Mittwoch, 10. Juni 2015

Wir kochen zusammen – Tapas-Spieße

Eigentlich bin ich ja keine Spießerin. 
Schon gar keine Auf-Spießerin.
Spieße kommen in meiner Küche einfach nicht vor und entsprechend hat mich Inas diesmonatiges Thema gefordert: ‚Aufgespießt! Leckeres auf dem Schaschlikspießchen’ HIER.

Ach je!

Da stand ich nun vor der Aufgabe und erst einmal fiel mir ganz genau gar nichts ein. Und dann, auf einmal, hatte ich ungefähr 1 Millionen Ideen. Wo auch immer die herkamen, ich hätte den Post heute ganz entspannt diverse Male schreiben können.


Entschieden habe ich mich schließlich für einen spanischen Abend in Form von vielen verschiedenen Tapas-Spießchen.
Wenn ich esse, stelle ich mir nur allzu gerne für mich perfekte Bissen zusammen, ein bisschen cremig, ein bisschen bissfest, ein bisschen süß, ein bisschen salzig, ein bisschen bitter, Hauptsache abwechslungsreich!

Das war der Grundgedanke und dazu fielen mir spontan Tapas ein.

Tapas sind großartig, auch als glutenfreie Vegetarierin finde ich immer entspannt genug zum Sattwerden und die kleinen Gerichte lassen sich unendlich variieren, abwandeln, aus- und umbauen. Genau richtig für mich also!


In verschiedenen Kombinationen aufgespießt ergeben sich köstlichste kleine Happen, gerade richtig, um mit einem Haps gegessen zu werden und sehr, sehr glücklich zu machen.

Zum Anfang werde ich Dir ein paar wenige Grundrezepte geben und dann spießen wir auf.
Wollen wir?


Tapas- Spieße (vegetarisch und glutenfrei)

Gefüllte Mini-Paprika

Du brauchst für etwa 10 Stück

10 Minipaprika
75g Quark (bei mir Magerstufe)
50g Frischkäse (bei mir 17% Fett)
25g Feta
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Etwa ½ - 1 TL  Zitronensaft, frisch gepresst
1 Hand voll Petersilienblätter

Für die Füllung werden Quark und Frischkäse glatt gerührt, anschließend wird der Feta mit einer Gabel grob untergemischt. Dabei können ruhig kleine, feste Fetakrümelchen übrig bleiben, das schmeckt toll.
Anschließend mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Paprika würzen, die Petersilie fein hacken und ebenfalls untermischen.

Die kleinen Paprika waschen, trocknen und den ‚Deckel’ abschneiden. Wenn nötig, noch die Innenhäutchen entfernen, bei mir war das nur bei wenigen Paprika nötig. Anschließend füllen und bis zum Essen kühl stellen.

Tortilla

Du brauchst pro Person

etwa 100g Kartoffeln, festkochend
1 Ei, Gr. M
Salz
Pfeffer

Die Kartoffeln (so viele wie Du eben brauchst) waschen und mit der Schale gar kochen. Es eignen sich auch Pellkartoffeln vom Vortag ganz prima.
Abgießen und ausdämpfen lassen.

Die abgekühlten Kartoffeln werden in 3-5mm dicke Scheiben geschnitten und in eine feuerfeste Form geschichtet.
Ei mit den Gewürzen verquirlen, über die Kartoffeln gießen und dann alles im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten backen, bis die Tortilla schön goldig und das Ei komplett gestockt ist.
Auskühlen lassen, aus der Form stürzen und in portionsgerechte Stücke schneiden.

Wenn Du magst, kannst Du auch verschiedene Gemüse- oder Kräutersorten mit in der Tortilla verbacken, ich habe mich heute für die sehr einfache Variante entschieden.

Leichte Aioli

1 Eigelb,Gr. L
100ml gutes Olivenöl
½ Packung Frischkäse (bei mir 17% fett)
1-2 Knoblauchzehen (oder mehr, ganz nach Geschmack)
1-2 TL Zitronensaft, frisch gepresst
Salz

Du siehst schon, Tapas sind die Rezepte der kurzen Zutatenlisten ;-).

Und wieder geht alles sehr einfach, das Eigelb wird mit dem Olivenöl vermixt, ich mache das am liebsten mit dem Zauberstab und lasse das Öl langsam einlaufen.
Die Masse sollte dabei schon andicken. Dann werden Knoblauch und Frischkäse untergemixt, alles noch mit Zitronensaft und Salz abgeschmeckt und das war es auch schon.


Jetzt geht das Tapas-Spießchen-Stecken los.

