Mittwoch, 10. Februar 2016

Wir kochen zusammen: Fondant au Chocolat

Heute ist der 10. und nach einer kleinen Pause im Januar geht es weiter mit Inas Aufruf zum gemeinsamen Kochen. Diesen Monat lautet das Thema „Chocoholics  an die Macht“ HIER.
Nach kurzem Nachdenken wusste ich ganz genau, was ich machen wollte. Das Schokoladigste nämlich, das ich je gegessen habe: Fondant au Chocolat.
Chocolate fudge with orange-nut-caramel, the glutenfree treat for chocoholics
Diese französische Köstlichkeit ist eine Art Schokokuchen, ohne Mehl, das stört ja auch nur, und sehr, sehr cremig. Ein bisschen wie eine große Praline.
Mehr Schokolade geht nicht!

Das Grundrezept für Fondant au Chocolat ist denkbar einfach: je 200g Schokolade, Butter, Zucker und Eier treffen auf maximal 1 EL Mehl.
Das Ganze habe ich ein bisschen verschlankt und tatsächlich noch etwas schokoladiger gemacht. Auf das Mehl habe ich komplett verzichtet, weil ich meinem Fondant eine schöne luftige Konsistenz geben wollte. Normalerweise schmeckt man dem Fondant nämlich seine Schwere durchaus an, ich wollte es ein bisschen fluffiger machen und das hat gut geklappt.
Chocolate fudge with orange-nut-caramel, the glutenfree treat for chocoholics
Meine kleine Schokobombe hat noch ein Topping aus verschiedenen, karamellisierten Nüssen bekommen, wobei der Karamell eine schöne Orangennote hat, was für ein bisschen Frische sorgt.

Bei den wenigen Zutaten, die verwendet werden, ist es sehr wichtig, dass eben diese Zutaten eine gute Qualität haben. Statt normaler Schokolade habe ich gute Kuvertüre verwendet (die im Gegensatz zu Schokolade nur Kakaobutter und keine anderen Fette enthalten darf), die ich in Wien erstanden habe.
Statt normalem Zucker habe ich mich für Kokosblütenzucker entschieden, der ist ein bisschen weniger süß, hat dafür aber einen schönen Geschmack nach Karamell.
Chocolate fudge with orange-nut-caramel, the glutenfree treat for chocoholics
Das Ganze ist wunderbar schnell gemacht und da das Fondant am besten schmeckt, nachdem es sich einen Tag gesetzt hat, lässt sich das Rezept wunderbar vorbereiten.
Und das machen wir jetzt:

Fondant au Chocolat (gluten-, da mehlfrei)

Für eine Tarteform oder eine Springform von 23cm Durchmesser

250g Schokolade, mind. 60% Kakaoanteil (bei mir: Kuvertüre)
100g Butter

3 Eier, Gr. M
75g (Kokosblüten)Zucker
Prise Salz

20g Pistazien
25g Haselnüsse, geschält
20g Zucker
1EL Wasser
Saft von ¼ Orange

Zunächst wird die Schokolade, in kleine Stücke gebrochen, mit der Butter geschmolzen. Ich mach das gerne 10-sekundenweise in der Mikrowelle bei geringer Wattzahl und rühr zwischendurch immer wieder um. Auf diese Weise brennt die Schokolade nicht an. Sobald die Zutaten geschmolzen und gut miteinander vermischt sind, wird die Schüssel zum Abkühlen zur Seite gestellt.

Die Eier werden nun mit dem Zucker mit dem Mixer sehr schaumig geschlagen, bis die Masse hell und dick wird. Je länger Du hier arbeitest, desto luftiger wird das Endergebnis. Es lohnt sich also, 3-5 Minuten zu investieren.

Wenn Du zufrieden bist, wird die abgekühlte Schoko-Butter-Mischung unter die Eimasse gemixt, anschließend kommt alles in eine mit Backpapier ausgelegte Tarteform.
Das geht am einfachsten, wenn Du das Backpapier leicht anfeuchtest und dann in die Form legst.

