Donnerstag, 5. September 2013

Hallo Herbst

Es gibt sie wieder, Zwetschgen.

Ich liebe Zwetschgen.

Ich mag sie nicht nur irgendwie, nein, zur Zwetschgenzeit könnte ich mich ausschließlich von den süßen Früchtchen ernähren, am liebsten auf frisch gebackenem, fluffigen Hefeteig...ach ja, Gluten...da war was ;-).
Hefeteig ist so etwas, das ich noch nicht richtig hinbekommen hab, also musste ich mir zu den Zwetschgen etwas anderes überlegen.

Naja...kein Problem ;-)!


Sieht das Ergebnis nicht gut aus?




Was es ist und wie’s geht?


Ich habe Dir HIER schon einmal ein Rezept für Mürbteigtartelettes gezeigt, davon bin ich grundsätzlich ausgegangen.
Dabei habe ich etwas andere Mehle verwendet, das hat super geklappt.
Dann habe ich noch im Kühlschrank einen Becher Schmand gefunden (lactosefrei) und was läge da näher als ein Schmandguss?
Eben, nichts ;-)!


Wollen wir?

Herbstliche Tartelettes mit Zwetschgen und Schmandguss

Du brauchst für 4 Tartelettes (oder eine große Form):

Teig:
120g Reismehl
80g Hirsemehl (ich habe Hirseflocken im Zerkleinerer gemahlen)
40g (Kokosblüten)Zucker
90g kalte Butter
1 Prise Salz
1 Ei

Außerdem:
Zwetschgen (pro Förmchen etwa 6 Stück)

Guss:
1 Becher Schmand (200g)
2 Eier (bei mir Größe L)
1 EL Reissirup/(Kokosblüten)Zucker/...
½ TL Vanillepulver
½ TL Zimt

Aus den Zutaten knetest Du einen glatten Teig, teilst ihn in 4 Portionen und drückst die in je ein Tarteletteförmchen. 
Alternativ kannst Du mit dem Teig auch eine große Tarteform auskleiden.
Die Förmchen kommen nun abgedeckt für 30 Minuten ins Gefrierfach (oder für 2 Stunden in den Kühlschrank, wenn Du viel Zeit hast ;-) ).


In der Zwischenzeit werden die Zwetschgen gewaschen und getrocknet, anschließend angeschnitten, der Kern entfernt und die aufgeklappten Zwetschgen noch einmal auf einer Seite eingeschnitten (so dass sich 4 aneinanderhängende ‚Spitzen’ ergeben...verstehst Du, wie ich’s meine?).

Auf je einen gekühlten kleinen Kuchen werden nun etwa 6 so vorbereitete Zwetschgen gesetzt, ich habe sie einfach aneinander gestellt und mich so spiralförmig vorgearbeitet, bis der ganze Boden voll war.

Die Zutaten für den Guss werden miteinander glatt verrührt und dann wird alles möglichst gerecht auf die 4 Tartelettes verteilt.

Wenn Du magst, kannst Du am Schluss noch je ¼ TL (Kokosblüten)Zucker über allem verteilen.

Bei 180°C werden die Tartelettes nun etwa 30 Minuten gebacken, bis der Guss fest ist und die Zwetschgen gar sind.


Liebes...das war es auch schon!
Schnell, einfach und hach...SO lecker! Ich könnte schon wieder, wo bekomm ich jetzt schnell Zwetschgen her...?


Wie ist das bei Dir und den Zwetschgen?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 3. September 2013

Glutenfrei fix nach Frankreich

Kennst Du Galette?
Das ist eine Art herzhafter Crêpe, der, wie wunderbar, aus Buchweizenmehl gemacht wird.
Ja, das hüpft doch „Ich bin lecker und glutenfrei!“ :-).

Auf einer Buchweizenmehlpackung fand ich nun ein Rezept für Galette et voilà – schnell, sehr einfach in der Herstellung und da Du die Füllung machen kannst, wie immer Du magst wieder einmal SEHR abwechslungsreich.


Ich habe die Galettes gemacht und war nach 2 Stück pappsatt – das Rezept gibt aber locker 6-7 Stück her. 
So habe ich die guten Teilchen am nächsten Tag gefüllt und in den Backofen geschoben, noch einen kleinen Salat dazu gemacht – perfekt für zwei und SO gut!

Wie es geht?

