Freitag, 19. Juni 2015

Freitagsfunde {108}

Und ist schon wieder eine Woche rum, fleißig war sie und aufregend und sehr beschäftigt und schön.
Bevor es nun ins Wochenende geht habe ich sie natürlich noch für Dich, die Freitagsfunde. Wie jede Woche zeige ich Dir, woran ich im WWW hängen geblieben bin und natürlich freue ich mich, wenn auch etwas für Dich dabei ist.
Wollen wir?


Diese wunderhübschen Kettenanhänger HIER sind zwar nicht neu gepostet, aber von mir neu entdeckt worden – bist Du auch so ein Fan von allem Gestickten wie ich?

Von der Idee, Wasserfarbe mit Hilfe von Sprühflaschen zu ‚vermalen’ bin ich schwer begeistert und überlege schon halbwegs verzweifelt, was bei mir dringend einen neuen Anstrich braucht ;-)... HIER  siehst Du, wie’s geht.

Die eigene Handtasche in eine Phototasche verwandeln? Find ich genial! HIER wirst Du fündig.

Etwas DIY-lastig geht’s hier heute zu, aber diese Woche habe ich da auch echt viel gefunden! Diese entzückende Idee für Save the Dates HIER zum Beispiel, die sich nicht nur für eine Hochzeit, sondern auch für viele andere Feiern prima abwandeln lässt zum Beispiel.

Ein Risotto aus Sonnenblumenkernen? Echt?! Wie großartig ist diese Idee HIER denn bitte?!

Und das war es auch schon wieder.
Dieses Wochenende freue ich mich auf wildes Pläne-schmieden, auf nette Gesellschaft und gute Gespräche, leckeren Rotwein und wunderbares Essen, auf ein wenig Ruhe und die Badewanne!

Was hast Du diese Woche geschafft?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 16. Juni 2015

Kuchen zum Nachtisch

Letzte Woche habe ich Dir (und sehr viel mehr ja noch mir selbst) eine bunte Tapasplatte vor die Nase gestellt HIER, fein säuberlich aufgespießt und köstlich. Was da fehlte, das war der Nachtisch.
Zugegeben, nach den Spießchen hätte ich rein gar nichts mehr essen können, aber thematisch hätte dieser Kuchen exzellent gepasst, ist er doch von spanischen Rezepten inspiriert.


Mandeln, Orangen und Zimt sind die bestimmenden Geschmackskomponenten, schön südlich und sehr lecker. Lass Dich nicht davon täuschen, dass dieser Kuchen eigentlich nicht sonderlich spektakulär ausschaut, wieder einmal ist das hier ein Rezept der inneren Werte.


Der Vorteil des wenig Spektakulären ist, dass sich der kleine Kuchen wunderbar mit frischen Früchten dekorieren lässt, werf einfach auf den Kuchen, was immer Du magst und was nach Sommer schmeckt und Du hast einen wunderschönen Nachtisch. Oder einen Kuchen, der sich zudem (ohne die Früchte) im Kühlschrank ganz entspannt locker eine Woche lang hält.


Dass das Rezept wie üblich glutenfrei ist und ohne normalen Zucker auskommt, brauche ich schon gar nicht mehr erwähnen, oder?

So, jetzt wird aber gebacken!


Spanischer Mandelkuchen (ohne Gluten)

Für 1 Springform, 18cm Durchmesser

4 Eiweiß, Gr. L
Prise Salz
3 Eigelb, Gr. L
90g Reissüße, kristallin (alternativ: Zucker, Birkenzucker...was Du magst)
¼ TL Vanille, gemahlen
1 TL Zimt
Schale und Saft von 1 (Bio)Orange
150g Mandeln, ungeschält und gemahlen

Das Eiweiß wird mit einer Prise Salz steif geschlagen und zur Seite gestellt.

Das Eigelb, die Vanille und der Zucker werden zu einer dicken Creme aufgeschlagen, das dauert mit dem Mixer etwa 5 Minuten. Anschließend werden der Zimt, die Orangenschale, der Orangensaft und die gemahlenen Mandeln untergerührt und das Eiweiß wird vorsichtig mit einem Teigspatel untergehoben. Achte darauf, möglichst wenig vom Volumen des Eischnees zu verlieren.

Der Teig kommt dann in eine leicht gefettete Springform und braucht dann im auf 170°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten, bis er goldig ist und gar. Pass besonders gegen Ende der Garzeit gut auf, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird, das geht nämlich einmal ganz, ganz schnell (nicht, dass mir das passiert wäre, nö, alles graue Theorie ;-) ).

Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und komplett durchkühlen lassen.


Wunderbar saftig, aromatisch und mandelig schmeckt der Kuchen, eben nach Sommer und Urlaub, der perfekte Abschluss eines langen Abends voller Tapas.


Die Menge an Zimt und Orangenabrieb kannst Du variieren wie Du magst, ich selbst liebe Zimt und habe ein bisschen mehr genommen, als ich ursprünglich mal geplant hatte. Auch mit Zitronensaft und –abrieb kann ich mir das Ganze köstlich vorstellen, die Orangen allerdings bringen eine schön abgerundete Süße, die hervorragend zum erdigen Zimt passt. Das Ganze klingt zwar ein bisschen weihnachtlich, schmeckt aber eher nach einem Augustabend in Andalusien.


Also, gib dem unscheinbaren Kerl eine Chance, das könnte eine echte Sommerromanze werden!

Liebst,
Sabine

Samstag, 13. Juni 2015

Freitagsfunde {107} – Samstagsausgabe

Ach ja, die Freitagsfunde.
Nachdem ich letzte Woche das gute Wetter, tolle Gesellschaft und überhaupt und sowieso das sommerliche Hamburg genossen habe und die guten, alten Freitagsfunde einfach hintenüber fielen, kam mir gestern wieder das gute Wetter, tolle Gesellschaft und sowieso und überhaupt der Sommer dazwischen. Und die Tatsache, dass gestern der 12. war und ich Dich mit durch den Tag genommen habe.

So kommen die Freitagsfunde heute in einer exclusiven Samstagsedition daher und ich finde, das steht ihnen zur Abwechslung auch ganz gut.
Wollen wir?


Ich freue mich immer, wenn ich schöne, neue Blogs entdecke. Noch mehr freue ich mich, diese Blogs zu entdecken, weil der/die Blogger/in bei mir einen lieben Kommentar hinterlassen hat – und wenn ich dann noch auf dem Blog etwas finde, dass ich ganz unbedingt mit Dir teilen mag, dann bin ich so richtig zufrieden. Diese Woche war es wieder einmal soweit, Lea hat einen entzückenden Blog und hatte eine noch entzückendere Idee für die nächste Geburtstagsfeier, Hochzeit, Taufe oder einfach einen lustigen Grillabend HIER.

Schon als Kind habe ich Kakteen und Sukkulenten geliebt. Etwas...schräg, ich weiß. Ist aber so. Umso schöner ist es, dass nun auch viele andere Leutchen diese ganz besonderen Pflanzen mögen. HIER habe ich ein kostenloses wunderhübsches Printable gefunden, einfach ausdrucken, einrahmen, aufhängen, freuen.

Koffer packen kann meine liebste Freundin K. ganz hervorragend, sie schafft es, 4 Wochen zu verreisen und alles in einen HANDgepäckskoffer zu bekommen. Jedes Mal bin ich tief beeindruckt und habe mich gefreut, als ich diese kleine Packhilfe HIER für all die Unentschlossenen wie mich gefunden habe.

Wo wir beim Thema Hochzeit oder Feier waren – diese Idee für süße Mitternachtssnacks HIER musste ich Dir unbedingt noch zeigen! Sehr einfach, unendlich wandelbar und sehr viel kreativer als das unvermeidliche (und leckere!) Mitternachtssüppchen.

Einen wunderbaren Artikel zum Thema Umgang mit dem eigenen Körpergewicht habe ich HIER gefunden – und Guatemala auf meine Reiseliste gesetzt ;-).

Und das war es auch schon wieder. Wie immer freue ich mich, wenn etwas für Dich dabei ist.

Dieses Wochenende freue ich mich auf und auch schon über (denn es ist ja Samstag) schöne Begegnungen, langes Schlafen, auf glückliche Flohmarktfunde und kleine Ausflüge, auf viele schöne Momente, gutes Essen und viel Lachen.

Was steht Dir gerade gut?

Liebst,
Sabine

12von12 im Juni – die Siebte

Fast wäre es mir wieder einmal durchgegangen, aber eben nur fast. Heute ist der 12. und das heißt, ich nehme Dich gemeinsam mit Caro von Draußen nur Kännchen HIER mit durch meinen Tag.

Los ging der etwas später als gewohnt, da ich heute frei hatte, dafür aber ganz ‚klassisch’ mit einer schönen Müslischale und ganz viel frisch geschnippeltem Obst.


