Freitag, 14. August 2015

Freitagsfunde {116}

Und schon ist die Woche wieder um! Sehr fleißig war sie, wie all die letzten Wochen auch und wohl die nächsten bis Anfang September und schön. Wenn Projekte, an denen Du lange arbeitest, langsam Form und Gestalt annehmen und Du ahnst, dass Du es auch schaffen kannst, sie gut zu Ende zu bringen, das ist ein Gefühl, das ich sehr mag und so langsam auch habe.

Bevor es nun ins verdiente und für mich besondere Wochenende geht, habe ich sie noch für Dich, die Freitagsfunde. Wie in jeder Woche teile ich mit Dir, worüber ich gestolpert bin in den Weiten des WWW und was ich zu gut/spannend/interessant/... fand, um es nicht zu zeigen.
Wollen wir?


Jen hat in dieser Woche jeden Tag ein bisschen mehr von ihrem unfassbar schönen Bastelzimmer (wobei...dieser Raum verdient einen besseren Namen!!) gezeigt. Ich bin hin und weg und liebe ihre Idee, Schubladen zu verschönern! HIER findest Du einen Einblick.

Mit Kaffee den Ausguss in der Küche reinigen? Es scheint zu funktionieren, jedenfalls findest Du HIER eine Anleitung, wie’s geht.

In NRW ging in dieser Woche die Schule schon wieder los und Sandra hat HIER einen so süßen Stundenplan zum kostenfreien Download erstellt, dass ich schon überlege, wie ich den für mich selbst zweckentfremden kann...Ideen sind willkommen!

Wenn Du noch nach einer schönen, sommerlichen Idee suchst, die Fotos vom letzten Urlaub ein bisschen um Dich zu haben, dann solltest Du HIER mal reinschauen. In etwa 5 Minuten fertig und luftig-leicht.

Kuchen mit Joghurt und Blaubeeren? Und dann auch noch glutenfrei? Das Rezept HIER wird aber sowas von ganz bald ausprobiert!

Ganz besonders gefreut habe ich mich, dass Julias wunderbarer Blog Kulissenbummel diese Woche einen Ehrenplatz beim tastesheriff HIER erhalten hat – und als ich mich dann auch noch in diesem Beitrag gefunden habe, hatte ich ja kurz feuchte Augen. Danke, Du Liebe!

Und das war es auch schon wieder.

Dieses Wochenende freue ich mich auf hoffentlich noch ein paar Sonnenstrahlen, auf wildes Kuchenbacken und darauf, das Geburtstagskind zu sein, auf liebste Menschen und schöne neue Erinnerungen, viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen, gutes Essen, gute Gespräche und sowieso und überhaupt auf Samstag und Sonntag!

Worüber hast Du Dich heute so richtig gefreut?

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 13. August 2015

Große Fliesenliebe und ein kleines DIY

Es gibt Dinge, nach denen ich immer wieder Ausschau halte, besonders, wenn ich im Urlaub bin. Liebste Mitbringsel sozusagen.

Ganz weit vorn sind da Keramik – und Fliesen.
Ich liebe schöne Fliesen, da bin ich wohl schon als Kind in Andalusien und später in Tunesien nachhaltig geprägt worden und nun für immer verdorben.
Naja, es gibt echt Schlimmeres ;-)!

In Jerusalem habe ich tapfer der Versuchung widerstanden, wie ein wilder kleiner Derwisch über diverse Marktstände herzufallen, ich hatte keinen großen Koffer dabei, keine Shoppinglaune und Angst, dass die guten Stücke die Reise nicht überleben könnten.

Dafür habe ich dann kurz nach meiner Rückkehr gemeinsam mit meiner Freundin K. in Düsseldorf zugeschlagen, gewusst wo, bekommst Du nämlich auch hier wunderschöne, handgefertigte Fliesen, zwar nicht aus Israel, aber aus Marokko.
Wir haben uns echt lange durch große Fliesenstapel gewühlt und hatten am Ende beide eine richtig schöne Auswahl.