Im auf 140°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen braucht das Fondant dann etwa 20-25 Minuten, bis es fertig gebacken ist. Die Masse sollte eine ganz leichte Kruste an der Oberfläche gebildet haben, aber in der Mitte noch sehr feucht sein.

Aus dem Ofen nehmen und komplett durchkühlen lassen.
Chocolate fudge with orange-nut-caramel, the glutenfree treat for chocoholics
Zum Servieren kannst Du noch fix ein paar Karamellnüsse vorbereiten, dazu werden 1 EL Wasser und der Saft von ¼ Orange mit einem EL Zucker (20g) aufgekocht, dann kommen Pistazien und Haselnüsse dazu und die Mischung köchelt so lange ein, bis die Flüssigkeit verdampft und die dünne Karamellschicht um die Nüsse herum gebräunt ist.

Auf einem Backblech abkühlen lassen, dann auseinanderbrechen und auf dem Fondant verteilen.

Und das war es auch schon wieder.
Chocolate fudge with orange-nut-caramel, the glutenfree treat for chocoholics
Als üppiger Nachtisch nach einem leichten Menü oder aber als kleiner Glücklichmacher für bedürftge Chocoholics – Fondant au Chocolat ist immer eine gute Idee!

Wie schokoladig magst Du’s?

Liebst,
Sabine

Freitag, 5. Februar 2016

Freitagsfunde {139}

Helau und wenn es denn sein muss auch Alaaf :-)!
Mitten in den jecken rheinischen Tagen habe ich natürlich trotzdem die Freitagsfunde für Dich, in dieser Woche ohne lange Vorrede:
Lemon Bars finde ich grandios, dieses glutenfreie Rezept HIER sieht super aus! Ich werde die verwendete Mehlmischung wohl abwandeln und ahne, dass da am Ende doch wieder ein eigenes Rezept draus wird, aber für eine gute Portion Inspiration ist der Post bestens geeignet.

Wunderbar zitronig geht es weiter mit diesen Lemon Pudding Cakes HIER. Hach!

Dani hat ihre Küche mit einer ganzen Reihe Pflanzen hübsch gemacht HIER und seit ich ihren Post gesehen habe, höre ich das Gartencenter leise rufen...

Neni hat uns in den letzten Tagen mitgenommen nach Amsterdam HIER und ich stelle wieder einmal fest, dass ich viel zu lange nicht mehr dort war.

Bei diesen lustigen kleinen Comics über die irrationalen Ängste von Menschen HIER musste ich doch sehr schmunzeln. Das klingt gemeiner als es ist, einfach anklicken und verstehen.
Was mich zu der Frage bringt...Was ist Deine irrationale kleine Angst?

Das waren sie, die Freitagsfunde.

Dieses Wochenende freue ich mich auf liebsten Freunde und Wiedersehen, auf gutes Essen, gute Gespräche, wenig Schlaf, weil zu viel zu erzählen ist, auf Entdeckungen und eine neue Lieblingsstadt und auf das schöne Gefühl, mit den besten Menschen genau am richtigen Ort zu sein.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 3. Februar 2016

Eat your greens: Grünkohl-Spinat-Pesto

Heute habe ich eine schnelle kleine Idee für Dich, wie Du ruckzuck einen Berg Gemüse in etwas Leckeres verwandelst.
Gerade im Winter finde ich es eher schwierig, genug Gemüse zu essen, allzu viel hat einfach nicht Saison. Grünkohl aber und Spinat, die gibt es gerade. Frisch und grün und im Überfluss.
Das müsste sich doch kombinieren lassen?

Lässt es sich natürlich und da der Januar immer wieder viel zu warm war, wollte ich das Gemüse eher leicht daherkommen lassen.
Mit all diesen Überlegungen im Hinterkopf – was läge da näher, als ein Pesto?
Kale Spinach Pesto with Orange - eat your veggies!
Das erste Ergebnis wurde schon überraschend gut, das Rezept habe ich dann noch so lange nachbearbeitet, bis ich rundum zufrieden war.

