Donnerstag, 17. September 2015

Hallo Herbst – Zwetschgeneis auf Mini-Pavlovas

Als ich heute früh auf dem Weg ins Büro durch einen zartgelben Blätterregen gelaufen bin, konnte ich es so gar nicht mehr leugnen: Es ist Herbst.
Ach ja. 
Plum Ice Cream on Mini-Pavlovas - Zwetschgeneiscreme auf Mini-Pavlovas

Ich weiß ja, kuschelige Strickjacken, kannenweise Tee, Kerzenschein und die gute Gemütlichkeit sind toll, aber ich bin und bleibe nun mal ein Sonnenkindchen.
Und so begrüße ich den Herbst heute mit einer kleinen Melange, das Beste des Sommers trifft auf das Beste des Herbstes: Eis auf Zwetschgen.
Nein, es gibt kein Vanilleeis mit heißen Zwetschgen, wobei mir das heute auch sehr gut geschmeckt hätte, sondern eine opulente Verbindung aus fruchtig-cremigem Zwetschgeneis, das es sich auf luftig-leichten Pavlovas bequem gemacht hat. Ja, doch, so lässt sich der Herbst aushalten ;-)!
Plum Ice Cream on Mini-Pavlovas - Zwetschgeneiscreme auf Mini-Pavlovas
Das Eis schmeckt wunderbar herbstlich, Zwetschgen gehören für mich ganz unbedingt in den Spätsommer und markieren den Beginn der neuen Jahreszeit. Es schmeckt auch ohne die Pavlovas großartig, wenn Du aber nach einer schönen Ergänzung suchst, Gäste hast oder aber Dich und Deine Lieben verwöhnen magst, solltest Du Dir die Arbeit machen.

Oh, was das überhaupt ist, eine Pavlova? Nun, eigentlich war das eine berühmte Ballerina, für die mal eine Nachspeise entwickelt wurde, die so luftig-zart sein sollte wie die Namensgeberin. Ob übrigens die Australier oder doch die Neuseeländer für diese Kreation verantwortlich sind, darüber streiten sich beide bis heute.
Mir ist das herzlich egal, denn lecker ist die Pavlova allemal und kommt mit erfrischend wenigen Zutaten aus.
Vorbereiten lässt sie sich auch prima und ist damit ein schönes Dessert für Gäste.
Plum Ice Cream on Mini-Pavlovas - Zwetschgeneiscreme auf Mini-Pavlovas
Wollen wir?

Mini-Pavolovas mit Zwetschgeneis

Pavlovas

Du brauchst für 5-6 Mini-Pavlovas

2 Eiweiß
100g Feinzucker
1/8 TL Weinsteinbackpulver
Saft von ½ Zitrone
10g Stärke (glutenfrei, wenn nötig)

Zwetschgeneis

Du brauchst für etwa 3-5 Portionen, je nach Eishunger

250g Zwetschgen, entkernt (etwa 300g ungeputzte Früchte)
250g Joghurt, 10%
1 EL (Birken)Zucker
1 EL Ahornsirup
¼ TL Vanille, gemahlen

Zuerst bereiten wir die Pavlovas zu.
Dafür werden die Eiweiß mit dem Zucker und Weinsteinbackpulver etwa 5 Minuten lang sehr steif geschlagen.
Dann werden Zitronensaft und Stärke ganz vorsichtig untergehoben und die Masse kreisförmig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilt. Je nachdem, wie groß oder klein Du die Pavlovas haben magst, kannst Du die Größe selbst bestimmen, Du solltest nur darauf achten, dass alle Pavlovas etwa die gleich Größe und Höhe haben und gleichmäßig hoch geformt sind.

Das Backblech wird in den auf 175°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen geschoben und die Hitze wird sofort auf 100°C reduziert. Wenn Du wie ich Mini-Pavlovas backst, brauchen die nun etwa 45 Minuten im Ofen. Das Eiweiß sollte gestockt, die Pavlovas aber noch weiß und auf keinen Fall gebräunt sein. Außen haben die Pavlovas eine hauchfeine Knusperkruste, unter der sich saftig-feiner Eischnee versteckt, der zwar komplett gestockt, aber noch nicht fest sein sollte.

