Mittwoch, 9. Mai 2018

Spargel-Melonen-Salat


Pünktlich zum Feiertag habe ich heute ein Rezept für Dich, das so großartig ist wie schnell gemacht, köstlich, einfach und, Du kennst mich, wild abzuwandeln.
Herrlich!
gluten free Asparagus Salad with Melon and Burrata
Es gibt Salat. 
Nein, nein, keinen gewöhnlichen Kopfsalat, der sich schön als Beilage macht. Es gibt Salat satt, in dem sich Spargel, Melone und Burrata treffen. Du kannst auch Büffelmorzzarella nehmen, das funktioniert genau so gut. Dazu kommen noch Kräuter, Pinienkerne und ein paar Zwiebelchen. 
Wenn Du magst, war es das schon, köstlich als leichtes Essen oder als Beilage, beispielsweise zu Gegrilltem. Hast Du mehr Hunger, mischst Du einfach weitere Zutaten unter, Pasta schmeckt super, wenn Du sie lieber magst, machen sich aber auch Gnocchi gut.
gluten free Asparagus Salad with Melon and Burrata
Du siehst schon, ein Rezept, viele Gerichte, ganz so, wie ich das Kochen liebe. Ach ja, vorbereiten lässt sich das Ganze auch noch und ist ebenfalls ein Joker für alle, die es eilig haben. Ein bisschen also wie die eierlegende Wollmilchsau, einzig Spargel solltest Du mögen. Aber wenn Du bis hierhin gelesen hast, kann ich das wohl voraussetzen :-).

Jetzt aber ab in die Küche, sonst liest sich dieser Post am Ende noch länger als Du für das Rezept brauchst.
Asparagus-Melon-Salad with Burrata and Pasta
Spargel-Melonen-Salat (natürlich glutenfrei)

Du brauchst für 2 Hungrige

1 Bund grüner Spargel
Galia-Melone (ich hatte eine eher kleine)
1 rote Zwiebel oder 2-3 Frühlingszwiebeln
einige Stängel Schnittlauch oder Blätter Basilikum
1 Burrata oder Büffelmozzarella
1 EL Pinienkerne
Saft von ½ Zitrone
1 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Wir beginnen mit dem Spargel, dessen unteres Drittel geschält wird, anschließend werden die Stangen in etwa 3-4cm lange Stücke zerteilt. In kochendes, gesalzenes Wasser geben und für 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, um den Kochvorgang zu unterbrechen, der Spargel soll bissfest bleiben.

Die 4 Minuten, die der Spargel zum Kochen braucht, nutzen wir, um die Melone zu entkernen und in kleine Würfel zu schneiden. Außerdem wird die Zwiebel geputzt und in feine Ringe geschnitten, anschließend mit einem Tropfen Olivenöl glasig angebraten (ich nutze dafür den noch warmen Kochtopf, nachdem der Spargel abgegossen wurde).

Es geht in den Endspurt, die Pinienkerne werden in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldig angebraten, achte darauf, die Pfanne immer wieder zu schwenken, die Kernchen werden gern ganz schnell schwarz...nicht, dass mir das je passiert wäre...

In einer Schüssel werden Melone, abgekühlter Spargel und die glasig angebratenen Zwiebeln vermischt, anschließend kommen Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer dazu. Mische alles gründlich durch und schmecke den Salat schon einmal ab. Genug Salz? Ausreichend Pfeffer? Jetzt ist der perfekte Moment, das anzupassen.

Nun wird der Burrata über dem Salat zerpflückt, ich mache das ganz einfach mit den Händen. Anschließend kommen die geröteten Pinienkerne und klein gehackten Kräuter dazu. Vorsichtig unterheben und fertig bist Du.
Asparagus-Melon-Salad with Pasta and Burrata
Nun kannst Du den Salat entweder sofort essen oder einfach bis zur Mahlzeit zur Seite stellen, Du kannst gekochte, heiße Pasta unterziehen oder aber angebratene, knusprige Gnocchi. Und wenn Du das lieber magst, mit gekochtem Quinoa schmeckt’s auch.
Ein wahres Rundum-Glücklich-Gericht!
Asparagus Salad with Melon and Burrata
Was hat Dich heute so richtig zufrieden gemacht?