Ich hatte mir noch folgende Zutaten zurechtgelegt, bzw. vorbereitet, sieh die Liste eher als Anregung als als unbedingt zu befolgende Vorlage:

frische Himbeeren
Honigmelone, in Stücke geschnitten
einige Würfel Halloumi, kurz von allen Seiten angebraten
Piementos de Padrón (kleine grüne Paprikaschoten), kurz in Olivenöl angebraten
weißer Spargel in ca. 1 cm dicke Stücke geschnitten, kurz in Olivenöl gebraten mit einem Schluck Ahornsirup karamellisiert (bissfest lassen!)
Manchego
einige dicke Frühlingszwiebeln, nur die weißen Enden, kurz in Balsamico-Wasser-Mischung eingekocht
einige Blättter Minze
Datteln, entkernt und mit je einem kleinen Stück Manchego gefüllt
einige Scheiben Zucchini, kurz in wenig Olivenöl angebraten
aromatische, kleine Tomaten (bei mir: Coeur de Pigeon)
eingelegte Kapern (die großen)

Aus diesen Zutaten habe ich dann folgende Spießchen gebastelt:

Halloumi-Melone-Himbeer-Spießchen mit frischer Minze


Manchego-Dattel-Piementos-Spieß mit Balsamico-Zwiebelchen


Frischkäse-Paprika-Spargel- Spieß mit Himbeere


Tortilla-Zucchinistreifen-Spargel-Spieß mit Tomate


Manchego-Tortilla-Melonen-Spießchen mit Aioli


Du kannst die Tapas kombinieren wie immer Du magst und hinzufügen was Dir einfällt. Weglassen natürlich auch, mach einfach Deine perfekten Happen daraus!

Danke, liebe Ina, für den kleinen Tritt in eine für mich eher ungewohnte Küchenrichtung!

Wie spießig bist Du?

Liebst,
Sabine

Montag, 8. Juni 2015

Ich back’s mir...Flammkuchen mit Fenchel und Melone

Da bin ich wieder.
Die letzten Freitagsfunde sind schmählich ausgefallen, allerdings nicht ins Wasser, sondern in die Sonne. Das Wochenende haben der Lieblingsmensch und ich in einer liebsten Stadt verbracht, nämlich in Hamburg.
Und während wir am Freitag noch den Sommer in der Stadt genossen haben, war ich dann am Samstag in der Paartherapie.
Nein, keine Sorge, beim Lieblingsmenschen und mir ist alles super, aber meine Kamera und ich, wir brauchten Hilfe, denn unsere Kommunikation war doch arg auf den Automatik-Modus beschränkt... Aber davon erzähl ich Dir ein anderes Mal.


Heute mag ich Dir nur kurz und ziemlich stolz sagen, dass zum allerersten Mal alle Bilder, die Du siehst, im manuellen Modus fotografiert wurden. Jawoll, fotografiert und nicht geknipst.
Juhu!

So, jetzt aber zum Thema.
Das lautet Flammkuchenliebe und hat mich doch ein bisschen ins Schwitzen gebracht.
Seitdem ich glutenfrei essen muss, habe ich mich zwar ein paar Mal an Flammkuchen versucht, musste aber immer wieder einsehen, dass die guten Teile ohne Gluten echt schwer herzustellen sind.
Entweder schmeckte der Teig keksig, er war bröselig, nicht knusprig...ich hatte alles, nur keine guten Flammkuchen. Und dann habe ich das Thema einfach ruhen lassen.
Und Flammkuchen wurden nur noch eine leckere Erinnerung.

Na, so dramatisch wie’s klingt war es nun auch nicht, aber flammkuchenfrei lebt sich’s eben auch nicht perfekt.


Das ist nun vorbei, denn natürlich hat sich die Idee von ‚Das MUSS doch gehen!’ hartnäckig in meinem Hinterkopf festgesetzt. Claras Backthema war dann nur noch der willkommene Anlass, mich wieder einmal in die Versuchsküche zu stellen und auch, wenn sich der Teig erst einmal komisch und nicht ganz einfach verarbeiten lässt – das Ergebnis ist perfekt!
Dünne, knusprige Flammkuchen, die aber eben nicht trocken sind oder an Dauergebäck erinnern.
Hach!


Belegt habe ich die Teigfladen mit einer erst einmal wild klingenden Mischung, die  aber erstaunlich gut schmeckt!
Probier’s aus oder aber werf auf Deine Flammkuchen, was immer Du magst.

Jetzt backen wir aber erst einmal, oder?


