Montag, 7. Juli 2014

Unterwegs in...

...Bayern, wo’s am Schönsten ist III


Unsere kleine Reise durch Bayern geht weiter. 
Schon der dritte Teil, Wahnsinn!
Immer mal wieder zeige ich Dir schönste Plätze, eben das Beste von Bayern.


Heute hüpfen wir beide zur Wieskirchen.


Ich habe ja eine ausgeprägte Schwäche für Kirchen, ich mag die Architektur, die Akustik und (meist) auch die Atmosphäre in den Gebäuden.


Schon als Kind bin ich im Urlaub immer gern in Kirchen gewesen und das hat sich irgendwie nicht geändert ;-).


Ende Mai sind der Lieblingsmensch und ich spontan in Richtung Berge gefahren und da lag die Wieskirchen quasi am Wegesrand. 
Glück mit dem Wetter hatten wir auch, pünktlich zur Besichtigung der äußerst (!) opulenten Barockkirche kam die Sonne hinter dicken Wolken hervor und hat für schönes Licht gesorgt.


Danke :-)!


Erbaut in der Mitte des 18. Jahrhunderts steht die Wallfahrtskirche groß und imposant ziemlich allein in der bayerischen Landschaft. Da glaub ich gern, dass Gläubige früher (und vielleicht noch heute?) ganz ehrfürchtig wurden!


Nicht weit hinter der Kirche kannst Du schon Berge sehen, in der näheren Umgebung grasen ein paar friedliche Kühe, laufen Hühner einfach frei durch die Gegend und blühen bunte Wiesen.


Schön!

Also, ja, Postkartenidylle pur, aber schön!


Wir hatten Glück und die Kirche mit einigen wenigen Leutchen allein für uns, aber der auch für größere Reisebusse ausgelegte Parkplatz lässt ahnen, dass das durchaus anders laufen kann...ich würde jedenfalls die touristischen Peaks im Sommer meiden, wenn Du es nicht ganz arg kuschelig magst ;-).


Die ganze Kirche ist...bunt!
Und hell.
Voll von Weiß und Gold und Pastelltönen, wo Du auch hinschaust siehst Du Figuren, Verzierungen, Schnörkel. Und die sind nicht nur aufgemalt, sondern auch gleich Teil der Zuckerbäckerarchitektur.


Ja, das ist schon kitschig.
Hat aber was!


Auf jeden Fall eine gefühlte Million an Photomotiven...


Wenn Du also in Bayern unterwegs und im sogenannten Pfaffenwinkel bist (der so heißt, weil es in der Gegen viele Wallfahrtskirchen gibt), dann, Liebes, besuch die Wieskirchen!


Wo treibst Du Dich rum?

Liebst,
Sabine

Sonntag, 6. Juli 2014

Ganz leicht erfrischt

Liebes, ich bin ja zugegeben eine Kaffeetante.
Eine Teetante auch, aber meine 1-2 Milchkaffee am Tag brauche ich. 
Da steh ich zu.


Blöd nur, wenn es draußen heiß ist und schwül dabei. Dann hab ich nämlich keine große Lust auf Kaffee, sondern auf Erfrischung.

Eiskaffee ist mir zu mächtig und zu fettig und meist viel zu viel – mal ganz davon abgesehen, dass ich mir dazu erst einmal Eis selbst machen müsste...

Die Lösung heißt Frappé.
Fix aus nur 3 gemacht, nicht zu fettig oder schwer und herrlich munter machend.
Ja, so mag ich das.


Wie es geht?

Frappé

Du brauchst pro Glas:

6 Eiswürfel (meine sind recht groß)
100ml Milch (lactosefrei, wenn nötig)
2 Sticks löslicher Espresso, ungezuckert

Ja, das war es schon, übersichtlich, nicht wahr?

Das Eis wird im Standmixer gecrushed.

Dann kommen die anderen Zutaten dazu und alles wird etwa 2 Minuten lang schaumig gemixt.

In ein Glas füllen – und genießen!

Ich weiß, dafür hat sich kaum das Rezept-Schreiben gelohnt...aber das Zeug ist einfach ZU gut, um es Dir nicht zu zeigen, Liebes!