Danach habe ich mich an einer lustigen Backmischung für glutenfreies Brot probiert, die ich neulich entdeckt habe und hatte


nur einen Milchkaffee, einen Berg Wäsche gewaschen und aufgehängt (kein Bild, da wenig zeigbar)


und eine längere Arbeitseinheit (jaja, ich hab zwar frei, aber das Postfach quillt ja trotzdem über...) später


auch tatsächlich Brot. Und das schmeckt, ich bin begeistert!


Danach ging es, dank sommerlicher Temperaturen luftig gekleidet


zum Blumenstand


und zum Spargel- und Obsteinkauf.


Schnell habe ich noch ein paar Bilder für einen nächsten Blogpost vorbereitet und


Dann kam der Lieblingsmensch von einem Termin zurück und wir haben den Nachmittag bei meiner Mutter im Garten verbracht mit lauwarmem Pfefferminztee (und dem Kuchen)


und den Füßen im Wasser.


Zum Abendessen ging es dann noch spontan zum Inder, weshalb mein Tageseinblick reichlich spät kommt und die Freitagsfunde morgen nachgeliefert werden.


Jetzt wartet nämlich mein Bett auf mich!

Was hast Du heute erlebt?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 10. Juni 2015

Wir kochen zusammen – Tapas-Spieße

Eigentlich bin ich ja keine Spießerin. 
Schon gar keine Auf-Spießerin.
Spieße kommen in meiner Küche einfach nicht vor und entsprechend hat mich Inas diesmonatiges Thema gefordert: ‚Aufgespießt! Leckeres auf dem Schaschlikspießchen’ HIER.

Ach je!

Da stand ich nun vor der Aufgabe und erst einmal fiel mir ganz genau gar nichts ein. Und dann, auf einmal, hatte ich ungefähr 1 Millionen Ideen. Wo auch immer die herkamen, ich hätte den Post heute ganz entspannt diverse Male schreiben können.


Entschieden habe ich mich schließlich für einen spanischen Abend in Form von vielen verschiedenen Tapas-Spießchen.
Wenn ich esse, stelle ich mir nur allzu gerne für mich perfekte Bissen zusammen, ein bisschen cremig, ein bisschen bissfest, ein bisschen süß, ein bisschen salzig, ein bisschen bitter, Hauptsache abwechslungsreich!

Das war der Grundgedanke und dazu fielen mir spontan Tapas ein.

Tapas sind großartig, auch als glutenfreie Vegetarierin finde ich immer entspannt genug zum Sattwerden und die kleinen Gerichte lassen sich unendlich variieren, abwandeln, aus- und umbauen. Genau richtig für mich also!


In verschiedenen Kombinationen aufgespießt ergeben sich köstlichste kleine Happen, gerade richtig, um mit einem Haps gegessen zu werden und sehr, sehr glücklich zu machen.

Zum Anfang werde ich Dir ein paar wenige Grundrezepte geben und dann spießen wir auf.
Wollen wir?


Tapas- Spieße (vegetarisch und glutenfrei)

Gefüllte Mini-Paprika

Du brauchst für etwa 10 Stück

10 Minipaprika
75g Quark (bei mir Magerstufe)
50g Frischkäse (bei mir 17% Fett)
25g Feta
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Etwa ½ - 1 TL  Zitronensaft, frisch gepresst
1 Hand voll Petersilienblätter

Für die Füllung werden Quark und Frischkäse glatt gerührt, anschließend wird der Feta mit einer Gabel grob untergemischt. Dabei können ruhig kleine, feste Fetakrümelchen übrig bleiben, das schmeckt toll.
Anschließend mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Paprika würzen, die Petersilie fein hacken und ebenfalls untermischen.

Die kleinen Paprika waschen, trocknen und den ‚Deckel’ abschneiden. Wenn nötig, noch die Innenhäutchen entfernen, bei mir war das nur bei wenigen Paprika nötig. Anschließend füllen und bis zum Essen kühl stellen.

Tortilla

Du brauchst pro Person

etwa 100g Kartoffeln, festkochend
1 Ei, Gr. M
Salz
Pfeffer

Die Kartoffeln (so viele wie Du eben brauchst) waschen und mit der Schale gar kochen. Es eignen sich auch Pellkartoffeln vom Vortag ganz prima.
Abgießen und ausdämpfen lassen.

Die abgekühlten Kartoffeln werden in 3-5mm dicke Scheiben geschnitten und in eine feuerfeste Form geschichtet.
Ei mit den Gewürzen verquirlen, über die Kartoffeln gießen und dann alles im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten backen, bis die Tortilla schön goldig und das Ei komplett gestockt ist.
Auskühlen lassen, aus der Form stürzen und in portionsgerechte Stücke schneiden.