Stell den Backofen aus und lass die Pavlovas bei leicht geöffneter Ofentür etwa 10 Minuten abkühlen, bevor sie aus dem Ofen genommen werden und komplett durchkühlen sollten.

Das klingt vielleicht etwas aufwändig, ist aber tatsächlich sehr einfach, gib den Pavlovas also ruhig eine Chance.

Während die auskühlen, kümmern wir uns um das Zwetschgeneis.

Dafür werden die Zwetschgen geputzt und anschließend in Spalten geschnitten, die dann mit dem Ahornsirup in einem kleinen Topf köcheln dürfen, bis sie weich, aber noch nicht zerfallen sind.
Vom Herd nehmen, einen guten Esslöffel zur Seite stellen, den Rest pürieren und auskühlen lassen.

Wenn die Fruchtmasse kühl ist, wird auch davon ein Löffel zur Seite genommen und in den Rest werden Joghurt, Vanille und Süße darunter gerührt. Dann kommt alles
a) für 30-40 Minuten in die Eismaschine
oder aber
b) in eine flache Form und dann für etwa 4 Stunden ins Eisfach, wobei die Masse alle 30 Minuten mit einer Gabel durchgerührt werden sollte.

So oder so, am Ende hast Du cremiges Eis, das nur noch mit den Pavlovas zusammengebracht werden muss.
Dafür habe ich ein wenig der Sauce auf die Pavlovas gegeben, je eine Kugel Eis darauf gesetzt und alles mit den Zwetschgenspalten garniert.

Himmlisch!
Plum Ice Cream on Mini-Pavlovas - Zwetschgeneiscreme auf Mini-Pavlovas

Wie Du siehst, habe ich bei den Pavlovas zum ersten Mal seit Ewigkeiten keine Zuckeralternative verwendet, sondern mich an Feinzucker gehalten. Das hat einen recht schlichten Grund, ich habe noch keine Alternative gefunden, die Eischnee eine ähnliche Konsistenz verleiht, wie normaler Zucker. In Kuchen mit Eischnee ist es nun nicht weiter schlimm, dass dieser ein wenig zäh o.ä. wird, bei den Pavlovas aber brauchte ich zwingend ganz klassischen, sehr festen Eischnee.
Plum Ice Cream on Mini-Pavlovas - Zwetschgeneiscreme auf Mini-Pavlovas

Durch den Joghurt mit hohem Fettanteil ist das Eis so cremig wie die sahnige Variante, aber dann doch noch deutlich leichter. Ich könnte mir das Rezept auch super mit Mirabellen oder Reineclauden vorstellen und glaub, ich muss mal wieder Eis machen...

Wie begrüßt Du den Herbst?

Liebst,
Sabine

Samstag, 12. September 2015

12v12 im September – die Zehnte Ausgabe

Fast wäre es mir durchgegangen, aber ich hab dann doch noch hinbekommen. 12 von 12, das ist eine Aktion, in der ich Dich in 12 Bildern mit durch meinen Tag nehme – und das am 12. jeden Monats.
Gesammelt werden all diese kleinen Alltagseinblicke bei Caro von Draußen nur Kännchen

Los ging der Tag heute ziemlich entspannt.
Durch Regen sind wir noch am Morgen durch die Stadt gefahren,


haben uns an grandiosen Zeitungstiteln gefreut (Möchte nur ich die sammeln?!),


um uns dann mit einer lieben Freundin zum Frühstück zu treffen.


Solltest Du je in München sein, dieses Café kann ich Dir nur empfehlen!


Mittlerweile wurde es sonnig, wie versprochen, und nach und nach auch deutlich wärmer, so dass mein Wollblazer irgendwann in die Handtasche gewandert ist.


Nach dem Frühstück haben der Liebligsmensch und ich einen kurzen Abstecher in den Etsy Pop-Up-Store gemacht, der heute in München offen hatte


um dann weiter nach Schwabing zum Elisabethmarkt zu fahren. Der ist nicht so groß und trubelig wie der Viktualienmarkt, aber auch sehr schön.


Ein bisschen durch Schwabing schlendern und dann ging es für mich zum Friseur. Muss ja auch mal sein und mit kurzen Haaren, die wachsen wie gedüngt, auch gern häufiger.


