.
Und ich liebe Möwen.
Klare Sache also.
Schwierig nur, dass sich Möwen in der Stadt irgendwie so gar nicht gern fotografieren lassen ;-)...
Rhine River and Skyline of Düsseldorf
Mit Möwen verbinde ich ganz unwillkürlich das Meer, frische Luft, salzigen Wind, einen klaren Kopf. Einen der Vögel zu sehen, das ist für mich wie ein kurzer Urlaubsmoment.

Das Tolle: auch vor meinen Fenstern, die nun wirklich nicht direkt am Rhein liegen, fliegen immer wieder mal Möwen vorbei und das liebe ich!
Wo bitte hat man das?


4) Die Straßenlaternen

Ich geb’s zu, dieser Punkt ist ein kleines bisschen erklärungsbedürftig.
Street Lantern
Anders als in den allermeisten anderen Städten in Deutschland hat Düsseldorf noch Gaslaternen und die machen ein so wunderschönes, weiches Licht und zaubern dadurch eine herrlich entspannte Stimmung, sobald es dunkel wird.
Leider sollen die Lampen in den nächsten Jahren ausgetauscht werden und so genieße ich ganz bewusst, wann immer ich abends unterwegs bin, noch diese besondere, sanfte Lichtstimmung.
Illuminated Street at night in Düsseldorf
Hach, das ist so schön!

Liebe Stadt Düsseldorf, vielleicht denkt ihr noch einmal nach und lasst die Laternen doch stehen? Ich wär sehr dafür.

5) Die Architektur

Da werde ich nicht lügen, es gibt echt hässliche Gebäude in der Stadt. Wie wohl in jeder Stadt, in der viel zerbombt wurde im Krieg.
Wo aber Häuser überlebt haben, da finden sich, ob nun in Bilk, Oberkassel oder Pempelford, noch wunderschöne Jugenstilelemente an den Fassaden und Du kannst ahnen, wie unglaublich schön die Stadt einmal war.
Art Noveau Architecture in Düsseldorf 
Daneben gibt es auch ein paar architektonische Nachkriegshighlights, da wären die Synagoge und das Opernhaus aus den 1950er Jahren, das Schauspielhaus oder auch die berühmten Gehry-Bauten im Medienhafen. Ein wildes Mischmasch, das spannend ist und das ich sehr mag. Weder museal, noch allzu futuristisch, für mich gut ausgeglichen.
Landmarks in the Media Harbor in Düsseldorf: TV Tower and Gehry Houses

6) Die Parks

Ob nun Volkspark oder Hofgarten, Japanischer Garten, Südpark oder gleich 4 Schlossparks, Düsseldorf ist grün und das liebe ich.
Zwar sind es seit dem großen Sturm letztes Jahr zu Pfingsten etwa 40.000 Bäume weniger, aber grün ist die Stadt immer noch.
Early Blossoms in Spring
Und ob nun von Joggern, spielenden Kindern, grillenden Familien und Freunden, von Lesenden, Schlendernden und Küssenden, die Parks sind gut frequentiert.
Da scheine ich nicht der einzige Fan zu sein.

7) Die Größe

Das mag nun wieder ein wenig komisch klingen, aber ich mag die Größe von Düsseldorf und die Tatsache, dass man in den zentralen Stadttteilen im Grunde auch alles zu Fuß erledigen kann.
Skyline of the Media Harbor's famous architecture
Klar gibt es mit Kaiserswerth oder Benrath, um nur zwei zu nennen, auch Stadtteile, die ein wenig abseits liegen, aber zwischen Ackerstraße, Kö und Medienhafen kannst Du entspannt alles erlaufen, wenn Du halbwegs gut zu Fuß bist.
TV Tower in Düsseldorf
Ich jedenfalls finde immer, dass man ein anderes (besseres) Gefühl für eine Stadt und ihre ganz typische Atmosphäre bekommt, wenn man sie sich gehend erschließt.
Und auch, wenn ich schon eine ganze Weile hier wohne, wenn das Wetter passt, dann gehe ich immer noch gern entspannt durch die Straßen, bleibe hier und da und dort stehen, wenn ich etwas Interessantes entdecke und freue mich, hier zu leben.
View over the media harbour
Ich merke gerade, dass mir noch ein paar Gründe mehr einfallen, aber davon berichte ich vielleicht ein anderes Mal.