Die Fliesen sind traumhaft schön, jede ein bisschen anders, in allen nur denkbaren Schattierungen von Türkis kommen sie daher, jede handgefertigt und –glasiert. Da kann dann auch mal eine Ecke nicht ganz die angepeilten 90° haben oder eine Seite ein klitzekleines bisschen schief sein – für mich macht genau diese Unperfektion die Fliesen so traumschön!
Und in die Farben bin ich sowieso schockverliebt!

Was ich mit den Fliesen machen wollte, war mir schnell klar, Untersetzer nämlich - denn zu meinem Traum von einem Badezimmer mit eben diesen Fliesen fehlt mir das eigene Bad...na das kann ja noch werden.

Bis dahin freue ich mich sehr über meine Fliesenuntersetzer.

Die sind unglaublich einfach und schnell hergestellt, ich habe 3mm dicken Filz in kleine Quadrate geschnitten, die dann unter die Fliesen geklebt wurden – und das war es auch schon.
Das kann nun wirklich jeder und falls Du keinen Filz in der richtigen Dicke hast oder bekommst, kannst Du auch Kork benutzen oder aber selbstklebende Filzgleiter für Stuhl- oder Tischbeine.


Wie Du sieht, habe ich zwei verschiedene Arten von Fliesen geholt, unifarbene, etwas einfachere, die gerade in Kombination miteinander brillieren und etwas aufwändigere Exemplare mit Mustern und einer hochglänzenden Glasur.

Die aufwändigen Fliesenuntersetzer nutze ich gerne für Gläser, die unifarbenen eigenen sich zu einem Grüppchen zusammengestellt, hervorragend auch als Untersetzer für Pfanne, Töpfe oder Auflaufformen, eben alles, was auf den Tisch kommt. Und wenn gerade nichts auf den Fliesen steht, dann macht das mal so gar nichts, denn die sind auch als Deko bezaubernd.
Für die Topfuntersetzer kannst Du, wenn Du magst, auch die Fliesen auf ein größeres Stück Filz kleben, ich mag sie jedoch jedes Mal anders zusammenstellen und habe mich daher für die einfachere Version entschieden.


Übrigens – die Fliesen eigenen sich auch hervorragend als Geschenk, ob nun zum Einzug in eine neue Wohnung, als Begleiter zur neuen Teetasse oder aber einfach nur so – und als Urlaubsmitbrinsel sowieso!


Was bringst Du von Reisen mit?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 12. August 2015

12von12 im August – die Neunte Ausgabe

Ja, es ist wieder einmal der 12. und an diesem Datum nehme ich Dich jeden Monat mit durch meinen Tag, zeige Dir, womit ich meine Zeit verbringe und bin jedes Mal super gespannt, wie der Alltag Anderer so ausschaut. Den kannst Du bei  Caro von Draußen nur Kännchen finden, die all die Beiträge sammelt.
Spannend!

Los ging mein Tag eigentlich noch gestern Abend, denn meinen Post über Tel Aviv HIER hatte ich erst nach Mitternacht fertig.
Naja.
Er wurde wirklich ziemlich lang und ich wollte ihn wirklich fertig stellen – heute früh, als der Wecker ging, hatte ich mich selbst ganz kurz ein klitzekleines bisschen weniger lieb dafür ;-)...


Zum Frühstück wurde ein Berg Obst verarbeitet,


ein Teil davon ist in ein Müsli gewandert, das mich ins Büro begleitet hat


der zweite Teil wurde ein sehr pinker Smoothie, der, ungeplant, gemeinsam mit der Teetasse für ein wahres Prinzessinnenfrühstück gesorgt hat. So kann der Tag doch starten!


Ein schneller Blick in den Spiegel, bevor es ins Büro ging, leider wurde es heute erst gegen Nachmittag so richtig sonnig und schön, bis dahin war der Himmel ein bisschen pessimistisch.


Im Büro war ich heute die Telefonfee, so viel, wie ich geredet habe...gut, dass ich Zeit für einen Tee nebenher hatte, der aus der wunderschönen Vogeltasse, die richtig gute Laune macht, gleich nochmal so gut schmeckt.


Heute schon am Nachmittag ging es heim. Sehr gut, denn das Müsli lies so langsam nach. Genau die richtige Zeit also für ein Schüsselchen Linsensalat, frisch für 2-3 Tage gemacht. Lecker! Der Milchkaffee, den ich dazu ganz dringend brauchte, hat es nicht auf’s Bild geschafft.


Den späten Nachmittag habe ich mit Homeoffice verbracht, denn meine to-do-Liste wird momentan einfach nicht kürzer.
Ausgleich zum vielen Sitzen muss natürlich auch sein und so fehlen auf dem Bild nur noch die Sportschuhe...

Irgendwie eine ungesunde Hautfarbe...
...eine gute habe Stunde dann wieder die Einsicht: Jillian ist böse! Und so gut! Die schönste Belohnung ist eine erfrischende Dusche!

Ja...so seh ich danach aus. Immer. Und gern mit hängender Zunge.

Was die kleinen dunkelgrauen Fitzel und die arabische Schrift mit einem so schönen wie schnellen DIY zu tun haben, das findest Du morgen auf dem Blog. Vorbereitet wurde heute schon.


Mein Balkon ist momentan ein Lieblingsort und so langsam kann auch geerntet werden. Tomaten und Mangold sind jedenfalls soweit und ich bin schwer begeistert!


Den Abend werde ich mit einer Tasse Tee dann auch genau auf dem Balkon ausklingen lassen, mit meiner himmlisch-kitschigen Flamingo-Lichterkette, über die ich mich jedes Mal freue wie doof, wenn ich sie sehe, und werde ich nach der einen oder anderen Sternschnuppe Ausschau halten.


Das war er, mein 12. in 12 Bildern. Ein ganz normaler Tag, ich hoffe, Du hattest trotzdem ein bisschen Spaß.
Und jetzt schau ich schnell nach, was heute sonst noch so passiert ist...

Wie war Dein Tag?

Liebst,
Sabine

In einem Tag durch...Tel Aviv

Wie versprochen nehme ich Dich mit, einen ganzen Tag durch Tel Aviv.
Ich war ja im Juli auf einer Dienstreise in Israel (HIER habe ich Dir schon ein Video davon gezeigt) und hatte dabei zum Glück ein wenig Zeit für zumindest ein bisschen Sightseeing. Ein Tag für Tel Aviv und einen für Jerusalem und so werde ich Dich mitnehmen durch meine Tage.


Heute ist Tel Aviv dran und das war ein ECHT laufintensiver Tag. Ich habe eine große Runde gedreht, dabei noch lange nicht alles gesehen, aber doch einen ganz guten Eindruck der Stadt gewonnen, denk ich.
Ich beschreibe Dir einfach, welchen Weg ich gegangen bin, zeige Dir Bilder und hab ein paar Empfehlungen für Dich. Und solltest Du einmal in Tel Aviv sein, nicht viel Zeit haben und viel sehen wollen – dann hüpfst Du einfach auf diese Runde, wo immer Dein Hotel steht :-).

Los geht es für mich in der Gordon Street. Dort gibt es ein wirklich nettes kleines Hotel, die Dizengoff Suites, die ich mit einem Hintergedanken gebucht hatte, dazu aber an anderer Stelle mal mehr.
Vom Hotel aus geht es in Richtung Westen zum Strand, einfach immer geradeaus laufen und Du kannst die kilometerlange Promenade einfach nicht verpassen.
Der Ausblick auf das Meer sollte an dieser Stelle genossen werden und wenn Du mehr Zeit hast als ich, würde ich Dir einen verplantschten Vormittag am Wasser empfehlen – am Nachmittag wird es sehr voll, aber morgens und vormittags ist der Strand noch entspannt leer.
In Richtung Süden gehen wir weiter, immer auf der Promenade, bis etwa auf Höhe der großen Hotels Sheraton und Dan gegenüber der Strandpromenade, nur einmal die Straße gequert, ein kleiner Park zu sehen ist, in dem ein Boot steht. Das ist aus Stein und darauf ist die Geschichte der Einwanderung erzählt, einen kleinen Schwenk davon habe ich Dir schon im Video gezeigt.


