Freitag, 4. August 2017

Freitagsfunde {166}

Ob mit Arbeit oder Urlaub, ich hoffe, Du hattest eine schöne Woche!
Hier ist der angekündigte Besuchsmarathon gestartet, was sehr, sehr schön ist und so kommen hier für Dich ohne lange Vorrede frisch zum Wochenende die Freitagsfunde.
Ich hoffe, es ist etwas für Dich dabei!
Eine tolle Anleitung für eine Wanddeko im Lightbox-Stil habe ich HIER gefunden. Das Beste? Sie sieht schön aus und braucht keinen Strom.

HIER ist mir eine so, so hübsche Idee für Kinder vor die Füße gefallen – ein selbstgenähter Wal. Das Schnittmuster gibt’s gratis, jetzt müsste ich nur noch nähen können...hach ja.

Wusstest Du, dass es Blumenkohl auch in anderen Farben gibt als dem weit bekannten weiß? Lila kommt er beispielsweise auch daher, wie in diesem Rezept HIER für einen lila Blumenkohlsalat. Sieht köstlich aus und herrlich farbenfroh!

Einen spannenden Bericht über einen transgender US-Soldaten habe ich HIER gefunden und möchte einmal mehr und immer wieder den Kopf schütteln über den aktuellen Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte...

Hier in München war es in den letzten Tagen richtig heiß und dabei leider oft auch schwül. Das perfekte Essen für diese Tage habe ich HIER gefunden, Gazpacho mit roten Linsen. Das wird nachgemacht, der Lieblingsmensch wird’s lieben!

Und das waren sie auch schon wieder, meine Freitagsfund ein dieser Woche.

Am Wochenende freue ich mich auf viel Zeit mit liebsten Menschen, auf gutes Essen und noch bessere Gespräche, auf Vorfreude und durchgeführte Pläne, Vino und ein bisschen Dolce Vita.
Ich hoffe, Dein Wochenende hält Großartiges für Dich bereit!

Mach es Dir schön,
liebst,
Sabine

Donnerstag, 3. August 2017

Sommerlicher Johannisbeer-Biskuit

Meine fast schon obsessive Vorliebe für Johannisbeeren dürfte Dir, liest Du schon ein Weilchen hier mit, bekannt sein. Schon als kleines Kind im Garten meiner Oma auf die süß-säuerlichen Früchtchen geprägt, freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf die, zugegeben recht kurze, Johannisbeersaison. In diesem Jahr haben wir für unseren Balkon 2 Johannisbeer-Hochstämme besorgt, damit wir auch im Blumentopf gezogen unsere eigenen Beeren ernten können und das hat sich sehr gelohnt.
Sponge Cake with red currants, Greek yoghurt and tonka bean, the perfect treat for those warm summer days (and it's gluten free, too!)
Wie gut, dass es gerade noch die letzten Beeren gibt, denn heute mag ich ein köstliches kleines Kuchenrezept mit Dir teilen und es wäre ja zu schade, wenn Du ein ganzes Jahr warten müsstest, bis Du es nachbacken kannst.
Viele Johannisbeeren treffen da auf luftigen Biskuit, saftige Mandeln und eine sanfte Tonkabohnencreme.
Hach!
extra fluffy sponge cake with red currants - nobody will notice it's gluten free!
Wie üblich ist mein Rezept glutenfrei, in diesem Fall aber ganz selbstverständlich, weil der Biskuitboden mit Mandeln, statt Mehl gebunden wird. Ich verwende dafür gerne ungeschälte gemahlene Mandeln, die wesentlich nussiger schmecken als ihre geschälten Freunde. Mach das, wie Du’s am liebsten magst.
Sponge Cake with red currants, Greek yoghurt and tinka bean - the taste of summer in one cake
Der Kuchen bekommt beim Backen eine interessante Aufteilung, die Beeren sinken durch all die Biskuitfluffigkeit auf den Boden, so dass auf einer fruchtig-feuchten Schicht unten eine locker-luftige Mandelbiskuitwolke liegt. Herrlich!
Getoppt habe ich das Ganze noch mit cremigem Tonkabohnenjoghurt und einem kleinen Berg Johannisbeeren – davon kann so ein Kuchen schließlich niemalsnicht genug haben!
gluten free sponge cake with red currants and tonka bean, a refreshing dessert for summer
Wollen wir?

Johannisbeer-Biskuit (glutenfrei)

Du brauchst für eine Springform von 20cm Durchmesser

3 Eier, Gr. M
100g Zucker
200g gemahlene Mandeln, ungeschält
220g rote Johannisbeeren, gewaschen und gezupft
¼ - ½ Tonkabohne, frisch gerieben, je nach Größe (ich hatte ½ kleine Bohne)

100g griechischen Joghurt (meiner hatte 0,2% Fett)
15g Zucker
Tonkabohne

Johannisbeeren zum Garnieren und Servieren

Eier und Zucker werden mit dem Mixer etwa 5 Minuten lang zu einem dicken Schaum aufgeschlagen. Nimm Dir unbedingt so viel Zeit, je fester und fluffiger Dein Schaum ist, desto besser wird der Kuchen.
Anschließend werden die gemahlenen Mandeln, die geriebene Tonkabohne nach Geschmack und die Johannisbeeren sehr vorsichtig untergehoben.
Mach das mit einem Teigspatel und viel Gefühl, damit so wenig wie möglich der eingearbeiteten Luft aus Deinem Schaum verloren geht.

In einer mit Backpapier ausgelegten Springform braucht Dein Kuchen nun bei 185°C Ober-/Unterhitze 35 Minuten, bis er gar und goldig ist.

Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Für die Creme werden Joghurt und Zucker verrührt und das Ganze wird mit frisch geriebener Tonkabohne abgeschmeckt.

Auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen, mit einem fröhlichen Haufen Johannisbeeren garnieren – und genießen!
Red Currant-Sponge Cake with Tonka Bean, glutenfree and oh-so good!
Der Kuchen ist dank der Beeren herrlich erfrischend, was ich sehr mag. Durch die verwendete Tonkabohne hat alles eine schöne würzige Note, Du kannst aber selbstverständlich alternativ auch einfach Vanille verwenden.
Weil die Beeren selbst geerntet wurden, nehme ich mit dem Rezept an Franziskas Blogparade #ausmeinemgarten teil, auch wenn die Johannisbeeren ja eher #vonmeinembalkon sind ;-). Ich denke aber, das gilt auch.

Magst Du Johannisbeeren so wie ich?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 1. August 2017

Goodbye & Hello – Juli & August

Einige Monate war ich abstinent von diesem Format, meinem kleinen Rückblick auf den letzten und Ausblick auf den neuen Monat. Das hatte viele Gründe, ich habe es nicht immer geschafft, wirklich viel zu veröffentlichen, konnte wenig Pläne schmieden oder zum Monatsbeginn nicht so bloggen, wie ich wollte.
Tja.

Nun fehlt mir aber selbst mein Rückblick, der für mich immer eine Art Schleifchen ist, das um den vergangenen Monat geschnürt wird und ihn gut abschließt. Dazu kommt erschwerend, dass ich ja so eine Planungstante bin, die selbst dann Ideen hat und Pläne schmiedet, wenn das Leben eigentlich gerade sehr planungsfeindlich ist.

Also zurück auf Los und weiter geht es mit der Goodbye & Hello Reihe.

Mein Juli war abwechslungsreich, auf einige gar nicht gute Tage folgte eine kurze Reise ins Rheinland und ganz viel Tanten- und Familienzeit, die Rückkehr nach München und einmal mehr die Erkenntnis, dass das hier nicht so richtig ‚zuhause’ werden will und überraschend viel Sonne. Na gut, Strickpullitage gab es auch, aber der Sommer meint es ganz gut mit uns hier im Süden.
Pläne habe ich geschmiedet und schon Einiges in die Wege geleitet und bin sehr gespannt, wie sich entwickeln wird, was bisher nur in meinem Hinterkopf tobt.

Planung war auch für den Blog ein großes Thema, morgen geht hier bei uns eine lange Zeit los, in der sich liebster Besuch die Klinke in die Hand drückt. Wir freuen uns sehr darauf, der Blog wollte aber gut vorbereitet werden, damit ich mich nicht mit der Tastatur in eine dunkle Ecke verziehen muss, wenn ich eigentlich gerne anderes tun mag. Normalerweise ist der Blog immer für den Monat vorgeplant und die nächsten 1-2 Posts vorbereitet, den Inhalt von 3 Wochen vorzuproduzieren war dann aber nochmal eine andere Eskalationsstufe ;-).

Bevor das alles startet, mag ich aber noch einmal kurz zurück blinzeln auf den Juli...

Der startete auf dem Blog etwas stotternd, wie erwähnt waren die ersten Julitage nicht so meine.
Dann aber wurde es furios lecker, es gab eine sommerliche Zitronen-Crème-Brûlée HIER,
Lemony Crème brûlée, the taste of summer in an easy-peasy dessert
gratinierten Fenchel HIER, der sofort in meiner immer-wieder-nachkochen-Kategorie gelandet ist,
Gratinated fennel with tomatoes, thyme and garlic - the taste of summer
ein süß-scharfes Melonenchutney HIER, eine kleine Geschmacksexplosion und so einfach herzustellen
delicious Melon Chutney, a spicy way to celebrate summer
und schließlich, den Strickpullitagen geschuldet, noch herrlich fluffige glutenfreie Belgische Waffeln mit Schokolade und Nüssen HIER. Hach!
glutenfree Belgian Waffels with nuts and chocolate, the perfect treat for breakfast and long, sunny afternoons
Freitags sind wir durch das WWW gehüpft,
HIER und
HIER kannst Du’s nachlesen. 
Neben dem üblichen ‚bunten Strauß’ an Funden gab es auch noch ein Fernwehspecial, das mir richtig gut gefallen hat. Monothematische Freitungsfunde sind also eine Neuerung, die ich ab und an beibehalten mag.
Eine Taufkerze haben wir auch noch selbst gestaltet, kindgerecht und bunt und fröhlich. HIER geht’s lang zu Bildern und Anleitung.
Easy to make Baptism Candle for a little child
Am 12. habe ich Dich HIER mit durch meinen Tag genommen und Dir in 12 Bildern gezeigt, wie es hier gerade so ausschaut.
Das war er, mein Juli auf dem Blog.

Der August hält, wie schon erwähnt, sehr viel Besuch für uns bereit, liebste Menschen also, gute Gespräche, Lachen, gemeinsam verbrachte Zeit und wohl auch den einen oder anderen Abstecher in den Süden.
Daneben freue ich mich auf eine ganz besondere Einschulung und die Aufgabe, eine Schultüte zu gestalten, auf Sonne und den letzten richtigen Sommermonat, in dem ich auch noch Geburtstag habe, auf Fortschritte und Pläne, die zum Leben erwachen, auf das, was das Leben bereithält und weiter auf’s Gesundwerden, wenn auch im Schneckentempo. Aber hey, die kommen doch auch ans Ziel, oder ;-)?!

Was wartet auf Deinen August?

Liebst,
Sabine

Freitag, 28. Juli 2017

Freitagsfunde {165}

Huch, da ist die Woche schon wieder rum. Schnell ging es irgendwie und schön war’s, auch wenn der Münchner Dauerregen echt nicht hätte sein müssen. Sollte nicht Sommer sein? So rein kalendarisch?

Bevor es nun ins deutlich sonnigere Wochenende geht habe ich, wie Du es kennst, noch die Freitagsfunde für Dich zusammengestellt, meine persönliche kleine Sammlung an Lesenswertem der letzten Woche aus den Tiefen des WWW. 
Passend zum Regensommer hat Renaade ein Ferienbuch für Kinder gestaltet, mit dem sich sicherlich einige nasse Nachmittage verbasteln lassen. Ausdrucken und loslegen, den Link für den kostenfreien Download findest Du HIER.

Gleich zwei Fliegen Funde mit einer Klappe schlägt dieser Artikel von Sandra, die HIER darüber schreibt, was es braucht, eine Herzensidee umzusetzen und auch gleich noch eine vorstellt, die ich richtig toll finde: Das Yoga Quartett der Bremer Graphikerin Bine HIER, geeignet zum Spielen und Üben.
Lesenswert für alle Herzenswunschhaber und Yogamöger und vielleicht ja das perfekte Geschenk für die Freundin, den Yogapartner oder Dich selbst?

Ein wunderschönes Reiseset hat Ioana gebastelt und vielleicht suchst Du ja noch nach genau so etwas für Deine große Reise? HIER geht’s lang zur Anleitung.

Ob für die Reise, Mittagspause oder die nächste Grillparty, dieses (glutenfreie, juhu!) Rezept für herzhafte Maismuffins HIER liest sich zu gut, um es ungeteilt zu lassen. Das wird auf jeden Fall nachgebacken!

Curd finde ich super. Zitronen auch. Kein Wunder also, dass das Rezept für Lemon Curd von Katrin sofort zu einem kleinen Anfall von Futterneid geführt hat. Geht es Dir auch so, findest Du nicht nur das Rezept, sondern auch noch ein hübsches Freebie für Deine Etiketten HIER. Ich geh dann mal in die Küche...

Und das war es auch schon für diese Woche.

Dieses Wochenende freue ich mich auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen zu zweit, auf kalligraphierte Schönheiten und gelungene Küchenexperimente, auf herrlich normalen Alltag und Urlaubsplanung.
Was halten die nächsten Tage für Dich bereit?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 26. Juli 2017

Lütticher Schoko-Nuss-Waffeln

Eigentlich sollte hier heute ein Blogpost über einen köstlichen Johannisbeerkuchen veröffentlich werden. So lecker der Kuchen aber ist, so sommerlich ist er auch und meine liebste Jahreszeit macht gerade Pause. Hier in München regnet es munter und das bei aktuell 13°C.
Bäh, da musste Soulfood her, Johannisbeeren gibt es am Wochenende.
gluten free Belgian Waffels with nuts and chocolate, the perfect treat for rainy days
So habe ich spontan Waffeln gebacken, mein Rezept für Lütticher Waffeln wollte ich sowieso schon länger mal verbloggen. Und weil es draußen gar so garstig-grau ist, haben meine Waffeln noch eine Extraschokonote bekommen und sind von Nüssen geküsst worden.

Das Besondere an Lütticher Waffeln, auch als Belgische Waffeln bekannt, ist neben der Süße und quadratischen Form der Teig. Anders als die üblichen Waffeln auf Rührkuchenbasis werden die guten Stücke nämlich mit einem Hefeteig hergestellt und damit für mich ganz und gar perfekt. Ich mein, Hefegebäck, das warm gegessen werden muss? Kann es besser gehen?
glutenfree Belgian Waffels with nuts and chocolate, the perfect treat for breakfast and long, sunny afternoons
Wie üblich ist meine Version glutenfrei, wie üblich kannst Du die glutenfreie Mehlmischung einfach durch Weizenmehl ersetzen, wenn Du so gar kein Problem mit Gluten hast. Lecker werden die Waffeln so oder so, versprochen.
Der Teig ist erst einmal zuckerfrei und wird durch die Zugabe von Grümmelkandis (Hagelzucker geht auch, aber ich mag den Karamellgeschmack des Kandis) gesüßt. Das Besondere daran? Der Kandis schmilzt beim Ausbacken, so dass die Waffeln kleine knusprige Zuckerinseln haben. Hach!
Belgian Waffels with nuts and chocolate, a deicious gluten free treat for the whole family
Lütticher Waffeln mit Schoko und Nuss (glutenfrei)

Du brauchst für 5 quadratische Waffeln

175ml Milch, lauwarm
½ Päckchen Trockenhefe (das sind 3,5g)

200g glutenfreie Mehlmischung (ich hatte Schär Farine)
50g Mandelmehl
¼ TL Vanille, gemahlen
25g Kakaopulver, ungezuckert und schwach entölt
2 Eier, Gr. L
70g Butter
55g Nussöl (ich hatte eine Mischung aus geröstetem Haselnuss- und Walnussöl)
55g Grümmelkandis

Zunächst wird die Hefe in die lauwarme Milch gerührt und für einige Minuten zur Seite gestellt, bis Deine Milch-Hefe-Mischung anfängt, fröhlich zu blubbern.

In der Zeit kümmerst Du Dich um den Rest.
Die Mehlsorten werden mit Vanille und Kakao vermischt, achte dabei darauf, dass sich keine Klümpchen bilden.
Die Butter wird geschmolzen und mit dem Nussöl vermischt. Ich hatte nicht mehr genügend Öl aus gerösteten Haselnüssen und habe daher noch zusätzlich Walnussöl verwendet. Für welches Öl auch immer Du Dich entscheidest, es schmeckt sicher super.

Im nächsten Schritt werden die Hefemischung, Eier und die Butter-Öl-Mischung mit den trockenen Zutaten vermischt. Das kannst Du mit einem Schneebesen, oder auch dem Mixer erledigen.
So oder so zu guter Letzt wird noch der Grümmelkandis untergemischt und der Teig darf jetzt 30-45 Minuten ruhen, dann werden die Waffeln ausgebacken.

Und das war es auch schon!

Ich habe als Topping etwas griechischen Joghurt mit 0,2% Fett mit Ahornsirup und Vanille vermischt, dazu gab es schöne, aromatische Bergpfirsiche und die ersten Zwetschgen des Jahres, die ich kurz in einer Pfanne erwärmt habe. Als kleine Knusperüberraschung habe ich noch 25g Walnüsse mit 1 TL Zucker karamellisiert, klein gebrochen und über die Waffel gestreut.
Belgian Waffels with nuts and chocolate, a glutenfree treat for those rainy summer days
Durch den Kandis haben die Waffeln eine leicht karamellige Note und sie schmecken nicht zu süß. Solltest Du einen sehr süßen Zahl haben, kannst Du zusätzlich 1EL Zucker in den Teig mischen.

Solltest Du eine Nussallergie haben, kannst Du die Waffeln trotzdem backen. Ersetze dafür das Mandelmehl durch 50g glutenfreie Mehlmischung oder eben Weizenmehl. Statt des Nussöls kannst Du auch ein gutes, mildes Olivenöl hervorragend verwenden oder Du backst die Waffeln nur mit Butter. Und solltest Du keine Schokolade mögen – gibt es das? – dann lass einfach das Kakaopulver weg.
Dazu noch ein Satz: Ich verwende zum Backen grundsätzlich schwach entöltes Kakaopulver, dass Du in jedem Bioladen kaufen kannst. Es schmeckt viel intensiver als das üble stark entölte Pulver, entsprechend weniger benötigst Du für einen himmlisch-schokoladigen Geschmack. Kannst Du es nicht auftreiben, funktioniert das Rezept aber auch mit stark entöltem Kakaopulver, davon würde ich dann aber 35-40g verwenden.
glutenfree Belgian Waffels with nuts and chocolate
So oder so, für diese Sommerpause sind die Schoko-Nuss-Waffeln genau das Richtige! Wenn Du kein Waffeleisen für belgische Waffeln hast, kannst Du den Teig natürlich auch in einem normalen Herzchenwaffeleisen ausbacken.

Ich geh dann mal in die Küche...dieses Wetter schreit nach Waffeln!

Wie machst Du Dir Regentage süßer?

Liebst,
Sabine

Sonntag, 23. Juli 2017

Mein Sonntagsglück – fruchtig-scharfes Melonenchutney

Heute habe ich ein etwas ausgefallenes Rezept für Dich, das perfekt passt zu indischem Essen, zu gegrilltem Fleisch, Fisch, Gemüse oder Halloumi und das sich genau so hervorragend macht auf jedem Käsesandwich. Und wie wäre es mit einer überraschenden Abwechslung zum ewigen Feigensenf auf Deiner nächsten Käseplatte?
Du siehst schon, dieses Gericht ist ein echter Allrounder und der perfekte Begleiter für den Sommer!
a surprisingly different variation of an Indian classic: Melon Chutney (naturally glutenfree)
In meinem Melonenchutney trifft fruchtige Süße auf Chilischärfe, vereinen sich süß-saure Aromen zu einem kleinen Feuerwerk und machen jedes noch so einfache Gericht sofort grandios.
Abgerundet mit Granatapfel und viel frischem Ingwer ist das Chutney eine kleine indische Überraschung, die zu vielen Gelegenheiten funktioniert.

Wichtig ist, eine wirklich reife, aromatische Melone zu erwischen, dann kann Dein Chutney schon gar nicht mehr misslingen. Ich habe eine Cantaloupe-Melone verwendet, die sind mir eh die liebsten. Die Zubereitung ist denkbar einfach, Du solltest allerdings ein wenig Zeit einplanen, damit alles richtig schön einkochen kann.
delicious Melon Chutney, a spicy way to celebrate summer
Wollen wir?

Melonenchutney

Du brauchst für 2 kleine Gläser

150g Zwiebel
450g (Cantaloupe)Melone
1 mittelgroßer Apfel (150g)
1 TL braune Senfsaat
1 Chilischote (oder nach Geschmack)
1 TL Bockshornkleesamen, frisch gemörsert
20g Muscovadozucker, dunkel (alternativ Rohrohrzucker)
50ml Apfelessig
1 Knoblauchzehe (ich hatte frischen Knoblauch)
daumengroßes Stück Ingwer
½ Granatapfel
Salz
½ TL Ghee oder Butterschmalz

Die Zwiebel wird geputzt und gewürfelt, die Melone wird von den Kernen befreit, geschält und in etwa 1cm große Würfel geschnitten. Der Apfel wird vom Kerngehäuse befreit und ebenfalls gewürfelt, die Chilischote in feine Ringe geschnitten. Meine war nicht besonders scharf, so dass ich die Kerne nicht entfernt habe, hast Du eine scharfe Chili erwischt, ist Entkernen angesagt.
Der Ingwer wird geschält und fein gerieben, der Knoblauch in dünne Scheibchen geschnitten.

Eine Pfanne oder ein kleiner Topf wird bei mittlerer Hitze erhitzt, dann kommen Ghee und Zwiebeln dazu. Lass die Zwiebeln etwa 1-2 Minuten angehen, bevor Ingwer, Chili und Knoblauch dazukommen.
Wieder 1-2 Minuten später dürfen die Senfsaat und der Bockshornklee mit in die Pfanne und werden etwa 1 Minute lang zu neuem Leben erweckt. Fängt Deine Küche an, gut zu riechen, werden Apfel- und Melonenwürfel zugegeben. Salz, Zucker und Apfelessig zugeben und alles abgedeckt für etwa 20-30 Minuten köcheln lassen.

Ist die Fruchtmasse schön weich geworden, kommen die Granatapfelkerne dazu und dürfen noch einmal etwa 10 Minuten mit kochen. Bei Bedarf ein bisschen Wasser zufügen, meine Melone hatte allerdings genügend Saft.

Jetzt ist es an der Zeit, das Ganze zu vollenden. Ist Deine Masse schön eingekocht, brauchst Du diesen Schritt nicht, ich habe mein Chutney an dieser Stelle kurz mit dem Pürierstab traktiert, allerdings so, dass noch viele Stückchen zurückgeblieben sind.

Noch einmal abschmecken. Ist genügend Salz im Chutney? Was ist mit der Säure? Bei Bedarf noch ein wenig Essig zugeben und kurz aufkochen lassen, damit sie ganz sauren Spitzen verfliegen.

Bist Du zufrieden, wird die kochend heiße Masse in sterilisierte Gläschen abgefüllt und darf dann im Kühlschrank auf ihren großen Auftritt warten.

Zum Servieren in eine hübsche Schüssel füllen, evtl. mit frischen Granatapfelkernen bestreuen und genießen.
pomgranate and red onion skins
Die Anleitung liest sich länger, als die Zubereitung dauert, hast Du alles kleingeschnitten, geht’s blitzschnell und während das Chutney einkocht, kannst Du machen, was Du magst.
Looking for a surprisingly different chutney recipe? Try this melon chutney!
Da mich meine überraschende Variante eines indischen Klassikers ganz schön glücklich macht, wandert das Rezept in Katrins sonntägliche Glückssammlung. Schau unbedingt rein beim #sonntagsglück HIER, da finden sich immer wieder die tollsten Links und heute die Erkenntnis, das auch die glücksärmsten Wochen noch Schönes bereit halten.

Hab noch einen köstlichen Sonntag!

Liebst,
Sabine

Freitag, 21. Juli 2017

Freitagsfunde {164} – Fernwehspecial

Wie schon letzten Freitag angekündigt, gibt es in dieser Woche ein kleines Freitagsfunde-Spezial, die Sonderedition für Reiselust sozusagen. In den letzten Wochen bin ich immer wieder über die tollsten Reiseberichte gestolpert, die für schlimmes Fernweh sorgen und gleichzeitig die Reise-Bucket-List in die Länge wachsen lassen.

Heute mag ich einige dieser Posts mit Dir teilen für Reisevorfreude und ganz viel Inspiration.
Los geht es mit diesem Beitrag HIER von Stef, die mich und uns in den letzten 2 Wochen mitgenommen hat auf ihren Roadtrip durch den Westen der USA. Yosemite, Grand und Brice Canyon, Death Valley...hach, das mag ich auch mal machen!

Schon seit ein paar Wochen von ihrer Reise zurück ist Vanessa, die ganz alleine Bali bereist hat. Wie das so war und wieso sie jederzeit wieder alleine das Weite suchen würde, erzählt sie HIER.

Lauter gute Gründe für Sankt Peter-Ording als Ferienziel zählt Jenny HIER auf. Ein Post mit ganz viel frischem Nordseewind.

Alexa nimmt uns HIER mit nach Agra, die Stadt, in der nicht nur das Taj Mahal steht. Auf ihrem Blog findest Du daneben noch viele weitere Tipps für Reisen nach Indien und Nepal, wenn Dich diese Region interessiert, bist Du genau richtig.

Es darf ein bisschen näher sein? Wie wäre es mit einem Kurztrip an die Mosel? Dass der sich lohnt, erzählt uns Anna HIER und macht definitiv Lust (nicht nur) auf Wein.

Last but not least habe ich HIER siebeneinhalb Argumente für eine Reise durch Südengland gefunden, ein schöner und etwas anderer Reisebereicht, der sehr viel Lust auf die Insel macht. 

Und das war es auch schon für diese Woche, ich hoffe, es war etwas für Dich dabei.

An diesem Wochenende freue ich mich auf Urlaubsplanung mit dem Lieblingsmenschen, so langsam müssen wir nämlich auch mal in die Puschen kommen, auf Ausschlafen und Entspannung, gutes Essen, gute Gespräche und Zeit zu zweit.

Wohin geht bei Dir die Reise?

Liebst,
Sabine