Mittwoch, 13. Januar 2016

Schnelle Köstlichkeit: Gorgonzola-Bratapfel mit Brokkoli

Ja, das klingt ein bisschen schräg, aber Du kennst mich, schräge Kombinationen können richtig lecker sein und ich mag sie sehr.
Baked Appple with gratinated Gorgonzola and Broccoli-Pesto, glutenfree
Das Rezept heute ist aus einem einfachen kleinen Resteessen entstanden, ich hatte irgendwann mal noch ein wenig Brokkoli im Kühlschrank und ein Stückchen Gorgonzola.
Aus dem Brokkoli habe ich ein kleines Pesto zubereitet, damit einen halbierten, ausgehöhlten Apfel gefüllt, alles mit etwas Gorgonzola belegt und ab ging’s in den Ofen. Tja, was soll ich sagen? 
Zusammen wurde das überraschend gut! 
Blöd nur, dass ich natürlich weder das Rezept mitgeschrieben, noch Bilder gemacht hatte. Wer konnte auch ahnen, dass das so lecker sein würde?!
Baked Appple with gratinated Gorgonzola and Broccoli-Pesto, glutenfree
Gestern dann bin ich endlich dazu gekommen, das Ganze noch einmal zu machen, dieses Mal mit der Waage und der Zeit, das Ergebnis auch zu fotografieren.

Das Rezept ist eine wunderbare kleine Vorspeise für Gäste oder Dich allein und eignet sich, von einem bunten Salat begleitet, auch prima als Hauptgericht.
Baked Appple with gratinated Gorgonzola and Broccoli-Pesto, glutenfree
Süß trifft da auf sanft und alles wir gekrönt von einem dezent knusprigen, herrlich würzigen Gorgonzolahäubchen. Hach!
Das Beste?
In 5 Minuten vor- und dann in nur 25 Minuten im Ofen zubereitet ist das Gericht auch noch schnell gemacht und Du musst nicht viel spülen. Dass das Gericht glutenfrei ist, versteht sich dabei ja von selbst.

Hüpfen wir kurz in die Küche?
Baked Appple with gratinated Gorgonzola and Broccoli-Pesto, glutenfree
Gorgonzola-Bratapfel mit Brokkoli

Du brauchst für 8 kleine Äpfel

75g Brokkoli
30g Walnüsse
Saft von ¼ - ½ Zitrone
1 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Evtl. etwas Wasser

8 kleine Äpfel
150g Gorgonzola

Für das Pesto werden die Zutaten einfach in einem Zerkleinerer miteinander gemixt. Füg bei Bedarf etwas Wasser hinzu, die Masse sollte allerdings nicht so flüssig sein, wie normales Pesto, sondern ein bisschen an eine samtige Paste erinnern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen.

Die Äpfel, nimm am besten eine alte, aromatische Sorte, werden gewaschen, halbiert und das Kerngehäuse herausgeschnitten. Die so entstandene Kuhle wird mit einem Löffelchen des Pestos gefüllt und die Äpfel werden auf ein Backblech gesetzt.

Der Gorgonzola wird, in dünne Scheibchen geschnitten, gleichmäßig auf den Äpfeln verteilt, die dann im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen etwa 25 Minuten brauchen, bis die Äpfel gar, aber noch schnittfest  sind und der Käse schön goldig ist.

Aus dem Ofen nehmen, wenn Du magst auf einem Klecks Pesto anrichten und unbedingt die ausgetretene Flüssigkeit über den Apfelhälften verteilen.

So leicht kann’s gehen.
Baked Appple with gratinated Gorgonzola and Broccoli-Pesto, glutenfree
Herzhafter Bratapfel, dazu kann ich Dir ganz unbedingt raten und zwar auch, wenn Du keine so große Menge zubereiten magst. Ich habe für mich alleine einfach nur 1 Apfel gemacht und das restliche Brokkolipesto mit gebratenem Gemüse vermischt, das schmeckt super und es bleiben keine Reste übrig.
Baked Appple with gratinated Gorgonzola and Broccoli-Pesto, glutenfree
Wie Du siehst, habe ich für das Pesto keinen Parmesan verwendet, weil ja auch noch der Gorgonzola verwendet wurde. Wenn Du ein Brokkolipesto anderweitig einsetzen magst, schmecken etwa 20g Parmesan darin richtig gut.