Gleich neben dem Park ist das Café Masada, in dem es einen ganz hervorragenden Cappuccino gibt, ein Wasser und eine grandiose Aussicht dazu, sehr empfehlenswert! Überhaupt solltest Du darauf achten, genug zu trinken, wenn Du wie ich Verrückte bei 36°C durch die Stadt rennst.
Ach ja, in allen Restaurants ist der Preis für den Service nicht in den Preisen auf der Karte inkludiert, es wird erwartet, dass 10, eher aber 12% der Rechnungssumme noch einmal draufgeschlagen werden.


Schweren Herzens ist es jetzt an der Zeit, dass wir uns vom Meerpanorama und auch vom Wind am Wasser trennen und uns in Richtung Innenstadt wenden. Gleich neben dem Café Masada gehen Treppen hoch, die Dich zur Frischmann Street führen. Die nächste Straße geht es gleich wieder rechts ab in die Ha’Yarkon, eine große Straße, die uns, wenn wir ihr in Richtung Süden folgen, in die richtige Ecke und zur Allenby Street bringt. Wieder eine große Straße, keine Angst, das werden wir heute auch noch ändern, der wir aber erst einmal folgen, um eine große Kurve herum und noch eine Ecke weiter, bis wir den Eingang zum Karmel Markt sehen, der von der Allenby abgeht und nicht verpasst werden kann.
Jetzt heißt es, sich mutig ins Getümmel zu stürzen! Im Video hast Du kurze Ausschnitte gesehen, allerdings hätte ich, gerade zu Beginn des Marktes, der eigentlich eine lange Straße ist, die links und rechts alle möglichen und unmöglichen Geschäfte und Marktstände bietet, gar nicht filmen können, weil es so voll war.


Tipp: Nach dem ersten guten Drittel wird es deutlich ruhiger und die Marktstände verändern sich hin zu Lebensmitteln, Obst und Gemüse. Wenn Du Hunger oder Durst hast, wirst Du hier sicher fündig – aber Achtung, zu Mittag essen wir woanders, das dauert aber noch ein bisschen und deshalb ist ein Snack durchaus drin.


Unser nächstes Ziel ist nach überstandenem Marktbesuch die Parallelstraße zum Karmel, in der jeden Dienstag und Freitag ein Kunstgewerbemarkt stattfindet. Um Dahin zu kommen kannst Du a) zurück über den Karmel gehen, was ich mir geschenkt habe, oder aber b) Dich munter durch kleine Gässchen schlagen und genau das tun wir. Am Ende des Marktes gehen wir nach rechts durch die Kalisher Street und die entlang, bis wir zur Kreuzung mit der Mohliver Street kommen. Zeit, ein bisschen durchzuatmen und Dich umzuschauen, viele Stoffgeschäfte finden sich hier, in denen vor allem Orthodoxe (die es nicht nur in Jerusalem gibt) einkaufen.

In die Mohliver Street biegen wir nach links ab  und laufen damit direkt auf den Zugang zur Nachalat Street zu, unserem Zwischenziel.
Die Nachalat bin ich zunächst einfach hinauf gelaufen, habe mich umgeschaut und bestaunt, was es alles zu kaufen gab. Von richtig schlimmem Kitsch bis zu richtig schönen Handwerksarbeiten ist alles dabei und wenn Du ein lustiges, verrücktes oder richtig schönes Mitbringsel suchst, hier wirst Du sicher fündig.
Das habe ich aber erst in einer zweiten Runde getan, zunächst bin ich alles abgelaufen, habe mir am oberen Ende der Straße in einem Stand einen großen, frisch gepressten Orangensaft gegönnt und dann entspannt alles noch einmal abgeschlendert. Ein  Mitbringsel für meine Schwester hat sich auch noch in meine Tasche geschlichen und dann habe ich die Nachalat wieder in Richtung Süden verlassen.


So langsam wird es echt Zeit für’s Mittagessen und so habe ich mich über die Binyamin Street aufgemacht zur Ahad Ha’Am. Die erwies sich als richtig, richtig lang und die gesuchte Hausnummer, die 51, als richtig weit weg. Das macht aber nichts, denn entlang der Ahad Ha’Am findest Du ganz viel beeindruckend schöne Architektur aus den 1920er Jahren. Da wir die Straße nach dem Essen auch wieder hinunter laufen müssen, empfehle ich Dir, auf der einen Straßenseite hin und auf der anderen zurück zu laufen, so verpasst Du nichts und kannst in Ruhe fotografieren.