GANZ einfach:


Sommer-Galette


Galettes:
100g Buchweizenmehl
80g Reismehl (alternativ auch Hirsemehl, oder Du bleibst beim Buchweizen)
300ml (Soja)Milch
3 Eier
1 TL Salz
Pfeffer, frisch gerieben
Kräuter nach Geschmack (ich hatte Herbes de Provence)

Füllung:
1 Zwiebel
1 mittelgroße Fenchelknolle
1 gute Handvoll Zuckerschoten
Weißwein
etwa 100g Frischkäse, Schmand o.ä. (lactosefrei wenn nötig)
Salz
Pfeffer
Kräuter

Außerdem:
Etwas geriebenen Käse zum Überbacken (lactosefrei wenn nötig)

Aus den Zutaten für die Galettes bereitest Du mit einem Schneebesen einen glatten Teig
und lässt ihn etwa eine halbe Stunde lang ruhen.

In der Zeit kannst Du die Füllung zubereiten:
Die Zwiebel wird geputzt, in kleine Würfel geschnitten und in Olivenöl glasig angebraten.
Der Fenchel wird ebenfalls geputzt und in schmale Streifen geschnitten, die Zuckerschoten werden halbiert.
Beide Gemüse kommen anschließend zu den Zwiebeln und dürfen ein paar Minütchen mitbraten. Salzen und Pfeffern nicht vergessen.

Dann wird das Ganze mit einem Schluck Weißwein (oder Brühe, wenn Du keinen Wein magst) abgelöscht, auf die Pfanne kommt ein Deckel und nach etwa 5 Minuten sollte das Gemüse gar, aber noch schön bissfest sein.

Nun kommt der Frischkäse/Schmand/... zum Gemüse. Alles noch mal kräftig nachwürzen und zur Seite stellen.

Die Galettes werden in einer flachen Pfanne mit wenig Fett nacheinander dünn ausgebacken. Sie sind recht schnell gar, das dauert also nicht lang.


Nun kannst Du entweder die Galettes gleich mit der Füllung bestücken und essen, oder aber Du heizt Deinen Backofen vor.


Die Galettes werden gefüllt und aufgerollt (TIPP: Nimm nicht zu viel Füllung!) und dann nebeneinander in eine ofenfeste Form gelegt.
Ein bisschen geriebenen Käse darüber streuen und im Backofen bei 200°C etwa 15-20min überbacken, bis der Käse goldig ist und Deine Küche gut duftet.
Dazu einen kleinen Salat und ein Gläschen Wein...und schwupps bist Du in Frankreich!


Füllen kannst Du die Galettes natürlich wie immer Du magst, da gibt es so gar keine Grenzen.
Du kannst die guten Teile auch vorbacken und 1-2 Tage im Kühlschrank abgedeckt vergessen – um sie dann, wenn Du Gäste hast, fix hervorzuzaubern, zu füllen und zu überbacken.

Was bringt Dich nach Frankreich?

Liebst,
Sabine

Sonntag, 1. September 2013

Goodbye & Hello – August & September

Da ist er hin, der August. 
Nebenbei bemerkt – auch der Sommer, denn heute beginnt, zumindest meteorologisch, ja schon der Herbst.
Das ignorier ich aber noch ein Weilchen und freu mich auf die nächste Spätsommerwoche :-)!

Bevor ich mich auf das konzentriere, was kommen wird, schau ich mit Dir zusammen noch kurz zurück auf den August.

Der war sehr voll und spannend, ich bin umgezogen und habe entsprechend ein bisschen weniger gebloggt,
trotzdem gab es aber auch gelungene Küchenexperimente


und Altbewährtes ganz neu


ich habe Dir das beste Geschenk zum Einzug gezeigt


es ging um schönste Traditionen und wahres Vergnügen


und freitags sind wir gemeinsam munter durchs Netz gehüpft


HIER und



In der Lieblingsstadt war ich auch und bin mit Dir zur blauen Stunde über die Alster geschippert



Der September wird sehr reiselastig ich werde in München und in Straßburg sein, es wird wie immer lecker werden und ich freue mich schon darauf, Dir viele neue Rezepte zu zeigen.
Ich werde hoffentlich wieder etwas Zeit für das eine oder andere DIY haben, Dir vielleicht ein paar Einblicke in die neue Wohnung geben und wieder viele Gedanken mit Dir teilen.
Oh und unsere Freitagsdates, die stehen :-)!