Wenn Du keinen Standmixer hast, ist das kein großes Problem.
Die Eiswürfel kannst Du auch in einer Plastiktüte halten und dann mit Deinem Nudelholz verhauen, bis Du Eisbruch hast – ist super, wenn Dein Tag nicht ganz so super war ;-)!

Wenn Du einen leistungsstarken Mixer hast und Dein Frappé lieber etwas stückig magst, kannst Du Dir den Arbeitsschritt mit dem Crushed Eis auch schenken und gleich alles vermixen.
Gerade bei sehr heißem Wetter mach ich das so lieber, weil ich dann ab und ein größeres Eisstückchen im Mund habe – sehr erfrischend!

Wenn Du Deinen Kaffee süßer magst, kannst Du selbstverständlich Zucker untermischen, ich würde Puderzucker verwenden oder aber Ahornsirup, der bringt einen tollen Geschmack in den kalten Kaffee.


Gerade im Sommer habe ich immer eine Packung mit Espresso-Sticks im Haus.
Der Kaffee schmeckt ganz gut (ich hab aber auch länger gesucht, bis ich eine Lieblingsmarke hatte, achte darauf, dass in dem Stick wirklich NUR lösliches Espressopulver ist) und ein erfrischender Frappé ist nicht davon abhängig, dass ich einen frischen Espresso koche, abkühlen lassen und dann langsam mit dem Mixen anfangen kann...
Und was sich auch den Sticks sonst noch zaubern lässt, habe ich Dir HIER ja schon gezeigt.

Ich persönlich mag meinen Frappé ziemlich kräftig, was den Kaffeegeschmack angeht, das Schöne an den Sticks ist, dass Du Dir den Geschmack ganz frei einteilen kannst. Übrigens – mit einem Extralöffelchen Kakao wird das Ganze auch sehr gut...

Hübsch ist so ein Frappé auch, hast Du den Farbverlauf entdeckt :-)?


Was erfrischt Deine Tage?

Liebst,
Sabine

Freitag, 4. Juli 2014

Freitagsfunde {59}

Huch, wo ist die Woche in?!
Na, mein Kalender behauptet jedenfalls, dass heute Freitag und damit Wochenendanfang ist – und wie könnten Du und ich die freien Tage besser einleiten als mit den Freitagsfunden?

Eben ;-)!


Liebes, schau Dir das Video an, das ist SO! GUT! 
Ja, eine Werbekampagne, aber trotzdem – so gut! Und wenn Du drauf achtest, wirst Du den Satz überall hören...gruselig...

Hach! So toll! 
Ich will da hin! Unbedingt! 
Wo krieg ich jetzt die Zeit dafür her...?

Spannend und schön, diese Geschichte zu lesen!

Was für eine hübsche Idee! Ich sag’s ja...die Einfachen sind definitiv die besten!

Jeder braucht so einen Ort!


Liebes, das war es dann auch schon wieder!
Dieses Wochenende freue ich mich auf einen heilenden Finger, auf entspannte Besuche, viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen, auf neue Rezepte und schönste Momente!

Was ist Dein Lieblingsort?

Liebst,
Sabine

Donnerstag, 3. Juli 2014

Köstlich improvisiert

Liebes, Du weißt, wie gerne ich abwechslungsreich esse. Tatsächlich komme ich kaum je dazu, ein Gericht zwei Mal zu kochen, weil es einfach SO viele leckere Dinge zu entdecken gibt.

Wenn ich mir also an gleich zwei aufeinander folgenden Abenden das selbe Gericht zubereite, dann muss es richtig gut sein.
Also, so RICHTIG gut.


Tja, was soll ich sagen – ist es!

Eigentlich habe ich gestern nur fix improvisiert, ich hatte ein paar lustige Reste und die waren zusammen so umwerfend lecker, dass ich heute gleich noch einmal improvisiert haben...na gut, jetzt wusste ich ja, wie’s geht!