Wenn Du magst, kannst Du auch verschiedene Gemüse- oder Kräutersorten mit in der Tortilla verbacken, ich habe mich heute für die sehr einfache Variante entschieden.

Leichte Aioli

1 Eigelb,Gr. L
100ml gutes Olivenöl
½ Packung Frischkäse (bei mir 17% fett)
1-2 Knoblauchzehen (oder mehr, ganz nach Geschmack)
1-2 TL Zitronensaft, frisch gepresst
Salz

Du siehst schon, Tapas sind die Rezepte der kurzen Zutatenlisten ;-).

Und wieder geht alles sehr einfach, das Eigelb wird mit dem Olivenöl vermixt, ich mache das am liebsten mit dem Zauberstab und lasse das Öl langsam einlaufen.
Die Masse sollte dabei schon andicken. Dann werden Knoblauch und Frischkäse untergemixt, alles noch mit Zitronensaft und Salz abgeschmeckt und das war es auch schon.


Jetzt geht das Tapas-Spießchen-Stecken los.

Ich hatte mir noch folgende Zutaten zurechtgelegt, bzw. vorbereitet, sieh die Liste eher als Anregung als als unbedingt zu befolgende Vorlage:

frische Himbeeren
Honigmelone, in Stücke geschnitten
einige Würfel Halloumi, kurz von allen Seiten angebraten
Piementos de Padrón (kleine grüne Paprikaschoten), kurz in Olivenöl angebraten
weißer Spargel in ca. 1 cm dicke Stücke geschnitten, kurz in Olivenöl gebraten mit einem Schluck Ahornsirup karamellisiert (bissfest lassen!)
Manchego
einige dicke Frühlingszwiebeln, nur die weißen Enden, kurz in Balsamico-Wasser-Mischung eingekocht
einige Blättter Minze
Datteln, entkernt und mit je einem kleinen Stück Manchego gefüllt
einige Scheiben Zucchini, kurz in wenig Olivenöl angebraten
aromatische, kleine Tomaten (bei mir: Coeur de Pigeon)
eingelegte Kapern (die großen)

Aus diesen Zutaten habe ich dann folgende Spießchen gebastelt:

Halloumi-Melone-Himbeer-Spießchen mit frischer Minze


Manchego-Dattel-Piementos-Spieß mit Balsamico-Zwiebelchen


Frischkäse-Paprika-Spargel- Spieß mit Himbeere


Tortilla-Zucchinistreifen-Spargel-Spieß mit Tomate


Manchego-Tortilla-Melonen-Spießchen mit Aioli


Du kannst die Tapas kombinieren wie immer Du magst und hinzufügen was Dir einfällt. Weglassen natürlich auch, mach einfach Deine perfekten Happen daraus!

Danke, liebe Ina, für den kleinen Tritt in eine für mich eher ungewohnte Küchenrichtung!

Wie spießig bist Du?

Liebst,
Sabine

Montag, 8. Juni 2015

Ich back’s mir...Flammkuchen mit Fenchel und Melone

Da bin ich wieder.
Die letzten Freitagsfunde sind schmählich ausgefallen, allerdings nicht ins Wasser, sondern in die Sonne. Das Wochenende haben der Lieblingsmensch und ich in einer liebsten Stadt verbracht, nämlich in Hamburg.
Und während wir am Freitag noch den Sommer in der Stadt genossen haben, war ich dann am Samstag in der Paartherapie.
Nein, keine Sorge, beim Lieblingsmenschen und mir ist alles super, aber meine Kamera und ich, wir brauchten Hilfe, denn unsere Kommunikation war doch arg auf den Automatik-Modus beschränkt... Aber davon erzähl ich Dir ein anderes Mal.


Heute mag ich Dir nur kurz und ziemlich stolz sagen, dass zum allerersten Mal alle Bilder, die Du siehst, im manuellen Modus fotografiert wurden. Jawoll, fotografiert und nicht geknipst.
Juhu!

So, jetzt aber zum Thema.
Das lautet Flammkuchenliebe und hat mich doch ein bisschen ins Schwitzen gebracht.
Seitdem ich glutenfrei essen muss, habe ich mich zwar ein paar Mal an Flammkuchen versucht, musste aber immer wieder einsehen, dass die guten Teile ohne Gluten echt schwer herzustellen sind.
Entweder schmeckte der Teig keksig, er war bröselig, nicht knusprig...ich hatte alles, nur keine guten Flammkuchen. Und dann habe ich das Thema einfach ruhen lassen.
Und Flammkuchen wurden nur noch eine leckere Erinnerung.

Na, so dramatisch wie’s klingt war es nun auch nicht, aber flammkuchenfrei lebt sich’s eben auch nicht perfekt.