Glutenfreie Flammkuchen mit Melone, Fenchel und Feta

Du brauchst für 2 große Flammkuchen (oder 4 kleine)

Teig
150ml Wasser
3g Trockenhefe
etwa ½ TL Reissirup (oder eine andere Süße)

80g Reismehl
50g Amaranthmehl
50g Kartoffelstärke (alternativ: Mais-, oder Tapiokastärke)
25g Buchweizenmehl
1,5g Xanthan
½ TL Salz
2 TL Olivenöl

Belag
2-3 EL Joghurt (Saure Sahne, Schmand o.ä.)
½ Fenchelknolle
½ kleine Galiamelone
30g Feta (bei mir 9% Fett)
Salz (bei mir Kräutersalz)
Pfeffer
Kerne von knapp ½ Granatapfel


außerdem:
einige Stängel Schnittlauch

Die Hefe wird zusammen mit dem Sirup im lauwarmen Wasser aufgelöst und für einige Minuten zur Seite gestellt, bis die Mischung kleine Blasen wirft.

In der Zeit werden die trockenen Zutaten sorgfältig miteinander vermischt, achte darauf, dass sich keine Klümpchen bilden.
Die Hefe-Wasser-Mischung und das Öl kommen dazu und mit allen wird zu einem feuchten Teig verrührt. Ich habe das mit den Knethaken des Mixers gemacht, mit einem Holzlöffel sollte das auch funktionieren.

Deck die Mischung ab und lass sie etwa 30-45 Minuten lang gehen. Der Teig sollte nicht stark aufgehen, aber lockerer werden.

Während der Teig geht, kannst Du den Belag vorbereiten.

Der Fenchel wird halbiert und von der Mitte her werden möglichst dünne Scheiben heruntergeschnitten. Ich habe für die Flammkuchen knapp 5 dieser Scheiben benötigt.
Der Granatapfel wird halbiert und vorsichtig entkernt, die Melone wird ebenfalls halbiert, entkernt und dann schneidest Du wieder möglichst dünne Scheiben herunter. Die Schale wird noch entfernt und das war es auch schon mit den Schnippelarbeiten.

Auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilst Du den Teig, ich habe 4 kleinere Flammkuchen gebacken und dafür möglichst weit voneinander entfernt je einen gut gehäuften Esslöffel des Teiges gesetzt, das ging von der Menge her genau auf.

Dann wird der Teig mit sehr feuchten Händen flach gedrückt und anschließend habe ich ihn mit einem angefeuchteten Löffelrücken zu flachen Küchlein ausgestrichen.
Der Teig ist sehr (!) klebrig und feucht und lässt sich auf gar keinen Fall ausrollen. Das muss genau so sein, gewolltes Kleben also.

Nun wird je ein guter halber Esslöffel Joghurt auf den Flammkuchen verteilt, das Ganze kräftig gesalzen und gepfeffert und anschließend mit Fenchel und Melone belegt. Der Feta wird gleichmäßig darüber gekrümelt und dann brauchen Deine Flammkuchen im auf 225°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten, bis sie gar und goldig sind.

Aus dem Ofen nehmen, mit den Granatapfelkernen bestreuen, wenn Du magst noch mit Schnittlauch garnieren, der auch geschmacklich super zum Rest passt – und fertig sind sie, meine wunderbar sommerlichen, glutenfreien Flammkuchen.


Die Mischung aus Fenchel und Melone funktioniert prima zusammen, der Feta bringt eine schöne salzige Note mit hinein und die Granatapfelkerne sorgen für eine himmlisch frische Süße.


Also, bei mir wird es jetzt wieder öfter Flammkuchen geben!


Und bei Dir?

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 4. Juni 2015

Tarte au Citron meringuée

Auf Instagram habe ich Dir am letzten Sonntag schon kurz ein kleines Bildchen von der Tarte gezeigt, deren Rezept ich heute mit Dir teilen mag.


Vor ein paar Jahren haben der Lieblingsmensch und ich in Südfrankreich, genauer gesagt in Menton an der Côte d’Azur, gleich an der Grenze zu Italien, eine entzückende kleine Manufaktur entdeckt, die lauter Produkte aus den einzigartigen Zitronen aus Menton herstellt. 


Mittlerweile ist die Manufaktur umgezogen und so gar nicht mehr klein, gerade im Hochsommer mag mir das Wort entzückend auch nicht mehr einfallen – aber die Produkte, die sind immer noch klasse und da wir zu den Nutzern des Onlineshops der ersten Stunde gehören, bestellen wir uns noch immer 1-2 Mal im Jahr ein großes Paket aus Südfrankreich. Da drin sind dann Zitronenolivenöl (ein Traum!), Zitronenessig, Zitronensenf, Zitronenseife, Marmeladen und, und, und - und eben auch einfach nur Zitronen, die während der Erntezeit von etwa Februar bis Anfang September ebenfalls zu bestellen sind.