Und damit Du’s auch weißt...here we go:

Bunter Brotsalat

Du brauchst pro Person:
1 kleine Scheibe Vollkornbrot (glutenfrei, wenn nötig)
1 kleine Möhre
¼ kleiner Zucchino
¼ Paprika (meine war rot)
½ Avocado
4-5 Cocktailtomaten (ich hatte Coeur de Pignon)
etwa 20g Schafsfeta

Dressing
Saft von ½ Zitrone
1EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Reissirup/Honig/...

Wie so oft geht’s ganz einfach!

Das Brot wird in Würfel geschnitten und dann in etwas Olivenöl in einer Pfanne knusprig geröstet. Nimm Dir dafür Zeit und mach das lieber bei mittlerer Hitze, sonst kann das Brot leicht anbrennen.
Diesen Arbeitsschritt kann auch Dein Backofen erledigen, aber ich wollte für nur eine Brotscheibe nicht den Ofen anwerfen.

Die übrigen Zutaten werden in mundgerechte Stücke geschnitten, der Feta zerkrümelt.

Die Zutaten für das Dressing werden vermischt. Ich mach das gerne in einem alten Schraubglas, das kann geschüttelt werden und ich beklecker mich nicht ;-).
Wunder Dich nicht, das Dressing ist ziemlich sauer, das ist so gewollt. Die Avocado braucht eine gewisse Säure und auch das Brot saugt die auf.

Die Brotwürfel werden noch heiß in eine Schüssel gegeben, die restlichen Zutaten kommen dazu und das Dressing wird sofort dazu gegeben. Dadurch saugt sich das Brot schön voll und die Geschmäcker verbinden sich ganz harmonisch.

Und das war es auch schon!


Extrem einfach, extrem schnell und extrem lecker – unbedingt nachmachen, Liebes!


Ich hatte ziemlich festes Brot hier, ein Ergebnis diverser Experimente an neuen Rezepten, das sich sehr gut anbraten ließ.
Das Ergebnis zeige ich Dir dann bald...


Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Ganze mit (altbackenem) Weißbrot gut wird und natürlich kannst Du wie immer alle möglichen Gemüsesorten verwenden.
Durch die Avocado wird das Ganze fast cremig, was ein toller Kontrast zu dem knusprigen Brot ist. Der Feta tut da dann noch sein Übriges ;-)!

Ich bin ganz begeistert und gespannt, wie oft ich diesen Salat in den nächsten Tagen noch zubereiten werde...


Liebst Du Salate so wie ich?

Liebst,
Sabine

Dienstag, 1. Juli 2014

Goodbye & Hello – Juni & Juli

Da isser weg, der Juni.
Schnell ging er vorbei, fleißig, voll schöner Momente, leckerer Entdeckungen, voll von Reisen und schönen Ausflügen und damit sehr gut für eine Menge schöner Erinnerungen.

Magst Du mit mir kurz zurückschauen?

Ungewohnt lecker war der Monat, so habe ich gleich zwei Mal verrückt Gutes aus Beeren gezaubert


und HIER


und aus Spargel Nudeln gemacht


es wurde köstlich mit Ina
HIER 


und Clara gebacken


und es gab inspirierten Gemüsekuchen


Hübsch war der Monat auch, so habe ich Dir meinen österreichischen Ordnungshelfer gezeigt


...und den schönsten Flohmarktfund E-V-E-R!


Freitags haben wir beiden das große weite WWW unsicher gemacht
HIER
HIER


HIER und  
HIER 

und dazwischen gab es ganz viel Freude
HIER


wunderbare Inspirationen
HIER 


und ein paar geteilte Gedanken
HIER
Oh und wir beiden sind gleich 2x hoch hinaus gekommen
HIER 


und HIER


Zum Abschluss gab es noch einen tröstlichen Muntermacher
HIER – und das war es auch schon!


Im Juli freue ich mich auf viel Sonnenschein und eine Menge neuer Sommersprossen, auf hoffentlich gelungene Eisexperimente, auf schöne Momente mit lieben Menschen und sowieso und überhaupt auf ganz viel Freude und Lachen und Liebe!

Was sind Deine Pläne?

Liebst,
Sabine


Montag, 30. Juni 2014

Cremiger Muntermacher

Liebes, nachdem ich am Wochenende einen kleinen Unfall hatte (meine lieben Facebook-Leser wissen mehr HIER), brauchte ich heute ein Abendessen, das schnell und einfach und tröstlich war und das vor allem ohne viel Schnippelei zubereitet war. 

