Freitag, 11. August 2017

Freitagsfunde {167}

Und schon ist die Woche wieder um. Von Sommersonnentagen bis zu tristem Herbstsprühregen war alles dabei, ich halte tapfer mit guter Laune dagegen. Ich hoffe, Du auch?

Bevor es ins Wochenende geht habe ich heute noch meine allwöchentliche Sammlung an Funden aus dem WWW für Dich, zu gut, um sie ungeteilt zu lassen und daher hier nur allzu gern gezeigt.
Wollen wir? 
Ein Künstler beschwert sich bei Twitter über rassistische und/oder antisemitische Tweets und herzlich wenig passiert – also werden diese Tweets kurzerhand vor der Twitterzentrale in Hamburg auf den  Boden gesprüht. Eine Aktion, die mir zu denken gegeben hat und das nicht nur, weil ich HIER davon in der NYT gelesen und die Berichterstattung in der deutschen Presse wohl verpasst habe...

Für spontane Pfützen im Mund hat dieses Rezept HIER bei mir gesorgt. Salat aus Wassermelone und Halloumi, dazu ein nahezu magisches Dressing...hach, das wird ausprobiert!

Herrlich fand ich diesen Blogpost HIER, der 10 Dinge auflistet, die Dir und mir den Tag versauen können (nun...nicht alle) und wie Du ganz nonchalant damit umgehst. 

Eine ganz großartige Seite habe ich HIER aufgetan und wenn Du altmodische Schnitte und Vintage-Kleidung so magst wie ich, wirst Du diesen Fund LIEBEN. Ich tu’s. Und überlege, nun doch endlich Nähen zu lernen...

Als Urlaubsvertretung für den Tastesheriff teilt der Crafty Neighbours Club HIER eine großartige Idee für selbst geerntete Sommertees. Perfekt auch als kleine Urlaubsbeschäftigung für Kinder und die Teeideen klingen richtig lecker.

Und das war es auch schon wieder!

Dieses Wochenende freue ich mich auf einen Ausflug in eine glutenfreie Bäckerei/Konditorei (ja, das gibt es!), auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen und über liebsten Besuch, ich hoffe auf Regenpausen und vielleicht ja auch ein bisschen Sonnenschein, schmiede Geburtstagspläne und bin gespannt, was mir an Ungeplantem über den Weg läuft.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 10. August 2017

Wir kochen zusammen: Kohlrabi-Petersilien-Pesto

Heute wird es lecker, denn wie gewöhnlich koche ich am 10. mit Ina HIER etwas Gutes. In diesem Monat lautete die Vorgabe 'Easy Pesto' und mir hätte schwerlich eine größere Freude gemacht werden können.

Kurz zusammengefasst:

Ich.
Liebe.
Pesto.
!
Kohlrabi-Parsley-Pesto, a delicious twist to a classic recipe
Alle Arten von Pesto, wie Du, wenn Du schon ein Weilchen hier mitliest, unschwer erkennen konntest. Ob Grünkohl-Spinat-Pesto, eine Variante aus Brokkoli, rotes Pesto zu Spargel, Möhren-Petersilien-Pesto als Füllung für Gebäck oder kräuteriges zum Kartoffelsalat, um nur ein paar wenige zu nennen, hier auf dem Blog habe ich schon einige Varianten mit Dir geteilt. Pesto ist aber auch zu lecker, vielseitig und schnell gemacht, um es links liegen zu lassen! 
Kohlrabi-Parsley-Pesto with new potatoes - a green dream!
Heute habe ich ein Rezept für Dich, das mir schon seit einer kleinen Weile im Hinterkopf herumspukte, genauer gesagt, seit die Kohlrabi auf unserem Balkon so herrlich groß wurden und wunderbar knackige Blätter bekamen.
Kohlrabiblätter zu essen ist seit meiner Kindheit normal, meine Oma hat sie fein geschnitten und unter das fertig gekochte Gemüse gehoben. Ich wollte es roh probieren und hab den zarten Blättern noch eine ordentliche Portion Petersilie untergejubelt. Wenn schon grün, dann richtig!
Kohlrabi-Parsley-Pesto, naturally gluten-free and oh-so good!
Heraus kam ein wirklich schönes, würziges Pesto, mit frischem grünem Geschmack und genug Wumms, um richtig Spaß zu machen.
Der Lieblingsmensch und ich haben das Pesto zu neuen Kartoffeln kombiniert, dazu ein paar blanchierte Erbsen und kurz angebratene Frühlingszwiebeln, fertig war der grüne Traum.

