Dienstag, 5. November 2013

Einfaches Dhal

Liebes, heute habe ich ein ganz einfaches, kleines Rezept für Dich.
Eines, das sich, wie könnte es anders sein, auf unzählige Weisen abwandeln lässt.
Eines, das immer gut schmeckt, das satt und glücklich macht und vor allem – eines, das in Nullkommanix zubereitet ist.


Wenn Du also nach einem langen Tag abends heim kommst, wenn Dich der graue Novemberhimmel ärgert und Du Lust auf ein bisschen Farbe hast, dann, Liebes, ist dieses Gericht genau das Richtige für Dich!

            
Was es ist?

Dhal.
Und was das ist?

Nun, Dhal ist ein indisches Gericht, grob gesagt werden Hülsenfrüchte mit Gewürzen und wenn Du magst Gemüse gekocht, bis Du eine Art Brei hast.


Brei ist für mich nicht SO sehr der Hit, also bleibt mein Dhal gern stückig, was schlicht durch eine kürzere Kochzeit erreicht wird. Auf die Wahl der Hülsenfrucht kommt es also an, ich koche schrecklich gern mit roten Linsen, die in nicht mal 15 Minuten gar und köstlich sind.

Also, Liebes, Lust auf eine Schüssel voll Glück?


Dhal aus roten Linsen

Du brauchst für eine Portion

1 kleine Zwiebel
Stück Ingwer, nach Geschmack (bei mir 1-2cm)
1 große Tomate
50g Linsen, rot
¼ TL braune Senfsaat
¼ TL Kurkuma
¼ TL Cumin (Kreuzkümmel)
¼ TL einer Mischung aus Bockshornkleesamen, Koriander und Fenchelsamen (bei mir frisch aus der Mühle, siehe auch HIER)

Salz

Nach Geschmack
Chili
Butter

Indisch zu kochen ist offen gesagt ziemlich einfach. Du bereitest alles vor, stellst es Dir in der benötigten Reihenfolge hin und erst dann stellst Du den Herd an.
Glaub mir, das ist die mit Abstand entspannteste Art zu kochen :-)!

Die Zwiebel wird geputzt und in Würfel geschnitten, der Ingwer geschält und fein gerieben.
Die Tomate wird in grobe Würfel geschnitten und die Gewürze stellst Du Dir bereit.

In die heiße Pfanne kommen bei mittlerer Hitze in etwas Kokosöl oder Ghee die Zwiebelwürfel . Lass die Zwiebeln glasig braten, bevor Du den Ingwer zugibst und für 1-2 Minuten mit brätst.

Nun kommt die Senfsaat. Gib die Körnchen in die Pfanne und warte einen kleinen Moment, bis sie anfangen, zu springen. Nun gut rühren, sonst landen sie überall in der Küche!
Die restlichen Gewürze kommen nun ebenfalls in die Pfanne und werden für eine gute Minuten mit gebraten. Rühr dabei unbedingt gut um, damit nichts anbrennt und später bitter schmeckt.

Wenn die Gewürze anfangen, gut zu duften und Deine Küche nach Indien riecht, kommen die Linsen dazu. Vermisch alles gut miteinander, bevor auch die Tomatenwürfel mit in die Pfanne dürfen.
Gut umrühren und dann mit reichlich Wasser ablöschen, die Linsen sollten gut bedeckt sein.

Nun kommt ein Deckel auf die Pfanne und Du hast die nächsten 10 Minuten nichts zu tun.
In der Zeit bereite ich mir gerne etwas Reis zu, den ich mit den Linsen esse.

Nach etwa 10 Minuten kannst Du schauen, ob die Linsen schon weich sind, oder noch 5 Minuten und vielleicht auch etwas weiteres Wasser brauchen.

Wichtig: Erst wenn die Linsen gar und weich sind, kommt Salz dazu. Gibst Du es gleich mit in die Pfanne, werden die Linsen unter Umständen nicht weich, das ist eine Besonderheit von Hülsenfrüchten.
Schmeck alles noch einmal gut ab, so dass Dir Dein Dhal gut schmeckt.

Wenn Du Dein Dhal besonders mild und schmeichelnd magst, wird zum Schluss noch etwas Butter untergerührt.

Und das war es auch schon.


Je nach Lust und Laune kannst Du das Dhal mit Chili aufpeppen (dann die Chili zusammen mit dem Ingwer zu den Zwiebeln geben), es schmeckt so ziemlich jedes Gemüse gut dazu (Paprika, Zucchini, Auberginen, Pilze, Kürbis, alles schon ausprobiert), Du kannst statt der Butter etwas Sahne unterrühren oder Joghurt, oder...ach, Du siehst schon, Du hast mal wieder alle Möglichkeiten der Welt.

Welche Möglichkeiten fallen Dir da ein?

Liebst,
Sabine

Kommentare:

{Maria} hat gesagt…

Das Schälchen finde ich wirklich zauberhaft!
Liebe Grüße, Maria.

DieDana hat gesagt…

Das klingt richtig lecker!
Das werde ich auch mal ausprobieren.
Die Fotos machen einen richtig Appetit darauf :)
Liebste Grüße DieDana von Knips Lust

Ursina hat gesagt…

Das sieht ja richtig lecker aus, das muss ich auch mal ausproieren.Einen sehr schönen Blog hast, gefällt mir sehr gut.
Liebe Grüsse aus der Schweiz, Ursina