Jedes Mal auf’s Neue bin ich begeistert, wenn ich das Paket öffne und in 30 Sekunden die ganze Küche nach Zitronen duftet. Ich fühle mich sofort nach Südfrankreich katapultiert und für einen Moment ist es Sommer und warm und alles ganz leicht.
Einfach nur wunderbar!


Und da wir gute Kunden und die Franzosen echt nett sind, finden sich im Paket immer wesentlich mehr Zitronen, als einmal bestellt wurden.
Was mache ich nun mit massivem Zitronenüberangebot, denn die guten Stücke halten sich, da sie nicht gespritzt werden, leider nicht ewig?
Ganz viel Zitroniges, ist doch klar!


Letztes Wochenende habe ich neben einem großen Topf  Zitronenmarmelade, die ich Dir auch bald zeigen werde, eine Tarte gebacken.
HIER habe ich Dir schon einmal ein Rezept für eine Zitronentarte gezeigt, die Tarte heute kommt in einer anderen Variante daher und da die Hauptzutaten aus Frankreich stammen, wie auch die Grundidee zum Rezept, darf sich unsere süße Hauptdarstellerin mit einem französischen Namen schmücken.
Klingt gleich viel aufregender als Zitronentarte mit Baiser, oder?


Die Tarte schmeckt natürlich auch mit anderen als den mentoner Zitronen phantastisch, achte einfach darauf, Früchte zu erwischen, die schön reif sind und eher fruchtig als nur sauer.
Wie immer zeige ich Dir eine glutenfreie Version, die auch ohne normalen Zucker auskommt, wie immer kannst Du den Teig durch einen normalen, feinen Mürbeteig ersetzen und den üblichen Feinzucker verwenden, wenn Du magst.


So, genug der langen Vorrede – wollen wir?

Tarte au Citron meringuée (glutenfrei)

Du brauchst für 1 Tarteform

Teig:
80g Hafermehl
80g Reismehl
40g Stärke (ich hatte Pfeilwurzelstärke; Mais- oder Kartoffelstärke geht auch)
1 Msp Backpulver
50g (Birken)Zucker
3g Guarkernmehl (alternativ 2g Johannisbrotkernmehl)
100g kalte Butter
1 Eigelb
3 EL Eiswasser

Füllung:
25g Butter
100g Reissüße, kristallin
Saft und Schale von 2 Zitronen
2 Eier, Gr. M

Außerdem:
2-3 Eiweiß
1 EL Reissüße, kristallin

Aus den Zutaten für den Teig knetest Du rasch einen Mürbeteig, legst eine Form damit aus, stichst den Boden ein paar Mal mit einer Gabel ein und stellst alles abgedeckt für eine halbe Stunde ins Gefrierfach.

In der Zeit bereitest Du die Füllung zu. Dafür werden in einem kleinen Topf zunächst die flüssigen Zutaten miteinander vermischt, dann kommen Zucker, Zitronenschale und Butter dazu und auf ganz (!) kleiner Hitze (bei mir Stufe 2 von 6) wird das Ganze nun unter Rühren so lange erwärmt, bis die Masse anfängt, anzudicken. Rühre immer weiter, bis Du eine feine Creme hast, das dauert etwa 5-10 Minuten.
Es ist SUPER wichtig, die Hitze nicht zu hoch einzustellen und permanent zu rühren, sonst hast Du Rührei.

Dann wird der Boden bei 175°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten vorgebacken, anschließend wird die Temperatur des Ofens auf 150°C heruntergedreht, die Creme auf dem Teig verteilt und das Ganze backt nun noch einmal 20 Minuten, bis die Tarte goldig ist und die Creme gestockt.

Aus dem Ofen nehmen und kurz auskühlen lassen.

Die Eiweiß werden nun mit der Süße steif geschlagen, je nachdem, wie gerne Du Baiser magst, kannst Du ein Eiweiß mehr oder weniger verwenden. Ich hatte nur Eier der Größe M im Haus und hab mich daher für 3 Eiweiß entschieden.

Die fertige Eiweißmasse wird gleichmäßig auf der gebackenen Tarte verteilt und anschließend kommt die Tarte noch einmal für etwa 5-10 Minuten in den bereits ausgeschalteten Backofen. Auf diese Weise stockt das Eiweiß einmal komplet durch, ohne braun zu werden.
Zum Schluss wird die Tarte aus dem Ofen genommen und das Baiser noch einmal kurz mit dem Bunsenbrenner abgeflämmt, so dass es an den Spitzen schön bräunt.