Kohlrabi-Petersilien-Pesto

Du brauchst für 1 großes Glas / 4-5 Portionen

5 mittelgroße, frische Kohlrabiblätter (bio!)
½ Bund Petersilie (mein Bund war ziemlich dick, also eher ¾ normales Bund)
20g Pinienkerne
25g Parmesan, am Stück
1 EL gutes Olivenöl
Salz
½ TL Zitronensaft, frisch gepresst
u.U. etwas Wasser

Die Zubereitung ist wie üblich beim Pesto kinderleicht.

Kohlrabiblätter und Petersilie werden gewaschen und mit dem Strunk im Zerkleinerer / Blender grob gehackt. Die restlichen Zutaten bis auf das Salz kommen dazu und werden in eine cremige Masse verwandelt. Sollte das Ganze zu trocken werden, kannst Du mehr Olivenöl oder aber einfach etwas Wasser zugeben.
Mit wenig Salz und bei Bedarf mehr Zitronensaft abschmecken und das war es auch schon. 
Kohlrabi-Parsley-Pesto, a great way to eat your greens
Im Kühlschrank hält sich das Pesto gut 1 Woche, aber so alt wird es wohl eher nicht.
Durch die pfeffrig-erdigen Noten passt es neben Kartoffeln auch hervorragend zu Hirse oder Quinoa, es macht sich super auf Deinem Sandwich oder aber ganz klassisch unter frisch gekochter Pasta.
Mit etwas Joghurt verrührt wird aus dem Pesto im Handumdrehen eine spannende grüne Sauce, die z.B. ganz toll zu Fisch schmeckt und auch als Füllung für Ofenkartoffeln, Zucchini etc. kannst Du das Pesto einsetzen. 
New potatoes with Kohlrabi-Parsley-Pesto, peas and spring onions
Wenn Du Dein Pesto lieber vegan magst, kannst Du den Parmesan weglassen und einfach mehr Pinienkerne oder zusätzlich Cashewkerne mit untermixen, ich würde in dem Fall etwas mehr Olivenöl verwenden und das Ganze auch stärker salzen.

Jetzt bin ich gespannt, welche Pestovarianten sich heute noch bei Ina finden!

Was ist Dein liebstes Pesto? Magst Du’s klassisch oder kreativ?

Liebst,
Sabine

Freitag, 4. August 2017

Freitagsfunde {166}

Ob mit Arbeit oder Urlaub, ich hoffe, Du hattest eine schöne Woche!
Hier ist der angekündigte Besuchsmarathon gestartet, was sehr, sehr schön ist und so kommen hier für Dich ohne lange Vorrede frisch zum Wochenende die Freitagsfunde.
Ich hoffe, es ist etwas für Dich dabei!
Eine tolle Anleitung für eine Wanddeko im Lightbox-Stil habe ich HIER gefunden. Das Beste? Sie sieht schön aus und braucht keinen Strom.

HIER ist mir eine so, so hübsche Idee für Kinder vor die Füße gefallen – ein selbstgenähter Wal. Das Schnittmuster gibt’s gratis, jetzt müsste ich nur noch nähen können...hach ja.

Wusstest Du, dass es Blumenkohl auch in anderen Farben gibt als dem weit bekannten weiß? Lila kommt er beispielsweise auch daher, wie in diesem Rezept HIER für einen lila Blumenkohlsalat. Sieht köstlich aus und herrlich farbenfroh!

Einen spannenden Bericht über einen transgender US-Soldaten habe ich HIER gefunden und möchte einmal mehr und immer wieder den Kopf schütteln über den aktuellen Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte...

Hier in München war es in den letzten Tagen richtig heiß und dabei leider oft auch schwül. Das perfekte Essen für diese Tage habe ich HIER gefunden, Gazpacho mit roten Linsen. Das wird nachgemacht, der Lieblingsmensch wird’s lieben!

Und das waren sie auch schon wieder, meine Freitagsfund ein dieser Woche.

Am Wochenende freue ich mich auf viel Zeit mit liebsten Menschen, auf gutes Essen und noch bessere Gespräche, auf Vorfreude und durchgeführte Pläne, Vino und ein bisschen Dolce Vita.
Ich hoffe, Dein Wochenende hält Großartiges für Dich bereit!