Mit der U-Bahn mit S-Bahn-Mitfahrer ging es zurück nach Hause,


wo ich dann ganz dringend noch einen Kaffee brauchte. Ok und ein Brötchen. Und einen Keks. Ich hatte nicht soo viel zum Frühstück und das war auch schon ein paar Stunden her.


Später dann haben wir eine bunte Gemüse-Linsen-Pfanne gekocht,


in der unter Anderem auch die frischen Erbsen vom Markt verschwunden sind. Sehr, sehr lecker!


Jetzt trinke ich noch ganz entspannt einen Rosentee, werde wohl noch eine Runde in der Badewanne plantschen und dann nicht allzu spät ins Bett gehen, denn morgen wird wieder ein voller und hoffentlich auch sehr schöner Tag.

Was hast Du heute getrieben?

Liebst,
Sabine

Freitag, 11. September 2015

Freitagsfunde {120}

Und schon ist wieder Freitag! Ich hoffe, Du hattest eine angenehme Woche und ein wunderschönes Wochenende vor Dir.
Bevor wir damit starten habe ich sie natürlich noch für Dich, meine Freitagsfunde und wie immer freue ich mich sehr, wenn etwas dabei ist, das Dir gefällt!


Kürbis und Ahornsirup vereint in himmlisch ausschauenden Keksen? Ich möchte da sofort reinbeißen und bin sehr motiviert, mir dieses Rezept HIER anzupassen.

Lufttrocknende Modelliermasse mag ich sowieso, was HIER aber daraus gemacht wurde finde ich nur toll!

So langsam wird mir herbstlich zumute und da bin ich offenbar nicht allein. Julia hat HIER eine ganz bezaubernde Herbst-Deko gemacht, die ich auch gerne auf meinem Küchentisch hätte.

Konfetti ist etwas Tolles! HIER habe ich eine genial einfache Verpackungsidee damit gesehen, die hübsch ausschaut und garantiert kein umherfliegendes Konfetti bedeutet. Also, ich würde mich über so ein Geschenk freuen.

Polenta und Blutorange und das kombiniert in einem köstlichen Kuchen, der auf dem Kopf steht HIER – ich bin hin und weg!

Die wunderbare Seelenschwester hat auf ihrem Blog eine neue Kategorie, in der sie nicht nur Lieblingsblogs vorstellt (bei denen ich dabei bin - DANKE, Du Liebe, ich hab mich so gefreut :-)!!), sondern auch Workshops für Blogger auflistet. Eine super Idee, gerade für so Schussel wie mich, die eigentlich immer erst hinterher mitbekommen, dass es da ja mal etwas Tolles gab...HIER kannst Du nun stöbern.

Und das war es auch schon wieder.
Dieses Wochenende freue ich mich auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen und einigen Freunden, auf einen lehrreichen Sonntag mit viel Spaß, auf weiße Hasen und flinke Scheren, auf Sonne und letzte Sommersprossen, gutes Essen, Lachen und ein heißes Bad.
Hab ein wunderbares Wochenende!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 10. September 2015

Wir kochen zusammen – Orientalischen Safran-Pilaw

Und schon wieder ist der 10. und Du weißt, was das heißt – kochen mit Ina.
Diesen Monat hat mich das Thema One Pot Dinner - Essen aufeinem Topf! kurz ins Schleudern gebracht, bis mir dann einfiel, dass ich tatsächlich relativ häufig Gemüse, Linsen und Reis in einen Topf werfe und ein leckeres Essen daraus mache. Nur eben ohne den fancy Namen ;-)!

Für Ina sollte es wie so gerne etwas Besonderes und Saisonales sein und so habe ich ein fruchtig-herbstliches Pilaw gezaubert.

Pilaw, das ist der Name für ein Reisgericht, das sich von Indien bis Serbien unter ähnlichen Namen findet. Es besteht klassischerweise aus Reis, Zwiebeln, Gemüse, Fleisch oder Fisch und natürlich Brühe. Das alles in einem Topf gekocht ergibt ein luftig-lockeres Gericht, das satt macht und auch nicht zu trocken ist.