Und so treffen in meinem Pesto würziger Grünkohl und erdiger Spinat auf fruchtige Orange. Das wird schön abgerundet durch sanft-cremige Pinienkerne und aromatischen Parmesan.
Schnell gemacht und im Kühlschrank gut 10 Tage haltbar ist dieses Pesto ein schöner Vorrat, wenn’s mal schnell gehen muss, Du einen Salat oder gebackenes Gemüse aufpeppen willst oder fix eine außergewöhnliche Sauce brauchst.
Kale Spinach Pesto with Orange - eat your veggies! 
Erst mal aber gehen wir in die Küche:

Grünkern-Spinat-Pesto

Du brauchst für ein Glas Pesto/3-4 Portionen

80g Grünkohl am Strunk
60g Spinat, frisch
30g Pinienkerne
35g Parmesan, am Stück
Saft von ½ Orange, frisch gepresst
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
evtl. etwas Wasser

In einem Zerkleinerer wird zunächst der gut gewaschene Grünkohl mit einem Esslöffel Olivenöl klein gehackt. Dann kommen die Pinienkerne und portionsweise der Spinat dazu, außerdem der Orangensaft. Wenn die Mischung zu trocken zum Verarbeiten sein sollte, kannst Du den zweiten Esslöffel Olivenöl und bei Bedarf einen Schluck Wasser zusätzlich verwenden.
Zum Schluss wird noch der grob vorzerkleinerte Parmesan zugefügt und dann alles mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Und das war es auch schon, Pesto ist ja nun wirklich schön einfach zuzubereiten.

Eine gute Abwechslung bieten im Pesto verarbeitete Kräuter, eine Hand voll Basilikum schmeckt toll und unterstreicht die pfeffrige Note des Kohls, wenn Du magst passen aber auch Petersilie oder Koriander.
Statt der Orange kannst Du auch Zitronensaft verwenden, mir persönlich gefällt die kleine fruchtige Abrundung aber sehr gut.

Mit Knoblauch lässt sich dieses Pesto natürlich auch würzen, ich wollte aber die beiden Gemüsesorten geschmacklich nicht überdecken und hab daher darauf verzichtet.
Kale Spinach Pesto with Orange - eat your veggies!
Das Pesto  lässt sich sehr vielseitig verwenden, mit etwas Wasser aufgekocht ergibt es eine gute Sauce, zum Würzen von Gemüsepfannen oder Ofenkartoffeln ist es geeignet, mit Joghurt vermischt ein toller Dip, als Salatdressing kannst Du es einsetzen, unter Hirse oder Quinoa gerührt eine würzige Basis für warme und kalte Salate – oder aber Du kannst es einfach ganz klassisch unter frisch gekochte Pasta heben.

Wo immer eingesetzt, das quietschgrüne Pesto ist rundum lecker und eine richtig gute Möglichkeit, eine große Menge Grünzeug einfach ins Essen zu bringen.

Wie machst Du das mit dem Gemüse im Winter?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 2. Februar 2016

Goodbye & Hello – Januar & Februar

Schon ist er vorbei, der erste Monat 2016!
Mein Januar war ziemlich trubelig, sehr arbeitsam und schon voller Reisen. Ich war in München und spontan einen Tag am Meer in Egmond aan Zee, hatte Sturm und Wind, Regen und Schnee, Frühlingswetter und Eis.

Einen Berg Bewerbungen habe ich geschrieben und die nächsten warten schon auf mich, ich bin gespannt, was das wann wird. Ein paar Weichen für den Blog hab ich gestellt, dazu (hoffentlich) bald mehr, neue Rezepte wurden entwickelt und erst zum Teil mit Dir geteilt, da kommt also noch etwas :-). 
Pläne für die nächsten Monate wurden geschmiedet und eingetütet, ich freue mich total, im April noch einmal in Schwetzingen bei der wunderbaren Andrea von zuckerimsalz zu sein und ein bisschen weiter an meinen Photos zu feilen und nur eine Woche später wird es zum Blogst Barcamp gehen. Viele tolle Bloggerinnen wiederzusehen, das wird so toll!