Mach es Dir schön,
liebst,
Sabine

Donnerstag, 3. August 2017

Sommerlicher Johannisbeer-Biskuit

Meine fast schon obsessive Vorliebe für Johannisbeeren dürfte Dir, liest Du schon ein Weilchen hier mit, bekannt sein. Schon als kleines Kind im Garten meiner Oma auf die süß-säuerlichen Früchtchen geprägt, freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf die, zugegeben recht kurze, Johannisbeersaison. In diesem Jahr haben wir für unseren Balkon 2 Johannisbeer-Hochstämme besorgt, damit wir auch im Blumentopf gezogen unsere eigenen Beeren ernten können und das hat sich sehr gelohnt.
Sponge Cake with red currants, Greek yoghurt and tonka bean, the perfect treat for those warm summer days (and it's gluten free, too!)
Wie gut, dass es gerade noch die letzten Beeren gibt, denn heute mag ich ein köstliches kleines Kuchenrezept mit Dir teilen und es wäre ja zu schade, wenn Du ein ganzes Jahr warten müsstest, bis Du es nachbacken kannst.
Viele Johannisbeeren treffen da auf luftigen Biskuit, saftige Mandeln und eine sanfte Tonkabohnencreme.
Hach!
extra fluffy sponge cake with red currants - nobody will notice it's gluten free!
Wie üblich ist mein Rezept glutenfrei, in diesem Fall aber ganz selbstverständlich, weil der Biskuitboden mit Mandeln, statt Mehl gebunden wird. Ich verwende dafür gerne ungeschälte gemahlene Mandeln, die wesentlich nussiger schmecken als ihre geschälten Freunde. Mach das, wie Du’s am liebsten magst.
Sponge Cake with red currants, Greek yoghurt and tinka bean - the taste of summer in one cake
Der Kuchen bekommt beim Backen eine interessante Aufteilung, die Beeren sinken durch all die Biskuitfluffigkeit auf den Boden, so dass auf einer fruchtig-feuchten Schicht unten eine locker-luftige Mandelbiskuitwolke liegt. Herrlich!
Getoppt habe ich das Ganze noch mit cremigem Tonkabohnenjoghurt und einem kleinen Berg Johannisbeeren – davon kann so ein Kuchen schließlich niemalsnicht genug haben!
gluten free sponge cake with red currants and tonka bean, a refreshing dessert for summer
Wollen wir?

Johannisbeer-Biskuit (glutenfrei)

Du brauchst für eine Springform von 20cm Durchmesser

3 Eier, Gr. M
100g Zucker
200g gemahlene Mandeln, ungeschält
220g rote Johannisbeeren, gewaschen und gezupft
¼ - ½ Tonkabohne, frisch gerieben, je nach Größe (ich hatte ½ kleine Bohne)

100g griechischen Joghurt (meiner hatte 0,2% Fett)
15g Zucker
Tonkabohne

Johannisbeeren zum Garnieren und Servieren

Eier und Zucker werden mit dem Mixer etwa 5 Minuten lang zu einem dicken Schaum aufgeschlagen. Nimm Dir unbedingt so viel Zeit, je fester und fluffiger Dein Schaum ist, desto besser wird der Kuchen.
Anschließend werden die gemahlenen Mandeln, die geriebene Tonkabohne nach Geschmack und die Johannisbeeren sehr vorsichtig untergehoben.
Mach das mit einem Teigspatel und viel Gefühl, damit so wenig wie möglich der eingearbeiteten Luft aus Deinem Schaum verloren geht.

In einer mit Backpapier ausgelegten Springform braucht Dein Kuchen nun bei 185°C Ober-/Unterhitze 35 Minuten, bis er gar und goldig ist.

Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Für die Creme werden Joghurt und Zucker verrührt und das Ganze wird mit frisch geriebener Tonkabohne abgeschmeckt.

Auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen, mit einem fröhlichen Haufen Johannisbeeren garnieren – und genießen!
Red Currant-Sponge Cake with Tonka Bean, glutenfree and oh-so good!
Der Kuchen ist dank der Beeren herrlich erfrischend, was ich sehr mag. Durch die verwendete Tonkabohne hat alles eine schöne würzige Note, Du kannst aber selbstverständlich alternativ auch einfach Vanille verwenden.
Weil die Beeren selbst geerntet wurden, nehme ich mit dem Rezept an Franziskas Blogparade #ausmeinemgarten teil, auch wenn die Johannisbeeren ja eher #vonmeinembalkon sind ;-). Ich denke aber, das gilt auch.