Komplett durchkühlen lassen und genießen, Liebes, denn sauer macht lustig!


Das Rezept für diese Tarte ist wie üblich herrlich wandelbar, Du kannst die Creme aus jeder erdenklichen Zitrusfrucht herstellen, mit Orangen schmeckt das ganz vorzüglich und ich könnte mir auch eine Grapgefruittarte sehr gut vorstellen.
Achte einfach darauf, dass das Verhältnis von Flüssigkeit (Saft) zu Butter, Zucker und Ei in etwa stimmt und pass das ggf. einfach an.


Die herrlich frisch-saure Füllung der Tarte passt super zum sanft-süßen Baiser und wenn dann noch etwas Knusperiges mit im Spiel ist, bin ich schon sehr glücklich.

Die perfekte Tarte für den Sommer, der uns ja nun endlich allen zumindest für 2 Tage ins Haus steht.


Wie riecht für Dich das Glück?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 2. Juni 2015

Goodbye & Hello – Mai & Juni

Mit dem Mai ist auch der Frühling schon wieder Vergangenheit, zumindest meteorologisch ist seit gestern schon Sommer. Nur der Wettergott muss davon noch erfahren ;-)...

Der Mai war eher mittelprächtig, zwar durfte ich wirklich viel Schönes erleben, aber der Lieblingsmensch und ich trauern leider um eine liebe Freundin und das hat Vieles überschattet. Hier auf dem Blog war es dann auch ein wenig stiller, das wird sich nun hoffentlich wieder ändern.

Bevor es hier aber richtig losgeht mit dem Juni und dem Sommer mag ich noch kurz mit Dir zurückschauen auf die letzten Wochen.

Lecker war der Monat auf jeden Fall und zumindest auf dem Blog doch irgendwie sehr süß-lastig.
Zum Einen habe ich für Clara eine wunderbare Rüblitorte gebacken, wie immer ohne Gluten, aber mit ganz viel Geschmack HIER


und mein nicht ganz so kleiner Futterneid hat mich dazu gebracht, ein Rezept für einen richtig guten Butterkuchen zu entwickeln, der zu wirklich all meinen verrückten Unverträglichkeiten passt HIER.


Richtig stolz bin ich auf meine Pancakes HIER, die so unfassbar gut geworden sind, dass das Rezept sich zum liebesseeligen Klassiker entwicklen wird.


Zu den Pancakes gab es bei mir himmlisch frühlingshaften Erdbeercurd, der als kleine Besonderheit mit einer schönen Holunderblütennote daherkommt HIER


und um das Frühlingsglück vollkommen zu machen habe ich Dir für das allmonatliche Kochen mit Ina einen Brotaufstrich aus Spargel gezaubert HIER.


Da der Frühling ja nun nicht nur gut schmeckt, sondern auch wunderbar blumig ist, habe ich Dir HIER meine Instagram’sche Blumenfreude gezeigt.


Freitags haben wir uns zu den Freitagsfunde getroffen


HIER und auch


und am 12. habe ich Dich HIER mit durch meinen Tag genommen.


So ganz nebenher habe ich erkannt, dass ich meine Idee vom Küchenbingo wohl lieber begraben werde, weil ich mich einfach so gar nicht dazu eigne, in einem bestimmten Zeitraum festgelegte Rezepte zu kochen - ich bin da wirklich eine kleine Diva, die einfach nur isst, worauf sie Lust hat ;-).

Außerdem ging am letzten Freitag, wie mir gerade erst aufgefallen ist, unglaublicherweise der 500. Blogpost online. 
WOOHO :-)! 
Ich danke Dir, dass Du mich hier begleitest und liest, was ich zu sagen habe. 

Im Juni mag ich Dir endlich von 2 schönen Bloggererlebnissen berichten, die schon viel zu lange in der Schublade darauf warten, gezeigt zu werden, es wird lecker und hoffentlich auch endlich sommerlich, ich freue mich schon sehr auf einen fotografierintensiven Workshop in Hamburg und auf einen zweiten in Schwetzingen, auf Düsseldorf und München, auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen und mit liebsten Menschen, auf viel gutes Essen, neue Rezepte, neue Ideen und hoffentlich auf viele Sommersprossen.
Und was sich sonst noch ergeben mag, das werde ich dann schon sehen.

Was wünschst Du Dir für den Juni?

Liebst,
Sabine