Hier auf dem Blog war es ein bisschen ruhiger als sonst, die ersten Tage des Jahres habe ich mir noch eine Blogpause gegönnt, danach ging es aber wieder munter los und zwar mit meiner Bucket List für 2016 HIER.
Lecker wurde der Monat auch, ganz klar, ohne gutes Essen wäre das Leben irgendwie deutlich weniger schön!
Es gab HIER herzhafte Gorgonzola-Bratäpfel, eine köstliche Kleinigkeit als Vorspeise oder aber mit einem dicken Salat als leichtes Hauptgericht, das trotzdem dem Wintergrau trotzt
 und für die Geschmackspolizei eine üppige kleine Kokostorte mit Frischkäseguss HIER.
Freitags sind wir durch’s WWW gestreift,
HIER und
HIER findest Du die Ergebnisse.
Katrin hat mit dem Jahresbeginn eine neue Kategorie in ihrem Blog eingeführt, das Sonntagsglück. HIER findest Du meinen ersten Beitrag, ich freue mich schon auf die nächsten. 
Ein schnelles DIY habe ich Dir im Januar auch gezeigt, HIER findest Du meine kleinen Krimskramsschälchen. Ich find ja, sie sind richtig hübsch geworden.
Am 12. habe ich Dich HIER, wie auch schon in den letzten Monaten, mit durch meinen Tag genommen, ich mag die Aktion immer noch sehr und bin immer wieder gespannt, all die Tageszusammenfassungen zu sehen.
Das war er, mein Monat.
Im Februar freue ich mich auf München und Wien, auf liebste Menschen um mich herum, auf gefeierte Geburtstage und neue Pläne, auf Zeit für mich und meine Lieben, ein paar Neuerungen und alles, was da auf mich wartet.

Was hält der Februar für Dich bereit?

Liebst,
Sabine

Freitag, 29. Januar 2016

Freitagsfunde {138}

Huch, da ist die Woche schon wieder rum! Das ging schnell, aber ich hab einen ganzen Berg Arbeit erledigt und das fühlt sich ziemlich gut an.
Bevor es jetzt endgültig ins Wochenende geht, habe ich sie natürlich noch für Dich, die Freitagsfunde. Jede Woche zeige ich Dir Einiges, was mir in den letzten Tagen im WWW vor die Füße gefallen ist, worüber ich mich gefreut oder aufgeregt habe, was mir gefallen hat, für spontanes das-muss-ich-auch-machen gesorgt hat oder, oder, oder. Du verstehst, was ich meine.
Leena habe ich letztes Jahr in Hamburg kennen gelernt. Eine Powerfrau, die HIER mit uns ihre ganz persönliche Strategie teilt, Herrin über ihre To-Dos zu bleiben. Ich mag solche Beiträge ja richtig gern.

Dunkelgraue Wände finde ich unglaublich toll! Seit letztem November habe ich selbst im Wohnzimmer eine solche Wand und freue mich jeden Tag daran. In dieser grandiosen Wohnung HIER wurde das Konzept herrlich konsequent verfolgt.

Vegetarische Bouillabasse? Die Idee find ich genial und das Rezept HIER liest sich sehr, sehr lecker. Das wird sicher bald nachgemacht!

Hyazinthen sind für mich wahre Frühlingsboten, auch wenn ich sie mir lieber nur aus der Ferne ansehe, weil meine Nase sie nicht ganz so toll findet... Daher ist diese Idee HIER für mich nur wunderschön anzusehen, aber nicht umzusetzen. Aber wie weiß – vielleicht magst Du’s mal probieren?

Wie jeden Monat findest Du HIER ein wunderhübsches Kalenderblatt, Desktophintergrund...für den kommenden Monat.

Das war es auch schon wieder.

Dieses Wochenende freue ich mich ganz einfach auf etwas Ruhe, auf gebändigte Haare, Reisepläne, auf Zeit mit dem Lieblingsmenschen und mit liebsten Menschen und auf langes Plantschen in der Badewanne.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Dienstag, 26. Januar 2016

Ich back’s mir...Üppige Kokostorte mit Frischkäseguss

Es ist wieder soweit, Ich back’s mir geht in eine neue Runde, Schneegestöber hat sich Clara in diesem Monat als Thema ausgedacht HIER.