Die Nummer 51 schließlich beherbergt das kleine Restaurant Mezze, Du sitzt in einem schönen Vorgarten und bekommst, wenn Du magst, eben Mezze, Vorspeisenvariationen, die satt und sehr glücklich machen. Das alles in Bioqualität, Vieles mit der Option, es vegan zu bekommen und das Meiste gibt es auch glutenfrei – übrigens auch die Desserts, das wusste ich leider nicht und war so schon pappsatt. Sag nicht, ich hätte es Dir nicht gesagt...
Himmlisch ist der Verbenen-Limetten-Eistee, der eben genau das ist, gekühlter Tee und den Du Dir nach Belieben selbst süßen, oder aber es lassen kannst – absolute Empfehlung, sehr erfrischend und am besten trinkst Du gleich zwei der großen Gläser!
Mein Essen konntest Du bereits im Video sehen, ich hatte Mezzevariationen aus Hummus, Tahina mit speziellen Gewürzen, Oliven, Salat und einem köstlichen kleinen Reis-Spinat-Gericht. Dazu gab es glutenfreies Brot.
Im Mezze ist es herrlich entspannt und das solltest Du ebenso entspannt genießen, bevor wir wieder aufbrechen.

Die Ahad Ha’Am wieder hinunter geht es immer geradeaus, vorbei am Shalom Tower, einem markanten Hochhaus, in das ganz entzückende Viertel Neve Tsedek, dem historischen Zentrum der Stadt, in dem ruhige Straßen mit Blumen bewachsen sind, kleine Häuser stehen und es auf der Shalom Shabazi Street richtig tolle Boutiquen zu entdecken gibt. Ich bin zunächst ein bisschen ziellos durch das Viertel gezogen und habe mich einfach daran gefreut, dann ging es für mich die Shabazi entlang. Wenn Du in Shoppinglaune bist, findest Du hier richtig schönen Schmuck, Inneneinrichtungsläden und noch viel mehr.


Neve Tsedek habe ich in Richtung Westen, also in Richtung Meer, wieder verlassen und es ging auf die HaMered in Richtung Norden. Am Park HaKovshim, auf den Du nun zuläufst, geht es am unteren Ende vorbei und dann die HaKovshim Street am Busbahnhof vorbei in Richtung Norden weiter.
Diese Ecke von Tel Aviv geht in das jemenitische Viertel über, durch das ich weiter in Richtung Norden gestreift bin, das mir aber nicht gar so viel gesagt hat. Laut Reiseführer finden sich hier viele kleine Cafés und Geschäfte, diese Straßen habe ich wohl geschickt umgangen...
So oder so, über die HaRav Kook (der erste Oberrabiner von Israel, um hier mal ein bisschen Bildung reinzubringen ;-) ) geht es wieder in Richtung Zentrum, denn eine Straße musst Du Dir unbedingt noch ansehen, die Bialik Street, die Du über die HaAri und die Allenby erreichst. Die Bialik Street wartet noch einmal mit schönsten Häusern auf und ist außerdem recht ruhig, eine schöne Abwechslung nach den trubeligen letzten Stunden.


Dir brennen die Füße?
Fast ist es geschafft, über die Idelson geht es wieder zur Allenby und über die nach Westen in Richtung Strand.

Endlich!

Schuhe aus und den Weg zurück mit den Füßen im Wasser laufen.
Achte dabei aber unbedingt auf umherfliegende Frisbee-Scheiben und Bälle!


Nach einem entspannten, plätschernden Spaziergang solltest Du auf Höhe des Sheraton zurück zur Promenade gehen, Dir auf dem Weg an einer der Duschen die Füße an den dafür vorgesehenen Stationen waschen (der Sand scheuert Dir sonst die Füße auf – naja, mir zumindest), Schuhe an und dann geht es wieder zurück über die obere Promenade bis zur Kreuzung Gordon Street.
Zurück ins Hotel, duschen, umziehen, Ruhe genießen.