Der Herbst wird bunt – her mit den bunten Blättern!

Wie wird Dein Monat?

Liebst,
Sabine 

Freitag, 30. August 2013

Freitagsfunde {15}

Ja...ist denn schon wieder Freitag?!
Ganz offenbar und so kommen sie hier für Dich, die Freitagsfunde:

Weil es einfach nur SO schön ist:

Sehr interessanter Artikel, der in weiten Teilen -leider!- auch auf Deutschland übertragbar ist:

Ich hab es glaub ich schon mal erwähnt, aber....WENN ich doch nur nähen könnte...egal, hinschauen macht auch schon fröhlich:

Wenn Du mich fragst, die beste Haltung, wenn Du unterwegs bist. Hach ja...da packt mich doch gleich wieder das Reisefieber...
HIER

Wie unglaublich praktisch, dass ich noch nach einem guten neuen Zuhause für meine Zeitschriften suche und...naja....nicht nähen kann ;-):
HIER
Die Seite bietet SO viele tolle Anregungen – und unter ‚mixed inspiration’ findet sich nur Schönes. Dazu einen Milchkaffee und eine halbe Stunde schwelgen!


Die nächste Woche wird recht voll und spannend, ich freu mich darauf :-)! 
Vorher aber steht ein kunterbuntes Wochenende an, angefangen beim Möbelschweden (Kennst Du das, oder geht es nur mir so – kaum warst Du dort, stellst Du daheim fest, dass noch etwas ganz Wichtiges fehlt?), über einen Flohmarktbummel (...mit ‚ernstem’ Hintergrund, ich finde einfach keinen schönen Schreibtisch! HILFE!) und lieben Besuch.

Was sind Deine Wochenendpläne?

Liebst,Sabine

Mittwoch, 28. August 2013

Ganz einfach – einfach anders

Liebes, so lange ich denken kann, gibt es ein ganz einfaches Gericht, das ich liebe. Das mich glücklich macht, das mir schmeckt, egal wie krank ich bin, das zu jeder Jahreszeit funktioniert.
Ich brauch wohl extra zu erwähnen, dass es extrem wandelbar ist ;-)?

Wovon ich schreibe?

Ich präsentiere – das gute alte Kartoffelpüree.

Wie, das ist keine Mahlzeit und in 3 Minuten aus der Tüte angerührt?!
Liebes...NÖ!

Kartoffelpüree ist frisch gemacht großartig, es ist cremig, schmelzig, weich, butterig. Klassisch zubereitet.
Es kann auch spritzig-frisch sein mit nur einem Hauch von Cremigkeit.
Es kann rassig schmecken, feurig, sanft, überraschend – oder auch aber ganz so, wie Du es von klein auf kennst.

Heute mag ich Dir eine Sommervariante vorstellen.
Ganz anders gewürzt als gewohnt schmeckt es als einfaches Hauptgericht zu einem Salat himmlisch, macht sich aber auch genau so gut beim Grillfest statt der immerpräsenten Folienkartoffeln, es schmeckt sicher gut zu Fleisch (wem denn Fleisch schmeckt ;-) ), zu Fisch und ach...zu was immer Dir da noch einfallen mag.


Komm rüber und ich nehm Dich mit nach Italien mit dem

Italienischen Kartoffelpüree

Du brauchst:

mehligkochende Kartoffeln

1 mittelgroße Zwiebel
Knoblauch (pro Person etwa 1 Knoblauchzehe – oder nach Geschmack)
reichlich Olivenöl (nimm ein Gutes)
getrocknete Tomaten (pro Person etwa 3-4 Hälften, je nach Geschmack)
1 Hand voll Basilikum, frisch gezupft
Feta/Parmesan/... (ganz wie Du magst)
Salz
Pfeffer


Los geht’s...
Du schälst die Kartoffeln, schneidest sie in möglichst gleichmäßig kleine Würfelchen (je kleiner, desto kürzer die Kochzeit) und lässt sie in etwas Salzwasser in ca. 10-15min gar kochen. 
Wie Kartoffeln halt so gekocht werden ;-).

In der Zwischenzeit wird die Zwiebel in kleine Würfel geschnitten und in reichlich (!) Olivenöl glasig gebraten. Zum Schluss kommt der klein geschnittene/gepresste Knoblauch dazu und darf kurz warm werden.

Sind die Kartoffeln gar, wird das Wasser abgeschüttet und mit einem Kartoffelstampfer bearbeitest Du die Kartoffeln kurz.

Die Zwiebel-Knoblauch-Öl-Mischung wird dazu geschüttet und mit dem Stampfer unter die Kartoffeln gearbeitet. 
Sollte die Masse zu trocken sein, weil Du Dich nicht getraut hast, genug Öl zu nehmen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, noch etwas zuzufügen. 
Das Püree wird bei diesem Rezept nicht so cremig wie bei der klassischen Variante, probier einfach aus, wie es Dir schmeckt und gefällt.


Zum Schluss werden noch vorsichtig die kleine Stücke geschnittenen getrockneten Tomaten untergehoben, zusammen mit dem zerbröselten Feta (oder Parmesan, oder Du lässt den Käse ganz weg und hast ein veganes Gericht) und dem frisch gezupften Basilikum.


Auf Teller verteilen, etwas Pfeffer darüber mahlen...und fertig ist der italienische Kartoffeltraum.

Solltest Du nur sehr harte getrocknete Tomaten bekommen (ist ja leider manchmal so), kannst Du die klein geschnittenen Stücke auch problemlos mit dem Knoblauch in das Zwiebelöl geben und ein paar Minuten ziehen lassen.

Statt normaler Zwiebeln funktionieren auch Frühlingszwiebeln gut, das Ganze schmeckt auch (bürotauglich ;-) ) ohne Knoblauch, an Käse kannst Du verwenden, was Du magst...Du merkst schon, ein Gericht, wie es typisch ist für mich ;-).


Und jetzt – viel Spaß beim Nachkochen!

Was kannst Du immer essen?

Liebst,
Sabine

Freitag, 23. August 2013

Freitagsfunde {14}

Liebes, die Woche ist schon wieder rum.  
Sie war randvoll mit letzten Auf- und Einräumarbeiten in der Wohnung, daneben hat auch wieder so etwas exotisches wie Alltag begonnen und gestern wurde endlich der lang vermisste Küchentisch geliefert  - der ist SO schön, aber dazu sicher nächste Woche mehr ;-).

Bevor nun das Wochenende so richtig beginnt, kommen hier noch die Freitagsfunde für Dich:


Weil das einfach gute Laune machen MUSS :-)!

Ähm...ja...da fällt mir aber wieder mal SO viel zu ein!
Ganz bald, Liebes...und bis dahin, zum Nachdenken das

Die einfachsten Ideen sind eben doch die besten:

...um noch mal kurz beim Thema zu bleiben:
Ich fürchte, zu den Sprühlacken würde mir auch so einiges einfallen.... ;-)

Kann ich das haben? Also, sofort?


Was hat Deine Woche schön gemacht?

Liebst,
Sabine

Hamburg ganz Blau

Wie das gehen soll? – kein Problem zur blauen Stunde!


Und so sind wir letzten Sonntag mit einigen lieben Menschen vom Jungfernstieg aus über die Alster geschippert, haben uns an wilden Regenwolken gefreut, an einem prächtigen Regenbogen, der für die Regenschauer entschädigt hat, an einem wunderschönen Sonnenuntergang und sowieso und überhaupt an dieser phantastischen Stadt!


Siehst Du den Regenbogen?

Wie das geht?

Solltest Du zwischen Mai und September mal in Hamburg sein, Liebes, dann kann ich Dir den Dämmertörn HIER nur wärmstens empfehlen!



Unser Fleetkieker hat uns schönste Ein- und Ausblicke ermöglicht – und ich muss Dir sagen, Hamburg wird einfach nicht hässlicher ;-)!


Also, heute ohne viele Worte, dafür mit vielen (!) Bildern – Hamburg ganz in Blau. 
Und grau.
Und rosa.
Und irgendwann...sehr dunkel.
Trotzdem schön :-)!

Ja. Da war Regen drin.



Der Chef hatte Geburtstag - wie jeden Tag ;-) - und so gab es Sekt für alle










Da hat sich der Mond doch glatt versteckt, als ich die Kamera gezückt hab...





So, das war’s auch schon (ist ja alles so relativ ;-) )...ich hoffe, Du bist mir nicht weggedämmert!

Welche Farbe hatte Dein Tag?

Liebst,
Sabine