Magst Du Johannisbeeren so wie ich?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 1. August 2017

Goodbye & Hello – Juli & August

Einige Monate war ich abstinent von diesem Format, meinem kleinen Rückblick auf den letzten und Ausblick auf den neuen Monat. Das hatte viele Gründe, ich habe es nicht immer geschafft, wirklich viel zu veröffentlichen, konnte wenig Pläne schmieden oder zum Monatsbeginn nicht so bloggen, wie ich wollte.
Tja.

Nun fehlt mir aber selbst mein Rückblick, der für mich immer eine Art Schleifchen ist, das um den vergangenen Monat geschnürt wird und ihn gut abschließt. Dazu kommt erschwerend, dass ich ja so eine Planungstante bin, die selbst dann Ideen hat und Pläne schmiedet, wenn das Leben eigentlich gerade sehr planungsfeindlich ist.

Also zurück auf Los und weiter geht es mit der Goodbye & Hello Reihe.

Mein Juli war abwechslungsreich, auf einige gar nicht gute Tage folgte eine kurze Reise ins Rheinland und ganz viel Tanten- und Familienzeit, die Rückkehr nach München und einmal mehr die Erkenntnis, dass das hier nicht so richtig ‚zuhause’ werden will und überraschend viel Sonne. Na gut, Strickpullitage gab es auch, aber der Sommer meint es ganz gut mit uns hier im Süden.
Pläne habe ich geschmiedet und schon Einiges in die Wege geleitet und bin sehr gespannt, wie sich entwickeln wird, was bisher nur in meinem Hinterkopf tobt.

Planung war auch für den Blog ein großes Thema, morgen geht hier bei uns eine lange Zeit los, in der sich liebster Besuch die Klinke in die Hand drückt. Wir freuen uns sehr darauf, der Blog wollte aber gut vorbereitet werden, damit ich mich nicht mit der Tastatur in eine dunkle Ecke verziehen muss, wenn ich eigentlich gerne anderes tun mag. Normalerweise ist der Blog immer für den Monat vorgeplant und die nächsten 1-2 Posts vorbereitet, den Inhalt von 3 Wochen vorzuproduzieren war dann aber nochmal eine andere Eskalationsstufe ;-).

Bevor das alles startet, mag ich aber noch einmal kurz zurück blinzeln auf den Juli...

Der startete auf dem Blog etwas stotternd, wie erwähnt waren die ersten Julitage nicht so meine.
Dann aber wurde es furios lecker, es gab eine sommerliche Zitronen-Crème-Brûlée HIER,
Lemony Crème brûlée, the taste of summer in an easy-peasy dessert
gratinierten Fenchel HIER, der sofort in meiner immer-wieder-nachkochen-Kategorie gelandet ist,
Gratinated fennel with tomatoes, thyme and garlic - the taste of summer
ein süß-scharfes Melonenchutney HIER, eine kleine Geschmacksexplosion und so einfach herzustellen
delicious Melon Chutney, a spicy way to celebrate summer
und schließlich, den Strickpullitagen geschuldet, noch herrlich fluffige glutenfreie Belgische Waffeln mit Schokolade und Nüssen HIER. Hach!
glutenfree Belgian Waffels with nuts and chocolate, the perfect treat for breakfast and long, sunny afternoons
Freitags sind wir durch das WWW gehüpft,
HIER und
HIER kannst Du’s nachlesen. 
Neben dem üblichen ‚bunten Strauß’ an Funden gab es auch noch ein Fernwehspecial, das mir richtig gut gefallen hat. Monothematische Freitungsfunde sind also eine Neuerung, die ich ab und an beibehalten mag.
Eine Taufkerze haben wir auch noch selbst gestaltet, kindgerecht und bunt und fröhlich. HIER geht’s lang zu Bildern und Anleitung.
Easy to make Baptism Candle for a little child
Am 12. habe ich Dich HIER mit durch meinen Tag genommen und Dir in 12 Bildern gezeigt, wie es hier gerade so ausschaut.
Das war er, mein Juli auf dem Blog.

Der August hält, wie schon erwähnt, sehr viel Besuch für uns bereit, liebste Menschen also, gute Gespräche, Lachen, gemeinsam verbrachte Zeit und wohl auch den einen oder anderen Abstecher in den Süden.
Daneben freue ich mich auf eine ganz besondere Einschulung und die Aufgabe, eine Schultüte zu gestalten, auf Sonne und den letzten richtigen Sommermonat, in dem ich auch noch Geburtstag habe, auf Fortschritte und Pläne, die zum Leben erwachen, auf das, was das Leben bereithält und weiter auf’s Gesundwerden, wenn auch im Schneckentempo. Aber hey, die kommen doch auch ans Ziel, oder ;-)?!