Liebst,
Sabine

Montag, 7. Mai 2018

Mein #sonntagsglück am Montag – meine neue Videoliebe


Ich freue mich immer, wenn ich etwas Neues lernen darf und so mag ich Dir heute von einem Knaller Workshop berichten, den ich am Samstag besucht habe.
Aber der Reihe nach...

Seit schon etwa 3 Jahren – DREI in Worten – habe ich immer wieder dieses leise Fingerspitzenkribbeln, wenn ich an Videos denke. Ich weiß recht sicher, dass ich keinen YouTube Kanal eröffnen möchte und ich bin mir auch im Klaren darüber, dass mein Blog von meiner Liebe zum Wort und Foto erzählt. Trotzdem kitzelt mich die Vorstellung, Schönes auch im bewegten Bild zu teilen. Womit Instagram ins Spiel kommt, meine liebste soziale Plattform, die, wie überaus praktisch, Videos auch noch deutlich bevorzugt.

Immer wieder mal habe ich mich darin versucht, kleine Videos für Insta zu erstellen und wenn Du Dich jetzt irritiert fragst, wie Du das verpassen konntest, dann liegt das daran, dass meine Versuche eben genau das waren. Versuche, die es niemalsnicht über das Versuchsstadium hinaus geschafft haben und also friedlich, eines nach dem anderen, in die ewigen Jagdgründe eingegangen sind.
Bis ich dann vor einigen Wochen über einen Instaaccount gestolpert bin. Voll von Videos. Videos, die ich mochte, die eine schöne, warme Bildsprache hatten. Videos, die qualitativ gut waren und die ich gerne angeschaut habe. Kopfkonzert heißt der Account und Eva, die starke Frau dahinter erstellt und schneidet und editiert all diese coolen Videos nicht nur mit ihrem Handy, nein, sie zeigt auch in Workshops, wie genau das geht.

Hallelujah!

Die letzten Termine vor unserem Urlaub fanden in Hamburg statt, so dass ich eben noch keine Spanienvideos gedreht habe, am letzten Samstag dann war es soweit, ein #minivideoworkshop wurde hier in München angeboten.

Nur, dass der gar nicht so Mini war, denn ich habe in 7 Stunden so Vieles gelernt, dass ich kaum weiß, wo ich anfangen soll mit dem Videodreh. Also erst einmal zurück auf vertrautes Terrain und darüber schreiben, mit Worten kann ich sicher umgehen.

Einem Virus geschuldet waren wir mit drei Workshopteilnehmerinnen eine illustre kleine Runde, was natürlich sehr luxuriös war. So konnten wir uns auch der ersten praktischen Herausforderung, „Dreht doch mal ein StopMotion Video!“ gemeinsam stellen. Ich persönlich fand das sehr schön, denn im Team lernt es sich dann eben doch noch ein kleines bisschen besser.
Was wir da fabriziert haben? Nun....sieh selbst:
Frag mich bitte nicht, wieso das Video hier so klein dargestellt wird...ich kann bisher nur Fotos gut. Jedenfalls bin ich seit Samstag ziemlich überzeugt davon, dass ich dringend so ein gefräßiges Nilpferd brauche ;-)...

Weiter ging es mit einer schönen Mischung aus Theorie und Praxis, wir haben gelernt, welche Perspektiven ein Video interessant machen und was der Bildausschnitt damit zu tun hat, haben eigene StopMotions gedreht, unsere Mittagspause und ein wenig von München filmisch festgehalten, wir haben uns um Musik und die benötigten Apps gekümmert und Eva hat uns mit Hyperlaspe, der SloMo-Funktion unserer Handys und allerlei Hilfmittelchen bekannt gemacht.