Was magst Du an Deiner Stadt?

Liebst,
Sabine

Freitag, 6. November 2015

Freitagsfunde {128}

So war der Tag ja mal GAR nicht geplant! Auf dem Weg zum Flughafen hab ich mir den Rücken ganz bös verrenkt und den Tag dann mit Schmerzmitteln und in lustiger Körperhaltung verbracht...nun ja.
Also wird das Wochenende in Düsseldorf statt in München verbracht und wir machen einfach das Beste daraus.

Was wie geplant klappt, das sind die Freitagsfunde, in denen ich Dir in jeder Woche, also auch heute, zeige, was mir in den letzten Tagen im WWW vor die Füße gefallen ist.

Wollen wir?

Einen Adventskalender der ganz anderen Art habe ich HIER gefunden. Jeden Tag eine gute Tat und damit ganz viel Freude und vor allem Hoffnung teilen? Finde ich eine geniale Idee!

Ein Rezept für ein spannendes Risotto aus weißen Linsen, was es theoretisch zum Linsotto macht, ist mir HIER vor die Augen gekommen. Köstlich sieht das aus.

Ob für den nächsten (Kinder)Geburtstag oder den Adventskalender, diese Idee HIER, kleine Goodiebeutel zu gestalten, gefällt mir sehr.

Das Design von mag ich ja sowieso total. Jetzt ist auch noch eine Textilkollektion HIER herausgekommen und meine Fingerspitzen jucken sehr, auf den Kaufen-Button zu drücken...

Anna hat wieder einmal wunderhübsche Printables HIER gezaubert, von denen eines schöner als das andere ist. Danke! 

Und das war es auch schon wieder. Wie immer freue ich mich sehr, wenn etwas für Dich dabei war.

Dieses Wochenende freue ich mich darauf, endlich wieder durchatmen und mich bewegen zu können, auf Zeit mit dem Lieblingsmenschen, erste Adventsbasteleien, auch wenn ich eigentlich gerade erst im Herbst angekommen bin, auf lange Badewannenbesuche und viel Tee.

Wie schaut’s mit Deinen Plänen aus?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 4. November 2015

Der perfekte Knabberspaß: Kichererbsen-Croutons

Heute gibt es wieder ein mal ein Rezept aus der beliebten Kategorie „verdammt spät gemerkt!“.
Geröstete Kichererbsen sind mir schon vor ein paar Jahren online das erste Mal begegnet und wieso ich Kichererbsen-Junkie auch immer das nie selbst versucht habe, ist mir mittlerweile ein Rätsel.
Spicy roasted Chickpeas - a perfect and clean gluten free snack 
Denn so einfach das Ganze gemacht ist, so schnell vorbereitet und unfassbar leicht, so lecker schmecken sie auch, die gesunden Croutons.

Ach ja, wild wandelbar ist die Knabberei auch noch, aber alles andere hätte Dich bei mir wohl auch arg irritiert.
So zeige ich Dir heute auch eher ein Grundrezept, aus dem Du machen kannst, was immer Dir schmeckt. 
Spicy roasted Chickpeas - a perfect and clean gluten free snack
Wollen wir?

Kichererbsen-Croutons

1 kleine Dose Kichererbsen, 400g
1 guter EL Pflanzenöl, hoch erhitzbar
1 TL rote Thai-Currypaste
Salz

Die Kichererbsen werden abgespült und trocken getupft.

Currypaste und Öl werden in einer Schüssel sorgfältig miteinander vermischt, dazu kommt noch etwas Salz. Die Kichererbsen werden in der Mischung gewendet, bis alles vollständig bedeckt ist.