Wie schräg magst Du’s?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 12. Januar 2016

12 von 12 im Januar – zum 13. Mal

Heute ist wieder der 12. und wie Du weißt, nehme ich Dich da mit durch meinen Tag.

Der hat ganz entspannt mit einer Schale Früchten mit Joghurt und etwas Haferflocken begonnen, dazu gab es grünen Tee (ja, das sind Erdbeeren, ja, die hat der Lieblingsmensch besorgt, ja, ich selbst würd das nicht tun, aber ja, sie schmecken überraschenderweise nach etwas).
Das Wetter heute: eher fies angekündigt, aber Kleidung in fröhlichen Farben macht immer gute Laune!
Gearbeitet habe ich heute von zuhause aus, da ich viel Zahlenfriemelei zu tun hatte, ganz ungestört.
Irgendwann wurde es dann Zeit für diese nützliche Kleinigkeit aus meinem Adventskalender
und für einen Kaffee. Im Januar bekomme ich immer große Lust auf weiße Tulpen und diese hübschen Exemplare durften am Samstag mitkommen. Hach!
Am frühen Nachmittag habe ich dann endlich mal wieder einen Foodpost vorbereitet, essen musste ich ja sowieso etwas, also habe ich ein lustiges kleines Resteessen von neulich noch einmal nachgemacht, fix ein Set aufgebau
und noch schneller fotografiert, damit ich das Ganze noch warm essen konnte. Hat geklappt.
Zwischendurch ist freundlicherweise die Sonne herausgekommen und der blaue Himmel hat richtig gut getan!
Übrigens – die Christrose, die ich von der Blogst Mitte November mitgenommen habe, blüht immer noch wie verrückt
und um meinen grünen Daumen mal zu unterstreichen zeige ich Dir noch diesen Zaubereukalyptus, der es bei mir seit Anfang Dezember aushält. Ich mag ihn einfach zu sehr, um mich von ihm zu trennen...
Zum Abendbrot gab es dann nach einem fleißigen Nachmittag etwas, das es bei mir ECHT selten gibt, aber irgendwann auch mal sein muss. Fertigpizza.
Ja, ich weiß, das ist nicht gesund und so. Aber lecker - und glutenfrei.
Und jetzt sitze ich bei einer Tasse Pfefferminztee mit einer Wärmflasche im Rücken und tippe diesen Blogpost.
Tja, das war er, mein 12. Januar 2016. Nicht gerade spektakulär, aber darum geht es ja, den Alltag miteinander zu teilen.
So, ich hüpfe jetzt noch rüber zu Caro von Draußen nur Kännchen, dort werden schließlich all die kleinen Alltagsberichte gesammelt, und freue mich dann auf meine Badewanne.

Wie normal war Dein Tag?

Liebst,
Sabine

Freitag, 8. Januar 2016

Freitagsfunde {135}

Willkommen zu den ersten Freitagsfunden im neuen Jahr!

Du kennst die Freitagsfunde noch gar nicht? 
Nun, da zeige ich Dir jede Woche eine kleine Sammlung von Dingen, über die ich in den letzten Tagen im WWW gestolpert bin. Das kann etwas Nachdenkliches sein, etwas Leckeres, Lustiges, Ungewöhnliches oder einfach nur Schönes. 
Oder so.

Ich freue mich jedenfalls immer sehr, wenn auch etwas für Dich dabei ist – und falls Du etwas Spannendes online gefunden hast, kannst Du mir den Link gern in den Kommentaren da lassen, dann hab ich auch etwas zum Freuen :-).

Mit Salat satt kann man mich ja sehr glücklich machen und diese Version HIER vom Fernsehkoch trifft genau meinen Geschmack. Na gut, den Koriander würde ich austauschen.