Und jetzt?

Jetzt bin ich immer noch sehr glücklich, dass ich mich zum Workshop angemeldet habe und kann ihn Dir auch nur wärmstens empfehlen. Ich bin ziemlich verknall in StopMotions und sehr motiviert, das Fotografieren ab und an einzutauschen gegen das Filmen. Und damit das auch klappt geht die Betreuung durch Eva weiter, in unserer eigenen Workshop-Whatsapp-Gruppe. Wie großartig ist das bitte?!

Liebe Eva, vielen, vielen Dank dafür, dass Du den Workshop trotz akutem Teilnehmerschwund hast stattfinden lassen, Danke für Deine Leidenschaft und Liebe zum Film, Danke für all die Tipps und Tricks und motivierenden Stupser und sowieso und überhaupt für einen großartigen Tag!

Und damit keine Irritationen aufkommen, ich bin einfach höchst begeistert von diesem Workshop, wurde nicht bezahlt für diesen Blogpost und habe ihn – ich Wilde! – nicht mal mit Eva abgesprochen. So!
Und weil mich das auch am Montag noch sehr glücklich macht und ich gestern nicht zum Bloggen gekommen bin, wandert dieser Beitrag eben heute zu meiner lieben Katrin, die jede Woche auf’s Neue das #sonntagsglück sucht und es gestern blühenderweise gefunden hat.
Wenn Du Dich auch für Videos interessierst, wenn Du neugierig bist, aber Angst hast, dass das Ganze seeehr aufwändig werden könnte, dann lege ich Dir Evas Kurs HIER ganz nah ans Herz. ’Quick & Dirty’ ist ihre Devise, Du brauchst nur Dein Handy und mit ein paar wenigen Apps und etwas Geduld machen Du und ich bald auch richtig schöne Filmchen. Weil das Leben ja auch nicht immer still hält und manche Erinnerungsperle so sehr flüchtig ist.

Komm gut in die neue Woche!

Liebst,
Sabine

Freitag, 4. Mai 2018

Freitagsfunde {198}


Hallo Wochenende!
Da ist die kurze Woche schon wieder rum und unser Urlaub schon wieder vorbei. Wobei ich mich da dieses Jahr echt so GAR nicht beschweren mag, aber dazu ein anderes Mal mehr...

Wie war Deine Woche?
Kurz oder doch lang, hattest Du einen freien Brücken- oder dann doch zumindest einen entspannten Arbeitstag?

Bevor es für den Lieblingsmenschen und mich und auch für Dich ins Wochenende geht, habe ich sie noch für Dich, kurz und knackig, meine Freitagsfunde. 
Los geht es mit einem richtig schön zu lesenden Reisebereicht aus der Toskana HIER. Ja ja, ich bleib einfach noch ein bisschen beim Thema Urlaub ;-)...

Und wo wir gerade in Italien sind, habe ich HIER noch eine wunderschöne Roomtour gefunden. Wie immer auf diesem Blog bezaubern mich die Bilder, wie immer verstehe ich kein Wort, macht aber nix.

Von einem richtig schönen Workshop zum Thema Typographie berichtet Bine HIER und ich freue mich umso mehr über ihren Post, da ich an dem Tag leider nicht dabei sein konnte.

Tobi hat HIER ein Knaller Rezept geteilt, es gibt Bubble Bread, das in Schokosauce getunkt wird. Himmlisch, das muss ich mal in einer glutenfreien Version ausprobieren. Hast Du kein Problem mit Gluten, dafür aber mit Hefeteig, lege ich Dir das Rezept ganz besonders ans Herz, dann viele Tipps gibt's noch obendrein.

Sehr nachdenklich hat mich der Artikel HIER zurückgelassen über den alltäglichen Rassismus in Deutschland und wie ihm zu begegnen ist. Unbedingt lesen.