Die Kichererbsen kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und dann bei 200°C Ober-/Unterhitze in den vorgeheizten Backofen.
Nach etwa 15 Minuten die Kichererbsen einmal mit einem Löffel wenden (oder einfach das Blech rütteln) und noch einmal 15 Minuten backen, bis die Erbsen goldig sind.

Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen, die Kichererbsen werden dabei schön knusprig.

Und das war es auch schon.
Pur als Snack oder Knabberei gegessen, als Suppeneinlage oder kleiner Crunch auf Salat, die Kichererbsen-Croutons sind immer super und vor allem: lecker!
Spicy roasted Chickpeas - a perfect and clean gluten free snack
Durch die Currypaste ist meine Version schön würzig geworden, wenn Du noch ein bisschen Anregung brauchst, versuch doch folgende Kombinationen:
-       grobes Meersalz und Öl für den salzigen Knuspergenuss
-       italienische Kräuter und Öl, perfekt zur Tomatensuppe oder Minestrone
-       Kreuzkümmel, Öl und gemahlener Koriander, schön orientalisch
-       Öl und Currypulver, passt prima zu indischem Essen
-       Chilipulver, Öl und Ahornsirup, scharf-süß und köstlich

Und so weiter und so weiter...Du siehst, die Varianten sind endlos und ich bin gespannt, was Dir einfällt.

Ich habe die Croutons mit einem kleinen Joghurtdip serviert, dazu einfach Joghurt mit Kräutersalz, gemahlenem Koriander, Pfeffer und Paprikapulver verrühren. Ein paar Oliven dazu – fertig.
Spicy roasted Chickpeas - a perfect and clean gluten free snack
Die Kichererbsen sind wunderbar knusprig, innen dabei noch leicht cremig und sehr lecker. Das Beste? Es ist bei dieser Knabberei nahezu unmöglich, zu viel davon zu essen, denn neben allem machen Kichererbsen vor allem: satt und glücklich.

Wo bist Du spät dran?

Liebst,
Sabine

Sonntag, 1. November 2015

Goodbye & Hello – Oktober & November

Und schon ist November. Der Monat der beginnenden Weihnachtsbäckerei, der langen Abende, Adventskalenderpäckchenpackerei, Wärmflaschen und lichter werdenden Bäume.
Bevor das alles losgeht, mag ich mit Dir noch kurz zurückschauen auf den Oktober, der nicht ganz so golden war wie gewünscht, aber trotzdem schön, sehr reiselastig, sehr fleißig und sehr schnell vorbei – aber das wundert mich bei meinem Tagespensum irgendwie nicht mehr ;-).

Auch auf dem Blog war Einiges los und es wurde richtig herbstlich, so mit gleich drei Kürbisrezepten, nämlich einem Kürbis-Kaiserschmarren HIER,
einem schnellen Rezept für Kürbis-Falafel HIER
und  einem wunderbaren, herzhaften Kürbiskuchen HIER
Den habe ich Dir im Rahmen der 3 Mal Anders-Reihe gezeigt, in der ich mit Sandra und Britta zusammen zu einem Thema blogge. Wir schmieden übrigens schon wieder neue Pläne...
Dann habe ich auch noch Brot gebacken HIER
und Dich mit auf einen längeren Gedankenflug genommen HIER, in dem es um Freunde und das persönliche Bootcamp ging,
am 12. habe ich Dir meinen Tag gezeigt HIER
...und freitags ging es pünktlich für die Freitagsfunde durch die Weiten des WWW.
Los ging es mit einer Special-Edition zum Bloggen mit Herz-Workshop HIER,
und ganz normal, aber hoffentlich nicht minder interessant ging es HIER,
und auch HIER weiter.

Mit nach Föhr habe ich Dich HIER auch noch genommen, wir haben einen entspannten Abend am Strand verbracht und Nieblum unsicher gemacht.
Da war ja ganz schön was los!