Was wartet auf Deinen August?

Liebst,
Sabine

Freitag, 28. Juli 2017

Freitagsfunde {165}

Huch, da ist die Woche schon wieder rum. Schnell ging es irgendwie und schön war’s, auch wenn der Münchner Dauerregen echt nicht hätte sein müssen. Sollte nicht Sommer sein? So rein kalendarisch?

Bevor es nun ins deutlich sonnigere Wochenende geht habe ich, wie Du es kennst, noch die Freitagsfunde für Dich zusammengestellt, meine persönliche kleine Sammlung an Lesenswertem der letzten Woche aus den Tiefen des WWW. 
Passend zum Regensommer hat Renaade ein Ferienbuch für Kinder gestaltet, mit dem sich sicherlich einige nasse Nachmittage verbasteln lassen. Ausdrucken und loslegen, den Link für den kostenfreien Download findest Du HIER.

Gleich zwei Fliegen Funde mit einer Klappe schlägt dieser Artikel von Sandra, die HIER darüber schreibt, was es braucht, eine Herzensidee umzusetzen und auch gleich noch eine vorstellt, die ich richtig toll finde: Das Yoga Quartett der Bremer Graphikerin Bine HIER, geeignet zum Spielen und Üben.
Lesenswert für alle Herzenswunschhaber und Yogamöger und vielleicht ja das perfekte Geschenk für die Freundin, den Yogapartner oder Dich selbst?

Ein wunderschönes Reiseset hat Ioana gebastelt und vielleicht suchst Du ja noch nach genau so etwas für Deine große Reise? HIER geht’s lang zur Anleitung.

Ob für die Reise, Mittagspause oder die nächste Grillparty, dieses (glutenfreie, juhu!) Rezept für herzhafte Maismuffins HIER liest sich zu gut, um es ungeteilt zu lassen. Das wird auf jeden Fall nachgebacken!

Curd finde ich super. Zitronen auch. Kein Wunder also, dass das Rezept für Lemon Curd von Katrin sofort zu einem kleinen Anfall von Futterneid geführt hat. Geht es Dir auch so, findest Du nicht nur das Rezept, sondern auch noch ein hübsches Freebie für Deine Etiketten HIER. Ich geh dann mal in die Küche...

Und das war es auch schon für diese Woche.

Dieses Wochenende freue ich mich auf viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen zu zweit, auf kalligraphierte Schönheiten und gelungene Küchenexperimente, auf herrlich normalen Alltag und Urlaubsplanung.
Was halten die nächsten Tage für Dich bereit?

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 26. Juli 2017

Lütticher Schoko-Nuss-Waffeln

Eigentlich sollte hier heute ein Blogpost über einen köstlichen Johannisbeerkuchen veröffentlich werden. So lecker der Kuchen aber ist, so sommerlich ist er auch und meine liebste Jahreszeit macht gerade Pause. Hier in München regnet es munter und das bei aktuell 13°C.
Bäh, da musste Soulfood her, Johannisbeeren gibt es am Wochenende.
gluten free Belgian Waffels with nuts and chocolate, the perfect treat for rainy days
So habe ich spontan Waffeln gebacken, mein Rezept für Lütticher Waffeln wollte ich sowieso schon länger mal verbloggen. Und weil es draußen gar so garstig-grau ist, haben meine Waffeln noch eine Extraschokonote bekommen und sind von Nüssen geküsst worden.

Das Besondere an Lütticher Waffeln, auch als Belgische Waffeln bekannt, ist neben der Süße und quadratischen Form der Teig. Anders als die üblichen Waffeln auf Rührkuchenbasis werden die guten Stücke nämlich mit einem Hefeteig hergestellt und damit für mich ganz und gar perfekt. Ich mein, Hefegebäck, das warm gegessen werden muss? Kann es besser gehen?
glutenfree Belgian Waffels with nuts and chocolate, the perfect treat for breakfast and long, sunny afternoons
Wie üblich ist meine Version glutenfrei, wie üblich kannst Du die glutenfreie Mehlmischung einfach durch Weizenmehl ersetzen, wenn Du so gar kein Problem mit Gluten hast. Lecker werden die Waffeln so oder so, versprochen.
Der Teig ist erst einmal zuckerfrei und wird durch die Zugabe von Grümmelkandis (Hagelzucker geht auch, aber ich mag den Karamellgeschmack des Kandis) gesüßt. Das Besondere daran? Der Kandis schmilzt beim Ausbacken, so dass die Waffeln kleine knusprige Zuckerinseln haben. Hach!
Belgian Waffels with nuts and chocolate, a deicious gluten free treat for the whole family
Lütticher Waffeln mit Schoko und Nuss (glutenfrei)