Eigentlich wollte ich einen Baiserkuchen backen, aber dann, naja – dann wurde es in den letzten Tagen wieder so warm und mit rein kuchentechnisch eher sommerlich zumute. Schneegestöber also eher mit einem Frühlingshauch interpretiert, immerhin blühen hier in Düsseldorf schon die Narzissen und mein Heuschnupfen fühlt sich pudelwohl.
rich coconut-cake with cream cheese topping and white chocolate, gluten free
Also kein Baiser, sondern vielleicht eher etwas mit Kokos? Nicht zu dominant, aber schön frisch und saftig? Das nüsste doch gehen...
Von dem Gedanken bin ich ausgegangen und hatte auf einmal ein Bild vor Augen, eine hübsche kleine Torte mit üppigem Guss. Damit ging es dann in die Versuchsküche, denn meine Kuchen müssen ja glutenfrei sein.
rich coconut-cake with cream cheese topping and white chocolate, gluten free
Du ahnst es, ich war wieder einmal erfolgreich. Der Kuchen ist saftig und dabei schön locker, gefüllt mit einer dezent säuerlichen Creme auf Quarkbasis, damit das Ganze nicht tonnenschwer wird und gekrönt von einem himmlischen Guss. In dem verstecken sich Frischkäse und weiße Schokolade und auch, wenn der Guss fester wird, er bleibt dabei noch weich.
Hach!
Über alles habe ich noch eine gute Hand voll Kokoschips gegeben für einen kleinen Crunch und eine Extranote Kokos.
rich coconut-cake with cream cheese topping and white chocolate, gluten free
Da musst Du Dir übrigens keine Gedanken machen. Kokos kann ja sehr schnell sehr penetrant schmecken, das hab ich ganz gut umgangen. Im Kuchen selbst sorgen Kokosmehl und Kokosmus für eine schön dezente Kokosnote, der Guss ist ebenfalls mit etwas Kokosmus angereichert.

Jetzt backen wir aber, oder?

Kokostorte mit Frischkäseguss (glutenfrei oder auch nicht)

Du brauchst für eine Springform mit 18cm Durchmesser

Kuchen
100g (Birken)Zucker
110g Butter
20g Kokosmus
¼ TL Vanille
3 Eier
110g Reismehl
65g Stärke
35g Kokosmehl
10g Backpulver

Guss und Füllung
150g weiße Kuvertüre
125ml Sahne
30g Kokosmus
125g Magerquark
100g Frischkäse

evtl. Kokoschips

Zucker, Butter und Vanille werden schaumig geschlagen, dann kommen die Eier einzeln dazu.
Die Mehle werden mit dem Backpulver sorgfältig vermischt und dann portionsweise unter die Butter-Zucker-Mischung gemengt.

Gib den Teig eine gefettete kleine Springform (18cm) und dann backt Dein Kuchen im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen in 30-35 Minuten gar.
Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die Füllung und den Guss.
Dazu wird die Kuvertüre fein gehackt und zusammen mit dem Kokosmus in eine Schüssel gegeben.
Die Sahne wird aufgekocht und dann sofort über die Schokolade gegossen. Nun rührst Du die Mischung so lange um, bis sich Mus und Kuvertüre ganz aufgelöst haben, das dauert ein paar Minuten.

Lass die Mischung danach unter Rühren etwa 10 Minuten abkühlen.
Dann wird die Masse geteilt, 50g der Schoko-Sahne-Mischung wird mit dem Magerquark vermengt, in den Rest wird der Frischkäse eingerührt.

Die Frischkäsemischung sollte jetzt für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank gestellt werden, bis sie deutlich fester geworden, aber nur gießfähig ist.

Die Quarkmischung wird ebenfalls kurz zur Seite gestellt, bis der Kuchen ausgekühlt ist.