Eben der gerade erwähnte Fernsehkoch ist auch an der folgenden App HIER beteiligt, die ich Dir ans Herz legen mag. Viele kleine Schritte für ein glücklicheres Leben? Klingt gut und vor allem: machbar! Die App gibt’s schon seit Mai, ich bin erst in den letzten Wochen darüber gestolpert und hab Spaß.

Ob Bastelbücher einen feministischen Anspruch haben müssen, weiß ich ja nicht...aber die Idee, selbst Handschuhe leit- und damit smartphonefähig zu machen, gefällt mir zu gut, um sie nicht mit Dir zu teilen. HIER findest Du, wie’s geht.

Ich freue mich ja immer sehr, wenn ich neue Blogs mit glutenfreien Rezepten entdecke. HIER habe ich wieder einmal ein grandioses Beispiel gefunden. Glutenfreie Focaccia? Aber gerne doch, das wird bald ausprobiert.

Fee hat uns diese Woche mitgenommen nach Riga HIER – und ich hab jetzt akutes Reisefieber. Danke für die spannenden Eindrücke!

Und das war es auch schon wieder.

Dieses Wochenende freue ich mich auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen, auf ruhige Momente und neue Entdeckungen, auf spontane Ausflüge, gutes Essen, guten Wein und gelungene Küchenexperimente. Und ganz besonders freue ich mich auf gemütliches, spätes Frühstücken ;-).

Wie war Deine erste Jahreswoche?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 6. Januar 2016

Hello 2016

Liebes, ich hoffe, Du hattest ein paar wunderbar erholsame Tage und bist gut ins neue Jahr gestartet!
Ich bin munter abgetaucht und war kaum online unterwegs, dafür in München und mit der Familie.
Schön war’s!
Statt, wie Du es gewohnt bist, mit einem kleinen Monatsrückblick auf den Dezember den neuen Monat zu starten, gibt es heute einen Ausblick auf mein neues Jahr. Keine Vorsätze, eher eine Bucket List, denn was ich von Vorsätzen im Allgemeinen und Besonderen so halte, hab ich schon einmal HIER erwähnt.
2016, das wird für mich ein ganz schön spannendes Jahr und eines, das viele neue Wege und diverse Veränderungen verspricht.

Wo ich am Ende des Jahres sein werde?
Keine Ahnung.
Wo ich arbeiten werde?
Ich weiß es noch nicht.
Wo ich leben werde?
Ist auch offen, denn momentan suche ich eine berufliche Veränderung und bin sehr neugierig, in welche Stadt es mich verschlagen wird. Bleiben oder gehen, Norden oder Süden, das mache ich einfach abhängig davon, wo ich etwas finde. Eine sehr luxuriöse Ausgangssituation, wie ich finde!
Hach, das wird aufregend. Und gut, da bin ich sicher.

Konkrete Pläne zu schmieden fällt mir daher momentan eher schwer und so wird 2016 sicher ein spontanes Jahr werden. Ein paar Ideen für die nächsten 360 Tage habe ich aber natürlich trotzdem und ich bin jetzt schon gespannt, wie viel davon ich am Jahresende tatsächlich gemacht habe – und ganz besonders darauf, was ich alles machen durfte, an das ich jetzt noch gar nicht denke.
1) 2016 möchte ich bewusster genießen. Ich habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht, was ich 2015 alles erlebt habe und da war so viel, das ich schon gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Öfter hinsetzen, tief durchatmen und einfach mal sortieren ist daher die Devise.

2) Den Jobwechsel gut hinbekommen. Ganz einfach.

3) Ein Herzensprojekt endlich angehen. Eigentlich weiß ich nämlich sehr genau, was ich will im Leben.

4) Ich werde viel Zeit mit meinem Neffen, meiner Nichte und dem erwarteten Familienzuwachs verbringen. Die 2, die ich schon kenne, sind nämlich zuckersüß und Nummer 3 wird da sicher nicht aus der Reihe tanzen.

5) Zeit zu zweit genießen. Das bekommen der Lieblingsmensch und ich sowieso schon gut hin und es darf gern so weiter gehen.