Schnippeln geht mit nur 1 ½ Händen nämlich schlecht. 

(Tippen auch, aber das hier war ZU lecker, um es nicht mit Dir zu teilen ;-)!)


Passend zum Fussball-Abend (für den ich mich ja zugegeben so gar nicht interessiere) ist es eine kleine Köstlichkeit, die auch noch zu später Stunde wach hält – und die rasend schnell und einfach zubereitet ist.


Klingt gut?
Schmeckt auch gut!

Wollen wir?


Espresso-Milchreis mit Beerensauce

Du brauchst für etwa 3 Personen

500ml Milch (lactosefrei, wenn nötig; ich habe die Milch 1:1 mit Wasser gemischt)
4 Sticks löslicher Espresso, ungezuckert (oder nach Geschmack)
2-3 EL Reissirup (oder andere Süße nach Geschmack)
125g Milchreis

150g gemischte Beeren (bei mir TK, Reste vom Frühstückssmoothie HIER)
½ EL Zitronensaft (am besten frisch gepresst)
2 EL Aroniasaft (oder jede andere Flüssigkeit/Saft/Wein/...)
1-2 EL Reissirup (oder andere Süße nach Geschmack)
1 TL Speisestärke (glutenfrei, wenn nötig)

Der Espresso wird in der Milch aufgelöst, alles gesüßt und dann aufgekocht. 
In die kochende Flüssigkeit gibst Du den Milchreis, drehst die Hitze des Herdes herunter und dann darf alles unter Rühren etwa 20 Minuten köcheln, bis die Flüssigkeit aufgesogen und der Reis gar ist.
Wie Milchreis eben gekocht wird :-)!

Parallel dazu wird fix die Beerensauce gerührt. 
Dafür kommen alle Zutaten bis auf die Stärke in einen kleinen Topf und dürfen bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten köcheln. 
Die Stärke mit ein wenig Wasser glatt rühren, zu den Beeren geben und alles noch einmal aufkochen lassen.

Fertig!

Einfach, oder?!


Ich habe zunächst nur 3 Espressosticks verwendet, die Milch hat sehr nach Kaffee geschmeckt – nur der Reis am Ende nicht. So durfte noch ein wenig mehr Espresso dazu kommen und das Ergebnis war umwerfend lecker!


Cremiger Kaffee mit Milchreismundgefühl und frischen Beeren – ich bin ganz begeistert, was ich alles mit nur 1 ½ Händen schaffe, sogar ein paar brauchbare Bildchen hab ich hinbekommen :-).


Auch mit einem Milchschaumhäubchen könnte ich mir den Milchreis gut vorstellen, mit Äpfeln oder abgeschmolzenen Aprikosen...hach! Wie gut, dass ich noch etwas für morgen hab!


Was hält Dich wach?

Liebst,
Sabine

Freitag, 27. Juni 2014

Freitagsfunde {58}

Da ist sie schon wieder rum, die erste Sommerwoche. Voll war sie und etwas anstrengend, viel Arbeit, viele Gespräche, viele liebe Menschen – schön war’s also auch!

Bevor ich nun ins verdiente Wochenende hüpfe, kommen wie gewohnt noch die Freitagsfunde:


Ein schöner Blick hinter die Kulissen – gut, dass es nicht nur bei mir so ausschaut!

Wunderschön! Mir wird nur ein klitzekleines bisschen schwindelig ;-)

Irgendwie hab ich mir DAS ja schon gedacht...liest sich trotzdem interessant!
HIER

So hübsch!

Hmmm...ich kann mich noch nicht entscheiden, was zuerst nachgemacht wird

Das war es schon wieder!
Ich hoffe, es war etwas für Dich dabei.

Dieses Wochenende freue ich mich auf eine sicherlich tolle Geburtstagsfeier, auf gute Gespräche, auf Lachen und schöne Momente, auf Zeit mit dem Lieblingsmenschen sowieso und auf alles, was da noch am Wegesrand lauern mag.

Wie verbringst Du Dein Wochenende?

Liebst,
Sabine