Im November freue ich mich auf Adventskalender und erstes Weihnachtsgebäck, vorher habe ich aber noch vor, den wunderbaren Herbst in vollen Zügen zu genießen. Der ist nämlich noch munter dabei, Dich und mich mit phantastischen Farben und letzten warmen Tagen zu verwöhnen – und Sommersprossen sammele ich dann doch lieber, als Weihnachtswunschlisten ;-)!

Also, auf in einen grandiosen Monat!

Liebst,
Sabine

Freitag, 30. Oktober 2015

Freitagsfunde {127}

Und schwupps ist schon wieder Freitag und der Oktober fast zu Ende. Geht das nur bei mir so schnell?
Auf einmal stehen Martinslaternen auf dem Programm und so langsam aber sicher müsste ich auch mal anfangen, ein paar Leckereien für Weihnachten anzusetzen, die einige Wochen ziehen müssen. Dazu aber vielleicht nächste Woche mehr...

Jetzt ist ja noch Oktober und ein sonniges Wochenende steht vor der Tür. Was da nur noch fehlt sind, na klar, die Freitagsfunde:

Ins Schwärmen geraten bin ich bei diesem Blumenladen HIER und den wunderschönen Bildern.

Ein nicht ganz aktueller Fund, aber für mich doch neu ist diese entzückende Idee HIER Geschenke für Kinder zu verpacken.

Kupfer mag ich immer noch, auch wenn der Trend sich langsam abnutzt. Diese Idee HIER aus Kupferrohren einen Tisch zu zaubern gefällt mir total! Jetzt brauch ich nur noch Platz ;-)...

Einen für mich neuen Foodblog mit extrem sympathischem Namen habe ich diese Woche entdeckt und bin nicht nur davon begeistert, dass sich recht viel Glutenfreies findet, sondern auch von solchen Ideen wie dem Chipotle-Kartoffelsalat HIER.

Ein Artikel zur aktuellen Stimmung in Deutschland HIER, der mir –leider- aus der Seele spricht.

Da der November schon ein bisschen drängelnd vor der Tür steht habe ich HIER wie in jedem Monat noch ein schönes Kalender-, bzw. Desktopblatt gefunden, zum Herunterladen, Ausdrucken und dran freuen.

Das war es auch schon wieder.

Ich freue mich auf ein Wochenende mit liebsten Menschen und dem Lieblingsmenschen, auf neue Eindrücke und Entdeckungen, viel Lachen und Reden, auf gutes Essen und guten Wein und auf ganz viel Spätherbstsonne.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Ich backs mir...Kerniges glutenfreies Haferbrot

Es ist mal wieder soweit, Clara hat zum allmonatlichen Backen HIER gerufen und dieses Mal sollte es Brot sein. Oder Brötchen. So etwas halt, das für den Normalesser ganz selbstverständlich und auch recht einfach gemacht ist.

Nicht so, wenn Du Zöliakie hast.
Brot, das wird mehr und mehr eine ferne Erinnerung und so sehr Du auch suchst, nach Rezepten, nach fertigen Broten – es schmeckt halt anders.
Konsistenz, Geschmack, Biss, einfach alles ist anders, wenn Brot ohne richtiges Mehl gebacken wird.

Nun muss anders nicht gleichbedeutend sein mit schlecht, versteh mich nicht falsch.
Ich habe aber echt lange nach einem Brot gesucht, dass richtig schönen Biss hat, hab ich doch früher Vollkornbrote mit vielen Nüssen, Saaten und gekeimten Körnern am liebsten gegessen. 
Du ahnst es, ich bin dann doch wieder in meiner Experimentierküche gelandet und dort habe ich mir ein Brot vorgenommen, das ich letztes Jahr entwickelt habe, das glutenfreie Haferbrot HIER. Das war gut, aber hatte noch nicht den Biss, den ich so vermisst habe.
Also habe ich das Rezept immer wieder abgeändert, bis etwas völlig anderes dabei herauskam, ja, so etwas kann ich ;-).