Ich habe mich für eine Variante mit Kürbis und Zwetschgen entschieden, getrocknete Aprikosen haben dazu für einen schönen süß-säuerlichen Kick gesorgt und Zucchini und Tomate haben noch an den sich langsam verabschiedenden Sommer erinnert.
Das alles kombiniert mit Safran und ein paar Gewürzen, lecker kann echt so einfach sein!
Ein paar Linsen habe ich auch noch in den Pilaw geschmuggelt, ich mag das sehr gerne und die Linsen machen schön lange satt.

Wie es nun geht?

Orientalischer Safran-Pilaw

Du brauchst für 2 Hungrige

100g (Basmati)Reis

1 mittelgroße Zwiebel
80g Zucchini
250g Kürbis, ungeputzt gewogen (ich hatte Petit Patisson)
125g Tomate
50g Zwetschgen
20g getrocknete Aprikosen (ich hatte Wildaprikosen)
60g rote Linsen
¼ TL Paprikapulver, scharf
2 Pimentkörner
1 Lorbeerblatt
0,3g Safranfäden (ich hatte griechischen Safran)
350ml Gemüsebrühe

Der Basmati wird gewaschen und dann für 30 Minuten eingeweicht.

In der Zeit wird die Zwiebel geputzt und fein gewürfelt, Zucchini, Kürbis und Tomate werden geputzt und in Würfel von etwa 0,5cm geschnitten, die Zwetschgen werden entsteint und längs geviertelt, die getrockneten Aprikosen in feine Streifen geschnitten.

Der Safran wird in die heiße Brühe gerührt und darf dort erst einmal ein paar Minuten einweichen.

Jetzt geht alles ganz fix.
Die Zwiebel wird in etwas Öl bei mittlerer Hitze schön goldig angebraten, dann kommen die Gewürze dazu und werden kurz mit angeröstet.
Kürbis, Zucchini und getrocknete Aprikosen kommen dazu, ebenfalls die Linsen und auch der abgetropfte Reis. Unter Rühren ein paar Minuten anbraten, bis der Reis leicht glasig wird.
Dann wird alles mit der Safranbrühe abgelöscht, die Tomaten Zwetschgen kommen oben drauf und dann darf Dein Pilaw bei geschlossenem Deckel (nicht öffnen!) in 15 Minuten gar kochen.

Nach den 15 Minuten ist der Reis schön locker, das Gemüse durch, aber nicht matschig, kurz: der Pilaw ist fertig und Du bist hoffentlich hungrig!

Erst jetzt wird das Ganze gesalzen, die Linsen werden sonst nicht weich, und auch noch einmal mit Pfeffer nachgewürzt, wenn nötig.

Wenn Du magst noch mit gehackter Petersilie bestreuen - und dann genießen, Liebes!


Durch die Paprika ist das Gericht ein bisschen scharf, was gut aufgefangen wird von der Süße der Aprikosen und der Säure der Zwetschgen, dazu der leicht erdige Geschmack von Kürbis und die würzigen Spitzen von Safran, Lorbeer und Piment...ja, doch, das Gericht kann was!

Und das Beste? Der Abwasch ist echt schnell erledigt!

Was wirfst Du in den Topf?

Liebst,
Sabine 

Dienstag, 8. September 2015

Ich backs mir...Johannisbeerstreusel ohne Gluten

Wie versprochen kommt er heute, der Kuchen.
Wieder einmal hat Clara zum Backen aufgerufen HIER und wieder einmal bin ich dem nur zu gern gefolgt. Und das äußerst erfolgreich, witzigerweise habe ich nämlich dieses Mal nicht darüber nachgedacht, was ich tue – und meine zahlreichen Rührkuchenversuche, die ja eigentlich schon ein Happy End hatten, noch einmal verbessert.
Kopf aus, manchmal ist es so einfach!


Streuselkuchen, das ist in meiner Familie ein Klassiker.
Eine Kombination aus einem Rezept meiner Mutter für den Boden und DEM Streuselrezept meiner Oma habe ich mit 10 Jahren das erste Mal gebacken und seitdem gibt es für meine Schwester und andere liebe Menschen einen Lieblingskuchen: Kirschstreusel.
Ich weiß ehrlich nicht, wie oft ich diesen Kuchen schon gebacken habe!