Zum Sonnenuntergang solltest Du ganz unbedingt zurück zum Strand gehen, der Moment ist unbeschreiblich schön – und unbeschreiblich schnell vorbei, maximal 5 Minuten dauert das Spektakel, hab also am besten die Wetterapp im Blick. Kein Problem übrigens in Tel Aviv, denn W-LAN findest Du gratis fast überall. 

An einer der zahlreichen Bars am Strand hast Du Dir den Sundowner heute so richtig verdient und entweder findest Du hier auch einen Salat oder etwas anderes zu Essen, oder aber Du kommst mit mir zurück zum Hotel.
Wieso das?
Weil unten im Hotel das Café Marco ist, das himmlische, frische glutenfreie Pasta serviert. Steht nicht auf der Karte, aber jetzt auf dem Blog ;-).

Und wenn Du wie ich das Hotel nebenan im gleichen Gebäude hast hast, dann stolperst Du einfach glücklich aus dem Aufzug ins Zimmer – und wenn Du wie ich so richtig Glück hast, dann ist Dein Zimmer ein Träumchen, das sich über 2 Etagen erstreckt und eine große Dachterasse hat. Mit ein paar schönen Aufnahmen von Tel Aviv bei Nacht geht es dann ins klimatisierte Schlafzimmer und ab ins Reich der Träume.


Das war er, mein Tag in Tel Aviv.
Leider habe ich weder den Hafen gesehen, noch Jaffa, das alte Zentrum und die weiße Stadt fehlt mir auch noch.
Da bleibt nur eines – bald wieder hinreisen, nach Tel Aviv!

Ich hoffe, Dir hat unser Ausflug gefallen!

Liebst,
Sabine

Montag, 10. August 2015

Wir kochen zusammen – Shakshuka

Heute ist der 10. und das heißt: Kochen mit Ina HIER.
Das Thema für diesen Monat lautet: Fernweh! Welches Rezept erinnert Dich an den Urlaub? und mir war sehr schnell klar, was es werden sollte. Ein Rezept, das gleich 2 Länder miteinander verbindet, das köstlich vom Frühstück bis zum Abendessen schmeckt und dazu noch kinderleicht und blitzschnell zubereitet ist.
Shakshuka eben! 

Shakshuwie?

Shakshuka, ein ursprünglich wohl aus Tunesien/Nordafrika stammendes kleines Gericht, das Gemüse köstlich mit Ei verbindet und in Israel DAS Gericht schlechthin ist. Zum Frühstück.
Ich persönlich mag’s lieber als leichtes Abendessen, aber das kannst Du halten, wie Du magst.


Die Grundidee von Shakshuka ist eine Kombination aus Zwiebel, Knoblauch, Tomate, Paprika und Ei und auf dieser Basis kann dann aufgebaut werden, wie jeder Koch lustig ist – oder aber Du bist mit den Grundzutaten schon zufrieden, da spricht nichts dagegen. 

Ich persönlich gehe gern durch mein Gemüsefach und schaue, was ich noch da habe, in die Shakshuka passen auch sehr gut Zucchini oder Aubergine, Spinat oder Mangold und auch Möhren hab ich schon hinein geworfen.


Für Ina habe ich mir eine etwas gehaltvollere Variante ausgedacht und noch ein bisschen Feta mit ins Gericht geschmuggelt und alles schön würzig-scharf abgeschmeckt.
Das Rezept ist eher eine Richtlinie für die Zubereitung als etwas, das Du zwingend 1:1 genau so nachkochen sollst – mach einfach DEIN Shakshuka!

Shakshuka mit Feta und Zucchini

Du brauchst für 2 zum Frühstück oder für 1 Hungrigen

1 mittelgroße Zwiebel (ich verwende am liebsten rote)
1-2 Knoblauchzehen
1 kleine rote Paprika
½ Zucchini
½ TL Tomatenmark, einfach konzentriert
¼ TL Harissa (tunesische Chilipaste)
2 mittelgroße Tomaten (etwa 200g)
Salz
Pfeffer
¼ TL Paprika, edelsüß
¼ TL Kreuzkümmel
Messerspitze Kurkuma
½ Bund Petersilie
60g Feta
2 Eier, Gr. M

Die Zwiebel wird geputzt und in feine Würfel geschnitten, Paprika und Zucchini werden ebenfalls geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten (etwa 1cm groß), die Tomaten werden grob gewürfelt und Petersilie und Knoblauch werden fein gehackt.
Soviel zu den Vorbereitungen.

