Dienstag, 11. Februar 2014

GlücklichGlutenfrei...Glutenfreie Mehle #1

Liebes, heute endlich starte ich eine kleine Reihe, die schon eine ganze Weile durch meinen Hinterkopf gehüpft ist.


In loser Reihenfolge möchte ich über allerhand Glutenfreies berichten.

Meine Rezepte sind ja seit letzten Jahr schon glutenfrei und nach fiesen Monaten geht es mir endlich wieder gut.

Als ich angefangen habe, meine Ernährung umzustellen, war ich zuerst ziemlich ratlos.

Wo finde ich Rezepte?
Welche Zutaten sind gut für mich?
Welches Mehl nimmt man wofür her – und welche Mehle gibt es überhaupt?!
Und, und, und...

So langsam habe ich einen kleinen Überblick und mag hier darüber berichten.
Einfach, weil ich selbst mir so eine Hilfe vor ein paar Monaten ganz dringend gewünscht hätte.


Wenn Du selbst so gar kein Problem mit dem Gluten hast, brauchst Du natürlich nicht mit den Mehlen zu backen, aber einen Teil normalen Mehles kannst Du immer durch glutenfreie Mehle ersetzen – einfach, um ab und an mal einen anderen Geschmack zu haben.

Die Blogs, die ich in meiner kleinen Reihe vorstellen mag, haben ganz sicher auch Rezepte und Anregungen für Dich, egal, was Du essen kannst oder auch nicht.

Heute aber möchte ich mit etwas ganz Einfachem beginnen.

Mit den Mehlen.

Ganz so einfach ist die Sache mit denen nicht, es gibt nämlich furchtbar Viele.

Ich werde Dir in zwei Teilen die Mehle vorstellen, die ich selbst am häufigsten verwende und die in Deutschland am einfachsten zu bekommen sind. 
Ich habe nämlich häufig das Problem, dass ich amerikanische Rezepte adaptieren möchte und dann erst einmal die große Zutatenjagd losgeht ;-).

Zum Start zeige ich Dir nun drei Klassiker.
Drei Mehle, die sich für alles eigenen, vom Brot über Kuchen und Kekse bis hin zu kannst Du aus den drei Mehlen (mit ein paar Zusätzen) im Grunde alles zaubern.

Ich präsentiere:

Buchweizen.

Reis.

Mandeln.


Ja, daraus kann man Mehl mahlen.
Ja, das kannst Du kaufen.

Ganz wichtig ist dabei Folgendes: Wenn Du kein Gluten verträgst, dann achte unbedingt darauf, dass die Mehle, die Du kaufst, auch wirklich glutenfrei sind!
Reismehl zum Beispiel findest Du auch in jedem Asiashop und das auch noch viel günstiger – aber leider enthält das oft Gluten.
Damit ein Mehl wirklich glutenfrei ist, muss der gesamte Vertriebsweg, von der Ernte über den Transport, das Mahlen und Verpacken, kontrolliert und frei von Kontamination sein.
Das macht die glutenfreien Mehle, erkennbar an der durchgestrichenen Ähre, sehr teuer – aber Du wirst davon nicht krank.

Ich überlege mittlerweile, mir eine eigene kleine Getreidemühle zuzulegen, das ist auf Dauer günstiger...


Buchweizenmehl

...ist mein Liebling für alle herzhaften Backwaren.


Brötchen, Brot, salzigen Mürbeteig, überall mischt der Buchweizen, der botanisch kein Weizen ist, mit und sorgt mit ein paar Tricks für hervorragende Backergebnisse.

Buchweizen sollte immer schön lange gehen, die Teigführung ist da sehr wichtig. Je länger z.B. Brotteig aus Buchweizenmehl geht (und da spreche ich von ein paar Stunden), desto besser wird das Ergebnis.

Auch herzhafte Pfannkuchen und Waffeln werden super, wenn Buchweizen im Spiel war, denn er sorgt für eine schöne Knusprigkeit.

Buchweizen hat einen charakteristischen, nussigen und –für mich- leicht erdigen Geschmack, der Herzhaftes noch ein bisschen herzhafter macht.


Reismehl

...ist mein Joker.


Das feine Mehl hat, im Gegensatz zum Buchweizen, keinen ausgeprägten Eigengeschmack, was es wunderbar macht für jedes Gebäck.

Ich verwende Reismehl gern für Kekse und Kuchen, für Hefeteige und süße Waffeln und sowieso und überhaupt für jeden Teig.


Mandelmehl

...ist mein kalorisches Schätzchen.


Fein gemahlene Mandeln, also Mandelmehl, sind ein guter Zusatz in vielen Backwaren. Sie halten Feuchtigkeit im Teig, sorgen für eine nussige Note und schönen Biss.

Soweit, so gut.

Sie haben nur einen Nachteil – sie sind zwar gesund, aber sehr kalorienreich.
Online findest Du recht viele Rezepte, die ausschließlich auf Mandelmehl basieren, ich persönlich wandele diese Rezepte gern ab und ersetze einen Teil des Mandelmehls durch z.B. Reismehl.

Mandelmehl ist toll, aber wenn Du nicht zunehmen möchtest, solltest Du es mit Verstand einsetzen ;-).

Alle glutenfreien Mehle brauchen ein Bindemittel, um gute Backergebnisse zu erzielen und sollten im besten Fall gemischt werden, da die Backeigenschaften doch recht unterschiedlich sind.

Dazu dann mehr im zweiten Teil der glutenfreien Mehle, in dem ich Dir auch ein paar Stärkesorten vorstelle.

Für Fragen und Wünsche gerade in dieser neuen Kategorie bin ich sehr offen, Liebes, schrei einfach laut oder schick mir eine Mail ;-)!

Was hüpft durch Deinen Hinterkopf?

Liebst,
Sabine

Kommentare:

hey_pennylane_ hat gesagt…

Wie viel Mühe du dir mit den Bildern gibst, wahnsinn! Macht total Spaß, sie sich anzuschauen :)

Tinks hat gesagt…

Das klingt total spannend. Ich bin heilfroh, dass ich keine Probleme mit Gltuen oder anderen NAhrungsmittelunverträglichkeiten habe. Aber warum nicht mal den Speiseplan mit Alternativen ergänzen.

Buchweizenmehl hab ich eigentlich auch immer im Schrank, da ich Buchweizensuppe total gern mag und gern auch Bratlinge aus diesem Mehl macht.

Wie schaffst du es den Zucker aus deinem Alltag fern zu halten? Ich stell es mir schwer vor immer auf alles achten zu müssen.

GLG Tinks

LiebesSeelig hat gesagt…

@ Pennylane - Danke, Liebes, das freut mich sehr :-)!

@ Tinks - Liebes, es gibt tatsächlich nur einen sicheren Weg, den blöden Zucker zu umgehen - alles, wirklich ALLES selber machen! Wo ich schon überall Zucker oder auch Weizenstärke drin gefunden habe...von Gemüsebrühe bis zum Frischkäse war alles dabei!
Am Anfang war es total anstrengend, jede einzelne Inhaltsangabe lesen zu müssen, mittlerweile hab ich einen guten Blick und weiß auch schon bei Vielem, ob ich's vertrage oder eben nicht.
Ich seh es einfach als großes Abenteuer ;-)!

Habt einen schönen Abend,
liebst,
Sabine