Den Kopf ausgeschaltet habe ich das Familienrezept glutenfrei nachgebaut. Der Boden ist genial gut geworden, die Streusel sind es auch, aber wenn man Omas Geschmack auf der Zunge hat...dann kann glutenfrei schon fies sein!
Ohne dieses Vorwissen aber ist der Kuchen perfekt und so zeige ich Dir das Rezept nur allzu gerne.

Ich habe statt Kirschen Johannisbeeren verwendet, Du kannst den Kuchen aber mit jedem nur denkbaren Obst backen, mir fällt spontan nichts ein, das nicht funktionieren sollte. Also, ob Du nun Zwetschgen, Pflaumen, Mirabellen, Reineclauden, Äpfel, Birnen, Aprikosen, Pfirsiche, Mango oder aber eben Kirschen (auch aus dem Glas) verwenden magst, nur zu.

Jetzt backen wir aber, oder?


Johannisbeer-Streuselkuchen (ohne Gluten)

Du brauchst für eine Springform, 23cm Durchmesser

Teig
3 Eier, Gr. L
125g Butter
100g (Birken)Zucker
Vanille
110g Reismehl
70g Stärke
10g Backpulver
30g Mandelmehl
Prise Salz

Streusel
100g Reismehl
100g Butter
100g (Birken)Zucker
30g Mandelmehl
evtl. Mandelblättchen

sonst noch
200g rote Johannisbeeren

Für den Teig werden Butter, Vanille und Zucker schaumig geschlagen und anschließend einzeln die Eier untergerührt.

Die Mehlsorten werden sorgfältig mit dem Backpulver und dem Salz vermengt und anschließend portionsweise unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung gerührt, bis ein feuchter Teig entsteht.

Der Teig kommt in eine gefettete Springform und das Obst wird darauf verteilt.

Die Zutaten für die Streusel werden mit dem Händen zu Streuseln verknetet, die dann locker auf den Kuchen gesetzt werden.

Im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen braucht der Kuchen nun etwa 35-40 Minuten, bis er goldig und gar ist.

Aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen – und genießen!
Durch das verwendete Mandelmehl bekommt der Teig eine sehr dezente Marzipannote, die den Geschmack abrundet, ohne dominant zu sein.
Wenn Du diese Note aufnehmen und Deine Streusel etwas knackiger machen magst, kannst Du eine Hand voll Mandelblättchen mit in die Streusel kneten.

Der Kuchen lässt sich übrigens auch wunderbar einfrieren, einfach auf einem Rost auftauen lassen, oder aber etwa 1 Minute in die Mikrowelle geben, was den Vorteil hat, dass der Kuchen dann noch warm ist.
Hach!

So, was jetzt noch fehlt, ist natürlich Omas Geheimwaffe in Sachen Streusel, absolut geling- und genusssicher - leider mit Gluten...wenn Du aber ganz normal essen kannst, dann komm mal näher:

Omas Wunderstreusel

...gehen ganz einfach. Butter, Zucker und Mehl (gern auch Dinkelmehl 630er) werden zu GLEICHEN Teilen zu Streuseln verknetet. Für eine normal große Springform brauchst Du, je nach Streuselliebe, etwa 100-125g je Zutat.


Aber pssst.....ich hab nichts verraten!

Liebst,
Sabine

Montag, 7. September 2015

Goodbye & Hello – August & September

...oder auch: Besser spät als nie!

Ähm, ja...heute ist der 7. und das bedeutet, dass ich verdammt spät dran bin. Und so einige Posts im Rückstand. Macht nichts, in den nächsten Tagen bekommst Du dann einfach ein bisschen mehr zu lesen und ich ein bisschen mehr zu tippen.

Bevor es aber so richtig los geht im liebesseeligen September schauen wir noch schnell zurück auf den August. Der war voll und schön und ich bin gespannt, ob der September da mithalten kann. Wobei...das klappt schon!