Du brauchst für 5 quadratische Waffeln

175ml Milch, lauwarm
½ Päckchen Trockenhefe (das sind 3,5g)

200g glutenfreie Mehlmischung (ich hatte Schär Farine)
50g Mandelmehl
¼ TL Vanille, gemahlen
25g Kakaopulver, ungezuckert und schwach entölt
2 Eier, Gr. L
70g Butter
55g Nussöl (ich hatte eine Mischung aus geröstetem Haselnuss- und Walnussöl)
55g Grümmelkandis

Zunächst wird die Hefe in die lauwarme Milch gerührt und für einige Minuten zur Seite gestellt, bis Deine Milch-Hefe-Mischung anfängt, fröhlich zu blubbern.

In der Zeit kümmerst Du Dich um den Rest.
Die Mehlsorten werden mit Vanille und Kakao vermischt, achte dabei darauf, dass sich keine Klümpchen bilden.
Die Butter wird geschmolzen und mit dem Nussöl vermischt. Ich hatte nicht mehr genügend Öl aus gerösteten Haselnüssen und habe daher noch zusätzlich Walnussöl verwendet. Für welches Öl auch immer Du Dich entscheidest, es schmeckt sicher super.

Im nächsten Schritt werden die Hefemischung, Eier und die Butter-Öl-Mischung mit den trockenen Zutaten vermischt. Das kannst Du mit einem Schneebesen, oder auch dem Mixer erledigen.
So oder so zu guter Letzt wird noch der Grümmelkandis untergemischt und der Teig darf jetzt 30-45 Minuten ruhen, dann werden die Waffeln ausgebacken.

Und das war es auch schon!

Ich habe als Topping etwas griechischen Joghurt mit 0,2% Fett mit Ahornsirup und Vanille vermischt, dazu gab es schöne, aromatische Bergpfirsiche und die ersten Zwetschgen des Jahres, die ich kurz in einer Pfanne erwärmt habe. Als kleine Knusperüberraschung habe ich noch 25g Walnüsse mit 1 TL Zucker karamellisiert, klein gebrochen und über die Waffel gestreut.
Belgian Waffels with nuts and chocolate, a glutenfree treat for those rainy summer days
Durch den Kandis haben die Waffeln eine leicht karamellige Note und sie schmecken nicht zu süß. Solltest Du einen sehr süßen Zahl haben, kannst Du zusätzlich 1EL Zucker in den Teig mischen.

Solltest Du eine Nussallergie haben, kannst Du die Waffeln trotzdem backen. Ersetze dafür das Mandelmehl durch 50g glutenfreie Mehlmischung oder eben Weizenmehl. Statt des Nussöls kannst Du auch ein gutes, mildes Olivenöl hervorragend verwenden oder Du backst die Waffeln nur mit Butter. Und solltest Du keine Schokolade mögen – gibt es das? – dann lass einfach das Kakaopulver weg.
Dazu noch ein Satz: Ich verwende zum Backen grundsätzlich schwach entöltes Kakaopulver, dass Du in jedem Bioladen kaufen kannst. Es schmeckt viel intensiver als das üble stark entölte Pulver, entsprechend weniger benötigst Du für einen himmlisch-schokoladigen Geschmack. Kannst Du es nicht auftreiben, funktioniert das Rezept aber auch mit stark entöltem Kakaopulver, davon würde ich dann aber 35-40g verwenden.
glutenfree Belgian Waffels with nuts and chocolate
So oder so, für diese Sommerpause sind die Schoko-Nuss-Waffeln genau das Richtige! Wenn Du kein Waffeleisen für belgische Waffeln hast, kannst Du den Teig natürlich auch in einem normalen Herzchenwaffeleisen ausbacken.

Ich geh dann mal in die Küche...dieses Wetter schreit nach Waffeln!

Wie machst Du Dir Regentage süßer?

Liebst,
Sabine