6) Reisen. Im letzten Jahr haben der Lieblingsmensch und ich viele kleine Trips gemacht und das war toll. In diesem Jahr planen wir aber eine größere Reise und hoffen, das wir diese Pläne auch in die Tat umsetzen können.
7)  Zeit für Freunde haben. Das wird zunehmend schwieriger, weil sich-sehen zum Teil mit Reisen verbunden ist – aber die ersten Flüge sind schon gebucht und so darf es dann gerne weiter gehen.

8) Ein weiterer Punkt meiner Bucket List ist das Sonntagsglück der lieben Katrin HIER. Da bin ich gerne dabei, mehr Glück geht doch immer!

9) Weiter an meiner Blogorganisation arbeiten. Damit hab ich letztes Jahr schon intensiv angefangen und noch viele Ideen, wie es weiter gehen kann.

10) Mit dem Blog geht es weiter, auch da stehen noch diverse Projekte in den Startlöchern. Aber PSSST – mehr wird noch nicht verraten.

11) Füße im Sand spüren und Wellenschwappen genießen.
12) Wieder mehr beim Kochen tanzen. Das macht nämlich großen Spaß!

13) Die 3 Mal Anders-Blogreihe wieder etwas mehr beleben. Sandra, Britta, seid Ihr dabei?

14) Weiterhin das Leben genießen, Freunde und Familie, Frühling, Sommer, Herbst und Winter und was immer da noch auf mich wartet.

Kurz ist sie geworden, meine etwas ungeordnete Liste, aber da sind ja auch ein paar Meilensteine dabei. Das passt also.

Schmiedest Du auch schon Pläne oder magst Du lieber Vorsätze?

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Adventsknusperkalender Türchen 24: Haselnuss-Gewürz-Plätzchen

...und auf einmal ist Weihnachten! 
Das heißt, dass es heute schon das letzte Rezept für Dich gibt im Adventsknusperkalender.
Schnell und vor allem zur Not auch zwischendurch gemacht schmecken diese kleinen Kekse köstlich. Vor Jahren hat eine Studienfreundin das Rezept zum gemeinsamen Backen mitgebracht und seitdem ist es fest in meinem Weihnachtsrepertoire.
spiced hazelnut cookies, a gluten free treat not only for christmas
Wie in den letzten Wochen gebe ich Dir eine glutenfreie Version an und eine mit Gluten, ganz, wie Du’s brauchst.
Die Plätzchen sehen unscheinbar aus, überzeugen aber mit inneren Werten: Sie schmecken grandios!
spiced hazelnut cookies, a gluten free treat not only for christmas
Der Teig ist zunächst ziemlich flüssig und die Plätzchen neigen dazu, munter in die Breite zu gehen. Die angegebene Menge reicht daher locker für 2 Bleche.

So, jetzt wollen wir aber:
spiced hazelnut cookies, a gluten free treat not only for christmas
Haselnuss-Gewürz-Plätzchen (glutenfrei oder auch nicht)

Du brauchst für 2 Bleche

1 Ei
75g Zucker
TL Vanille, gemahlen
90g gemahlene Haselnüsse
Schale von ¼ Zitrone
¼ Tl Lebkuchengewürz
10g Maisstärke
15g Reismehl (glutenhaltig: 25g Mehl)

außerdem
20g Puderzucker
Orangensaft
evtl. Orangenabrieb

Das Ei wird mit der Vanille und dem Zucker zu einem dicken Schaum aufgeschlagen, das dauert etwa 3-5 Minuten.
Die übrigen Zutaten werden vorsichtig untergehoben, achte darauf, möglichst wenig vom Volumen des Schaumes zu verlieren.

Teelöffelweise wird der Teig nun auf mit Backpapier ausgelegte Bleche gesetzt und braucht dann im auf 175°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen etwa 12 Minuten, bis die Plätzchen leicht goldig und gar sind.

Aus dem Ofen nehmen und am besten auf dem Backblech komplett abkühlen lassen.

Den Puderzucker tropfenweise mit dem Saft verrühren, bis Du einen recht dünnflüssigen Guss hast und die Plätzchen damit bestreichen. Wenn Du magst, noch mit Orangenabrieb bestreuen und das war es auch schon.
spiced hazelnut cookies, a gluten free treat not only for christmas
Wie versprochen, das geht fix.
Ich persönlich backe gern ohne Oblaten, da sie glutenfrei einfach nicht sehr gut sind, wenn Du magst, kannst Du den Teig aber auch auf 3cm-Oblaten setzen.
Mit diesem letzten Rezept wünsche ich Dir ein zauberhaftes Weihnachtsfest, viel Zeit für Dich und Deine Lieben, leuchtende Augen, gemütliche Momente, Kerzenschein und Fröhlichkeit. Und dann einen grandiosen Start ins neue Jahr!

Ich melde mich ab bis in den Januar und werde selbst viel Zeit mit meinen Lieblingsmenschen verbringen, durchatmen, zur Ruhe kommen und Pläne schmieden. Aber wie ich mich kenne, wird es sicher das eine oder andere Lebenszeichen auf Instagram geben ;-).

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Adventsknusperkalender Türchen 23: Spitzbuben

Wie versprochen kommt heute noch einmal ein Rezept zu dem perfekten Mürbeteig HIER. Wir hatten da ja noch eine halbe Portion übrig von HIER und die soll nicht verkommen.
gluten free Jam and Chocolate filled Cookies, a traditional German recipe for christmas
Schnelle Kekse gibt es, die fix zwischendurch gemacht sind und sehr hübsch ausschauen, perfekt also für kurzfristig angekündigten Besuch oder aber die Entdeckung, dass die berühmt-berüchtigte Weihnachtsmaus Deine Keksvorräte bös dezimiert hat.
Diese Tierchen aber auch ;-)!
gluten free Jam and Chocolate filled Cookies, a traditional German recipe for christmas
Ich habe die klassischen Spitzbuben auf zweierlei Weise gefüllt, einmal ganz traditionell mit Marmelade und einmal für Schokosüchtige mit einer knackigen Schokischicht. So oder so, die Kekse schmecken köstlich und sind deutlich schneller gemacht, als Du vielleicht denkst.
gluten free Jam and Chocolate filled Cookies, a traditional German recipe for christmas
Spitzbuben (glutenfrei oder auch nicht)

Du brauchst für etwa 30 Spitzbuben

½ der Menge des perfekten Mürbeteiges, Rezept HIER (oder jedes andere Rezept für Ausstecherli)

außerdem
1-2 EL Kirschmarmelade
20g gute Bitterschokolade
Puderzucker

Der Teig wird, gut gekühlt, etwa 2-3mm dünn ausgrollt und dann ausgestochen. Ich habe einen Ausstecher extra für Spitzbuben, wenn Du keinen hast, stichst Du einfach eine Form aus und bei einem weiteren Mal die Form plus die gleiche Form kleiner innen drin. Du kannst auch mit einem Messer vorsichtig Formen ausschneiden oder mit Hilfe einer Spritztülle Pünktchen ausstechen.
So oder so,  Du solltest gleich viele Kekse für die Ober- und Unterseite der Spitzbuben haben.

Im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen brauchen Deine Kekse nun etwa 10 Minuten, bis sie goldig und gar sind.
Aus dem Ofen nehmen, kurz noch auf dem Backblech ab- und dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Wenn die Kekse kalt sind, kommt der lustige Teil.
Zunächst wird die Schokolade geschmolzen und die Marmelade (ohne Stückchen) in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze kurz erwärmt.

Die Oberseiten der Plätzchen werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder Tablett gelegt und dünn mit einer Puderzuckerschicht überzogen.

Jetzt geht’s ans Zusammensetzen, dazu werden entweder die Schokolade oder die Marmelade teelöffelweise auf einen Unterseitenkeks gesetzt und gleichmäßig verstrichen. Achte darauf, dass zum Rand hin etwas Platz bleibt. Ein Oberseitenkeks wird vorsichtig darauf gesetzt und die kleinen Kunstwerke dürfen trocknen.
gluten free Jam and Chocolate filled Cookies, a traditional German recipe for christmas
Das war es auch schon.
Sehr hübsch, sehr einfach in der Herstellugn und dabei sehr, sehr lecker – so mag ich Plätzchen!

Hast Du auch eine Weihnachtsmaus daheim?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 22. Dezember 2015

Adventsknusperkalender Türchen 22: Vanillekipferl

Nach dem neu erfundenen Rezept gestern geht es heute mit einem Klassiker weiter. Vanillekipferl liebe ich seit meiner Kindheit, die feinen, mürben Kekse mit der dezenten Vanillenote sind genau nach meinem Geschmack.
Umso mehr haben sie mir in den letzten Jahren gefehlt. Immer mal wieder habe ich versucht, die guten Stücke in einer glutenfreien Variante zu backen, aber so richtig zufrieden war ich nie.
Zu trocken, bröselig, sandig.
Hmpf.
gluten free Vanilla Biscuits, a traditional German recipe for christmas
Schon als ich die erste Idee für den Adventsknusperkalender hatte, war mir klar, dass ich es dieses Jahr schaffen musste. Ohne Vanillekipferl kein Knusperkalender und ich habe mich mal wieder in meiner kleinen Experimentierküche zu schaffen gemacht.
Du ahnst es schon, im x-ten Anlauf hat es endlich geklappt und ich bin sehr zufrieden mit meinen Kipferln.
Super mürbe sind sie und dadurch gerade am ersten Tag noch leicht zerbrechlich, hab also am besten eine große, leere Keksdose zuhause.
gluten free Vanilla Biscuits, a traditional German recipe for christmas
Die Kipferln schmecken am allerbesten frisch, daher kommt das Rezept auch erst so kurz vor Weihnachten. Also, am besten heute, zur Not auch noch am heiligen Abend backen, das klappt noch prima.
gluten free Vanilla Biscuits, a traditional German recipe for christmas
Vanillekipferl (glutenfrei oder auch nicht)

Du brauchst für 1 Blech

140g Butter
125g Reismehl
75g Maisstärke
2,5g Guarkernmehl (glutenhaltig einfach 200g Mehl, kein Bindemittel)
70g Mandeln, geschält und gerieben
60g Zucker
1 Ei
¼ TL Vanille, gemahlen

außerdem:
30g Puderzucker
20g Zucker
½ TL Vanille

Die Zutaten für den Teig werden mit kühlen Händen rasch zu einem glatten Teig verknetet. Der wird zu zwei Rollen geformt und dann eingeschlagen mindestens für 1 Stunde im Kühlschrank zur Seite gestellt.

Der gekühlte Teig wird zu Kipferln geformt, dafür die Rollen in gleich große Stücke teilen, diese zu kleinen Rollen formen und dann zu Kipferln gebogen auf ein Backblech setzen. Die Kekse gehen beim Backen kaum auf, entsprechend gering kann der Abstand auf dem Backblech sein.

Im auf 170°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen brauchen die Kipferl nun etwa 12 Minuten, bis sie gar, aber erst auf den Unterseite ganz leicht goldig sind. 

Während die Plätzchen backen, werden die beiden Zuckersorten und die Vanille in einem Suppenteller oder einen recht breiten Schüssel sorgfältig miteinander vermischt.

Die fertig gebackenen Kipferl werden aus dem Ofen genommen, dürfen etwa 5 Minuten noch auf dem Blech abkühlen und werden dann vorsichtig in der Zucker-Vanille-Mischung gewälzt. Sei dabei sehr behutsam, die Kekse sind noch ziemlich zerbrechlich.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und in einer Keksdose aufbewahren.

So einfach kann’s gehen!
gluten free Vanilla Biscuits, a traditional German recipe for christmas
Verwende zum Backen unbedingt Butter, Margarine würde den Geschmack der Kipferl ruinieren (vielleicht sag ich das auch nur, weil ich den Geschmack nicht mag) und verwende echte Vanille. Du kannst entweder eine Vanilleschote auskratzen und dann aufteilen oder aber wie ich im Reformhaus/Bioladen gemahlene Vanille kaufen. Die  ist nicht ganz günstig, Du kommst aber sehr lange damit aus und der Geschmack ist umwerfend.

So...ich glaub, ich back dann mal noch ein Blech...

Ohne welchen Klassiker fällt für Dich Weihnachten aus?

Liebst,
Sabine