Lecker war der August in jedem Fall, da gab es himmlisch fruchtiges Zitroneneis HIER 

und glutenfreie Marillenknödel HIER,

der Sommer wurde aber nicht nur süß auf den Teller gebracht, sondern auch in der herzhaften Variante, wir hatten einen Traum aus Tomaten, der uns direkt in die Provence entführt hat HIER,


mit köstlichen kleinen Kirsch-Gorgonzola-Quiches HIER sind wir im Süden geblieben


und rund um’s Mittelmeer ging es mit einem kleinen Gericht aus Isarel HIER weiter.


A propos Israel, ich habe Dich durch einen trubeligen Tag in Tel-Aviv HIER mitgenommen

und durch einen ganz gewöhnlichen Tag hier bei mir in Düsseldorf HIER.


In der Paartherapie waren wir auch, meine Kamera und hatten gleich zwei Sitzungen und haben schwer an unserer Beziehung gearbeitet HIER 

und ein schnelles, hübsches DIY habe ich auch mit Dir geteilt HIER.


Und freitags sehen wir uns ja sowieso, egal, wie verrückt meine Woche auch war




HIER und auch noch
HIER war es wieder soweit. 


Darüber hinaus habe ich im Leben 1.0 ein riiiesiges Projekt zu Ende gebracht, zum Schluss mit vielen Extrastunden am Schreibtisch, aber geschafft und das zählt, ich war in Straßburg auf einer Dienstreise und habe mit dem Lieblingsmenschen einen wohlverdienten Tag am sonnigen Strand verbracht.

Im September freue ich mich jetzt schon wie verrückt auf die zweite Runde Bloggen mit Herz, dieses Jahr werden wir auf Föhr sein und ich kann es kaum erwarten, viele wunderbare Bloggerinnen wieder- und einige zum ersten Mal zu treffen. Daneben wird es ein hoffentlich sonniges Wanderwochenende in und um München geben, viel Zeit mit einigen Lieblingsmenschen, ich werde endlich Zeit für ein Herzensprojekt haben und meine Liste der neu zu erfindenden Gerichte wird nun auch nicht kürzer.

Hier auf dem Blog habe ich noch einen Kracher Kuchen für Dich vorbereitet, den ich Dir vielleicht schon morgen zeigen werde, einen Tag in Jerusalem hatte ich Dir noch versprochen und werde Dich mitnehmen, es wird viele Zutaten in nur einem Topf geben, Ein- und Ausblicke und wir begrüßen den Herbst.
Hach, das wird schön!

Bist Du bereit für bunte Blätter?

Liebst,
Sabine

Freitag, 4. September 2015

Freitagsfunde {119}

Nach einer trubeligen Woche, in der ich leider so gar nicht zum Bloggen kam, habe ich sie natürlich noch schnell für Dich, die Freitagsfunde.
Wie an jedem Freitag teile ich mit Dir, worüber ich im WWW gestolpert bin, was mir gefallen, mich nachdenklich gemacht oder gefreut hat.

Wollen wir?


Katja hat eine wirklich süße Idee für ein DIY gezeigt, HIER findest Du ihre Vorlage für eine Karte, die sowohl als Einladung, als auch als Glückwunsch super funktioniert.

Und kreativ geht es weiter, diese kleine Blumentöpfchen zum Hinhängen HIER finde ich sehr schön und habe auch schon viele Ideen, wie ich die noch abändern könnte.

Mit einem guten Picknick kriegt man mich immer. Mit Kartoffelsalat auch. HIER habe ich die perfekte Kombination aus Beidem gefunden und dazu viele Bilder, die beste Laune machen.

Für eine letzte Sommerparty, den nächsten Kindergeburtstag oder z.B. auch Silvester habe ich HIER eine witzige Idee für Platzkärtchen gefunden. Schnell und einfach, so mag ich das.

Jawoll!! Das HIER unterschreib ich genau so. Also, wenn Du Dich selbst nicht absolut radikal selbst liebst – lesen!

Und das war es auch schon wieder.

Dieses Wochenende freue ich mich darauf, meine Erkältung los zu werden, auf Zeit mit dem Lieblingsmenschen und liebsten Menschen, auf nachgeholten Schlaf und ein bisschen Ruhe, gutes Essen, gute Gespräche und ein paar vorbereitete Blogposts. Man munkelt, es könnte Kuchen geben ;-)...

Mach es Dir so schön wie möglich!

Liebst,
Sabine