Der Kuchen wird dann etwa mittig geteilt (ich hatte etwas Schlagseite nach unten, das macht aber auch nichts), mit der Quarkmischung gefüllt und wieder zusammengesetzt. Dann kommt Deine kleine Torte auf eine Kuchenplatte und wird mit der Frischkäsemischung übergossen.
Ich hab das mit einer Suppenkelle gemacht, Du kannst die Masse aber auch einfach direkt aus der Schüssel auf den Kuchen laufen lassen.
Die Mischung sollte schon so fest sein, dass sie nicht sofort an den Seiten der Torte hinunterläuft, aber noch nicht so angezogen, dass sie nicht mehr langsam verläuft.

Wenn Du magst mit den Kokoschips bestreuen und dann noch einmal mindestens eine Stunde kalt stellen, damit der Guss fester werden kann.

Und dann am besten mit lieben Menschen zusammen genießen!
rich coconut-cake with cream cheese topping and white chocolate, gluten free
Der Kuchen hält sich einige Tage und ist, auch durch die Füllung, schön saftig. Gerade glutenfreie Kuchen werden gerne zu trocken, da musst Du Dir hier keine Gedanken drum machen.
Wenn Du kein Problem mit Gluten hast, kannst Du den Kuchen auch mit ganz normalem Mehl backen, dazu ersetzt Du Reis- und Kokosmehl sowie die Stärke einfach durch 200g Weizen- oder Dinkelmehl.

Kokosmus findest Du im Bioladen oder Reformhaus, nicht mit Kokosöl verwechseln. Das Mus ist deutlich weniger fettig als das Öl und schmeckt wunderbar fruchtig. Es eignet sich übrigens auch hervorragend als Brotaufstrich, ich wollte es nur erwähnt haben ;-)...
rich coconut-cake with cream cheese topping and white chocolate, gluten free
Das war es schon, mein frühlingsfrisches Schneegestöber, köstlich zu jeder Jahreszeit!
Danke, liebe Clara, für das wieder einmal richtig schöne Backthema, ich freu mich schon auf den Februar.

Wie winterlich ist Dir zumute?

Liebst,
Sabine

Freitag, 22. Januar 2016

Freitagsfunde {137}

Huch, da ist schon wieder Freitag! Eine volle und dann etwas kränkelnde Woche liegt hinter mir, ein Wochenende mit hoffentlich gefälligst weniger wackeligen Knien vor mir. Und dazwischen?
Na klar, die Freitagsfunde!
Zarte Hefeteigschichten, die butterig aufgeplustert aneinanderliegen? Seit ich das Rezept HIER für Cruffins entdeckt habe, begleitet mich latenter Futterneid und ich überlege, wie ich das wohl ohne Gluten hinbekommen könnte...

Schon lange bin ich Fan von Backsoda, damit lässt sich nämlich so  Einiges anstellen. HIER findest Du ein paar Anregungen.

Ioana hat eine tolle neue Blogidee auf den Weg gebracht, sie teilt schnelle DIY Ideen mit uns, die in maximal 30 Minuten gemacht sind. Diese Buchpresse HIER find ich schon mal grandios!

Trockene Winterlippen? HIER habe ich ein schönes Rezept für einen Cranberry-Lippenbalsam gefunden, der schnell gemacht ist und rosige Lippen hinterlässt.

Gestern habe wohl nicht nur ich ein paar Ideen mit lufttrocknender Modelliermasse geteilt, HIER habe ich heute  einen weiteren Verwendungszweck entdeckt und bin begeistert, wie schön die gezeigten Bilderhalter sind.

Berit nimmt uns HIER mit nach Texel und erzählt, wieso sie die Insel so sehr mag. Ihre wunderschönen Bilder sorgen bei mir für wieder einmal ganz akutes Meerweh! Danke für’s Teilen!

Und das war es auch schon wieder.

Dieses Wochenende freue ich mich auf weniger Medikamente und standsichere Beine, auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen, glückliche Küchenexperimente und (hoffentlich) schöne Photos, auf gemütliches Frühstücken, Verdi und leckeren Wein, auf meine Badewanne und darauf, dass es endlich wieder wärmer wird.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine