Mittwoch, 18. Juni 2014

Unterwegs in...

...Südtirol


Liebes, über Pfingsten waren der Lieblingsmensch und ich in Südtirol. 
Ja, wieder einmal, denn auch schon im letzten Jahr haben wir die Pfingsttage in Bozen verbracht.
Es ist aber auch ZU schön dort!


Keine Angst, heute zeige ich Dir nicht noch einmal die Stadt, das kannst Du HIER und auch HIER tun, wenn Du magst.


Heute nehm ich Dich mit in die Berge, genauer gesagt auf das Hochplateau Salten, wohin der Lieblingsmensch vor 35°C im Schatten geflüchtet ist. Ich bin dann auch mitgekommen, versteht sich ;-).


Der Salten ist etwa 10km von Bozen entfernt bei dem Ort Jenesien und liegt auf einer Höhe von ca. 1400m. Da war es dann vorbei mit den sommerlichen 35°C, aber Wandern macht bei 28°C auch deutlich mehr Spaß.


Die ersten Meter, da mach ich Dir nichts vor, sind recht sportlich. 
Der Lieblingsmensch und ich sind eine knappe halbe Stunde stur steil bergauf gekeucht und ich hatte schon fast keine Lust mehr. 


Dann aber...dann Liebes stehst Du auf einmal auf dem Hochplateau. 
Und das ist einfach bezaubernd.
Kaum noch Höhenunterschiede, dafür ein dichtes Netz von Wanderwegen, von blühenden Wiesen und schattigen kleinen Wäldchen, von Kühen und Pferden und flechtenbewachsenen Zäunen und immer wieder grandiosen Ausblicken auf die Dolomiten.


Die Alpen von ihrer allerbesten Seite also!


Und Liebes, das war SO! SCHÖN!


Ich hab ja schon häufig genug erwähnt, dass ich nicht der größte Fan von Bergen und alpinem Panorama bin, aber...hach!
Die Alpen im Süden sind einfach wunderbar!


Und so gibt es heute einfach ein paar Ein- und Ausblicke, die zu schön waren, um sie nicht mit Dir zu teilen, bevor ich Dir in einem anderen Post von meinen tiefenentspannten glutenfreien Südtirolerlebnissen berichten werde.


Hat Dich die Alpenromantik gepackt?

Liebst,
Sabine

Aus dem Buchladen...

...Die grüne Küche

Na gut, das Buch heißt La Cucina Verde, was gleich noch besser klingt.


Gestern schon habe ich Dir HIER von einem neuen liebsten Kochbuch erzählt, das mir am Freitag in die Hände fiel.
Heute mag ich Dir das Buch nun vorstellen.

Randvoll mit vegetarischen Rezepten ist es, „Die schönsten italienischen Gemüserezepte“ werden versprochen – und das ist nicht zu viel.


Ein wenig war ich von mir selbst überrascht, denn in dem Buch findet sich nicht ein einziges Foto. Dafür aber jede Menge wunderschöne wie liebevolle Zeichnungen.
Schön!
Also, anders, aber sehr schön.


Mich hat ein bisschen gewundert, dass es mich so gar nicht stört, dass ich durch das Buch keine Idee bekomme, wie die zubereiteten Rezepte aussehen – tut es aber nicht. Vielleicht liegt das daran, dass die Rezepte in aller Regel ziemlich einfach sind und das im besten Sinne. Wenige Zutaten, schnelle Zubereitung und schon beim Lesen geeignet, Dir und mir das Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen.


Besonders schön ist die Aufteilung des Buches, denn die Rezepte sind nach Zutaten geordnet.
Nach einem Einführungsteil mit Grundzubereitungen wie Gnocchi oder Nudeln haben 18 verschiedene Gemüsesorten ihren großen Auftritt und kommen mit durchschnittlich je 6 verschiedenen Rezepten daher.
Da werden auf etwa 180 Seiten eine ganze Menge Rezepte untergebracht!


Die Ideen zu den einzelnen Gemüsesorten sind dabei nicht das, was Du und ich sowieso aus der italienischen Küche kennen – oder hast Du schon einmal Kartoffelcarpaccio mit Steinpilzen gegessen?
Nö?
Klingt, aber gut, oder?
Ja, das find ich auch!


Ich bin jedenfalls gespannt, zu was für Köstlichkeiten mich die grüne Küche noch inspirieren wird – Du wirst es zu lesen bekommen, wenn es richtig gut war!


Magst Du Kochbücher auch so gern wie ich?

Liebst,
Sabine

Montag, 16. Juni 2014

Gemüsekuchen – schnell inspiriert

Liebes, manchmal ist es so einfach.
Da bin ich am Freitag mit einer sehr lieben Freundin unterwegs, wir entdecken einen entzückenden Laden und da wartet es auch schon auf mich – ein neues liebstes Kochbuch. Ganz anders als ich es sonst mag, aber randvoll mit besten Ideen.


Bevor ich Dir das Buch in den nächsten Tagen vorstelle, zeige ich Dir heute ein wunderbares kleines Rezept, zu dem ich inspiriert war.
Natürlich hat das Ergebnis wieder herzlich wenig mit dem Rezept aus dem Buch zu tun, dass ich einfach nicht strikt nach Vorgaben kochen KANN (Danke, Mama ;-)!) hab ich schon oft erwähnt...
Egal, lecker ist es und ich liebe es, mich aus Büchern inspirieren zu lassen.


Das Rezept ist fix gemacht und lässt sich super vorbereiten, Du kannst (wie immer) in alle erdenklichen Richtungen abwandeln und die Idee ist super, falls sich einige Gemüsereste in Deinem Vorrat tummeln. 
Sonst aber natürlich auch :-)!

Der Lieblingsmensch jedenfalls war restlos begeistert und damit hat diese vegetarische Köstlichkeit auch den ‚Fleischesser-Test’ mit Bravour bestanden!


Wollen wir?

Italienischer Gemüsekuchen

Du brauchst für eine Springform mit 23cm Durchmessern

550g gemischtes Gemüse (ich hatte Zucchini, Paprika, Aubergine, Karotte und Erbsen)
1 mittelgroße Zwiebel
2-3 Frühlingszwiebeln

250g (Mager)Quark
4 Eier, Gr. L
65g Parmesan, frisch gerieben
1 Hand voll Kräuter (bei mir 1:1 Petersilie und Basilikum, dazu 2 große Blätter Minze)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Olivenöl
Paniermehl (glutenfrei, wenn nötig)

10g Pinienkerne

Zwiebel und Gemüse werden geputzt, die Zwiebel in feine Würfel geschnitten und das Gemüse (bis auf die Erbsen) grob geraspelt. Ich habe dazu meine zuverlässige Küchenmaschine bemüht, vielleicht hast Du auch einen Lieblingsmenschen, der hilft? Sonst ist das auch ein vorzügliches Oberarmtraining ;-)!

Die Zwiebeln werden in wenig Olivenöl glasig angebraten, dann kommt das Gemüse dazu. Salzen und Pfeffern und abgedeckt etwa 5 Minuten braten lassen.
Tritt dabei aus Deinem Gemüse nicht genug Flüssigkeit aus, so dass alles anbrennen würde, gib einen kleinen Schluck Wasser, Brühe oder Weißwein dazu. Die Mischung sollte aber eher trocken sein.

Parallel werden Quark, Eier und Parmesan gründlich miteinander vermischt, die Kräuter gewaschen und fein gehackt und untergemischt und dann wird alles abgeschmeckt.
Durch den Parmesan wirst Du kein Salz mehr benötigen, sei da also vorsichtig.

Wenn das Gemüse bissfest ist, darf es kurz abkühlen und wird dann unter die Quark-Ei-Masse gehoben.

Eine Springform (bei mir 23cm Durchmesser) wird mit wenig Olivenöl gefettet und mit etwa 1 EL Paniermehl bestäubt.

Verstreich die Masse gleichmäßig in der vorbereiteten Form, gib die Pinienkerne darüber und dann braucht Dein Gemüsekuchen im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen etwa 35 Minuten, bis er goldig und duftig und gar ist.

Ich habe dazu einen grünen Salat mit  Chicoree, Tomate und Nektarine gemacht, das hat großartig gepasst.


Frischer Salat, herzhafter Gemüsekuchen, der würzig und zugleich sanft ist...eine wunderbare Kombination!


Du kannst in den Kuchen so ziemlich jedes Gemüse werfen, das nicht allzu feucht ist, Spinat oder Mangold würden auch passen, Pilze, Fenchel, ach, nimm, was Du findest! Einzig Tomaten würde ich eher als Salat oder auch Sauce dazu servieren.

Auch mit den Kräutern kannst Du spielen, wenn Du den Käse weg lässt und indische Gewürze und frischen Koriander verwendest, dürfte das auch super werden. Thymian passt ebenso, Oregano, Rosmarin oder Schnittlauch, mehr Minze und vielleicht Kreuzkümmel würde das Ganze in eine orientalische Ecke bringen...Du siehst, wieder einmal ist nur das Ende Deiner Phantasie die Grenze!


Ich jedenfalls habe ein neues das-ist-im-Standartsortiment-Rezept gefunden und freue mich schon darauf, Dir das inspirierende Kochbuch in den nächsten Tagen zu zeigen.

Was hat Dich heute inspiriert?

Liebst,
Sabine