In einer kleinen Pfanne werden nun die Zwiebeln in wenig Olivenöl glasig angebraten, dann kommt der Knoblauch dazu und darf etwa 1 Minute mitbraten, anschließend werden Tomatenmark und Harissa kurz mit angeröstet.
Paprika und Zucchini dürfen dann auch endlich in die Pfanne und nachdem sie etwa 2 Minuten angebraten wurden kommen die Tomaten dazu.

Alles wird gewürzt und sollte dann abgedeckt etwa 2-3 Minuten köcheln.
Nun wird der Feta über alles gebröselt und ein Teil der gehackten Petersilie kommt dazu, bevor die beiden Eier auf das Gemüse geschlagen werden.
Stell den Herd aus, deck die Pfanne mit einem Deckel ab und lass das Shakshuka noch 5 Minuten auf der heißen Platte stehen, bis das Ei gestockt ist.

Nun nur noch die restliche Petersilie über alles streuen – und fertig bist Du.
Das Gemüse hat noch einen leichten Biss, die Eier sind dagegen schön cremig, der Feta salzig und alles miteinander ist wunderbar würzig.
Ein harmonischer Traum in der Pfanne!

Statt Petersilie wird in Israel gern frischer Koriander verwendet und beim Knoblauch war ich super dezent, mach das einfach, wie Du magst.
Harissa ist höllisch scharf, wenn Du das nicht gut verträgst, solltest Du weniger verwenden oder es gleich lassen.

Den letzten Zubereitungsschritt kannst Du auch im Backofen mache, zum Beispiel, währen die Frühstücksbrötchen aufbacken – ich wollte es nur erwähnt haben ;-)...


Liebe Ina, danke für das tolle Kochthema im August, jetzt bin ich schon ganz gespannt, welche Urlaubserinnerungen sich sonst noch auf diversen Tellern tummeln.

Wie scharf magst Du’s?

Liebst,
Sabine

Freitag, 7. August 2015

Freitagsfunde {115}

Huch, ist schon wieder Freitag?! Mein Kalender jedenfalls behauptet es, die Tagesplanung stimmt zu und nach einer trubeligen Woche kann ich zwei ruhigere Tage gut gebrauchen.

Eines fehlt nun aber noch zum Wochenendglück und das sind die Freitagsfunde, in denen ich Dir jede Woche zeige, worüber ich gestolpert bin, was mich interessiert und inspiriert, zum Lachen oder auch zum Granteln gebracht hat.
Und wie immer freue ich mich, wenn in meiner kleinen Liste auch etwas für Dich dabei ist.


Ein schon älterer Post, über den ich aber erst jetzt gestolpert bin HIER - ach, ich find ja, Regenbogen-Eis-Seife ist ZU gut, um nicht geteilt zu werden.

Ich hab noch nie versucht, Kaffee kalt zu ‚kochen’ aber das sollte ich vielleicht mal ändern...? Die Variante HIER sieht auf jeden Fall sehr lecker aus und genau richtig für das warme Wochenende.

Hast Du schon mal versucht, Gläser mit Lebensmittelfarben zu färben? Ich auch nicht, HIER sehen wir, wie’s geht und ich mag das Ergebnis sehr.

Ich mag ja Blumenkränze unglaublich gern und die Anleitung für diesen HIER sieht so aus, als ob auch ich das hinbekommen könnte. Das macht doch Mut!

Einen neuen Laden in Duisburg hat Berit HIER vorgestellt und ich blättere schon eifrig im Kalender um mal einen Nachmittag dafür zu finden...

Und das war es auch schon wieder.

An diesem Wochenende freue mich auf Kultur unter freiem Himmel, auf gute Gesellschaft und gutes Essen, auf viel Sonne und Sommerwärme, Zeit mit dem Lieblingsmenschen und ein bisschen Entspannung.

Mach es Dir sommerfrisch!

Liebst,
Sabine