Sonntag, 21. Dezember 2014

24 Tage Weihnachtsseeligkeit – 21. Tag


Zu Weihnachten schenke ich besonders allen Mamas, Gastgeberinnen oder auch mir selbst etwas, das verwöhnt und beruhigt, denn ganz ehrlich – auf tiefenentspannte Vorweihnachtszeit ist mein Leben irgendwie nicht programmiert, dazu ist mein Leben zu voll und mag ich auch einfach zu viel tun.
Kleine Ruheinseln im Alltag bedeuten mir daher viel und heute habe ich den perfekten Begleiter zum einfach-nur-Wohlfühlen. Ob vor- oder nachweihnachtlicher Ruhepol, mit dem heutigen kleinen Rezept hast Du mit nur 15 Minuten Arbeitszeit etwas Wunderbares gezaubert.


Das Beste? Alle Zutaten für diese Idee, die nach viel mehr aussieht, als Arbeit in ihr steckt, hast Du entweder daheim oder aber Du findest sie in jedem Reformhaus und/oder Bioladen.

Ich zeige Dir heute ein super einfaches Grundrezept, das schon ein tolles Ergebnis liefert und dazu gibt es ein paar Ideen, wie Du das Ganze munter abwandeln, aufwerten und umbauen kannst.


Ups, eigentlich sollte ich auch mal erwähnen, was wir machen, nicht?
Es gibt fluffige Bodybutter, die leise knisternd auf der Haut schmilzt und nichts als seidiges Wohlbefinden zurücklässt. Da ist der Spa im eigenen Badezimmer ganz, ganz nah (der Reim war unbeabsichtigt, aber zu nett, um gelöscht zu werden ;-) )!


Für das Grundrezept brauchst Du ganz genau 4 Zutaten, das ist sehr überschaubar und wie erwähnt leicht eingekauft.

Bodybutter (Grundrezept)

Kakaobutter
Kokosöl – je zu gleichen Teilen (bei mir je 110g)
Etwas Mandelöl (bei mir 1 EL)
Ätherisches Öl (bei mir 80 Tropfen; Lavendel zur Beruhigung ;-) )

Das sieht machbar aus? Ist es auch!

Die Zubereitung wird auch nicht schwieriger, zunächst werden die Fette in einem kleinen Topf bei geringer Hitze geschmolzen. Sobald alles flüssig ist, wird die Masse in eine Rührschüssel umgefüllt und kommt in den Kühlschrank.
Nach etwa 1 ½-2 Stunden ist das Fett etwa halbfest geworden (nicht durchgehärtet, aber auch nicht mehr flüssig, sondern weich).

Das ist der Moment, in dem Dein Mixer seinen großen Auftritt hat.
Zu der Fettmasse kommen erst noch die Tropfen vom ätherischen Öl (wenn Du denn einen Duft darin haben magst) und dann wird die Masse mit dem Mixer aufgeschlagen. Nach etwa 5-10 Minuten ist die Masse weiß, fluffig und recht fest, das ist der perfekte Moment, im Deine Körperbutter in Gläser umzufüllen – und fertig bist Du.

Das war jetzt echt einfach, nicht?


Ich habe das Grundrezept ein wenig abgewandelt, die Hälfte des Kokosöls wurde durch Mangobutter ersetzt und ich habe noch 50g Sheabutter extra zugesetzt, um meine arg trockene Winterhaut bestmöglich zu pflegen.

Du kannst wie immer spielen, wie Du magst. Jedes pflegende Öl kann eingesetzt werden und jedes bei Raumtemperatur feste Fett, wie beispielsweise auch Bienen- oder Rosenwachs. Grundsätzlich solltest Du darauf achten, mehr feste, als flüssige Bestandteile zu verarbeiten, da die Butter ja fest werden soll.

Kakaobutter, ätherische Öle und Kokosöl bekommst Du jedenfalls wie erwähnt völlig problemlos im Reformhaus, die Zubereitung geht fix und einfach, das perfekte Last-Minute-Geschenk also, das so gar nicht nach Verzweiflung und letzter Minute aussieht und sich schon gar nicht so anfühlt!


Übrigens auch ein tolles Geschenk für alle Skiurlauber, deren Haut eine kleine Extraportion Liebe und Aufmerksamkeit braucht.

Wo findest Du Ruhe?

Liebst,
Sabine

Kommentare:

Nana hat gesagt…

Das ist eine super Idee!! Muss ich mir gleich merken...
Wird das Ganze dann bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank aufbewahrt? Und weisst Du, wie lange sich die Körperbutter hält?

Liebe Grüsse
Nana

Papyrus hat gesagt…

Die Frage zur Haltbarkeit habe ich auch :-)

LiebesSeelig hat gesagt…

Ihr Lieben,
ich hoffe, Ihr hattet schöne Feiertage!
Die Körperbutter lässt sich am besten bei Zimmertemperatur gleich im Bad aufbewahren, im Kühlschrank wird sie zu fest und lässt sich nicht mehr schön verteilen (bzw. gar nicht erst aus dem Glas holen...). Was die Haltbarkeit angeht, so dürfte die Butter es locker auf einige Wochen, wenn nicht Monate bringen, sowohl Kokosöl als auch Kakaobutter halten sich ja eine ganze Weile.
Wenn ich eine größere Portion herstelle, bewahre ich immer nur ein Gals der Körperbutter zur Verwendung bei Zimmertemperatur auf, der Rest wartet im Kühlschrank auf den Umzug ins Bad. Auf diese Weise ist mir da noch nie etwas schlecht geworden :-).

Ich hoffe, das hat geholfen.
Viel Spaß beim Nachmachen und noch eine herrlich entspannte Zeit zwischen den Jahren wünsche ich Euch!
Liebst,
Sabine