Die gute Nachricht?
Das Rezept ist sogar einfacher geworden und die Zutatenliste kürzer. Das Brot ist herrlich kernig und saftig, der Teig bleibt etwas feucht und wird nicht trocken, wie das ja bei glutenfreiem Gebäck sehr gern mal der Fall ist.
Du kannst aus dem Teig übrigens auch prima Brötchen backen, dazu gleich noch mehr. Einfrieren lässt sich das Ganze auch noch problemlos...dann fehlt nur noch das Rezept, oder?
Kerniges glutenfreies Haferbrot

Du brauchst für 800g Brot

500ml lauwarmes Wasser
1 Packung Trockenhefe, glutenfrei
1 TL Reissirup (oder andere Süße)

350g Haferflocken, glutenfrei (egal, ob Fein-, oder Grobblatt)
150g Amaranthmehl
2,5g Quinoa-Sauerteigpulver, glutenfrei (das ist etwa 1 gehäufter TL)
2g Salz
1g Johannisbrotkernmehl (das ist etwa ½ TL)

80g Saaten und Nüsse, gemischt (ich hatte Kürbiskerne, Sesam und grob zerdrückte Walnüsse)

Zunächst rührst Du die Hefe in das Wasser, gibst den Sirup oder welche Süße Du verwendest dazu und stellst alles für etwa 10 Minuten an einen warmen Ort, bis die Flüssigkeit anfängt, Blasen zu bilden.
Tut sich GAR nichts, warte noch ein paar Minuten und rühr dann lieber noch einmal Hefe an, die war nämlich entweder schon mausetot oder aber Dein Wasser war zu warm.

In einer Rührschüssel werden die trockenen Zutaten für das Brot bis auf die Saaten sorgfältig miteinander vermischt.
Gib das Hefewasser dazu und rühr alles für 5-8 Minuten mit den Knethaken Deines Mixers. Der Teig verändert dabei seine Konsistenz, wird kompakter, bleibt aber sehr klebrig und erinnert an einen sehr dicken Kuchenteig. Das ist gut so.

Zum Schluss werden noch die Nüsse und Saaten kurz untergerührt und dann kommt Dein Teig in eine geölte kleine Kastenform von 18cm.

Die wird dann in eine Plastiktüte eingeschlagen (Hefe mag es warm und feucht) und dann darf Dein Teig 30 Minuten gehen, bis sich sein Volumen etwas vergrößert und die Konsistenz sich aufgelockert hat.

Im auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen braucht Dein Brot jetzt 60-70 Minuten, bis es goldig und gar ist und hohl klingt, wenn Du sanft auf den Boden klopfst.
Auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen und dann – genießen! 
Das Brot hält sich bei mir im Kühlschrank entspannt eine Woche. Es schmeckt schön nach Hafer, was ich sehr mag, und ist auch ungetoastet richtig lecker.
Kerniger Biss, dabei nicht bröselig...doch, ich bin echt zufrieden mit mir!

Wenn Du statt eines Brotes lieber Brötchen backen magst, dann rühr den Teig wie beschrieben zusammen, nimm dann mit gut nassen Händen je eine kleine Faust voll ab und setz die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech (reicht bei mir für 9 Brötchen).
In eine Tüte eingeschlagen 20-30 Minuten gehen lassen und dann bei 200°C Ober-/Unterhitze in 25-30 Minuten gar backen.
Ich habe eigentlich immer ein paar dieser Brötchen eingefroren, sie lassen sich entweder über Nacht oder aber ruck zuck in 1 Minute in der Mikrowelle auftauen. Ich leg sie danach gern noch kurz auf den Toaster, damit sie wieder knusprig werden, das musst Du aber nicht.
Mission erfüllt, würde ich sagen!

Was ist Dein Lieblingsbrot? Kernig oder fein, glutenfrei oder nicht, Hefe-, oder Sauerteig? Ich bin gespannt!

Liebst,
Sabine