Das ist nun vorbei, denn natürlich hat sich die Idee von ‚Das MUSS doch gehen!’ hartnäckig in meinem Hinterkopf festgesetzt. Claras Backthema war dann nur noch der willkommene Anlass, mich wieder einmal in die Versuchsküche zu stellen und auch, wenn sich der Teig erst einmal komisch und nicht ganz einfach verarbeiten lässt – das Ergebnis ist perfekt!
Dünne, knusprige Flammkuchen, die aber eben nicht trocken sind oder an Dauergebäck erinnern.
Hach!


Belegt habe ich die Teigfladen mit einer erst einmal wild klingenden Mischung, die  aber erstaunlich gut schmeckt!
Probier’s aus oder aber werf auf Deine Flammkuchen, was immer Du magst.

Jetzt backen wir aber erst einmal, oder?


Glutenfreie Flammkuchen mit Melone, Fenchel und Feta

Du brauchst für 2 große Flammkuchen (oder 4 kleine)

Teig
150ml Wasser
3g Trockenhefe
etwa ½ TL Reissirup (oder eine andere Süße)

80g Reismehl
50g Amaranthmehl
50g Kartoffelstärke (alternativ: Mais-, oder Tapiokastärke)
25g Buchweizenmehl
1,5g Xanthan
½ TL Salz
2 TL Olivenöl

Belag
2-3 EL Joghurt (Saure Sahne, Schmand o.ä.)
½ Fenchelknolle
½ kleine Galiamelone
30g Feta (bei mir 9% Fett)
Salz (bei mir Kräutersalz)
Pfeffer
Kerne von knapp ½ Granatapfel


außerdem:
einige Stängel Schnittlauch

Die Hefe wird zusammen mit dem Sirup im lauwarmen Wasser aufgelöst und für einige Minuten zur Seite gestellt, bis die Mischung kleine Blasen wirft.

In der Zeit werden die trockenen Zutaten sorgfältig miteinander vermischt, achte darauf, dass sich keine Klümpchen bilden.
Die Hefe-Wasser-Mischung und das Öl kommen dazu und mit allen wird zu einem feuchten Teig verrührt. Ich habe das mit den Knethaken des Mixers gemacht, mit einem Holzlöffel sollte das auch funktionieren.

Deck die Mischung ab und lass sie etwa 30-45 Minuten lang gehen. Der Teig sollte nicht stark aufgehen, aber lockerer werden.

Während der Teig geht, kannst Du den Belag vorbereiten.

Der Fenchel wird halbiert und von der Mitte her werden möglichst dünne Scheiben heruntergeschnitten. Ich habe für die Flammkuchen knapp 5 dieser Scheiben benötigt.
Der Granatapfel wird halbiert und vorsichtig entkernt, die Melone wird ebenfalls halbiert, entkernt und dann schneidest Du wieder möglichst dünne Scheiben herunter. Die Schale wird noch entfernt und das war es auch schon mit den Schnippelarbeiten.

Auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilst Du den Teig, ich habe 4 kleinere Flammkuchen gebacken und dafür möglichst weit voneinander entfernt je einen gut gehäuften Esslöffel des Teiges gesetzt, das ging von der Menge her genau auf.

Dann wird der Teig mit sehr feuchten Händen flach gedrückt und anschließend habe ich ihn mit einem angefeuchteten Löffelrücken zu flachen Küchlein ausgestrichen.
Der Teig ist sehr (!) klebrig und feucht und lässt sich auf gar keinen Fall ausrollen. Das muss genau so sein, gewolltes Kleben also.

Nun wird je ein guter halber Esslöffel Joghurt auf den Flammkuchen verteilt, das Ganze kräftig gesalzen und gepfeffert und anschließend mit Fenchel und Melone belegt. Der Feta wird gleichmäßig darüber gekrümelt und dann brauchen Deine Flammkuchen im auf 225°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten, bis sie gar und goldig sind.

Aus dem Ofen nehmen, mit den Granatapfelkernen bestreuen, wenn Du magst noch mit Schnittlauch garnieren, der auch geschmacklich super zum Rest passt – und fertig sind sie, meine wunderbar sommerlichen, glutenfreien Flammkuchen.


Die Mischung aus Fenchel und Melone funktioniert prima zusammen, der Feta bringt eine schöne salzige Note mit hinein und die Granatapfelkerne sorgen für eine himmlisch frische Süße.


Also, bei mir wird es jetzt wieder öfter Flammkuchen geben!


Und bei Dir?

Liebst,
Sabine