Und das war es auch schon wieder für diese Woche.

Am Wochenende freue ich mich auf wärmere Temperaturen und Kochexperimente, darauf, Neues zu lernen und Zeit mit dem Lieblingsmenschen zu verbringen und wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja auch noch, Dir ein bisschen was von unserem Urlaub zu erzählen.

Mach es Dir schön!

Liebst,
Sabine

Mittwoch, 2. Mai 2018

Goodbye & Hello – April & Mai


Der Mai ist gekommen, bevor ich aber die Bäume so richtig ausschlagen lasse, mag ich noch mit Dir einen Blick zurückwerfen auf meinen April, der ein ganz und gar großartiger Monat war! Im Leben 1.0 war ich sehr viel unterwegs und entsprechend erfreulich wenig in München, habe viel Zeit mit dem Lieblingsmenschen und mit liebsten Menschen verbracht und hatte eine richtig schöne Zeit.

Der April startete in Düsseldorf bei Osterfeiern und einem Kindergeburtstag, weiter ging es mit den Geburtstagen und einem Besuch in Hamburg, zurück nach München und dann haben der Lieblingsmensch und ich noch 10 Tage im wunderschönen Andalusien verbracht. Ja, so kann’s gehen, wir sind ordentlich rumgekommen.

Für den Blog hatte ich entsprechend viel vorbereitet und so war es auch hier in der Variante 2.0 so gar nicht ruhig.

Lecker wurde es auf jeden Fall,  ich habe Dir einen Hefeteig in gleich zwei köstlichen Versionen gezeigt, es gab zum Einen himmlische Kolatschen HIER
und außerdem frühlingshafte Apfel-Holunder-Taler HIER.
Ich habe mit Clara Pasta gekocht, zu der es ein Knaller-Pesto aus Kresse und Pistazien gab, HIER geht’s zum Rezept
und für das allmonatliche Kochen mit Ina habe ich Dir HIER eine quietschgrüne Buddha Bowl zusammengestellt.
Schließlich sind wir HIER mit einem köstlichen Zucchinicarpaccio in den Mai getanzt, Nachmachen ganz unbedingt empfohlen, das ist so, so lecker!
Meine Reisefreude hat sich auch in meinen Posts niedergeschlagen, ich habe Dir HIER zusammengestellt, was beim glutenfreien Verreisen zu bedenken ist und wie sehr gute Planung die Urlaubsfreude steigern kann
und zum Monatsende kamen die Freitagsfunde HIER in der Reisefieberedition daher. Steht ihnen gut, find ich.
Apropos Freitagsfunde, die gab es natürlich den ganzen Monat hindurch,
HIER und
HIER sind wir in den Wochen zuvor durch die Weiten des WWW gestreift.
Ich habe Dir im April außerdem ein paar meiner liebsten Frühlingsblumen gezeigt, HIER geht es zum Blogpost
und Dich HIER am 12. mit durch meinen Alltag genommen, der sehr heuschnupfig war.
Schließlich habe ich Dir HIER noch gezeigt, wie Du ganz leicht Raumsprays selber machen kannst, für Dich oder auch als schönes und vor allem sehr individuelles Geschenk für einen lieben Menschen.
Das war er, mein April auf dem Blog.

Im Mai möchte ich Dir ein bisschen was von unserem Urlaub in Andalusien zeigen, ich freue mich darauf, leckere Frühlingsrezepte mit Dir zu teilen und bin gespannt, was mir noch so alles einfällt.

Das Leben 1.0 hält viele Feiertage und damit Zeit mit liebsten Menschen bereit, ich bereite mich schon wieder auf eine kleine Reise vor, lerne Neues und finde hoffentlich endlich, endlich Zeit, unseren Balkon frühjahrsfit zu machen.
Ja, doch, der Mai wird schön!

Worauf freust Du Dich?

Liebst,
Sabine